AT396876B - Reinigungsvorrichtung für getreide - Google Patents

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Peter Dyk
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Peter Dyk
Tradepoint Handelsgesellschaft
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    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B9/00Combinations of apparatus for screening or sifting or for separating solids from solids using gas currents; General arrangement of plant, e.g. flow sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
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    • B02B1/02Dry treatment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

AT396 876B
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für Getreide mit einem Schrollensieb und einem Steinausleser jeweils in schräger Anordnung, die mit einem Vibrationssieb in Verbindung stehen und an eine Absaugeeinrichtung angeschlossen sind. Bevor Getreide dem Mahlvorgang unterworfen wird, ist es erforderlich, einen Reinigungszyklus vorzuschalten. Dazu sind Schrollensiebe bekannt, die als Maschensiebe oder Lochplattensiebe ausgebildet sind und in Schrägstellung von einem Vibrationsantrieb beaufischlagt werden. Ferner sind Steinausleser bekannt, die eine schräggestellte, vibrierend angetriebene Lochplatte mit Bohrungen von sehr kleinem Durchmesser sowie mit stufenartigen Schwellen umfassen; es wandern die Steine aufgrund der Rüttelbewegung aufwärts und das Getreide, allerdings einschließlich des Bruchs und feiner Sandkörner, nach unten. Auf diese Weise ist eine Trennung, wenn auch nur unvollständig, möglich. Eine Reinigungsvorrichtung für Getreide ist in der DE-OS 3218 773 beschrieben. Es sind die Schrollensiebe und der Steinausleser zusammen mit dem Gehäuse elastisch gelagert und werden durch einen Vibrationsantrieb in Schwingungen versetzt
Die Erfindung zielt darauf ab, den Reinigungsvorgang mit größerer Gründlichkeit auf einer einzigen Vorrichtung durchzuführen. Dies wird dadurch erreicht daß in einem gemeinsamen Gehäuse das gegen einen Auswurfschacht für grobe Verunreinigungen hin abfallend schräggestellte Schrollensieb sowie unterhalb desselben der gegen den Auswurfschacht ansteigende Steinausleser mit einem Siebboden aus Drahtgewebe, vorzugsweise mit einer lichten Maschenweite von 2 mm und einer Drahtstärke von 0,5 mm, vorgesehen ist daß unterhalb des Drahtgewebes eine etwa trichterförmige Auffangwanne mit einem Stutzen für feine Verunreinigungen wie Sand und Getreidebruch angeordnet ist daß der Steinausleser an seinem tiefliegenden Ende in einen Schacht für gereinigtes Getreide einmündet und daß oberhalb des Schrollensiebes ein Anschluß für die Absaugleitung und unterhalb des Steinauslösers mindestens eine Zuluftöffnung vorgesehen sind. Die untereinander mit entgegengesetzter Neigung angeordneten Siebeinrichtungen, nämlich das Schrollensieb und der mit einem Drahtgewebe als Bodenfläche ausgebildete Steinausleser, werden von unten nach oben von Luft durchströmt Durch das Schrollensieb werden grobe Verunreinigungen ausgeschieden und durch das in den Steinausleser integrierte Sieb nicht nur die Steine, sondern auch Sand und Getreidebruch abgeleitet Dabei ist es zweckmäßig, wenn das Gehäuse das Schrollensieb und den Steinauslöser mit Ausnahme eines oberhalb des hochliegenden Endes des Schrollensiebes angeordneten Getreidezuführungsschachtes und des Stutzens für Verunreinigungen des Getreideablaufschachtes, der Zuluftöffnung bzw. -Öffnungen und der Absaugöffnung im wesentlichen dichtend umschließt und zusammen mit dem Schrollensieb und dem Steinausleser zur Veränderung deren Neigungen um eine horizontale Achse schwenkbar und fixierbar gelagert ist Die Neigung der Siebe kann so auf die Getreide- bzw. Korngröße äbgestimmt werden, daß die Trennung weitgehend vollständig vor sich geht Bei einer besonderen Ausführungsfonn ist das Schrollensieb in seiner Winkel-Stellung zur Neigung des Steinauslesers veränderbar. Dadurch kann eine Feinanpassung an das Material Yorgenommen werden.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Reinigungsvoirichtung ist in der Zeichnung daigestellt Die Fig. zeigt einen Schnitt durch eine Reinigungsvorrichtung in schematischer Darstellung.
In einem Gehäuse (1) sind ein Schrollensieb (2) and ein Steinausleser (3) mit einem Siebboden (4) aus Drahtgewebe vorgesehen. Es ist beispielsweise ein Stahldrahtgewebe mit einer Maschenwdte von 2 mm und einer Drahtstärke von 0,5 mm sehr gut geeignet Das Schrollensieb (2) ist gegen einen Auswurfschacht (5) abfallend schräggestellt und der Siebboden (4) des Steinauslesers (3) steigt gegen den Auswurfschacht (5) hin an. Die beiden Siebeinheiten (2) und (4) sind mit einem Rahmen (6) verbunden, der in einem Gestell elastisch gelagert ist, das um eine Achse (7) drehbar und mittels einer Einstellvorrichtung (8), hier als Spannschloß symbolisiert in der Winkellage justierbar ist An den Rahmen (6) greift ein Vibrationsantrieb (9) an, der die Siebe (2) und (4) in Schwingungen versetzt Oberhalb des Siebes (2) befindet sich der Getreidezuführungsschacht (10) sowie eine Absaugleitung (11) zum Anschluß eines Zyklonsystems; unterhalb des Siebes (4) ist eine trichterförmige Wanne (12) mit einem Stutzen (13) zum Austragen von Verunreinigungen wie Sand und Bruch vorgesehen. Schließlich befindet sich am Fußende des Siebes (4) der Getreideablaufschacht (14). Im Randbereich der Wanne (12) sind Zuführungsöffnungen (15) für Luft vorgesehen, die durch das Gehäuse (1) und die Siebe (4) und (2) von einem nicht dargestellten Aspirationssystem in die Absaugleitung (11) gesaugt wird.
Die Funktionsweise wird nachfolgend beschrieben: Bei eingeschalteter Absaugung (Zyklon) und aktiviertem Vibrationsantrieb (9) wird verunreinigtes Getreide über den Zuführungsschacht (10) eingebracht. Dieses gelangt auf das Schrollensieb (2) und bewegt sich langsam in Richtung auf den Answurfschacht (5), in welchen grobe Verunreinigungen abgefühit werden (Pfeil (17)). Getreide mit kleineren Verunreinigungen wie Steine, Sand und auch Bruch fällt durch das Schrollensieb (2) im Laufe der Abwärtsbewegung unter den Einfluß der Luftdurchströmung hindurch und gelangt auf den Siebboden (4) des Steinauslesers (3). Die Rüttelbewegung führt zusammen mit der Luftdurchströmung und einer oder mehreren Schwellen (16) dazu, daß Steine nach oben wandern und in den Auswurfschacht (5') gelangen (Pfeil (18)), während Sand und Bruch durch den Siebboden hindurchfäilt (Pfeil (19)), in der Wanne (12) aufgefangen und über den Stutzen (13) abgeführt wird. Getreide wandert abwärts über die Schwellen (16) hinweg in den Getreideablaufschacht (14) (Pfeil (20)).
Das von den Sieben abgesonderte Material kann einer Nachbehandlung unterzogen werden, um den Getreidebruch von den Steinen und vom Sand abzutrennen und einer allfälligen Verwertung zuzuführen. In diesem Sinne sind die Auswurfschächte (5), (5') und (13) getrennt ausgefiihrL -2-

Claims (3)

  1. AT 396 876 B Erwähnt sei noch die zusätzlich zur Verstellmöglichkeit der Neigung der gesamten Vorrichtung vorgesehene individuelle Einstellmöglichkeit der Neigung des Schrollensiebes (2) durch eine variabel einstellbare Halterung, angedeutet durch bogenförmige Langlöcher, in welchen das Schrollensieb (2) verstellbar ist. PATENTANSPRÜCHE 1. Reinigungsvonichtung für Getreide mit einem Schrollensieb und einem Steinausleser jeweils in schräger Anordnung, die mit einem Vibrationsantrieb in Verbindung stehen und an eine Absaugeinrichtung angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß in einem gemeinsamen Gehäuse (1) das gegen einen Auswurfschacht (5) für grobe Verunreinigungen hin abfallend schräggestellte Schrollensieb (2) sowie unterhalb desselben der gegen den Auswurfschacht (5) hin ansteigende Steinausleser (3) mit einem Siebboden (4) aus Diahtgewebe, vorzugsweise mit einer lichten Maschenweite von 2 mm und einer Drahtstärke von 0,5 mm, vorgesehen ist, daß unterhalb des Drahtgewebes eine etwa trichterförmige Auffangwanne (12) mit einem Stutzen (13) für feine Verunreinigungen wie Sand und Getreidebruch angeordnet ist, daß der Steinausleser (3) an seinem tiefliegenden Ende in einem Schacht (14) für gereinigtes Getreide einmündet und daß oberhalb des Schrollensiebes (2) ein Anschluß für die Absaugleitung (11) und unterhalb des Steinauslösers (3) mindestens eine Zuluftöffnung (15) vorgesehen sind.
  2. 2. Reinigungsvonichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) das Schiollensieb (2) und den Steinausleser (3) mit Ausnahme eines oberhalb des hochliegenden Endes des Schrollensiebes (2) angeordneten Getreidezuführungsschachtes (10), des Auswurfschachtes (5) und des Stutzens für Verunreinigungen (13) des Getreideablaufschachtes (14) der Zuluftöffnung (15) bzw. -Öffnungen und der Absaugöffnung (11) im wesentlich dichtend umschließt und zusammen mit dem Schrollensieb (2) und dem Steinausleser (3) zur Veränderung deren Neigungen um eine horizontale Achse (7) schwenkbar und fixierbar gelagert ist.
  3. 3. Reinigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiollensieb (2) in seiner Winkelstellung zur Neigung des Steinauslesers (3) veränderbar ist Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT204991A 1991-10-15 1991-10-15 Reinigungsvorrichtung für getreide AT396876B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3218773A1 (de) * 1982-05-18 1983-11-24 Happle Gmbh & Co Maschinenfabrik, 7912 Weissenhorn Vorrichtung zum reinigen und sortieren von getreide, saemereien oder dergleichen nutzgut

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