AT397827B - Gerät zur provisorischen fixierung eines schachtdeckelrandes über dem oberen rand eines bereits erstellten schachtes - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D29/00—Independent underground or underwater structures; Retaining walls
- E02D29/12—Manhole shafts; Other inspection or access chambers; Accessories therefor
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Description
AT 397 827 B
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur provisorischen Fixierung eines Schachtdeckelrandes über dem oberen Rand eines bereits erstellten Schachtes. Es ist üblich, daß ein Schacht nur soweit hochgezogen wird, daß sein oberer Rand unter der später anzubringenden Abdeckung dem Bodenbelag oder dem definitiven Strassenbelag endet.
Die Schachtdeckeleinfassung dagegen muß im fertig eingebauten Zustand genau bündig zur definitiven Abdeckung, zu einem Betonboden oder zum Straßenbelag verlaufen. Von Fall zu Fall muß er dazu genau horizontal oder entsprechend dem Strassenverlauf, sowohl deren Quergefälle als auch deren eventuellen Steigung angepasst werden. Dies wird vom Vermessungsingenieur bestimmt, der durch gespannte Schnüre die erforderliche Lage des oberen Randes der Schachtdeckeleinfassung angibt.
Dazu müssen die Arbeiter den schweren Schachtdeckelrand über den Schacht legen und ihn mittels Holzklötzen und Keilen in die gewünschte Einbaulage bringen. Nachher wird der Schachtdeckelrand mit Mörtel unterstopft, damit er sich in seiner definitiven Lage auf dem Schachtrand abstützt. Ist dem Mörtel erhärtet, können die zur provisorischen Abstützung dienenden Klötze weggenommen und die dann verbleibenen Löcher ebenfalls mit Mörtel gefüllt werden.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, ein Gerät zu schaffen, das diese Arbeit erleichtert und dadurch den Zeitaufwand für die provisorische Fixierung des Schachtdeckelrandes verkürzt.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit einem Gerät, das die Merkmale des Patentanspruchs 1 aufweist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Sie zeigt in
Fig. 1 ein Gerät im Betriebszustand in Ansicht von oben;
Fig. 2 einen Teil eines Armes des Gerätes nach Fig. 1 mit einer Hebevorrichtung in Seitenan sicht;
Fig. 3 ein Verlängrungsstück für einen Arm in Ansicht von oben;
Fig. 4 und 5 vereinfachte Darstellung der Verwendung des Gerätes bei einem kleinen und bei einem grossen Schachtdeckelrand.
Das Gerät besteht im wesentlichen aus einem dreiarmigen Rahmen 1, auf dessen Armen drei unabhängig voneinander betätigbare Hebevorrichtungen 2 radial verschiebbar aufgesetzt sind.
Der Rahmen 1 besteht aus einem Herzstück 11, das mit einem Arm 12 fest verbunden ist. Die beiden anderen Arme 13 sind um Zapfen 14 schwenkbar mit dem Herzstück 11 verbunden.
Der Arm 12 ragt mit einem Ende 12' durch das Herzstück 11 hindurch. Das Ende 12' ist länger als das andere Ende des Armes 12. Die Arme bestehen aus Vierkantrohren.
Die drei Hebevorrichtungen sind alle gleich aufgebaut. Sie umfassen ein unteres Vierkantrohrstück 21, an dem aussen ein Auflagewinkel 22 angeschweisst ist. Senkrecht auf das untere Vierkantrohrstück 21, ist ein Vierkantrohrstück 23 aufgeschweisst, das als Führung für das Rohrstück 24 dient, wobei dieses teleskopisch über das Rohrstück 23 verschiebbar ist.
Am unteren Ende des Rohrstückes 24 ist ein Auflagewinkel 25 angeschweisst. Oben im Rohrstück 24 ist eine Gewindespindei 26 axial fest aber drehbar gelagert, die in eine oben auf dem Rohrstück 23 angebrachte Mutter 27 eingreift.
Zum Drehen der Spindel 26 ist oben eine Kurbel 28 angebracht. Durch Drehen der Spindel 26 wird der Abstand zwischen den beiden Auflagewinkel 22,25 vergrössert oder verkleinert, wobei das Rohrstück 24 über das innere Vierkantrohrstück 23 gleitet.
Der radial Abstand der Hebevorrichtung 2 vom Herzstück 11 des Rahmens 1 lässt sich einstellen, da das untere Vierkantrohrstück 21 teleskopisch über den Arm 12,13 verschiebbar und mittels einer Flügelmutter 29 feststellbar ist.
Fig. 2 zeigt die Situation im Betrieb . Hier ist der obere Rand eines Betonschachtes S und ein aus Gusseisen hergestellter Schachtdeckelrand R, beide im Schnitt dargestellt. Der Auflagewinkel 22 stützt sich an der Innenseite des Schachtrandes ab und der Auflagewinkel 25 trägt den Schachtdeckelrand R. Der strichpunktierte Kreis in Fig. 1 zeigt den Innendurchmesser des Schachtdeckelrandes R an.
Da das Gewicht des Schachtdeckelrandes R an den äusseren Enden der Arme 12,13 wirkt, werden die Arme 12,13 nur geringfügig auf Biegung beansprucht. Mit dem Gerät kann daher auch ein Schachtdeckel mit grossem Innendurchmesser angehoben und fixiert werden. Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Fall bei einem Schachtdeckel mittlerer Grösse. Ist der Durchmesser größer kann eine Hebevorrichtung auf den längeren Arm 12' aufgesetzt werden. Im Extremfall kann ein Arm 12,13 oder es können mehrere Arme 12,13 durch ein Verlängerungsstück 3 verlängert werden. Die Fig. 4 und 5 zeigen die Anordnung der Arme 12,13 und Hebevorrichtungen 2 in vereinfachter Darstellung. Fig. 4 zeigt die Verwendung des Gerätes bei einem Schachtdeckelrand R mit dem kleinsten Durchmesser, bei dem das Gerät noch verwendet werden kann. Fig. 5 zeigt die Verwendung des Gerätes bei einem Schachtdeckelrand R mit grossem Durchmesser, wobei das Ende 12' des Armes 12 durch ein Verlängerungsstück 3 noch verlängert worden ist. 2
Claims (4)
- AT 397 827 B Beim Betrieb wird der auf das gewünschte Niveau gebrachte Schachtdeckelrand R mit Mörtel unterstopft und nach dem Aushärten desselben wird das Gerät durch Zusammenschieben der Hebevorrichtungen 2 entfernt. Statt wie in Fig. 5 dargestellt ist, das Ende 12' des Armes 12 mit einem Verlängerungsstück 3 zu versehen, könnten statt dessen die beiden Arme 13 mit einem Verlängerungsstück 3 versehen sein. Das Gerät könnte auch mit einem größeren Herzstück 11, als in der Zeichnung dargestellt ist, versehen sein. Es könnten am Herzstück 11 Mittel angebracht sein, die dafür sorgen, daß die Arme 12,13 nicht lotterig werden und immer einen Widerstand gegen verschwenken um die Zapfen 14 aufweisen. Patentansprüche 1. Gerät zur provisorischen Fixierung eines Schachtdeckelrandes über dem oberen Rand eines bereits erstellten Schachtes, wobei der Innendurchmesser des Schachtes mit dem Innendurchmesser des Schachtdeckelrandes mindestens annähernd übereinstimmt, gekennzeichnet durch einen dreiarmigen Rahmen (1) auf dem je eine Hebevorrichtung (2) radial verstellbar angeordnet ist, wobei jede Hebevorrichtung (2) einen unteren, radial nach aussen gerichteten festen Auflagewinkel (22) zum Abstützen des Geräts auf dem Schachtrand und einen Höhenverstellbaren Auflagewinkel (25) zum Untergreifen des zu fixierenden Schachtdeckelrandes (R) aufweist, wobei dieser mit Hilfe der drei Hebevorrichtungen (2) genau zu nivellieren ist.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dreiarmige Rahmen (1) ein Herzstück (11) aufweist, an dem zwei Arme (13) schwenkbar angelenkt sind während der dritte, fest mit dem Herzstück (11) verbundene Arm (12) nach beiden Seiten durch das Herzstück (11) hindurchragt, wobei ein Ende (12') des Armes (12) ab dem Herzstück (11) länger ist als das andere Ende.
- 3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Verlängerungsstück (3) vorgesehen ist, mit dem ein Arm (12,13) verlängerbar ist.
- 4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der dreiarmige Rahmen (1) als auch die Hebevorrichtung (2) aus teleskopisch ineinander verschiebbaren Vierkantrohren aufgebaut sind. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 3
Applications Claiming Priority (1)
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