AT402719B - Vorrichtung zum antrieb eines kettenförderers in einer spannstation bei kuppelbaren seilbahnen - Google Patents

Vorrichtung zum antrieb eines kettenförderers in einer spannstation bei kuppelbaren seilbahnen Download PDF

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AT402719B AT54992A AT54992A AT402719B AT 402719 B AT402719 B AT 402719B AT 54992 A AT54992 A AT 54992A AT 54992 A AT54992 A AT 54992A AT 402719 B AT402719 B AT 402719B
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   Die Erfindung   betrifft   eine Vorrichtung zum Antrieb eines Kettenförderers In einer Spannstation bel kuppelbaren   Seilbahnen   nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. 



   Zweck der Erfindung ist, einen Kettenförderer von der Spannscheibe synchron mit dem   Förderseil   anzutreiben, um den Abstand zwischen den   Fahrbetnebsmltteln   am Förderseil gleich zu halten. 



   Bel kuppelbaren Ein- Zweiseilbahnen werden die Fahrbetriebsmittel beim Einfahren in die Station vom   Förderseil abgekuppelt, mittels   Reibrädern auf eine gennge Geschwindigkeit verzögert und von der Ausstiegsstelle mittels einer Förderkette zur   E) nstiegstette   transportiert,   anschliessend mittels Reibrädern   auf die Geschwindigkeit des Förderseiles beschleunigt und an das   Förderseil angekuppelt. Das Förderseil läuft   während der Kuppelvorgänge mit gleicher   Nenngeschwindigkeit   weiter
Um den Abstand der Fahrbetriebsmittel am Förderseil konstant zu halten, müssen diese auf das   Förderseil Im gleichen   Takt geschickt werden, In dem sie ankommen.

   Um dies zu   gewährleisten,   ist es erforderlich, die Kettenförderer In den Stationen von den Seilscheiben mittels Kardanwelle und Winkelgetriebe anzutreiben. Da das   Förderseil   in einer der Stationen mittels einer Spannscheibe durch Gewicht- oder Hydraulikvornchtung gespannt werden muss und der Spannweg mehrere Meter,   z. B. 3. 5   m   beträgt.   ist es schwierig, von der Spannscheibe den Kettenförderer anzutreiben. 



   Aus diesem Grund es es bekannt geworden, dass man drei Umführungsscheiben vorsieht, von welchen zwei feststehend sind und die dritte die Aufgabe einer Spannscheibe übernimmt, die die vorher erwähnte Bewegung durchführt. Bei dieser Scheibenanordnung wird der Ketterförderer von einer der feststehenden Scheiben mittels einer Kardanwelle angetrieben. Diese Konstruktion Ist infolge der drei verwendeten Scheiben herstellungsmässig sehr teuer. 



   Weiters wurden auch Systeme entwickelt, bei denen Messfühler, beispielsweise optische oder elektromagnetische Sensoren, die Geschwindigkeit des Antnebsseiles bzw. der Spannscheibe feststellen und ein dieser Geschwindigkeit entsprechendes Signal zur Steuerung einer vom Antrieb des Antriebsseiles unabhängigen Antnebseinnchtung für den Kettenförderer verwenden. Durch die Verwendung von zwei Antriebseinheiten und der zwischengeschalteten Steuerelektronik ist diese Vanante jedoch wesentlich aufwendiger, damit teurer und auch anfälliger gegenüber Störungen oder Fehlern, die den sicheren Betrieb der Seilbahn gefährden könnten. 



   Durch die AT-390 769 B ist eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art bekannt geworden.. Diese Vorrichtung beschränkt sich ebenso wie die Vorrichtungen nach der US 4. 843. 968 A und US 4. 843. 970 A auf den Antrieb eines Kettenförderers mittels Gelenkwelle von einer ortsfesten Scheibe. Auch durch diese Vornchtungen konnten die erwähnten Nachteile der bekannten Systeme nicht beseitigt werden. 



   Aufgabe der Erfindung ist, die Nachteile der bekannten Konstruktionen zu vermeiden und den Antneb des Kettenförderers von der Spannscheibe mechanisch, In zu jedem Zeitpunkt genau definiertem Verhältnis zum Antrieb des Antnebsseiles und gegen ungewollte Beeinflussung gesichert In einfacher Welse ableiten zu können
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Massnahmen nach dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 gelöst. 



   Durch Anordnung des Kegelradgetriebes ausserhalb der Achse der Spannscheibe wird der Radius des Kreisbogens, den die Gelenkwelle beschreibt, vergrössert. Durch diese Vergrösserung des Radius wird der Längenunterschied von der Sehne bis zum Kreisbogen, den die Gelenkwelle ausgleichen muss, minimiert. 



   Durch die Massnahme nach Anspruch 2 wird der   maximale Längenausgleich   ermöglicht, da dieser nach   belden Seiten Im gleichen   Ausmass genutzt werden kann. 



   Durch die Massnahme nach Anspruch 3 erfolgt eine Umlenkung um 90', wobei die Gelenkwelle einen Beugungswinkel zulässt. 



   Durch die Massnahme nach Anspruch 4 wird der Wirkungsgrad des Systems verbessert, da das Verhältnis Spannweg zum Längenausgleich zum notwendigen Längenausgleich der Gelenkwelle zugunsten des Spannweges vergrössert wird. 



   Weitere Merkmale der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert, in welcher die   erfindungsge-   mässe Vorrichtung schematisch dargestellt ist. 



   Mit 1 ist die Spannscheibe bezeichnet, welche einen Spannweg a ausführen kann, sodass sie aus der vollgezeichneten Lage In die strichpunktierte Lage gelangen kann. Die angetnebene Welle 5 der Spannscheibe 1 ist über einen Kettentrieb   6,   eine Riemenscheibe od. dgl mit einem ausserhalb der Achse der Welle 5 gelegenen Kegelradgetriebe 2   antnebswelse   verbunden, welches über eine mit Längenausgleich versehene Gelenkwelle 12 mit einem ausserhalb der Spannscheibe gelegenen   Kegelradgetnebe   3 verbunden ist, das seinerseits über eine Gelenkwelle 7 mit einem einen Kettenförderer 8 antreibenden   Kegelradgetne-   be 4 antriebswelse verbunden ist. 



     Die Antriebseinrichtung   der Welle 5 kann dabei direkt mit dieser In Verbindung stehen, kann aber auch am Kegelradgetriebe 2 angreifen und mittels dieses Getnebes 2 sowohl über den Kettentrieb 6 od. dgl. die 

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 Welle 5 der Spannscheibe 1 als auch über die Gelenkwelle 12 das Kegelradgetriebe 3 und die weitere Gelenkwelle   7,   das Kegelradgetriebe 4 antreiben, welches seinerseits den Kettenförderer 8 antreibt. 



   Weiters sind auch Varianten denkbar, bel denen die Antriebseinheit für die Spannscheibe 1 als auch den Kettenförderer 8 am ortsfesten Kegelradgetriebe 3 oder auch am   Kegelradgetnebe   4 für den Kettenförderer 8 angreift. 



   Die in einer der Stationen, vorzugswesie der Talstation, ankommenden Fahrbetriebsmittel, z. B. ein Sessel, eine Gondel od. dgl., werden vom Förderseil 9, das sich in Richtung des Pfeiles A bewegt, abgekoppelt und dem Kettenförderer 8 übergeben, welcher sich In der Richtung des Pfeiles B bewegt und das   Fahrbetriebsmittei   langsam bewegt, sodass die Passagiere gefahrlos aus-und einsteigen können, worauf das Fahrbetriebsmittel wieder an das   Förderseil   angekoppelt wird. 



   Die Übergabe der Fahrbetriebsmittel erfolgt dabei über an sich bekannte   Verzögerungs- bzw. Beschleu-   nigungseinrichtungen. Vorzugsweise wird dazu das Förderseil 9 auf ein   niedrigeres Niveau   geführt und die Fahrbetnebsmittel auf eine Schiene übergeben, auf der sie, vorzugsweise durch Pneus mit unterschiedlicher Übersetzung und daher von Anfang bis Ende der Schiene zunehmender Bremswirkung von der Geschwindigkeit des Förderseiles 9 auf die Geschwindigkeit des Kettenförderers 8 heruntergebremst werden. Am Ende der   Verzögerungseinrichtung   werden die Fahrbetnebsmlttel denn an den Kettenförderer 8 angekoppelt, welcher sie mit langsamer Geschwindigkeit durch die Station bewegt, bis sie an Ende des   E ! nst ! egsbereiches   die   Beschleunigungseinrichtung   erreichen.

   Hier werden die Fahrbetriebsmittel vorzugsweise auf eine Schiene übergeben, auf der sie durch Pneus mit unterschiedlich übersetztem Antrieb wieder auf die Geschwindigkeit des Förderseiles 9 beschleunigt und durch Rückführen des abgesenkten Förderseiles 9 auf das ursprünglichere höhere Niveau wieder an dieses angekoppelt werden. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Antrieb eines Kettenförderers wird vorzugsweise In der Talstation vorgesehen sein, kann   natürlich   aber auch in der Bergstation, In   Zwischenstationen,   oder In jeder Station einer Seilbahn vorgesehen sein. 



  

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Antneb eines Kettenförderers In einer Spannstation bei kuppelbaren Seilbahnen, mit welchen Fahrbetriebsmittel, wie Sessel, Gondeln od. dgl. transportiert werden, wobei der Antrieb der vom Förderseil abgekuppelten Fahrbetriebsmittel durch zwei Gelenkwellen erfolgt, die mittels eines Kegelradgetriebes von einer Seilumlenkscheibe angetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spannscheibe (1) mit einer Welle (12) mit Längenausgleich und diese mit dem Kettenförderer (8) antnebsweise verbunden Ist und dass das von der Spannscheibe (1) angetriebene Kegelradgetriebe (2) vorzugsweise ausserhalb der Achse der Spannscheibe (1) angeordnet ist. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (12) mit Längenausgleich Im wesentlichen rechtwinkelig zur Bewegungsnchtung der Spannscheibe (1) gelagen ist und vorzugsweise EMI2.1 tnebe ist, und dass die Welle (7) eine Gelenkwelle Ist, die über ein Kegelradgetriebe (4) den Kettenförderer (8) antreibt.
    4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Spannscheibe (1) angetriebene Kegelradgetriebe (2) mit der Welle (5) der Spannscheibe über einen Kettentrieb (6) verbunden ist.
AT54992A 1992-03-18 1992-03-18 Vorrichtung zum antrieb eines kettenförderers in einer spannstation bei kuppelbaren seilbahnen AT402719B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4843968A (en) * 1986-12-18 1989-07-04 Von Roll Transportsysteme Ag Overhead cable transport installation containing a transfer section equipped with a clock conveyor
US4843970A (en) * 1986-12-18 1989-07-04 Von Roll Transportsysteme Ag Overhead cable transport installation containing a transfer section between a disembarking section and an embarking section
AT390769B (de) * 1988-11-18 1990-06-25 Doppelmayr & Sohn Vorrichtung zur garagierung der fahrbetriebsmittel einer kuppelbaren seilbahnanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4843968A (en) * 1986-12-18 1989-07-04 Von Roll Transportsysteme Ag Overhead cable transport installation containing a transfer section equipped with a clock conveyor
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AT390769B (de) * 1988-11-18 1990-06-25 Doppelmayr & Sohn Vorrichtung zur garagierung der fahrbetriebsmittel einer kuppelbaren seilbahnanlage

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