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Die Erfindung betrifft eine Kommissioniervorrichtung mit mindestens einem Regal für Stückgüter, welches nebeneinander, vorzugsweise auch übereinander Speicher aufweist, aus denen Stückgüter rechnergesteuert abgegeben werden können, und mit einer an der Abgabeseite des Regals vorgesehenen Fördereinrichtung zum Abtransport abgegebener Stückgüter.
Rechnergesteuerte Kommissioniervorrichtungen zum Zusammenstellen von Gruppen von Stückgütern entsprechend Kundenaufträgen (Kommissionieraufträgen) gewinnen in der letzten Zeit immer mehr an Bedeutung. Dabei werden in derartigen Kommissioniervorrichtungen bevorzugt automatische Durchlaufregale eingesetzt, d. s. Regale mit Speichern z. B. in Form von Magazinen, von Schächten oder aber von durch Trennwände voneinander getrennten Regalbahnen, die im Regal, in Stirnansicht gesehen, in Zeilen und Spalten übereinander bzw. nebeneinander vorgesehen sind ; diese Speicher auch Durchlaufspeicher genannt, sind z. B. von einer hinteren Befüllseite, wo Stückgüter nachgefüllt werden, zur vorderen Abgabeseite schräg abfallend angeordnet, um so einen Stückgüter-Durchlauf zufolge Schwerkraft sicherzustellen.
An der vorderen Abgabeseite ist jeder Durchlaufspeicher mit einer rechnergesteuerten Abgabe- oder Auswurfeinrichtung versehen, die manchmal auch als Zuteilsperre bezeichnet wird, vgl. DE-20 00 016 A.
Diese Abgabeeinrichtungen geben entsprechend den Kommissionieraufträgen von der im jeweiligen Speicher enthaltenen Sorte von Stückgütern die gewünschte Anzahl ab. Dabei werden die Stückgüter üblicherweise direkt auf ein entlang der Regale laufendes Förderband, das sog. Zentralband, abgeworfen, vgl. etwa EP 183 074 B1, und von dort gelangen die Stückgüter, in Gruppen gemäss den Kommissionieraufträgen gesammelt, zu einer Übergabestelle, wo sie In auf einem Querförderer herantransportierte Kommissionierbehälter transferiert werden ; ein derartiger Kommission) erbehä) ter ist nur einem einzelnen Kommissionierauftrag zugeordnet, es können aber auch zwei oder drei Kommissionierbehälter gemeinsam zu einem Kommissionierauftrag gehören, wenn dieser entsprechend umfangreich ist.
Aus der DE 22 26 769 A (bzw. der entsprechenden US 4 000 821 A) ist eine Kommissioniervorrichtung mit vertikalen Speichermagazinen für die Stückgüter bekannt, wobei dort ebenfalls an den Abgabeenden der Magazine vorhandene Auswurfeinrichtungen die jeweiligen Stückgüter auf das Zentralband abwerfen.
Eine weitere vergleichbare Kommissioniervorrichtung mit etwas aus der Vertikalen geneigten, allgemein aufrechten Speichermagazinen ist aus der DE-32 13 119 A bekannt ; die Stückgüter werden auf Fördermittel abgeworfen und von diesen in einen Sammelbehälter überbracht, dessen Boden rechnergesteuert geöffnet werden kann, um die Stückgüter gemäss einem Kommissionierauftrag schliesslich an einen auf einem darunter befindlichen Förderer transportierten Kommissionierbehälter zu übergeben.
Bei der in der DE 21 09 832 A beschriebenen Kommissioniervorrichtung ist an der StückgutAbgabeseite des dort geoffenbarten Regals für einen automatischen Güterdurchlauf ein verfahrbarer Hubwagen gezeigt ; dieser Hubwagen muss jeweils In Ausrichtung zur gewünschten Regalebene und zur gewünschten Regalbahn gebracht werden, um die jeweiligen Stückgüter aufzunehmen und über einen Transportbeschleuniger auf einen Schrägförderer sowie von dort über einen Umlenkbereich auf ein Zentralförderband zu transferieren.
Aus der US 4 385 859 A ist ein Kommissioniersystem mit in Regalen zusammengefassten Speichermagazinen bekannt, bei dem an der Abgabeseite schwenkbare Rutschflächen bei jedem Speichermagazin angeordnet sind, über die die Stückgüter gleiten, bevor sie auf ein Zentralband fallen. Diese Rutschflächen sind dabei um parallel zur Transportrichtung des Zentralbandes verlaufende Achsen schwenkbar und haben die Funktion, die fallenden Stückgüter zur Mitte des Zentralbandes zu leiten und die Fallgeschwindigkeit durch eine pendelnde Fallbewegung des Stückgutes zwischen den Rutschflächen zu begrenzen.
Allen diesen bekannten Kommissioniervorrichtungen ist gemeinsam, dass die Stückgüter zunächst aus den einzelnen Speichern an die speziellen Fördereinrichtungen einzeln abgegeben und dann entsprechend den Kommissionieraufträgen gesammelt und schliesslich Kommissionierbehältern zugeführt werden, die auf anderen Fördereinrichtungen herantransportiert werden. Dies ist mit einem besonderen Konstruktions- und Platzaufwand verbunden.
Ziel der Erfindung ist es, bei den gattungsgemässen Kommissioniervorrichtungen das Sammeln von Stückgütern entsprechend Kommissionieraufträgen am jeweiligen Regal mit wenig aufwendigen Einrichtungen zu bewerkstelligen. Insofern soll die neue Vorrichtung einfach im Aufbau und rasch in der Funktionsweise sein.
Die erfindungsgemässe Kommissioniervorrichtung der eingangs angeführten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass an der Abgabeseite des Regals eine sich allgemein über die Regalbreite erstreckende Sammeleinrichtung der Fördereinrichtung vorgeordnet ist, welche Sammeleinrichtung die aus dem Regal abgegebenen Stückgüter übernimmt und zum direkten gemeinsamen Abgeben der übernommenen Stückgüter auf die Fördereinrichtung, vorzugsweise in einen Behälter auf der Fördereinrichtung, ausgebildet ist. Durch diese Ausbildung kann der vorstehend angeführten Zielsetzung gut entsprochen werden, da das direkte Abgeben von zu einem Auftrag gehörenden, gesammelten Stückgütern von der Sammeleinrichtung,
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z.
B. in auf der Fördereinrichtung befindliche Behälter, rasch und effizient, d. h. ohne dass Stückgüter verloren gehen oder in der Sammeleinrichtung liegen bleiben, erfolgen kann ; dabei sind auch bereits die Stückgüter entsprechend den Kommissionieraufträgen gruppiert. Andererseits kann die Sammeleinrichtung mit wenig Aufwand und in einfacher Konstruktion vorgesehen werden, und zwar auch bei bereits bestehenden, etwa gemäss dem vorstehend erläuterten Stand der Technik ausgebildeten Kommissioniervorrichtungen bzw.
Regalen, wobei praktisch auch kein zusätzlicher Platz benötigt wird. Die Sammeleinrichtung kann dabei in der Art eines einfachen Zwischenspeichers bzw. Behälters ausgebildet sein, der die ausgeworfenen Stückgüter aufnimmt, sie kann aber an sich auch mehrteilig, etwa mit zwei nebeneinander angeordneten Behältern, mit benachbarten Abgabeöffnungen, ausgebildet sein.
Eine baulich vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass die Sammeleinrichtung durch zumindest einen kippbaren Aufnahmebehälter gebildet ist. Hierbei werden die gesammelten, zu einem Auftrag gehörenden Stückgüter durch einfaches Kippen des Behälters gemeinsam abgegeben. Von Vorteil ist es hierbei Im Hinblick auf eine Anordnung der Fördereinrichtung möglichst knapp am Regal, wenn der Aufnahmebehälter um eine quer zur Transportrichtung der Fördereinrichtung verlaufende Achse kippbar ist.
Eine weitere baulich günstige, platzsparende Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Sammeleinrichtung durch einen Aufnahmebehälter mit einer offen-bzw. verschliessbaren Bodenöffnung gebildet ist.
Für eine geringe Bauhöhe der Sammeleinrichtung hat es sich auch als vorteilhaft erwiesen, wenn der Aufnahmebehälter wannen- oder rinnenförmig ausgebildet ist.
Um mit einfachen Bewegungen ein rasches Leeren der Sammeleinrichtung zu ermöglichen, ist es ferner von Vorteil, wenn die eine Stirnseite des Aufnahmebehälters geschlossen und die andere Stirnseite als schwenkbare Klappe ausgebildet ist, wobei der Aufnahmebehälter um eine im Abstand zur anderen Stirnseite angeordnete Achse kippbar ist ; diese Achse ist dabei quer zur Transportrichtung der Förderem- richtung ausgerichtet.
Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Sammeleinrichtung, bei der einfache, kleinhubige Bewegungen zum Leeren ausreichen, ist es vorteilhaft, wenn die Sammeleinrichtung durch zwei nebeneinander in einer Linie liegende Aufnahmebehälter gebildet ist, von denen die einen, einander benachbarten Stirnseiten offen und die anderen, aussenliegenden Stirnseiten geschlossen ausgebildet sind, wobei die beiden Aufnahmebehälter um quer zur Transportrichtung der Fördereinrichtung ausgerichtete Achsen gegenläufig kippbar sind. Die beiden Aufnahmebehälter bilden dabei im Ausgangszustand, in dem sie die Stückgüter aufnehmen, eine gemeinsame Wanne, und Im gekippten Zustand verhalten sie sich wie Schütt- Rinnen, und definieren eine Art Trichter, aus dem die Stückgüter gezielt auf die Fördereinrichtung abgegeben werden.
Um bei grösseren Regalbreiten und massiveren Sammeleinrichtungen die Masse der bewegten Teile zu verringern, ist es auch günstig, wenn der Aufnahmebehälter zwei Bodenteile aufweist, die jeweils um eine quer zur Transportrichtung der Fördereinrichtung ausgerichtete Achse gegenläufig kippbar sind.
Für besonders geringe Bauhöhen der Sammeleinrichtung und ein Entleeren mit einfachen Linearbewegungen ist es vorteilhaft, wenn der Aufnahmebehälter einen als Schieber ausgebildeten Bodenteil aufweist, der parallel zur Transportrichtung der Fördereinrichtung und synchron zur Bewegung des Behälters auf der Fördereinrichtung ausschiebbar ist.
Eine baulich besonders einfache, allerdings eine gewisse Bauhöhe erfordernde Ausbildung besteht darin, dass der Aufnahmebehälter die Form eines Trichters, z. B. mit rechteckförmigem Querschnitt, aufweist, der mit einem als Schieber ausgebildeten Bodenteil, versehen ist.
Eine besonders vorteilhafte, einfache Ausbildung der Sammeleinrichtung, mit der die Stückgüter gezielt z. B. im Mittenbereich der Fördereinrichtung abgegeben werden können, Ist dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebehälter um eine parallel zur Transportrichtung der Fördereinrichtung ausgerichtete Achse kippbar ist, wobei der Boden des Aufnahmebehälters zusammen mit Seitenwänden eine sich von der Achse weg zu einer Auslassöffnung hin verengende Rutsche bildet.
Bei sämtlichen Ausbildungen der Sammeleinrichtung hat es sich als besonders günstig erwiesen, wenn ein rechnergesteuerter pneumatischer oder elektromechanischer Antrieb für die Kippbewegung der Aufnahmebehälter bzw. für die Kipp-oder Linearbewegung des (der) Bodenteils (e) der Aufnahmebehälter vorgesehen 1St.
Weiters ist es auch von Vorteil, wenn zur rechnergesteuerten Koordinierung der Bewegung der Aufnahmebehälter bzw. des oder der Bodenteile einerseits sowie der Bewegung des Behälters auf der Fördereinrichtung andererseits Sensoren vorgesehen sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispielen noch weiter erläutert. Es zeigen : Fig. 1 ein Regal mit einer Sammeleinrichtung für aus dem Regal ausgegebene Stückgüter in Ansicht, von der Ausgabeseite des Regals her gesehen ; und die Fig. 2 bis 7
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weitere Ausführungsformen von Sammeleinrichtungen in schematischer Darstellung, wobei in Fig. 7 die Sammeleinrichtung perspektivisch dargestellt ist.
In Fig. 1 bezeichnet 1 ein Regal einer rechnergesteuerten Kommissioniervorrichtung mit neben-und übereinander angeordneten Speichern 2, z. B. in Form von Schlichten, Magazinen, Rollenbahnen etc ; in diesen Speichern 2 sind Stückgüter hintereinander gestapelt gelagert, wobei an der dargestellten Ausgabeseite des Regals 1 bei jedem Speicher 2 ein rechnergesteuerter Auswerfer 2a als Abgabeeinrichtung, wie an sich bekannt, für die vereinzelte Abgabe der Stückgüter vorgesehen ist, wobei aus Gründen der besseren Übersicht nur ein Auswerfer 2a dargestellt ist.
Vor dem Regal 1 ist eine Fördereinrichtung 3, z. B. eine Rollenbahn, angeordnet, welche rechnergesteuert einen Behälter 4, z. B. eine Sammelkiste, zur Mitte des Regals 1 transportiert, wo der Behälter 4 zum Befüllen mit Stückgütern für einen Kommissionierauftrag angehalten wird. Zu diesem Zwecke ist vor dem Regal 1 und unterhalb der letzten waagrechten Reihe der Speichermagazine 2 eine Sammeleinrichtung 5 angeordnet, welche sich über die Regalbreite, d. h. die Gesamtbreite der nebeneinanderliegenden Speicher 2, erstreckt.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform besteht die Sammeleinrichtung 5 aus zwei in der Normalposition in einer Linie nebeneinander ausgerichtet liegenden Aufnahmebehältern 6,7, die wannen-bzw. rinnenförmig ausgebildet und gegenläufig kippbar je auf einer quer zur Förderrichtung der Fördereinrichtung 3 ausgerichteten Achse 8,9 gelagert sind. Die Achsen 8,9 sind ihrerseits in Lagern (nicht dargestellt) am Regal 1 gelagert. Zum gegenläufigen Kippen der Aufnahmebehälter 6,7 sind unterhalb der Aufnahmebehälter 6,7 pneumatische Zylinder 10, 11 vorgesehen, die einerseits am Gestell des Regals 1 und andererseits am Boden der Aufnahmebehälter 6,7 gelenkig befestigt sind.
Die einander in Regalmitte berührenden Stirnseiten 12,13 der wannen- oder rinnenförmigen Aufnahmebehälter 6,7 sind offen, während die aussenliegenden Stirnseiten 14,15 geschlossen ausgebildet sind.
Im Betrieb werden die Auswerfer der entsprechenden Speichermagazine 2 des Regals 1 von einem Rechner (nicht dargestellt) gemäss einem Kommissionierauftrag angesteuert, worauf das ausgeworfene Stückgut in die beiden Aufnahmebehälter 6,7 gelangt, die in dieser-in Fig. 1 mit vollen Linien dargestellten - Stellung eine gemeinsame Wanne bilden. Gleichzeitig wird die Fördereinrichtung 3 vom Rechner in der Weise angesteuert, dass der dem Kommissionierauftrag zugeordnete Behälter 4 zum Regal 1 transportiert und in der Mitte des Regals 1 angehalten wird. Nun werden die pneumatischen Zylinder 10, 11, ebenfalls vom Rechner gesteuert, aktiviert, so dass die Aufnahmebehälter 6, 7 aus der dargestellten Sammelposition in die in Fig. 1 mit stnchpunktierter Linie dargestellte gekippte Entleerposition gelangen, in der sie je eine Rinne bilden und gemeinsam einen Trichter definieren.
Die in den Aufnahmebehälter 6,7 enthaltenen Stückgüter rutschen dann ab einem bestimmten Neigungswinkel, der durch die Reibung zwischen dem Boden der Aufnahmebehälter 6,7 und den Stückgütern festgelegt ist, in den Behälter 4 hinein, worauf die pneumatischen Zylinder 10,11 deaktiviert werden, so dass die Aufnahmebehälter 6, 7 wieder in ihre waagrechte Sammelposition gelangen. Um einen möglichst kleinen Neigungswinkel zu erzielen, besteht zumindest der Boden der Aufnahmebehälter 6,7 aus einem Material mit geringem Reibungskoeffizienten, z. B. Kunststoff oder Metall. Der Behälter 4 kann nun durch die Fördereinrichtung 3 zum nächsten Regal oder zu einer Sammelstelle weitertransportiert werden.
Bei dem in Fig. 2 mit strichpunktierter Linie dargestellten Regal 1 ist eine Sammeleinrichtung 5 mit einem einzigen wannen-oder rinnenförmigen Aufnahmebehälter 16 vorgesehen, dessen eine Stirnseite 17 geschlossen und dessen andere Stirnseite 18 als nach unten um eine horizontale Achse 19 schwenkbare Klappe 20 ausgebildet ist, wobei auch diese Achse 19 quer zur Transportrichtung der Fördereinrichtung 3 ausgenchtet ist. Der Aufnahmebehälter 16 ist um eine querverlaufende Achse 21 kippbar gelagert, die im geringen Abstand zur Stirnseite 18 angeordnet ist. Durch Anheben des Aufnahmebehälters 16 von der Sammelposition in die mit gestrichelter Linie dargestellte gekippte Entleerposition, z.
B. ebenfalls, wie in Fig. 1, mittels eines pneumatischen Zylinders (in Fig. 2 nicht dargestellt), werden die im Aufnahmebehälter 16 gesammelten Stückgüter über die rechnergesteuert geöffnete Klappe 20 in den Behälter 4 entleert. Der Behälter 4 wird in diesem Fall mehr seitlich am Regal 1 unterhalb der Klappe 20 auf der Fördereinrichtung 3 angehalten.
Bel der Ausführungsform nach Fig. 3 sind ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 zwei Aufnahmebehälter 6', 7'vorgesehen, die an ihren äusseren geschlossenen Stirnseiten 14', 15'jeweils um eine Achse 22,23 nach unten kippbar gelagert sind ; die Achsen 22,23 sind wiederum quer zur Transportrichtung der Fördereinrichtung 3 ausgerichtet. Die einander mittig berührenden Stirnseiten 12', 13' sind wieder, wie In Fig. 1, offen ausgebildet. Durch Kippen der Aufnahmebehälter 6', 7'aus der Sammelposl- tion m die mit gestrichelter Linie dargestellte geneigte Entleerposition um die Achsen 22,23 werden die gesammelten Stückgüter in den Behälter 4 auf der Fördereinrichtung 3 entleert.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 2 nur ein Aufnahmebehälter 16'vorgesehen, dessen Boden durch zwei gleich grosse und gegenläufig kippbare,
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plattenförmige Bodenteile 24,25 gebildet wird ; diese Bodenteile 24,25 sind jeweils um eine mittige Achse 26 bzw. 27 kippbar gelagert, die quer zur Transportrichtung der Fördereinrichtung 3 ausgerichtet ist. Durch
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te Entleerposition wird wiederum eine Art Trichter erhalten, aus dem die Stückgüter in den Behälter 4 auf der Fördereinrichtung 3 gelangen.
Die in Fig. 5 dargestellte Ausführungsform weist wiederum nur einen einzigen Aufnahmebehälter 16" auf, dessen Bodenteil als Schieber 28 ausgebildet ist, der im dargestellten Beispiel linear, und zwar parallel zur Transportnchtung der Fördereinrichtung 3 nach links, bewegbar bzw. ausschiebbar ist, um die Stückgüter in den Behälter 4 zu entleeren. Hierbei wird der Behälter 4 bei der Übergabe des Stückgutes nicht angehalten, sondern auf der Fördereinrichtung 3 weiterbewegt, und der Schieber 28 wird rechnergesteuert mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Transportgeschwindigkeit der Fördereinrichtung 3 herausgezogen. wobei sich das rechte Ende des Schiebers 28 stets oberhalb der Mitte des Behälters 4 befindet.
In Fig. 6 ist eine gegenüber Fig. 5 etwas modifizierte Ausführungsform gezeigt, bei der ein Aufnahmebehälter 29 vorgesehen ist, der frontseitig gesehen die Form eines Trichters, insbesondere mit rechteckförmigem Querschnitt, aufweist. Bodenseitig ist der Aufnahmebehälter 29 mit einem Schieber 30 versehen, der, um die gesammelten Stückgüter in den Behälter 4 auf der Fördereinrichtung 3 entleeren zu können, aus der Sammelposition in die mit gestrichelter Linie dargestellte Entleerposition gebracht wird, in der eine bodenseitige (Trichter-Öffnung des Aufnahmebehälters 29 geöffnet ist.
Schliesslich ist bei der In Fig. 7 dargestellten Ausführungsform ein Aufnahmebehälter 31 vorgesehen, der um eine parallel zur Transportrichtung der Fördereinrichtung 3 ausgerichtete Achse 32 kippbar gelagert ist.
Der Boden 33 des Aufnahmebehälters 31 ist - in Draufsicht - insbesondere trapezförmig ausgebildet, um zusammen mit vorderen Seitenwänden 34 eine sich zu einer Auslassöffnung 34a hin verengende Rutsche zu bilden, die die gesammelten Stückgüter in den Behälter 4 befördert, wenn der Aufnahmebehälter 31 aus der mit vollen Linien dargestellten Sammelposition nach unten in die mit gestrichelter Linie dargestellte Entleerposition um die Achse 32 gekippt wird.
Anstelle von pneumatischen Zylindern können auch elektromechanische Drehantriebe oder Linearantriebe für die Kippbewegung der verschiedenen Aufnahmebehälter 6, 7, 6', 7', 16, 16', 31 bzw. für die Kippoder Linearbewegung des (der) Bodenteils (e) 24. 25 ; 28 ; 30 derselben vorgesehen sein.
Ferner können sind zur rechnergesteuerten Koordinierung der Kippbewegung der Aufnahmebehälter 6,
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der Bewegung des Behälters 4 Sensoren vorgesehen werden, wie etwa der in Fig. 1 nur ganz schematisch veranschaulichte Sensor 35.
In weiterer Modifikation der vorstehend beschriebenen Technik ist es auch möglich, die Stückgüter aus der Sammeleinrichtung 5 anstatt in den jeweiligen Behälter 4 direkt auf die Fördereinrichtung 3, z. B. ein Förderband oder einen Förderer in der Art eines Becherwerks (Becherförderer), zu entleeren, wobei die Strnckgüter dann in einer kompakten, räumlich eng begrenzten Gruppe, entsprechend einem Kommissionierauftrag gesammelt, weitertransportiert werden. Dabei ist es auch möglich, die Stückgüter anschliessend Rechner-gesteuert in Übergabestationen in den Kommissionieraufträgen zugeordnete Transportbehälter zu transferieren, die auf einer weiteren Fördereinrichtung herantransportiert werden.
Diesen Transportbehältern kann dann auch im Bereich der Übergabestationen (bzw. im Bereich vor diesen Übergabestationen) eine Lesegerät zugeordnet sein, das mit der Rechnersteuerung verbunden ist (vgl. z. B. EP 183 074 B).
Schliesslich ist es auch möglich, die Speicher 2, anstatt wie beschrieben ungefähr horizontal bzw. leicht abfallend, mit einer vertikalen (oder annähernd vertikalen) Ausrichtung anzuordnen, wobei die Stückgüter an ihren unteren Enden abgegeben werden. Auch können die Speicher nur in einer Reihe nebeneinander in einem Regal oder Block vorgesehen sein, wenngleich es bevorzugt wird, mehrere Speicher-Reihen übereinander anzuordnen.
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