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Die Erfindung bezieht sich auf eine Halterung mit Winkelverstellung einer Snowboardbindung auf einem Snowboard, wobei die Bindungsgrundplatte direkt mit dem Snowboard verschraubt ist.
Derartige Snowboardbindungen sind im Handel erhältlich. Dabei sind in der Bindungsgrundplatte vier kreisbogenförmige Langlöcher ausgebildet. Alle Langlöcher liegen auf dem selben Kreisumfang, wobei der Kreismittelpunkt auf der Längsmittellinie des Snowboards liegt. Zwischen da einzelnen Langlöchern ist jeweils ein Steg vorhanden, der den Mittelabschnitt mit dem Rest der Bindungsgrundplatte verbindet.
Nachteilig ist bei dieser Anordnung, dass durch die Stege bedingt bei der Verwendung von vier Langlöchern lediglich eine beschränkte Winkelverstellung von z. B. 10 bis 80. erreicht werden kann.
Weiters ist aus der WO 95/09035 eine Snowboardbindung bekannt, weiche über zwei entlang des Schuhs, in dessen Längsrichtung verlaufende Befestigungsstege mit dem Snowboard verbunden ist. Diese Befestigungsstege weisen je ein bogenförmiges Langloch auf über welche die Snowboardbindung mit jeweils zwei Schrauben mit dem Snowboard verschraubt wird. Auch bei dieser Anordnung ist eine Winkelverstellung nur in geringem Auf möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es eine Halterung mit Winkelverstellung zu schaffen, bei der bei einfachstem Aufbau unter Verwendung von vier Langlöchern eine Winkelverstellung im gesamten Bereich von 0 bis 90. möglich ist.
Dies wird erfindungsgemäss durch den kennnzelchnenden Teil des Anspruches 1 erreicht. Dadurch, dass die Langlöcher auf drei Kreisumfängen liegen, deren gemeinsamer Mittelpunkt von der Längsmittelinie beabstandet ist, wird mit einfachsten Mitteln eine 0 bis 90 gradige Winkekerstellung erreicht.
Eine vorteilhafte Anordnung der Halterung am Snowboard ist im kennzeichnenden Teil des Anspruches 2 angegeben.
Nachstehend ist eine Ausführungsform der erfindungemässen Snowboardbindung anhand der Zeichnung näher erläutert, wobei in Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Snowboards mit einer vorderen und einer hinteren Snowboardbindung dargestellt ist. Die Figuren 2, 3 und 4 zeigen eine erfindungsgemässe Halterung zur Winkelverstellung in 45'. in 0'und in 90'Position.
Die Fig. 1 zeigt ein Snowboard 1 mit einer darauf befestigten vorderen und hinteren Snowboardbindung 2a, 2b. Jede Snowboardbindung 2a, 2b beinhaltet eine Bindungsgrundplatte 3, auf welcher jeweils ein vorderes Halteelement 4 und ein hinteres Halteelement 5 angeordnet ist. Die Bindungsgrundplatten 3 sind auf dem Snowboard 1 mittels hier nicht dargestellter Schrauben befestigt. Die Befestigung der Halteelemente 4 und 5 auf dem Snowboard 1 wird anhand der Figuren 2, 3 und 4 beschrieben.
Die Fig. 2 zeigt eine Bindungsgrundplatte 3 mit kreisbogenförmigen Langlöchern 7a, 7bi, 7b2, 7c, die mittels nur angedeuteten Schrauben 6 mit vier, im Snowboard 1 eingesetzten sog. "Inserts" 6a verschraubt sind. Die Langlöcher 7a, 7b,, 7b2, 7c liegen auf drei verschiedenen Kreisumfängen 7'a, Tb, Tc, welche einen gemeinsamen Kreismittelpunkt 8 aufweisen. Der Kreismittelpunkt 8 liegt auf der Längsmittellinie 3b der Bindungsgrundplatte 3 und ist in einem Abstand a von der Quermittellinie 3a der Bindungsgrundplatte 3 angeordnet. Das dem Kreismittelpunkt 8 am nächsten liegende Langloch 7c ist in seiner Langserstreckung am kleinsten und das dem Kreismittelpunkt 8 am entferntesten liegende Langloch 7a am grössten dimensioniert.
Die beiden Langlöcher 7b,, 7b2 weisen im Verhältnis zu den Langlochern 7a, 7c eine ihrem Abstand vom Kreismittelpunkt 8 entsprechende Grösse auf. Bei auf dem Snowboard 1 montierter Bindungsgrundplatte 3 weist der Kreismittelpunkt 8 einen Abstand b von der Längsmittellinie 1 a des Snowboards 1 auf. Bei Verwendung von Schrauben mit üblicherweise 5mm Durchmesser soll der Abstand b 6 bis 20mm, insbesonders 8 bis 12mm, im dargestellten Ausführungsbeispiel 8mm, betragen. Der Abstand a ergibt sich in vorteilhafter Weise durch die Rechnung a = bx., J2. In der hier dargestellten 45 Position der Bindungsgrundplatte 3 liegen die nur angedeuteten Schrauben 6 und die dazugehörigen "Inserts" 6a jeweils in etwa in der Mitte der Langlöcher 7a, 7b,, 7b2, 7c.
Durch Lockern der Schrauben 6 kann die Bindungsgrundplatte 3 und damit auch die jeweilige Snowboardbindung 2a, 2b um den Kreismittelpunkt 8 in eine gewünschte Position verschwenkt werden. In der O* Position, welche in der Fig. 3 dargestellt ist, liegen die Schrauben 6 in den Langlöchern 7a. 7bi. 7b2 in Draufsicht rechtsseitig und im Langloch 7c in Draufsicht linksseitig auf Anschlag. Die gesamte Längsmittellinie 3b der Bindungsgrundplatte 3 weist in dieser Position den Abstand b von der Längsmittellinie 1 des Snowboards 1 auf.
Wird die Bindungsgrundplatte 3 In eine 90. Position verschwenkt, wie es aus der Fig. 4 ersichtlich ist, so liegen die Schrauben 6 in den Langlöchern 7a, 7b,, 7b2 in Draufsicht linksseitig und im Langloch 7c in Draufsicht rechtsseitig auf Anschlag.
Grundsätzlich kann die Bindungsgrundplatte 3 in jeder gewünschten Position zwischen 0 und 90. in Bezug auf die Längsmittellinie 1 a des Snowboards 1 mit den Schrauben 6 auf dem Snowboard 1 fixiert werden.
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Die Erfindung wurde voranstehend anhand eines Ausführungsbeispieles beschrieben. Es versteht sich, dass Abwandlungen möglich sind, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen. So sollen auch Anwendungen der Erfindung auf sog."Soft"-,"Hard"-und"Step-tn"-Bindungen unter den Schutz des Patentes fallen.