AT404697B - Einrichtung zur verbindung von blattförmigen unterlagen - Google Patents

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AT404697B
AT404697B AT59097A AT59097A AT404697B AT 404697 B AT404697 B AT 404697B AT 59097 A AT59097 A AT 59097A AT 59097 A AT59097 A AT 59097A AT 404697 B AT404697 B AT 404697B
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AT 404 697 B
Die gegenständliche Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verbindung von blattförmigen Unterlagen, wie Dokumenten, Informationsblättern, taschenförmigen Klarsichtfolien u.dgl., miteinander, bestehend aus einem aus Papier, Karton od.dgl. gefertigten Falz, welcher mit einer ersten Lage an die eine Seite der blattförmigen Unterlagen zur Anlage kommt und mit einer weiteren Lage an die andere Seite der blattfförmigen Unterlagen zur Anlage kommt, wobei an der ersten Lage ein U-förmiges, verbiegbares Befestigungsband angeordnet ist, dessen Schenkel in den blattförmigen Unterlagen und in der weiteren Lage des Falzes vorgesehene Lochungen durchsetzen und welches außerhalb der weiteren Lage umbiegbar ist, wodurch die blattförmigen Unterlagen miteinander zu einer Einheit verbindbar sind.
Es ist bekannt, eine Mehrzahl von Unterlagen miteinander mittels eines U-förmigen, aus plastisch verbiegbarem Material gefertigten Befestigungsbandes miteinander zu einer Einheit zu verbinden. Dabei liegt der Schenkel des Befestigungsbandes an die Oberseite der ersten Unterlage an, durchsetzen dessen beiden Stege an Seitenrändern der Unterlagen vorgesehene Lochungen und sind die beiden Schenkel an der Rückseite der untersten Unterlage umgebogen.
Es besteht dabei das Erfordernis, einen Platz vorzusehen, welcher dazu geeignet ist, Informationen über den Inhalt der Unterlagen, Werbeaussagen u.dgl. aufzunehmen. Diesem Erfordernis wird bei den bekannten Einrichtungen deshalb nicht entsprochen, da sich an der Vorderseite der obersten Unterlage der Steg des Befestigungsbandes befindet.
Aus der EP 0 304 441 A2 ist weiters eine Heftmappe bekannt, deren Heftmechanik so ausgebildet ist, daß keine Verschlußleiste erforderlich ist. Demgegenüber soll jedoch eine Heftmappe geschaffen werden, deren Falz an der Vorderseite von Bestandteilen der Heftmechanik freigehalten ist, wodurch sie für die Anbringung einer Beschriftung zur Verfügung steht.
Der gegenständlichen Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, mit welcher eine große Anzahl von Unterlagen miteinander zu einer Einheit verbindbar sind und an deren Vorderseite ein freier Platz für die Aufnahme einer Beschriftung zur Verfügung steht, wobei es weiters möglich sein soll, dieser Einheit weitere Unterlagen beizufügen. Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Falz dreilagig ausgebildet ist, wobei dessen erste Lage mit zwei Löchern versehen ist, welche vom U-förmigen Befestigungsband, dessen Steg an eine erste Seite der ersten Lage anliegt und dessen beiden Schenkel von der zweiten Seite der ersten Lage abragen, durchsetzt sind, weiters die gegenüber der erste Lage um 180’ umgebogene zweite Lage des Falzes an die erste Seite der ersten Lage bzw. an den Steg des Befestigungsbandes anliegt und die gegenüber der zweiten Lage wiederum um 180* umgebogene dritte Lage des Falzes der zweiten Seite der ersten Lage zugeordnet ist. wobei sich zwischen der ersten Lage und der dritten Lage die Unterlagen befinden, deren Lochungen von den beiden Schenkeln des verbiegbaren Befestigungsbandes durchsetzt sind und daß die in der dritten Lage vorgesehenen Lochungen als quer zum freien Rand der dritten Lage hin offene Schlitze ausgebildet sind.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Die Fig. 1 bis 3 eine erfindungsgemäße Einrichtung in drei aufeinanderfolgenden Stadien von deren Zusammenstellung, jeweils in axonometrischer Darstellung,
Fig. 4 diese Einrichtung, in einem Stadium, in welchem weitere Unterlagen beigefügt werden können, in axonometrischer Darstellung, und Fig. 5 diese Einrichtung mit einer Mehrzahl von miteinander verbundenen Unterlagen, in fertigem Zustand, gleichfalls in axonometrischer Darstellung.
Wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht eine derartige Einrichtung aus einem Band 1 aus steifem Papier, aus Karton oder aus Kunststoff, welches durch zwei Faltungslinien 1a und 1b in drei Bereiche 11,12 und 13 unterteilt ist, welche gegeneinander um jeweils 180* umbiegbar sind, wodurch der endgültige Falz drei Lagen aufweist.
Der erste Bereich 11 ist mit zwei Löchern 14 ausgebildet, welche dazu dienen, von einem plastisch verbiegbaren Befestigungsband 2 durchsetzt zu werden. Dem Befestigungsband 2 ist eine Verschlußleiste 3 zugeordnet. Im zweiten Bereich 12 befindet sich ein Loch 15, welches als Befestigungsöse dient. Im dritten Bereich 13 befindet sich ein Loch 15a, welches dem Loch 15 zugeordnet ist. Zudem ist der dritte Bereich 13 von seiner freien Längskante her mit zwei zum freien Rand hin offenen Schlitzen 16 ausgebildet.
Nachstehend ist anhand der Fig. 2 bis Fig. 5 die Verwendung dieser Einrichtung erläutert:
In dem in Fig. 2 dargestellten Stadium wurde der erste Bereich 11 gegenüber den beiden anderen Bereichen 12 und 13 um etwa 90* umgebogen und wurde in dessen beide Löcher 14 das U-förmig abgewinkelte Befestigungsband 2 eingesetzt. Dabei liegt der Steg 21 des Befestigungsbandes 2 an eine erste Seite des ersten Bereiches 11 an und durchsetzen dessen beiden Schenkel 22 die Löcher 14.
In den in den Fig. 3 und 4 dargestellten Stadien wird der erste Bereich 11 gegenüber dem zweiten Bereich 12 so lange umgebogen, bis die beiden Bereiche 11 und 12 aneinander liegen, wobei sich der Steg 21 des 2

Claims (2)

  1. AT 404 697 B Befestigungsbandes 2 zwischen diesen beiden Bereichen 11 und 12 befindet. Somit bilden die Bereiche 11 und 12 die erste Lage und die zweite Lage des Falzes. In diesem in Fig. 4 dargestellten Stadium können auf die beiden Schenkel 22 des Befestigungsbandes 2 mehrere Unterlagen 5, 5a, 5b, welche an ihren Seitenrändern mit Löchern 51 ausgebiidet sind, aufgeschoben werden. In weiterer Folge wird der dritte Bereich 13 gegenüber dem zweiten Bereich 12 um 180* umgebogen, wodurch er an die Unterlagen 5, 5a und 5b zur Anlage kommt und die dritte Lage des Falzes bildet. Dabei gelangen die Schlitze 16 über die Schenkel 22 des Befestigungsbandes
  2. 2. Schließlich wird der Verschlußstreifen 3 auf die Schenkel 22 aufgesetzt und werden die Schenkel 22 gegenüber dem Verschlußstreifen 3 umgebogen. Dieses Stadium ist in Fig. 5 dargestellt. Weiters ist eine durch die Löcher 15 und 15a gebildete Öse vorgesehen, welche dazu dient, diese Einrichtung mittels einer Schnur oder eines Nagels an einer Wand befestigen zu können. Soferne weitere Dokumente beigefügt werden sollen, wird der Verschlußstreifen 3 entfernt, und wird das in Fig. 4 dargestellte Stadium herbeigeführt, wodurch weitere Dokumente auf die Schenkel 22 aufgeschoben werden können. Hierdurch ist eine Einrichtung geschaffen, durch welche mehrere oder viele Dokumente miteinander verbunden werden können. Dabei befindet sich an der Vorderseite des Falzes ein Bereich, in welchem keine Löcher, Verschlußelemente od.dgl. vorgesehen sind, wodurch er vollständig für eine Beschriftung zur Verfügung steht. Patentansprüche 1. Einrichtung zur Verbindung von blattförmigen Unterlagen, wie Dokumenten, Informationsblättern, taschenförmigen Klarsichtfolien u.dgl., miteinander, bestehend aus einem aus Papier, Karton od.dgl. gefertigten Falz, welcher mit einer ersten Lage an die eine Seite der blattförmigen Unterlagen zur Anlage kommt und mit einer weiteren Lage an die andere Seite der blattförmigen Unterlagen zur Anlage kommt, wobei an der ersten Lage ein U-förmiges, verbiegbares Befestigungsband angeordnet ist, dessen Schenkel in den blattförmigen Unterlagen und in der weiteren Lage des Falzes vorgesehene Lochungen durchsetzen und welches außerhalb der weiteren Lage umbiegbar ist, wodurch die blattförmigen Unterlagen miteinander zu einer Einheit verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Falz dreilagig ausgebildet ist, wobei dessen erste Lage (11) mit zwei Löchern (14) versehen ist, welche vom U-förmigen Befestigungsband (2), dessen Steg (21) an eine erste Seite der ersten Lage (11) anliegt und dessen beiden Schenkel (22) von der zweiten Seite der ersten Lage (11) abragen, durchsetzt sind, weiters die gegenüber der ersten Lage um 180* umgebogene zweite Lage (12) des Falzes an die erste Seite der ersten Lage (11) bzw. an den Steg (21) des Befestigungsbandes (2) anliegt und die gegenüber der zweiten Lage (12) wiederum um 180* umgebogene dritte Lage (13) des Falzes der zweiten Seite der ersten Lage (11).zugeordnet ist, wobei sich zwischen der ersten Lage (11) und der dritten Lage (13) die Unterlagen (5, 5a, 5b) befinden, deren Lochungen (51) von den beiden Schenkeln (22) des verbiegbaren Befestigungsbandes (2) durchsetzt sind und daß die in der dritten Lage (13) vorgesehenen Lochungen als quer zum freien Rand der dritten Lage (13) hin offene Schlitze (16) ausgebildet sind. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 3
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0304411A2 (de) * 1987-08-20 1989-02-22 Karl Hirsch Heftmappe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0304411A2 (de) * 1987-08-20 1989-02-22 Karl Hirsch Heftmappe

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