AT403871B - Einrichtung zur verbesserung der mähleistung von mähbooten - Google Patents

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 EMI1.1 
 während des Vortriebes ein Strömungsgefälle vom Mähwerk zur Antriebsanlage entsteht. Durch diese besondere Ausgestaltung des Bootskörpers und des Antriebes wird die Ausbildung einer Bugwelle vermieden und die   Mähleistung   erhöht. In vielen relativ flachen Seen, Häfen und Kanälen besteht das Problem, dass infolge starken Düngerzuflusses aus den Uferzonen oder über Grundwasserströme das Wachstum von Makrophyten (langstielige Wasserpflanzen) stark gefördert wird. 



   Da diese im Wasser treibenden Pflanzen sowohl die   Badetättgkeit   als auch die Schiffahrt stark behindern, werden sie meist mit Mähbooten abgeerntet und an Land gebracht, wodurch als wünschenswerter Nebeneffekt der   Nährstoff haushalt   des Gewässers verbessert wird. 



   Die bisher eingesetzten Mähboote verfügen über ein Mähwerk, das im wesentlichen aus einem breiten Gitterbandförderer besteht, auf dem in Abständen von 30 bis 50 cm Zahnleisten angebracht sind. Das am Bug des Bootes montierte, je nach Gewässertiefe heb- und senkbare Mähwerk wird mit geringer Geschwindigkeit so an die im Wassser treibenden Makrophyten herangefahren, dass sich diese auf das Gitterband legen, an den Zahnleisten hängen bleiben und abgerissen werden. Es sind auch Ausgestaltungen dieses Mähwerkes bekannt. die darin bestehen, dass zusätzlich zum Mähwerk noch   Mähbalken (Messerbalken),   ähnlich den zur Getreideernte benützten Geräten, seitlich und am unteren Ende des Mähwerkes angeordnet werden. Diese Zusatzeinrichtungen werden jedoch nur in speziellen Fällen angewendet, da sie durch Treibholz leicht beschädigt werden können.

   Die vom Mähwerk abgeernteten Makrophyten werden sodann, ohne weitere Behandlung, am Boot in eine entsprechende Wanne gefördert. Sobald die Wanne voll ist fährt das Mähboot zur Entladestelle, wo das Mähgut entweder mit einem bordeigenen Kran oder mit einem an Land stationären Kran mit Greifer entladen wird. 



   Durch die US PS 42 22 217 wurde ein Verfahren zum Abmähen von Wasserhyazinthen in flachen Gewässern bekannt, bei dem direkt am Mähwerk durch eine Pumpe eine Strömung erzeugt wird, die die Gewächse dorthin lenkt. Der Rumpf des Katamerans wurde nicht in die strömungstechnische Lösung einbezogen. Entsprechend aufwendig ist die Lösung durch die Installation einer Saugpumpe und deren Antrieb. 



   Durch die US PS 38 90 771 wurde ein Verfahren bekannt, bei dem durch die besondere Gestaltung des Mähwerkes und seiner Bewegungen das Gitterband auch als Entladeband verwendet wird. Eine Verbesserung der   Strömungsverhältnisse,   um die Wasserpflanzen zum Mähwerk zu lenken, wurde nicht angestrebt, da das für sehr flache Wasser konzipierte Fahrzeug über keinen wassergebundenen Antrieb verfügt, sondern von einem Luftpropeller bewegt wird. 



   Durch die US PS 34 68 106 wurde ein Verfahren zum Abmähen von Wasserhyazinthen bekannt, bel dem ein in sonst üblicher Weise gestaltetes Mähboot zur Verbesserung der Manövriereigenschaften mit einem um das Heck schwenkbaren Schaufelrad ausgerüstet ist. Auf eine Verbesserung der Mäheigenschaften durch Vermischung der Bugwelle oder zur Erzeugung einer zum Mähwerk gerichteten Strömung wurde verzichtet. 



   Beim Betrieb der beschnebenen Mähboote tritt folgendes Problem auf : Beim Mähvorgang ist es notwendig, mit dem Boot an die Makrophyten heranzufahren. Obwohl das Gitterband wasserdurchlässig ist, verhindert die vom Boot erzeugte Bugwelle. dass sich die Im Wasser treibenden Pflanzen In der vollen Mähwerksbreite auf das Band legen. Ein erheblicher Teil von Ihnen weicht von der Bugwelle getrieben seitlich aus und muss durch mehrere Fahrten (Übergänge) aufgefischt werden. 



  Es ist unmittelbar einzusehen, dass dadurch die Mähleistung erheblich eingeschränkt wird. 



   Die Lösung für die das Mähen behindernde Bugwelle des Bootes besteht darin, dass anstelle eines konstruktionsbedingt breiten Rumpfes der das Mähwerk tragende Bootskörper aus mindestens zwei Rümpfen besteht (Katameran), zwischen denen im Bugbereich das Mähwerk und im Heck die Antriebsanlage angeordnet ist. 



   Dadurch entsteht Im Bereich des an sich bekannten Mähwerkes (Gitterbandförderer) keine behindernde Bugwelle. In einer weiteren besonderen Ausgestaltung des Bootskörpers wird zwischen den beiden Aussenrümpfen ein Mittelteil eingebaut, der gegenüber den Aussenrümpfen hinter das Mähwerk zurückspringt. Dadurch entstehen zwischen den Rümpfen zwei Kanäle, durch die das sonst die Bugwelle bildende Wasser ebenfalls abfliessen kann. Dieser als Trimaran bekannte Bootskörper hat den Vorteil, dass durch den Mittelteil   zusätzlich   Auftrieb gewonnen wird und eine Erhöhung der Nutzlast erfolgt.

   Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Bootes besteht darin, dass im Heckbereich der beiden Kanäle Schaufelräder als Antriebseinrichtungen vorgesehen werden, denen das Wasser aus den Kanälen zufliesst, so dass im Bereich des Mähwerkes eine auf das Mähwerk bzw. zwischen die Bootskörper   genchtete   Strömung entsteht. Dadurch werden die Makrophyten direkt zum Mähwerk gesaugt, was eine erhebliche Verbesserung der 

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   Mähleistung   zur Folge hat. 



   Die Erfindung wird nachstehend beispielsweise anhand der Zeichnungen, welche die Vorrichtungen und Anlagen zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens zeigen, näher   erläutert :  
Hiebei zeigt Fig. 1 schematisch die erfindungsgemässe Gestaltung des Bootes Im Längsschnitt, Fig. 2 einen Grundrissschnitt in der Ebene der Wasserlinie durch den Bootskörper. 



   Das als Gitterbandförderer ausgebildete Mähwerk 1 (Fig. 1 und 2) liegt zwischen als Schwimmkörper ausgebildeten Rümpfen 2 3. Es wird während der Fahrt des Bootes in Richtung der Pfeile vom Wasser durchströmt. Ein Schwimmkörper als Rumpf 4 bildet mit den Rümpfen 2, 3 die Kanäle 5 und 6 aus, an deren Enden sich die Schaufelräder der Antriebsanlage 7 befinden. 



   Diese Schaufelräder der Antriebsanlage 7 fördern auf Grund ihrer Vortriebsarbeit Wasser aus den Kanälen 5 und 6 nach hinten, wodurch eine zusätzliche Strömung in Pfeilrichtung entsteht, die sich am Mähwerk 1 als leichter Sog bemerkbar macht. Dadurch werden die Makrophyten auf das Mähwerk 1 gelenkt und nicht wie bisher üblich durch die   Bugwelle   des Bootes vom Mähwerk 1 abgetrieben. 



  

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Mähboot, insbesondere zum Abernten von Wasserpflanzen (Makrophyten) dadurch gekennzeichnet, dass der das Mähwerk tragende Bootskörper aus mindestens zwei Rümpfen besteht (Katameran) zwischen denen die Antriebsanlage angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Mähwerk (1), wie an sich bekannt, als Gitterbandförderer ausgebildet ist, wobei während des Vortriebs ein Strö- mungsgefälle vom Mähwerk (1) zur Antriebsanlage entsteht und das Wasser den Gitterbandförderer des Mähwerkes (1) mit gegenüber dem Boot erhöhter Geschwindigkeit ohne Ausbildung einer Bugwel- le durchströmt.
  2. 2. Mähboot nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Bootskörper aus drei Rümpfen (2, 3, 4) besteht, von denen der mittlere Rumpf (4) im Bugbereich relativ zu den anderen kürzer ausgebildet ist und das Mähwerk (1) zwischen den äusseren Rümpfen angeordnet ist.
  3. 3. Mähboot nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass sich in jedem durch die Rümpfe (2, 3, 4) gebildeten Kanal (5, 6) je eine Antriebsanlage (7) befindet.
  4. 4. Mähboot nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass als Antriebsanlage (7) bevorzugt ein Schaufelrad verwendet wird, dessen Breite seitlich von den den Kanal (5, 6) bildenden Rümpfen (2, 3, 4) bestimmt ist.
AT0113295A 1995-07-04 1995-07-04 Einrichtung zur verbesserung der mähleistung von mähbooten AT403871B (de)

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ATA113295A ATA113295A (de) 1997-11-15
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3468106A (en) * 1966-09-08 1969-09-23 Robert R Myers Aquatic weed harvester
US3890771A (en) * 1973-01-19 1975-06-24 Thomas G Kelpin Aquatic harvester with improved flotation system
US4222217A (en) * 1978-04-03 1980-09-16 Brown Marshall B Aquatic weed harvesting apparatus

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