AT396070B - Gleis mit gleisbettung fuer modelleisenbahnen - Google Patents

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    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
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Description

AT 396 070 B
Die Erfindung betrifft ein Gleis für Modelleisenbahnen mit einer beispielsweise einen mit einer Schotterschüttung versehenen Oberbau simulierenden Gleisbettung, deren obere Seite mit Ausnehmungen versehen ist, die im wesentlichen zu dem Gleisrost komplementär sind, sodaß dieser zumindest über einen Teil der Höhe der Schwellen in diese eingelassen werden kann, wobei die Gleisbettung aus einem leistenförmigen Bettungsteil aus elastischem und/oder plastischem, vorzugsweise elastoplastischem Material besteht und der Bettungsteil auf seiner Unterseite Steg aufweist.
Gleiselemente für Modelleisenbahnen bestehen üblicherweise aus einem einstückigen Rost aus Kunststoffspritzguß, dessen Form einem Gleisrost entspricht, wobei die Schienen mit den Schwellen durch mit diesen einstückige Ansatzstücke, die die Gestalt von Halteplatten mit Nägeln haben, verbunden sind und die Schienen, die die Schwellen des Rostes miteinander verbindenden Stegteile überdecken. Zur Verbindung der einzelnen Gleiselemente miteinander sind die Schienen an ihren Enden mit Kupplungsstücken versehen, die eine Verbindung der Gleise durch Zusammenstecken ermöglichen. Mit den Gleiselementen, die aus geraden und gekrümmten Gleisstücken sowie aus Weichen und Kreuzungen bestehen, lassen sich dann die gewünschten Gleissysteme aufbauen, die üblicherweise auf einer Platte befestigt werden, um unerwünschte Verschiebungen zu vermeiden.
Es ist ein Gleis für Modelleisenbahnen mit einer beispielsweise einen mit einer Schotterschüttung versehenen Oberbau simulierenden Gleisbettung - gemäß US-PS 3 650 468 - bekannt. Die obere Seite der Gleisbettung ist mit Ausnehmungen versehen, die im wesendichen zu dem Gleisrost komplementär sind, sodaß dieser zumindest über einen Teil der Höhe der Schwellen in diese eingelassen werden kann.
Diese bekannte Gleisbettung ist als voller blockförmiger Baukörper aus steifem Kunststoff ausgebildet. Diese Ausbildung der Gleisbettung aus einem steifen Kunststoff, der keine elastischen bzw. plastischen Eigenschaften aufweist, wird noch dadurch unterstrichen, daß in dem Vorhalt vorgeschlagen wird, zur Schalldämmung auf der vom Gleisrostabgewendeten Unterseite der Gleisbettung eine Schalldämmschicht anzuordnen. Ansonsten wäre die Schallentwicklung aufgrund der hohen schwingenden Masse, die aus Gleisrost und Gleisbettung besteht, für den Modellbahnbetrieb störend. Der Nachteil dieser bekannten Gleisbettung liegt aber vor allem darin, daß das mit dieser hergestellte Gleisstück durch die starre Ausbildung örtlichen Gegebenheiten praktisch nicht angepaßt werden kann und außerdem zusätzliche Maßnahmen zur Schalldämmung erfordert.
Weiters ist eine Gleisbettung für Modelleisenbahnen bekannt - gemäß DE-OS 22 48 727 - bei der die Schwellen des aus Schwellen und Schienen bestehenden Gleisrostes lediglich über einen Längsgurt miteinander verbunden sind und die Zwischenräume zwischen den Schwellen mit einem elastischen Material ausgefüllt werden.
Bei einer anderen bekannten derartigen Gleisbettung - gemäß DE-OS 14 78 279 - werden die Gleisstücke auf auf der Unterlage anbringbaren Befestigungsblättchen aufgeschnappt.
Eine andere bekannte Gleisbettung - gemäß US-PS 2 665 848 - ist teilweise als Schwellenersatz ausgebildet und besteht zur Gänze aus elastischem Material. Bei der bekannten Gleisbettung für Modelleisenbahnen sind zwischen den mit den einzelnen Schienen verbundenen und in die elastische Bettung eingesetzten Schwellen weitere nur am Bettungskörper ausgebildete mit dem Gleisrost jedoch nicht in Verbindung stehende, sondern diese nur simulierende Schwellen angeordnet. Bei derartigen Gleisrosten, bei welchen die Schwellen in einem unnatürlich großem Abstand an den Schienen befestigt sind, ist der Gleisrost erheblich stabiler und damit nicht maßstabsgetreu im Verhältnis zum Original ausgebildet, wodurch der Gleisbettung nur eine Verkleidungsfunktion und keinesfalls eine Führungsfunktion zukommt.
Um dem Wunsch der Modelleisenbahner nach möglichst naturgetreuen Gleisaufbauten nachzukommen, haben die Hersteller Gleise der eingangs angegebenen Art entwickelt. Bei den bekannten Gleisen sind jedoch die Gleisroste üblicherweise fest und bleibend mit der den Oberbau simulierenden Gleisbettung verbunden, so daß die Gleise mit Gleisbettung wie Gleise ohne Gleisbettung zusammengefügt und verlegt werden. Die bekannten Gleise mit Gleisbettung gestatten nur den bestimmungsgemäßen Einbau in ein Gleissystem, so daß Abwandlungen beim Aufbau und Abweichungen von einem vorgegebenen Gleisplan nur beschränkt möglich sind. Da die einzelnen Gleiselemente mit Gleisbettung nur bestimmungsgemäß eingesetzt werden können, ohne daß diese Abänderungen zulassen, müssen bei Variationen des Gleisbildes oder bei einem nachträglichen Umbau entsprechende vorgefertigte Gleiselemente zur Verfügung stehen, was den Modelleisenbahner in der Erstellung individueller und abgewandelter Gleisbilder beengt, wenn er nicht eine große Anzahl unterschiedlicher Gleiselemente mit und ohne Gleisbettung zur Verfügung hat.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein modulares Gleisbettungssystem zu schaffen, daß es gestattet, übliche Gleiselemente, also solche ohne besondere Bettungsteile, in der üblichen Weise zu verlegen und diese Gleiselemente wahlweise auch mit Bettungsteilen zu verbinden, wobei die Bettungsteile den üblichen Gleisen und Gleiselementen und/oder Betriebssystem angepaßt oder an diese anpaßbar sind und eine wiederholte Verwendung der Bettungsteile, auch in Gleissystemen mit anderen Gleisbildern möglich ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Stege bzw. die auf der Unterseite des Bettungsteiles angeordneten Aussteifungen oder in auf der Unterseite der Bettungsteile angeordneten Aufnahmen angeordnete Aussteifungselemente aus steiferem Kunststoff oder Metall bestehen. Der Modelleisenbahner hat die Möglichkeit, übliche Gleiselemente mit oder ohne das erfindungsgemäße Bettungsteil zu verlegen. Jedem Gleiselement kann ein entsprechend geformtes Bettungsprofil zugeordnet werden, das entweder bereits von dem -2-
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Hersteller vorgeformt ist oder aber durch einfaches Zuschneiden von dem Modelleisenbahner dem jeweiligen Gleiselement angepaßt wird. Durch die Zwischenschaltung des Bettungsteils zwischen dem Gleisrost und den Aussteifungselementen wird überdies eine Geräuschdämmung des Fahrgeräusches erreicht, die Schallentstehung bereits unmittelbar im Bereich des Gleisrostes durch die Ausbildung und Verwendung eines leistenförmigen Bettungsteils aus elastischem bzw. plastischem Material gedämpft wird. Dadurch wird in vorteilhafter Weise die schwingende Masse erheblich verringert Dazu kommt daß durch die Verwendung von aus steiferen Kunststoff bestehenden Stegen bzw. Aussteifungen oder Aussteifungselementen eine exakte Montage der sich an die verschiedenen Oberflächenverläufe einer Modelleisenbahnanlage sehr gut anpaßbaren elastisch verformbaren Bettungsteile erreicht wird, die überdies eine freizügige Gestaltung von Radien und Ausrundungsbögen einfach ermöglicht. Darüber hinaus wird durch den leistenförmigen Bettungsteil aus elastischem oder plastischem Material auch ein exakter Abschluß zwischen dem Modellbahngleis und unebenen Montageflächen hergestellt und eine Schwingungsentkopplung zwischen den Rahmenteilen der Modelleisenbahnanlage und dem Gleisbereich auch im Bereich der Befestigungsmittel sichergestellt.
Von Vorteil ist es auch, wenn die Aussteifungen bzw. Stege aus einstückig an die Bettungsteile angeformten Rippen oder leistenförmigen Teilen bzw. Stegen und/oder Längsholmen bestehen.
Zweckmäßigerweise bestehen die Aussteifungen aus jeweils zwei parallel zueinander verlaufenden Leisten bzw. Stegen, die paarweise auf der Unterseite der oberen Wandung des Bettungsteils im Bereich der die Schwellen aufnehmenden quer verlaufenden Nuten angeordnet sind. Dabei ist mindestens jeweils eine Leiste der paarweise angeordneten Leisten so hoch, daß deren unteren Kanten mit den seitlichen Kanten des Bettungsteils in der Seitenansicht fluchten.
Zweckmäßigerweise bestehen die aussteifenden Elemente aus einem leiterförmigen Teil bzw. einem Aussteifungselement. Die leistenförmigen seitlichen Längsholme des leiterförmigen Teils sind zweckmäßigerweise im Wechsel auf gegenüberliegenden Seiten zwischen jeweils mindestens einer Verbindungssprosse mit unterbrechenden Aussparungen versehen. Diese Aussparungen ermöglichen eine Anpassung an die Bettungsteile bei Toleranzabweichungen und auch eine Krümmung der Bettungsteile, wenn diese zur Bettung von gekrümmten Gleisstücken verwendet werden sollen. Möglich ist es aber auch, wenn die leistenförmigen seitlichen Längsholme des leiterförmigen Aussteifungselements im Wechsel auf gegenüberliegenden Seiten zwischen jeweils zumindest einer Verbindungssprosse bzw. einem Quersteg mit unterbrechenden Aussparungen bzw. Spalten versehen sind, weil damit eine einfache Verformung des Gleisrostes mit den darin eingebetteten Schienen für die Bildung individueller Kreisbögen möglich ist.
Zweckmäßigerweise entspricht der Abstand der Längsholme des leiterförmigen Aussteifungselementes dem Abstand zwischen den längsverlaufenden Stegen der Unterseiten der Bettungsteile und/oder der Schienen in Schwellenlängsrichtung, so daß diese zwischen den Leisten gehaltert werden können.
Vorteilhaft ist es auch, wenn das Aussteifungselement bzw. die Stützvorrichtung durch einen sich in Längsrichtung der Schienen erstreckenden Mittelsteg gebildet ist, auf dem in einem in Schienenlängsrichtung verlaufenden Längsabstand, Querstege und/oder Mittelstützen angeordnet sind, die den Bettungsteil insbesondere den Zentralteil lagern, da dadurch eine Anpassung an einen gekrümmten Gleisverlauf in einer parallel zur Montagefläche verlaufenden Ebene möglich wird.
Nach einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, daß die einzelnen in Längsabstand voneinander angeordneten Querstege und/oder Mittelstützen durch abwechselnd auf einer der beiden Seiten der Mittellängsachse angeordnete Längsholme verbunden sind, wodurch eine zentrale Ausrichtung der Stützvorrichtung auf eine vorgegebene Gleislängsachse während der Montage erleichtert und trotzdem eine Flexibilität für Verformungen zur Herstellung von beliebigen Gleisradien möglich ist.
Weiters ist es auch möglich, daß der Zentralteil im Bereich seiner Schnittlinien über aus verformungsfesten Material, insbesondere Kunststoff bestehende Teile, z. B. einem Verbindungsprofil für die Seitenteile der Höhe und/oder Seite nach abgestützt ist, das vorzugsweise in den Stegen geführt bzw. mit einer durch einen Wulst gebildeten Kupplungsvorrichtung verbunden ist, wodurch die Seitenteile erst nach dem Aufbauen der Montage des Gleisrostes eingeschnappt werden können und außerdem die Verlegung von Leitungen unterhalb der Bettungsteile zusätzlich begünstigt wird.
Nach einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Aussteifungselemente durch scheibenförmige bzw. ovale Platten gebildet sind, die in Längsrichtung der Schwellen eine Breite bzw. einen Durchmesser aufweisen, der größer ist als die Distanz zwischen den voneinander abgewendeten Seiten der Schienen, wodurch eine kostengünstige Ausführungsform mit kompakten Einzelteilen, die auch vom Benutzer selbst einfach zusammengefügt werden können, geschaffen wird.
Vorteilhaft ist es aber auch wenn die Aussteifungselemente insbesondere die scheibenförmigen oder ovalen Platten in Längsrichtung der Schienen über in der Ebene der Montagefläche flexible Verbindungsstege gekuppelt sind, wobei vorzugsweise ein Längsabstand zwischen den Aussteifungselementen einem Längsabstand zwischen in Längsrichtung der Schienen voneinander distanzierten Durchgangslöchem in den Schwellen des Gleisrostes entspricht, wodurch trotz massiver Auflager in den Bereich der Befestigungsstellen des Gleisrostes eine so hohe Flexibilität erreicht wird, daß die Stützvorrichtung nicht nur für vorgefertigte gerade Schienenabschnitte, sondern auch für ein sogenanntes Rexgleis zur Herstellung von Gleisverläufen mit beliebigen Radien verwendet werden -3-
AT 396 070 B kann. Trotzdem kann dadurch sichergestellt werden, daß im Bereich von Befestigungsöffnungen im Gleisrost ein entsprechend stabiles Auflager zum Befestigen des Gleises vorhanden ist.
Zweckmäßigerweise sind einzelne Sprossen bzw. Querstege im Abstand voneinander mit buchsenförmigen Teilen versehen, deren Bohrungen mit Bohrungen der oberen Seite des Bettungsteils und mit den Durchgangs-5 löchern in den Schwellen des Gleisrostes fluchten. Durch diese fluchtenden Bohrungen können Stifte oder Nägel hindurchgeführt werden, um die in die Bettungsteile eingebetteten Gleise mit einer Montageplatte zu verbinden.
Zweckmäßigerweise sind die Buchsen bzw. Teile zwischen, mit der Unterseite der oberen Wandung des Bettungsteils einstückig verbundenen Aufnahmen fixiert, die konzentrisch zu den Bohrungen sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die leiterförmigen Aussteifungselemente auf einer 10 Seite ihrer Längsholme in einem vorbestimmten Raster mit Stiften versehen sind, die die Wandung des Bettungsteils in Bohrungen durchsetzen und kraftschlüssig in Sacklöchem des Gleisrostes gehalten sind. Durch diese Steckverbindungen lassen sich die Gleise in einfacher Weise mit ihren Bettungskörpem lösbar verbinden.
Von Vorteil ist es hierbei wenn die Bettungsteile bzw. die Zentralteile mit Schwächungsbereichen und/oder Durchbrüchen versehen sind, da dadurch in einfacher Weise nachträglich an vordefinierten Stellen elektrische IS Anschlüsse bzw. zusätzliche Befestigungselemente in den Bettungsteil bzw. dem Zentralteil eingebracht werden können.
Es ist aber auch möglich, daß die Schwächungsbereiche und/oder Durchbrüche zwischen den für die Schwellen des Gleisrostes vorgesehenen Ausnehmungen insbesondere entlang einer Mittellängsachse der Ausnehmungen und mittig zwischen zwei in Längsrichtung einander unmittelbar benachbarten Ausnehmungen angeordnet sind, 20 wodurch durch diese Öffnungen Stiftkontakte hindurchgeführt werden können, mit welchen beispielsweise ein Stromleiter zwischen den beiden Schienen des Gleisrostes aufgebaut werden kann.
Vorteilhaft ist es weiters, wenn die Aussteifungen bzw. Aussteifungselemente bzw. die Querstege und/oder Mittelstützen oder Mittelstege mit in Richtung der Bettungsteile bzw. des Gleisrostes vorspringenden Kontaktstiften versehen sind, die vorzugsweise untereinander über Kabeln oder die Aussteifungen bzw. Aussteifungs-25 elemente oder Querstege elektrisch leitend miteinander verbunden sind, da dadurch die zur Aussteifung benötigten
Bauteile gleichzeitig zur Fahrstromversorgung bzw. zur Signalabgabe verwendet werden können.
Weiters ist es aber auch möglich, daß die Kontaktstifte auf einer Tragleiste angeordnet sind, die über eine Kopplungsvorrichtung mit der Unterseite der Bettungsteile bzw. den Aussteifungselementen oder den Querstegen und/oder Mittelstützen verbunden ist, wodurch das erfindungsgemäße Gleissystem ohne großen Aufwand jederzeit 30 nachträglich auf ein sogenanntes 3-Leiter-Gleis-System nachgerüstet werden kann und damit mit gleichen Teilen für das normale Zweileitergleis-System und ein 3-Leiter-Gleis-System das Auslangen gefunden werden kann.
Nach einer anderen Ausführungsvariante ist vorgesehen, daß die Kontaktstifte mit ihrem dem Bettungsteil bzw. dem Zentralteil zugewandten Ende und gegebenenfalls die diese verbindende elektrische Versorgungsleitung in den Bettungsteil bzw. Zentralteil eingebettet bzw. eingegossen oder eingespritzt ist, wodurch durch die Wahl 35 von unterschiedlichen Bettungsteilen bzw. Zentralteilen eine Anpassung des erfindungsgemäß herstellbaren Gleissystems an das Zweileiter- oder 3-Leiter-System jederzeit möglich ist.
Von Vorteil ist es aber auch wenn, zumindest ein Teil des Bettungsteils bzw. des Zentralteils elektrisch leitend ausgebildet ist und in diesem Teil die Kontaktstifte angeordnet bzw. durch den Bettungsteil bzw. den Zentralteil hindurchgeführt sind, da dadurch die Anordnung zusätzlicher Stromversorgungsleitungen entfallen 40 kann und außerdem die Gefahr von Leitungsunterbrechungen zusätzlich verringert ist
Weiters ist es auch möglich, daß die Bettungsteile bzw. Zentralteile über Verbindungselemente und/oder Aussteifungselemente bzw. Kupplungsteile der Aussteifungselemente wie Kupplungslaschen untereinander elektrisch leitend verbunden sind, wodurch mit dem Zusammenbau des Gleissystems gleichzeitig auch die elektrische Leitungsverbindung für einen zusätzlich angeordneten Mittelleiter bzw. die Kontaktstifte hergestellt 45 wird.
Nach einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, daß in den Schwächungsbereichen bzw. Durchbrüchen Kontaktelemente bzw. Überwachungsorgane angeordnet sind, die zur Anlage bzw. zum lösbaren Verbinden mit den Schienen ausgebildet sind und auf den Aussteifungselementen oder von diesen unabhängigen bzw. mit diesen kuppelbaren Tragleisten angeordnet sind, wodurch mit Schnappelementen versehene Kontakte zur Stromver-50 sorgung insbesondere in Unterbrechungsgleisstücken oder im Bereich von Kehrschleifen, sowie zur individuellen Stromversorgung entlang des Gleisrostes einfach verwendet werden können. Dazu kommt, daß durch die Anordnung von Überwachungsorganen beispielsweise gleisbesetzte Meldeanlagen oder Schrankenanlagen oder dgl. über derartige im Bereich der Schienen des Gleisrostes angeordnete Überwachungsorgane einfach gesteuert werden können. 55 Vorteilhaft ist es aber auch, wenn die Aussteifungselemente mit Fächern und/oder Kupplungsvorrichtungen zur Aufnahme bzw. Halterung von Steuer- und/oder Überwachungs- und/oder Antriebsvorrichtungen versehen sind, da dadurch die zur Überwachung, Steuerung und Betätigung von Ausrüstungsteilen von derartigen Gleissystemen beispielsweise von Weichenantrieben und dgl. die notwendigen Antriebe, Überwachungs- und Steuervorrichtungen unmittelbar in das erfindungsgemäße Gleissystem integriert werden können und damit aufwendige 60 Unterfluranordnungen eingespart und trotzdem eine "unsichtbare" und damit der Wirklichkeit entsprechende Montage einfach möglich ist
Es ist auch möglich, daß auf der vom Gleisrost abgewendeten Seite des Bettungsteils insbesondere im -4-
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Aussteifungselement eine aus einem Mechanikmodul und einem Stellmodul gebildete Antriebsvorrichtung für eine Weichenzunge angeordnet ist, wodurch in beliebiger Art und Weise die entsprechenden Weichen mit mechanischen oder motorischen Antrieben gekuppelt werden können.
Weiters ist es auch möglich, daß die Aussteifungselemente einen Teil der Gehäuse des Mechanik- bzw. Stellmoduls bilden. Durch die in die Aussteifungselemente zum Teil integrierte Mechanik kann eine starre Lagerung der mechanischen Teile und damit eine exakte Abstimmung der Stellwege einfach durchgeführt werden. Zweckmäßigerweise bestehen die Schnittlinien aus Nuten, so daß diese Führungen für eine Schere durch entsprechende Schwächungslinien bilden.
Vorteilhaft ist es weiters, wenn die Weichenzunge mit einem Stellhebel verbunden ist, der über eine sowohl in Längsrichtung als auch senkrecht dazu radial verformbaren Schraubenfeder auf der Bodenplatte abgestützt ist und daß bei in den einander gegenüberliegenden Endstellungen befindlichen Stellhebel sich dieser jeweils auf einer Seite einer neutralen Mittellage der Schraubenfeder befindet, und eine durch einem Biegestab gebildete Kontaktfahne sich bei in Endlage befindlichem Stellhebel an einen von zwei jeweils an einer Seite der Kontaktfahne angeordneten Kontakten anlegt, da durch die senkrecht zur Längsrichtung erfolgende Verformung der Schraubenfeder bei in Endlage befindlichen Stellhebel in Richtung der Endlage eine "über Todpunktsperre" des Stellhebels erreicht wird, sodaß die Weichenzunge, auch wenn die Weiche aufgeschnitten wird immer wieder in ihre an der gleichen Schiene anliegende Endlage zurückschnappt Die dadurch benötigte Verformung der Feder kann in vorteilhafter Weise gleichzeitig zur Ausübung einer Schaltfunktion verwendet werden. Dadurch ist es möglich, mit einem noch kleineren und gedrängteren Aufbau des Mechanikantriebes das Auslagen zu finden, wobei durch das Schaltorgan auch bei der rein mechanischen Betätigung der Weiche bereits eine Polarisierung möglich ist, wenn jeweils einer der beiden beidseits der Federvorrichtung angeordneten Kontakte mit jeweils einer der beiden Fahrschienen vor der Weiche verbunden ist. Ist die Schaltfahne mit dem Herzstück über eine Leitung oder eine Leiterbahn kontaktiert, so wird je nach Stellung der Weichenzunge das Herzstück mit an positive oder negative Polarität angelegt. Damit wird eine nahtlose Stromversorgung über den gesamten Weichenbereich, wie er insbesondere bei kleinen Spurweiten von Modelleisenbahnen sehr wichtig ist, auch in Verbindung mit den erfindungsgemäßen Vorteilen ermöglicht.
Nach einer anderen Ausführungsvariante ist vorgesehen, daß die Verbindung zwischen den einzelnen Schienen der Weiche und dem beidseits der Schraubenfeder angeordneten Kontakten über im Gehäuse bzw. im Aussteifungselement angeordnete Leiterbahnen erfolgt, wodurch die Anordnung einer Vielzahl von Lötstellen bzw. von Drähten, die während des Transportes oder der Montage angeklemmt und somit zu Fehler führen können vermieden wird.
Weiters ist es auch möglich, daß der Stellmodul mit dem Mechanikmodul über eine aus dem Gehäuse des Stellmoduls in Richtung des Mechanikmoduls vorragenden Kuppelstange, z. B. einem Stellhebel verbunden ist, wodurch beim Einlegen bzw. einem Einschnappen des Stellmoduls die mechanische Verbindung zwischen dem elektromagnetischen Antrieb, nämlich dem Stellmodul und dem Mechanikmodul hergestellt werden kann.
Es ist aber auch möglich, daß der Mechanikmodul im Kupplungsbereich mit dem Stellmodul auf der der Bodenplatte gegenüberliegenden Seite abgedeckt ist, wodurch ohne der Montage des Mechanikmoduls nur durch Entfernen des Anschlußdeckels eine Kupplung zwischen dem Stellmodul und dem Mechanikmodul erreicht werden kann.
Von Vorteil ist es aber auch, wenn das Stellmodul zwei fluchtend hintereinander angeordnete Spulen als Elektromagnet umfaßt, die distanziert voneinander angeordnet sind und jeweils zwei über Längsholme voneinander distanziert angeordnete Querhäupter aufweisen, die mit Langlöchem versehen sind, wobei die Längsholme zwischen den Querhäuptem mit Spulendraht umwickelt sind und zwischen den einander zugewandten Seiten der Längsholme innerhalb der Drahtwicklung eine Stellplatte angeordnet ist, die länger ist als die Distanz zwischen den einander zugewandten Querhäuptem der einander unmittelbar benachbarten Spulenkörper, da dadurch eine sehr dünne Spulenbauweise auch für leistungsstarke Magnete erzielt werden kann und auch bei der extremen Flachbauweise eine ausreichend hohe Zugkraft ermöglicht wird.
Es ist aber auch möglich, daß die Stellplatte mit einem Kragarm eines Stellhebels in Eingriff steht, der im Gehäuse parallel zu einer Längsachse der Spulen und seiüich neben diesen vorzugsweise in der gleichen Ebene wie die Stellplatte verschiebbar gelagert ist und an seinem von den Spulen abgewandten Ende mit dem Stellhebel des Mechanikmoduls verbunden ist und die Stellplatte vorzugsweise mit Fortsätzen für Endschalter bewegungsverbunden ist, wodurch auf geringer Breite trotz niederer Bauhöhe eine gute Bewegungsübertragung zwischen den Elektromagneten und dem Stellmodul sichergestellt wird, wobei durch den Übertragungshebel gleichzeitig eine Endabschaltung erfolgen und somit eine Überhitzung der Elektromagnete verhindert werden kann.
Nach einer anderen Ausführungsvariante ist vorgesehen, daß im Stellmodul bzw. in dessen Deckel Ausnehmungen zur Aufnahme der Magnetflächen der Spulen angeordnet sind und die Magnetfläche in diese Ausnehmungen eingesetzt sind, wodurch neben der geringen Bauhöhe des Stellmoduls auch eine gute Kühlung der Elektromagnete erzielt wird, sodaß auch bei oftmaliger Betätigung des Stellmoduls eine thermische Zerstörung desselben verhindert werden kann.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert
Es zeigen: -5-
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Fig. 1 eine Unteransicht des Gleisrosles;
Fig. 2 eine Unteransicht des Bettungsteils;
Fig. 3 einen Schnitt durch das Bettungsteil nach Fig. 2 längs der Linie (A-A);
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der Oberseite des Bettungsteils nach Fig. 2 mit mit diesem verbindbaren leiterförmigen aussteifendem Stützteil;
Fig. 5 ein erfindungsgemäßes Aussteifungselement mit Kontaktstiften;
Fig. 6 eine andere Ausführungsvariante eines Bettungsteils in Stimansicht geschnitten für ein 3-Leiter-Gleis-System;
Fig. 7 eine andere Ausführungsform eines Bettungsteils in Stimansicht geschnitten mit in den Bettungsteil integrierten Kontaktstiften;
Fig. 8 eine mit Kontaktstiften versehene Trägerleiste in Draufsicht;
Fig. 9 eine Variante eines Bettungsteiles in Stimansicht geschnitten;
Fig. 10 den Bettungsteil in Seitenansicht geschnitten gemäß Linien (X-X) in Fig. 9;
Fig. 11 ein leiterförmiges aussteifendes Stützteil für ein Bettungsteil für eine Weiche mit einem Fach für einen elektrischen Weichenantrieb und mit einem ein endseitiges Kupplungsstück enthaltenden Adapterstück;
Fig. 12 ein Mechanik-Modul und ein Stell-Modul des Weichenantriebes bei abgehobenem Deckel im Schnitt und vereinfachter schematischer Darstellung;
Fig. 13 ein Teil des Stell-Moduls in Seitenansicht geschnitten;
Fig. 14 den Spulenkörper des Stell-Moduls in Stimansicht
Die in die Bettungsteile einbettbaren Gleise sind üblicher Bauart und bestehen, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, aus einem einstückigen Gleisrost (1). Ein aus Kunststoff bzw. Kunststoffspritzgußteil gebildetes Schwellenband des Gleisrostes (1) besteht aus den zueinander parallelen Schwellen (2), die zumindest unterhalb eines der mit diesen zu verbindenden Schienen mit zu den Schienen parallelen Verbindungsstegen (3) verbunden sind. Das Schwellenband bzw. der Gleisrost (1) ist in einem gleichmäßigen Raster an den Kreuzungsstellen der Verbindungsstege (3) mit den Schwellen (2) mit Sacklöchem (4) versehen, die der kraftschlüssigen Verbindung einer Stützvorrichtung (5) wie z. B. einem leiterförmigen Aussteifungselement (6) durch in diese eingedrückte und kraftschlüssig in diesen gehaltene Stifte (7) dienen. Weiterhin sind einzelne Schwellen (2) in ihrem mittleren Bereich mit Durchgangslöchem (8) versehen, die in einer weiter unten erläuterten Weise der Verbindung der in die Bettungsteile eingebetteten Gleise mit der Montageplatte durch Stifte oder Nägel bzw. Schrauben dienen.
Die Schienen sind zur Bildung des Gleisrostes (1) in der Weise auf dem Schwellenband befestigt, daß sie die Verbindungsstege (3) überdecken, so daß diese von der Oberseite her sichtbar nicht in Erscheinung treten. Der durch die eventuell auch einzelnen und nicht in ein Schwellenband integrierten Schwellen (2) und die auf diesem befestigten Schienen (9), (10) gebildete Gleisrost (1) ist bekannter Bauart und kann für sich allein in üblicher Weise z. B. durch beliebiges Kürzen oder dgl. zur Erstellung von Gleissystemen mit beliebigen Gleisbildern verwendet werden. Mit den sogenannten flexiblen Gleisrosten die in unterschiedlichen Radien gekrümmt werden können, ist auch eine freizügige radiusvariable Gleisgestaltung möglich.
Zur Bettung des Gleisrostes ist der Bettungsteil (11) vorgesehen. Dieser besteht aus einem Spritzgußteil aus elastoplastischem Kunststoff und besitzt in seiner Grundform etwa das Profil eines gleichschenkeligen Trapezes ohne die untere größere Seite oder Basis. Der Bettungsteil (11) besitzt ein Mittelteil bzw. Zentralteil (12), mit dem einstückig die abgeschrägten Seitenteile (13), (14) verbunden sind. Nach einer ersten Ausführungsform sind also an den Längsseitenkanten des Zentralteiles (12) Seitenteile (13), (14) unmittelbar angeformt, die vorzugsweise ebenfalls aus einem elastisch verformbaren, biegeschlaffen Material, beispielsweise aus Gummi oder Kunststoff, bestehen, wie der Zentralteil (12). Der Zentralteil (12) ist in seiner Oberfläche mit einem Relief bzw. einer Ausnehmung (15) versehen, dessen Form komplementär zum Gleisrost (1) ist, sodaß sich der Gleisrost (1) in die Ausnehmungen (15) des Reliefs in der Weise einsetzen läßt, daß die Schwellen (2) des Gleisrostes (1) die Ausnehmungen in Richtung der Schienen nur geringfügig überragen.
Auf seiner Unterseite ist der Bettungsteil (11) am Rand des Mittel- bzw. Zentralteils (12) jeweils mit zwei zueinander parallelen Stegen (17), (18) versehen, die zwischen sich eine Nut begrenzen. Die jeweils inneren Stege (18) der paarweise vorgesehenen Stege (17), (18) sind höher als die jeweils äußeren Stege (17). Die äußeren Stege (17) sind an den Innenkanten ihrer Ränder mit nach innen weisenden Wülsten (19) versehen. Die paarweise an den Rändern des Mittel- bzw. Zentralteils (12) angeordneten Stege (17), (18) dienen der Aussteifung des Profils und darüber hinaus aber auch als Kupplungsteile zum Ankuppeln von Seitenteilen (20), wenn diese nicht einstückig mit dem Zentralteil (12) ausgebildet sind. Die Seitenteile (20) können also mit zum Zentralteil (12) gegengleichen Kupplungsteilen einer Verbindungsvorrichtung, beispielsweise einer Nut mit unterschiedlichen Querschnittsbreiten, versehen sein.
Der Kupplungsteil kann am Zentralteil (12) durch einen über die Unterseite vorragenden Steg (17), (18) gebildet sein, der vorzugsweise eine unterschiedliche Dicke über seine Höhe aufweist.
Die Stege (17), (18) können als Stützvorrichtung am Zentralteil (12) angeformt sein.
Das Bettungsteil ist auf seiner Unterseite mit schräg verlaufenden Schnittlinien (21), (22) versehen, die durch Nuten gebildet sind und daher Schwächungslinien bilden. Die Schnittlinien verlaufen von der Außenkante -6-
AT 396 070 B der Seitenteile (13), (14) zu den Enden der Bettungsteile (11), und zwar in Richtung auf die Außenseite der Stege (17). Weitere Schnittlinien (23) sind jeweils unmittelbar angrenzend an die Außenseiten der Stege (17) vorgesehen. Durch ihre nutförmige Ausbildung bieten die Schnittlinien (21), (22), (23) beim Ausschneiden mit einer Schere eine gute Führung. Die Seitenteile (13), (14) können dann schräg weggeschnitten werden, wenn der Bettungsteil (11) zur Bettung von an eine Weiche angeschlossenen Gleisen dienen sollen. Sind die Seitenteile (13), (14) von dem Zentralteil (12) durch Schnitte längs den Schnittlinien (23) abgetrennt worden, lassen sich wie in Fig. 6 strich-punktiert dargestellt mit dem Zentralteil (12) an den Stegen (17), (18) die Seitenteile (20) durch Verbindungsprofile (24) verbinden. Um also die gewünschte Variabilität zu gewährleisten, sind die Seitenteile (13), (14) auf ihren Unterseiten mit Markierungen und/oder Schwächungslinien versehen.
Zur Aussteifung der Bettungsteile (11) sind mit diesen leiterförmige Aussteifungselemente (6) verbindbar bzw. können diese durch einen Mehrkomponentenspritzguß hergestellt sein. Diese bestehen aus Kunststoffspritzgußteilen aus einem härteren Kunststoff. Die Längsholme (25), (26) dieser leiterförmigen Aussteifungselemente (6), die durch sprossenbildende Querstege (27) miteinander verbunden sind, sind zwischen ein oder mehreren Sprossen im Wechsel auf gegenüberliegenden Seiten durch Spalten (28) unterbrochen. Durch diese Spalten läßt sich das leiterförmige aussteifende Profil bzw. Aussteifungselement (6) in seiner Ebene krümmen und auch zum Ausgleich von Toleranzen stauchen und auseinanderziehen.
Mit einzelnen Sprossen bzw. Querstege (27) sind entweder unmittelbar oder über angesetzte Stege (29) buchsenförmige Teile (30) verbunden, deren Bohrungen (31) in im Bettungsteil (11) eingesetztem Zustand mit Bohrungen (32) des Bettungsteils (11) und den Durchgangslöchem (8) des Gleisrostes (1) fluchten. Durch die fluchtenden Durchgangslöcher (8) und die Bohrungen (31), (32) lassen sich zur Montage der in die Bettungsteile (11) gebetteten Gleisroste (1) auf einer Montageplatte Nägel oder Stifte hindurchführen.
Von Vorteil ist es hierbei, wenn die Teile (30) aus einem druckfesten Material beispielsweise einem harten Kunststoff oder aus in einem weichen Kunststoff eingebetteten Hülsen oder aus in etwa senkrecht zum Gleisrost verlaufender Richtung druckfesten Stützteilen bestehen. Dadurch wird eine exakte Distanzierung bei der Montage des Gleisrostes (1) mit den Bettungsteilen (11) von der Montageplatte erreicht, die im wesentlichen unabhängig von der jeweiligen Spannkraft, welche mit dem Nagel oder dem Stift, bzw. der Schraube aufgebracht wird, ist. Unterschiede können sich dann nurmehr in einer unterschiedlichen Verformung der sehr dünnen Schicht des Bettungsteils (11) zwischen dem Stützkörper und den Schwellen (2) des Gleisrostes (1) ergeben. Diese elastische Zwischenschicht zwischen dem Stützkörper und dem Gleisrost führt aber zu einer erheblichen Schalldämmung und ist daher für den vorgesehenen Einsatzzweck sehr vorteilhaft, sodaß aufgrund der Ausbildung der Stützkörper diese Vorteile gleichzeitig mit einer exakten Befestigung des Gleisrostes (1) erzielt werden können.
Der Abstand der Längsholme (25), (26) der leiterförmigen Aussteifungselemente (6) entspricht dem Abstand zwischen den inneren leistenförmigen Stegen (18) des Bettungsteils (11), so daß das leiterförmige Versteifungselement zwischen diese inneren Stege (18) eingesetzt werden kann. Zur Zentrierung und Halterung sind mit der Unterseite der oberen Wand und des Zentralteils (12) schalenförmige Aufnahmen (33) verbunden. Diese schalenförmigen Aufnahmen (33) sind mit einer Aussparung in dem zylindrischen Mantel für die durch Buchsen gebildeten Teile (30) mit diese halternden Stegen (29) versehen und bestehen aus zwei Schalen (34) gebildeten Aufnahmen für die Teile (30), die mittig in den Querstegen (27) angeordnet sind.
Wie der Darstellung in Fig. 6 zu entnehmen ist, ist eine Höhe (35) der Stege (18) bzw. der Aufnahmen (33) geringfügig beispielsweise zwischen 0,1 mm und 0,5 mm größer als die entsprechende Höhe da- Aussteifungselemente (6) bzw. der Stützvorrichtung (5) oder der dieselben bildenden Längsholme (25), (26) bzw. Querstege (27).
Dadurch ist es möglich, beim Befestigen des Gleisrostes (1) den elastisch verformbaren bzw. biegeschlaffen Kunststoff aus dem der Bettungsteil (11) besteht vorzuspannen, sodaß durch diese Vorspannung eine Sicherung der Befestigungsmittel gegen ein Lockern und Herausdrehen bei Erschütterungen in überraschend vorteilhafter Weise erzielt werden kann.
Zur Fixierung des in die reliefartigen Ausnehmungen (15) eingesetzten Gleisrostes (1) sind die Längsholme (25), (26) mit den Stiften (7) versehen, die die obere Wandung des Zentralteils (12) des Bettungsteils (11) in Bohrungen (36) durchsetzen und kraftschlüssig in die Sacklöcher (4) des Gleisrostes (1) greifen.
Die die Bettungsteile (11) aussteifenden Stützvorrichtungen (5) sind zweckmäßigerweise leiterartig ausgebildet und weisen zumindest im Bereich der Befestigungsstellen des Gleisrostes (1) Sprossen auf. Die Längsholme (25), (26) dieser leiterartigen Stützvorrichtungen (6) sind zweckmäßigerweise unterbrochen.
Die Längsholme (25), (26) der leiterförmigen Aussteifungselemente oder Stützvorrichtungen (5) weisen an ihren Stimenden gegengleiche Kupplungsteile (37), (38) auf, die jeweils die einen Teile einer Kupplungsvorrichtung, beispielsweise einer schnappenden Kupplungsvorrichtung bilden. Die einen Kupplungsteile (38) sind V- oder gabelförmig und weisen an ihren einander zugewandten Enden Verdickungen (39) auf. Der Kupplungsteil (37) ist etwa pfeilspitzenförmig ausgebildet und weist, wie am besten aus Fig. 4 ersichtlich ist, eine Form auf, die zu dem inneren Teil des Kupplungsteils (38) komplementär ist.
Die Kupplungsvorrichtung kann also mit in Längsrichtung der Längsholme verlaufenden Arretierzapfen versehen sein. Weiterhin können die Kupplungsvorrichtungen Seiten- und/oder Höhenführungsglieder aufweisen. Dazu ist es beispielsweise möglich, daß die V- oder gabelförmig ausgebildeten Kupplungsteile (38) halbschalen- -7-
AT 396 070 B förmig ausgebildet sind und der Kupplungsteil (37) in seinen den Kupplungsteilen (38) zugewandten Ende beispielsweise kegelförmig oder pyramidenförmig ausgebildet ist. Dadurch kann mittels der Kupplungsvorrichtung gleichzeitig eine Höhen- und Seitenausrichtung der hintereinander angeordneten Bettungsteile bzw. Gleisroste (1) erzielt werden.
Wie weiters aus der Darstellung in Fig. 2 zu ersehen ist, können im Bettungsteil (11) bzw. in dessen Zentralteil (12) auf der Unterseite Schwächungsbereiche (40) bzw. Durchbrüche (41), die im Bereich der Zwischenfächer (48) zwischen den Schwellen bzw. auch unabhängig davon angeordnet sein können, vorgesehen sein. Vorteilhaft ist, wenn diese Durchbrüche (41) bzw. die Schwächungsbereiche (40) entlang, vorzugsweise zentrisch zu einer Mittellängsachse (42) des Bettungsteils (11) bzw. des Zentralteils (12) bevorzugt jeweils mittig zwischen zwei einander in Richtung der Mittellängsachse unmittelbar benachbarter Ausnehmungen (15) angeordnet sind. Eine derartige Anordnung ermöglicht es unter anderem durch diese Durchbrüche (41) bzw. Schwächungsbereiche (40) Kontaktstifte (43) - wie am besten aus Fig. 5 zu ersehen - hindurchzuführen, sodaß zwischen den beiden Schienen (9), (10) eine Reihe aus Kontaktstiften (43) gebildet werden kann. Über diese können Versorgungsspannungen bzw. Steuersignale in mit entsprechenden Abnehmern versehene Modellfahrzeuge eingeführt werden. Unter Verwendung dieser Kontaktstifte (43) ist es daher auch möglich das beschriebene Bettungssystem bzw. die Bettungsteile (11) in Verbindung mit einem sogenannten 3-Leiter-System zu verwenden.
Die Bettungsteile (11) bzw. Zentralteile (12) können dabei einheitlich beispielsweise nur mit den Schwächungsbereichen (40) hergestellt werden, sodaß der Verwender, der ein 3-Leiter-System herstellen will, in diesen Schwächungsbereich (40) durch das Durchdrucken der Kontaktstifte (43) die Durchbrüche (41) selbst herstellen kann. Es ist aber auch ebenso möglich, unter Verwendung der gleichen Werkzeuge die Bettungsteile (11) bzw. Zentralteile (12) herzustellen und bereits werkseitig die Durchbrüche (41) für jene Kundenkreise anzubringen, die ein 3-Leiter-System verwenden, um diese direkt beliefern zu können.
In Fig. 4 ist eine andere Ausführungsvariante für ein Aussteifungselement (6) gezeigt, welches mit einem durchgehenden Mittelsteg (47) ausgestattet ist. Mit dem Mittelsteg (47) sind über Querstege (27) Teile der Längsholme (25) bzw. (26) verbunden. Zwischen den einzelnen Teilen der Längsholme (25), (26) sind jeweils die Spalten (28) angeordnet, sodaß bei einer Verformung des Mittelsteges (47) zur Herstellung eines bogenförmigen Gleis verlaufes die einzelnen Abschnitte der Längsholme (25), (26) einander nicht behindern.
Auf dem Bettungsteil (11) sind zwischen den Ausnehmungen (15) für die Schwellen (2) des Gleisrostes (1) Zwischenfächer (48) angeordnet, die auf der den Aussteifungselementen (6) zugewandten Seite Schwächungsbereiche (40) aufweisen. Diesen Schwächungsbereichen (40) sind am Mittelsteg (47) befestigte Kontaktstifte (49) zugeordnet. Beim Aufsetzen des Bettungsteils (11) auf das Aussteifungselement (6) können bei entsprechender Gestaltung der Kontaktstifte (49) die Schwächungsbereiche (40) im Bettungsteil (11) durchstoßen werden, sodaß die Kontaktstifte (49) die Zwischenfächer (48) in Richtung einer Lauffläche der Schienen (9), (10) überragen.
Zur Stromversorgung der einzelnen Kontaktstifte (49) können diese über einen Leiter (50) verbunden sein, der beispielsweise auch durch eine auf den Mittelsteg (47) aufgebrachte Leiterbahn oder einen leitenden Kunststoff bestehen kann. Die Verbindung mit den benachbarten Bettungsteilen (11) bzw. Zentralteilen (12) oder deren Mittelstegen (47) erfolgt über eine Kupplungslasche (51) bzw. über im Bereich der Kupplungsteile (37), (38) angeordnete Kontaktflächen (52). Dazu kann der Leiter (50) mit diesen Kontaktflächen (52) verbunden sein, bzw. eine Leiterbahn bis in den Bereich der Kontaktflächen (52) geführt sein.
Wie in Fig. 5 weiters gezeigt, ist es möglich, daß die Kontaktstifte (43) aus leitendem Material beispielsweise einem metallischen Werkstoff bestehen. Beispielsweise ist es möglich, eine durchgehende Metalleiste als Tragleiste (44) zu verwenden, aus der die Kontaktstifte (43) ausgeklinkt und um 90° nach oben gebogen sind. In dem Bereich zwischen den einzelnen Kontaktstiften (43) können Haltebügel (45) ebenfalls ausgeklinkt sein, mit welchen die Tragleiste (44) auf den querverlaufenden Querstegen (27) zwischen den Längsholmen (25), (26) oder über entsprechende Querarme oder Ausklinkungen direkt auf den Längsholmen (25), (26) oder bei Aussteifungselementen (6) mit einem Mittelsteg (47) direkt am Mittelsteg (47) aufgeschnappt sind.
Vorteilhaft ist es hierbei selbstverständlich auch, wenn die Tragleiste (44) eine Formgebung aufweist, die vor allem bei sogenannten flexiblen Gleisen, die also in der Montageebene auf verschiedene Radien verformbar sind, ebenfalls in dieser Richtung verformbar sind, sodaß sie sich nahtlos den geänderten Radiusverhältnissen eines Gleises anpassen können.
Zur Verbindung der einzelnen Kontaktstifte (43) in den verschiedenen Bettungsteilen (11) bzw. Zentralteilen (12) ist es möglich, daß die Tragleiste (44) beispielsweise mit gleichartig zu den Verbindungsteilen (16) zwischen den Schienen (9), (10) der einzelnen Teile des Gleisrostes (1) gleichartigen Verbindungslaschen (46) versehen ist, sodaß beim Zusammenstecken der einzelnen Teile des Gleisrostes bzw. der einzelnen Stücke der Schienen (9), (10) mit der Kupplung der Schienen und zur Herstellung einer durchgehenden Fahrbahn gleichzeitig auch die elektrische Kontaktierung zwischen den Tragleisten (44) erfolgt. Die Verbindung kann aber ebenso über mit den einzelnen Tragleisten (44) verbundenen oder an diesen angelöteten Kabeln und über entsprechende Steckverbindungen erfolgen.
In Fig. 6 ist gezeigt daß ein Bettungsteil (11) über schematisch angedeutete Befestigungsmittel (53) auf einer Montageplatte (54) befestigt ist und aus einem weichen elastisch verformbaren insbesondere biegeschlaffen -8-
AT 396 070 B
Kunststoff - wie dies durch die lockere Schraffur angedeutet ist - besteht. Diesem sind aus steifen Kunststoff bestehende - durch dichte Schraffur angedeutet - Längsholme (25) zugeordnet, über die eine entsprechende Distanzierung des Gleisrostes (1) bzw. der Schienen (9) und Schwellen (2) von der Montageplatte (54) erfolgen kann.
Zur Verwendung eines derartigen Bettungsteils (11) bei einem sogenannten 3-Leiter-Gleis-System ist in einem Zwischenfach (48) im Bettungsteil (11) ein Schwächungsbereich (40) beispielsweise eine entsprechende Ausnehmung vorgesehen, die nur mit einer ganz dünnen Materialschicht (55) überdeckt ist. Diese kann von einem Kontaktstift (43) durchstoßen werden, der auf einem hochkantig stehenden Tragprofil (56) mit rechteckigem Querschnitt getragen sein kann. Das Tragprofil kann vorzugsweise eine dem Bettungsteil (11) entsprechende Länge aufweisen und im Bereich der die Schwellen (2) durchsetzenden Durchgangslöcher (8) mit einer seitlichen Durchsetzung (57) versehen sein, um diesen Durchgangslöchem (8) auszuweichen.
In Fig. 7 ist eine andere Ausführungsvariante eines Bettungsteils (11) für ein 3-Leiter-Gleis-System gezeigt Auf einem Flachprofil, welches ein Tragprofil (58) bildet, sind wiederum Kontaktstifte (43) beispielsweise durch Schweißen, Löten oder durch Ausklinkungen aus dem Tragprofil (58) angeordnet, die Schwächungsbereiche (40) bzw. Durchbrüche (41) im Bettungsteil (11) im Bereich eines Zwischenfaches (48), also zwischen zwei Schwellen (2) und vorzugsweise mittig zwischen den Schienen (9) und (10) durchsetzen. Die Kontaktstifte (43) sind vorzugsweise auf einer Längsmittelachse (59) die zugleich eine Symmetrieachse des Gleises bildet, angeordnet. Das Tragprofil (58) wird dabei auf das Aussteifungselement von welchem ein Längsholm (25) gezeigt ist, bzw. auf die Längsholme (25), (26) verbindenden Querstege (27) aufgelegt. Zur Kontaktierung des Tragprofils (58) bzw. der Kontaktstifte (43) ist es nunmehr auch möglich, den Kunststoff des Bettungsteiles (11) in diesem Bereich als Leiterbahn (60) auszubilden, sodaß eine durchgehende Stromversorgung der Kontaktstifte (43) erfolgen kann. Selbstverständlich ist es wie mit strichlierten Linien angedeutet auch möglich, daß das Tragprofil (58) bzw. die Kontaktstifte (43) mit entsprechenden Verankerungselementen wie Platten oder dgl. direkt in den Kunststoff des Bettungsteiles (11) vorzugsweise in den als Leiterbahn (60) ausgebildeten elektrisch leitenden Kunststoff eingegossen bzw. gespritzt sind.
In Fig. 8 ist das Tragprofil (58) in Draufsicht gezeigt. Das Tragprofil (58) ist zwischen den einzelnen Kontaktstiften (43) mit Einkerbungen (61) versehen, die parallel zur Montageplatte (54) eine Verformung auf beliebige Radien ermöglichen.
In Fig. 9 ist eine andere Ausführungsvariante für ein 3-Leiter-Gleis-System gezeigt.
Dieses umfaßt wieder die bereits bekannten Bettungsteile (11), die einen Zentralteil (12) und Seitenteile (13) aufweisen. Zur Abstützung der aus einem elastisch verformbaren vorzugsweise biegeschlaffen Kunststoff bestehenden Bettungsteile (11) ist ein Aussteifungselement (6) vorgesehen. Dieses Ausstreifungselement (6) umfaßt Längsholme (25), (26) von welchem nur der Längsholm (25) zu sehen ist. Der Längsholm (26) ist spiegelbildlich zu einer Längsmittelachse (59) angeordnet. Die Kontaktstifte (43) für die mittlere zwischen den Schienen (9), (10) liegende Schromversorgungsleitung sind über Stützhülsen (62) auf quer zur Längsrichtung der Bettungsteile (11) verlaufenden Querstreben (63) befestigt. Diese Querstreben (63) sind über Schnappelemente (64) die eine Nut zwischen sich einschließen auf einen pilzförmigen Fortsatz (65) der Längsholme (25), (26) aufgeschnappt. Die Kontaktierung der einzelnen Querstreben (63) kann über eine parallel zu den Längsholmen (25), (26) verlaufende Leitung (66) beispielsweise einen Kupferdraht oder aber auch durch die Längsholme (25), die mit entsprechender Beschichtung versehen, oder elektrisch leitend ausgebildet sein können, erfolgen.
In Fig. 10 ist gezeigt, daß die Kontaktstifte (43) in Zwischenfächem (48) zwischen den einzelnen Schwellen (2) den Zentralteil (12) durchsetzen. Weiters ist gezeigt, daß durch eine derart ausgeführte Anordnung der Kontaktstifte (43) die Durchgangslöcher (8) in den Schwellen (2) nicht behindert werden. Die Kontaktstifte (43) durchdringen daher den Zentralteil (12) in Durchbrüchen (41), die bei der Fertigung mithergestellt werden. Die Bettungsteile (11) sind wiederum auf Montageplatten (54) befestigt. Um nicht jeden einzelnen Kontaktstift (43) einzeln auf die Längsholme (25), (26) aufschnappen zu müssen ist es auch möglich, diese auf einen Tragprofil (67) anzuordnen, sodaß die Distanz zwischen den einzelnen Kontaktstiften (43) vorgesehen ist. Wie im rechten Teil der Fig. 10 gezeigt ist kann der Zentralteil (12) auch nur mit entsprechenden Schwächungsbereichen (40) versehen sein, die beim Einsetzen der Kontaktstifte (43) durchstoßen werden. Selbstverständlich kann die Stromversorgung bei Verwendung eines Tragprofils (67) anstelle der Leitung (66) durch das Tragprofil (67) direkt erfolgen. Es ist aber auch ebenso möglich, die Stromversorgung über die Leitung (66) beizubehalten, und daß Tragprofil (67) aus einem flexiblen Kunststoff herzustellen.
In Fig. 11 ist ein leiterförmiges Aussteifungselement (6) für einen Bettungsteil einer Weiche dargestellt. Das leiterförmige Aussteifungselement (6) ist mit einer kammerförmigen Aussparung (68) versehen, in welche ein Mechanikmodul (69) und ein Stellmodul (70) auf der vom Bettungsteil (11) abgewandten Seite des Aussteifungselementes (6) eingesetzt werden kann.
In Fig. 12 ist das Mechanikmodul (69) und das Stellmodul (70) dargestellt. Wie ersichtlich wird auf eine, auf einer Bodenplatte (71) im Aussteifungselement (6) angeordnete Schwenkachse (72) ein Stellhebel (73) aufgeschoben. Der Stellhebel ist im wesentlichen T-förmig ausgebildet, wobei der den Querbalken bildende Schenkel asymmetrisch auf den anderen Schenkel aufgesetzt ist. Im Bereich eines kürzeren Schenkelteils (74) ist ein Kupplungszapfen (75) angeordnet, auf welchen ein Stellhebel (76) aufgeschoben ist. Der senkrecht zum -9-

Claims (32)

  1. AT 396 070 B Querbalken verlaufende Schenkel ist im Anschluß an die Schwenkachse (72) durch einen Rahmenteil (77) gebildet, an den ein in Stellrichtung - Doppelpfeil (78) - elastisch verformbarer Betätigungsarm (79) anschließt. Im Inneren des Rahmenteils (77) ist mit diesen über einen Ansatz (80) bewegungsverbunden eine Schraubenfeder (81) angeordnet, die in ihrem vom Ansatz (80) abgewandten Endbereich auf einem Biegestab (82) aufgeschoben ist, der auf seinem von der Schraubenfeder (81) abgewendeten Ende an der Bodenplatte (71) befestigt ist. Der Biegestab (82) ist mit einer Leitung (83), die zu einem Stecker (84) im Bereich des Längsholmes (25) führt, gekuppelt. Außerdem sind beidseits des Biegestabs (82) Kontakte (85), (86) vorgesehen, die jeweils mit einer Leiterbahn (87), (88) kontaktiert sind. Jede der beiden Leiterbahnen (87), (88) ist mit jener Schiene (9) bzw. (10) des Gleisrostes (1) kontaktiert, die auf den vom Kontakt (86) bzw. (85) gegenüberliegenden Seite des Biegestabes (82) angeordnet ist. Wird nun ein mit dem Herzstück der Weiche, welches isoliert von den übrigen Schienen angeordnet ist, verbundenes Kabel (89) in den Stecker (84) eingeschoben, so wird je nach Stellung der Weiche bzw. Weichenzunge und somit des Rahmenteils (77) das Herzstück richtig polarisiert. Zur manuellen Verstellung des Betätigungsarms (79) aus der in strichlierten in die in vollen Linien gezeichneten Stellung, bei welchen die Weichenzungen jeweils abwechselnd an einer der beiden Schienen (9) bzw. (10) anliegen, kann der Rahmenteil (77) über den längeren Teil des balkenartigen Schenkels (90) des T-förmigen Stellhebels (73) betätigt werden. Ist das Mechanikmodul (69) jedoch mit einem Stellhebel (76) des Stellmoduls (70) gekuppelt, so kann die Verstellung der Weichenzungen auch selbsttätig erfolgen. Dazu weist der Stellhebel (76) einen Kragarm auf, der in eine Ausnehmung (91) einer Stellplatte (92) eingreift, die im Inneren von zwei einander gegenüberliegenden Spulen (93), (94) verstellbar angeordnet ist. Die beiden Spulen (93), (94) bestehen jeweils aus Querhäuptem (95), die über zwei Längsholme (96) in Abstand voneinander gehalten sind und die mit einem Spulendraht (97) umwickelt sind. Je nach Beaufschlagung einer der beiden Spulen (93), (94) wird die Stellplatte (92) aus der in strichlierten Linien gezeichneten Stellung in die mit strichpunktierten Linien gezeichnete Stellung verschoben. Weiters sind in einer der Ausnehmung (91) der Stellplatte (92) gegenüberliegende Ausnehmung Fortsätze (98) von Endschaltern (99) zugeordnet, die bei Erreichen der jeweiligen Endstellung des Fortsatzes (98) die Stromzufuhr zu den Spulen (93), (94) unterbrechen und somit sicherstellen, daß es zu keinen Überhitzungen des Spulenkörpers bzw. der Wicklung kommt In Fig. 13 und 14 ist ersichtlich, daß die Längsholme (96), welche die Querhäupter (95) miteinander verbinden, eine Dicke (100) aufweisen, die in etwa der Dicke der Stellplatte (92) entspricht. Ebenso sind die Längsholme (96) in einer Distanz voneinander angeordnet, die einer Breite (101) der Stellplatte (92) entspricht. Dadurch entsteht zwischen den Längsholmen (96) ein Freiraum, welcher von der Stellplatte (92) ungehindert durchsetzt ist. Die Querhäupter (95) sind ebenfalls mit Durchbrüchen (102) versehen, deren Querschnitt im wesenüichen dem Querschnitt der Stellplatte (92) entspricht. Weiters sind im Gehäuse des Stellmoduls (70) Ausnehmungen (103) angeordnet - Fig. 11 - in welchen Magnetflächen (104) die die Spulen (93) und (94) umgeben eingesetzt sind. Dadurch wird eine sehr geringe Bauhöhe des Stellmoduls sichergestellt. Das beschriebene Bettungssystem ist selbstverständlich für die unterschiedlichsten Spurweiten bei Modelleisenbahnen beispielsweise N, HO, HOe, I, Ilm einsetzbar. Desweiteren sind die beschriebenen Stell-Module bzw. Mechanik-Module nicht nur für Weichen sondern auch für Kreuzungsweichen, Bogenweichen aber auch für die Betätigung von Entkupplern geeignet. PATENTANSPRÜCHE 1. Gleis für Modelleisenbahnen mit einer beispielsweise einen mit einer Schotterschüttung versehenen Oberbau simulierenden Gleisbettung, deren obere Seite mit Ausnehmungen versehen ist, die im wesentlichen zu dem Gleisrost komplementär sind, sodaß dieser zumindest über einen Teil der Höhe der Schwellen in diese eingelassen werden kann, wobei die Gleisbettung aus einem leistenförmigen Bettungsteil aus elastischem und/oder plastischem, vorzugsweise elastoplastischem Material besteht und der Bettungsteil auf seiner Unterseite Stege aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (17, 18) bzw. die auf der Unterseite des Bettungsteiles (11) angeordneten Aussteifungen oder in auf der Unterseite der Bettungsteile (11) angeordneten Aufnahmen (33) angeordnete Aussteifungselemente (6) aus steiferem Kunststoff oder Metall bestehen.
  2. 2. Gleis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungen bzw. Stege (17, 18) aus einstückig an die Bettungsteile (11) angeformten Rippen oder leistenförmigen Teilen bzw. Stegen (17,18) und/oder Längsholmen (25, 26) bestehen. (Fig. 2, 3, 4, 6, 7) -10- AT 396 070 B
  3. 3. Gleis nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungen aus jeweils zwei parallel zueinander verlaufenden Leisten bzw. Stegen (17,18) bestehen, die paarweise auf der Unterseite der oberen Wandung des Bettungsteils (11) im Bereich der die Schwellen (2) aufnehmenden quer verlaufenden Nuten angeordnet sind. (Fig. 2,4,6,7)
  4. 4. Gleis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aussteifenden Elemente aus einem leiterförmigen Teil bzw. Aussteifungselement (6) bestehen. (Fig. 4)
  5. 5. Gleis nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die leistenförmigen seitlichen Längsholme (25, 26) des leiterförmigen Aussteifungselements (6) im Wechsel auf gegenüberliegenden Seiten zwischen jeweils zumindest einer Verbindungssprosse bzw. einem Quersteg (27) mit unterbrechenden Aussparungen bzw. Spalten (28) versehen sind. (Fig. 4)
  6. 6. Gleis nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Längsholme (25,26) des leiterförmigen Aussteifungselements (6) dem Abstand zwischen den längs verlaufenden Stegen (18) der Unterseiten der Bettungsteile (11) und/oder der Schienen (9,10) in Schwellenlängsrichtung entspricht. (Fig. 4, 6,7)
  7. 7. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Aussteifungselement (6) bzw. die Stützvorrichtung (5) durch einen sich in Längsrichtung der Schienen (9,10) erstreckenden Mittelsteg gebildet ist, auf dem in einem in Schienenlängsrichtung verlaufenden Längsabstand, Querstege (27) und/oder Mittelstützen angeordnet sind, die den Bettungsteil (11) insbesondere den Zentralteil (12) lagern. (Fig. 4, 5)
  8. 8. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen in Längsabstand voneinander angeordneten Querstege (27) und/oder Mittelstützen durch abwechselnd auf einer der beiden Seiten der Mittellängsachse (42) angeordnete Längsholme (25,26) verbunden sind. (Fig. 4)
  9. 9. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralteil (12) im Bereich seiner Schnittlinien (23) über aus verformungsfesten Material, insbesondere Kunststoff bestehende Teile, z. B. einem Verbindungsprofil (24) für die Seitenteile (13, 14, 20) der Höhe und/oder Seite nach abgestützt ist, das vorzugsweise in den Stegen (17) geführt bzw. mit einer durch einen Wulst (19) gebildeten Kupplungsvorrichtung verbunden ist. (Fig. 6)
  10. 10. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungselemente (6) durch scheibenförmige bzw. ovale Platten gebildet sind, die in Längsrichtung der Schwellen (2) eine Breite bzw. einen Durchmesser aufweisen, der größer ist als die Distanz zwischen den voneinander abgewendeten Seiten der Schienen (9,10).
  11. 11. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungselemente (6) insbesondere die scheibenförmigen oder ovalen Platten in Längsrichtung der Schienen (9,10) über in der Ebene der Montagefläche flexible Verbindungsstege gekuppelt sind, wobei vorzugsweise ein Längsabstand zwischen den Aussteifungselementen (6) einem Längsabstand zwischen in Längsrichtung der Schienen (9,10) voneinander distanzierten Durchgangslöchem (8) in den Schwellen (2) des Gleisrostes (1) entspricht.
  12. 12. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Sprossen bzw. Querstege (27) im Abstand voneinander mit buchsenförmigen Teilen (30) versehen sind, deren Bohrungen (31) mit Bohrungen (32) der oberen Seite des Bettungsteils (11) und mit den Durchgangslöchem (8) in den Schwellen (2) des Gleisrostes (1) fluchten. (Fig. 1,4)
  13. 13. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsen bzw. Teile (30) zwischen, mit der Unterseite der oberen Wandung des Bettungsteils (11) einstückig verbundenen Aufnahmen (33) fixiert sind, die konzentrisch zu den Bohrungen (32) angeordnet sind. (Fig. 2,4)
  14. 14. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die leiterförmigen aussteifenden Aussteifungselemente (6) auf einer Seite ihrer Längsholme (25, 26) in einem vorbestimmten Raster mit Stiften (7) versehen sind, die die Wandung des Bettungsteils (11) in Bohrungen (36) durchsetzen und kraftschlüssig in Sacklöchem (4) des Gleisrostes (1) gehalten sind. (Fig. 1,4) -11- AT 396 070 B
  15. 15. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Bettungsteile (11) bzw. die Zentralteile (12) mit Schwächungsbereichen (40) und/oder Durchbrüchen (41) versehen sind. (Fig.2,6,7)
  16. 16. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwächungsbereiche (40) und/oder Durchbrüche (41) zwischen den für die Schwellen (2) des Gleisrostes (1) vorgesehenen Ausnehmungen (15) insbesondere entlang einer Mittellängsachse (42) der Ausnehmungen (15) und mittig zwischen zwei in Längsrichtung einander unmittelbar benachbarten Ausnehmungen (15) angeordnet sind. (Fig. 2,4)
  17. 17. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungen bzw. Aussteifungselemente (6) bzw. die Querstege (27) und/oder Mittelstützen oder Mittelstege (47) mit in Richtung der Bettungsteile (11) bzw. des Gleisrostes (1) vorspringenden Kontaktstiften (43,49) versehen sind, die vorzugsweise untereinander über Kabeln oder die Aussteifungen bzw. Aussteifungselemente (6) oder Querstege (27) elektrisch leitend miteinander verbunden sind. (Fig. 4,5,6)
  18. 18. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstifte (43.49) auf einer Tragleiste (44) angeordnet sind, die über eine Kupplungsvorrichtung mit der Unterseite der Bettungsteile (11) bzw. den Aussteifungselementen (6) oder den Querstegen (27) und/oder Mittelstützen verbunden ist. (Fig. 4,5)
  19. 19. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstifte (43.49) mit ihrem dem Bettungsteil (11) bzw. dem Zentralteil (12) zugewandten Ende und gegebenenfalls die diese verbindende elektrische Versorgungsleitung in den Bettungsteil (11) bzw. Zentralteil (12) eingebettet bzw. eingegossen oder eingespritzt ist. (Fig. 7)
  20. 20. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil des Bettungsteils (11) bzw. des Zentralteils (12) elektrisch leitend ausgebildet ist und in diesem Teil die Kontaktstifte (43, 49) angeordnet bzw. durch den Bettungsteil (11) bzw. den Zentralteil (12) hindurchgeführt sind. (Fig. 7)
  21. 21. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Bettungsteile (11) bzw. Zentralteile (12) über Verbindungselemente und/oder Aussteifungselemente (6) bzw. Kupplungsteile der Aussteifungselemente (6) wie Kupplungslaschen (51) untereinander elektrisch leitend verbunden sind. (Fig. 4)
  22. 22. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß in den Schwächungsbereichen (40) bzw. Durchbrüchen (41) Kontaktelemente bzw. Überwachungsorgane angeordnet sind, die zur Anlage bzw. zum lösbaren Verbinden mit den Schienen (9,10) ausgebildet sind und auf den Aussteifungselementen (6) oder von diesen unabhängigen bzw. mit diesen kuppelbaren Tragleisten (44) angeordnet sind. (Fig. 5)
  23. 23. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungselemente (6) mit Fächern und/oder Kupplungsvorrichtungen zur Aufnahme bzw. Halterang von Steuer- und/oder Überwachungs-und/oder Antriebsvonichtungen versehen sind. (Fig. 11)
  24. 24. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß auf der vom Gleisrost (1) abgewendeten Seite des Bettungsteils (11) insbesondere im Aussteifungselement (6) eine aus einem Mechanikmodul (69) und einem Stellmodul (70) gebildete Antriebsvorrichtung für eine Weichenzunge angeordnet ist (Fig. 11)
  25. 25. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungselemente (6) einen Teil der Gehäuse des Mechanik - bzw. Stellmoduls (69, 70) bilden. (Fig. 11)
  26. 26. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichenzunge mit einem Stellhebel (73) verbunden ist, der über eine sowohl in Längsrichtung als auch senkrecht dazu radial verformbaren Schraubenfeder (81) auf der Bodenplatte (71) abgestützt ist und daß bei in den einander gegenüberliegenden Endstellungen befindlichen Stellhebel (73) sich dieser jeweils auf einer Seite einer neutralen Mittellage der Schraubenfeder (81) befindet, und eine durch einen Biegestab (82) gebildete Kontaktfahne sich bei in Endlage befindlichem Stellhebel (73) an einen von zwei jeweils an einer Seite der Kontaktfahne angeordneten Kontakten (85, 86) anlegt. (Fig. 12) -12- AT 396 070 B
  27. 27. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen den einzelnen Schienen (9,10) der Weiche und dem beidseits der Schraubenfeder (81) angeordneten Kontakten (85, 86) über im Gehäuse bzw. im Aussteifungselement (6) angeordnete Leiterbahnen (87, 88) erfolgt. (Fig. 12)
  28. 28. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellmodul (70) mit dem Mechanikmodul (69) über eine aus dem Gehäuse des Stellmoduls (70) in Richtung des Mechanikmoduls (69) vorragenden Kuppelstange, z. B. einem Stellhebel (76) verbunden ist. (Fig. 12)
  29. 29. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Mechanikmodul (69) im Kupplungsbereich mit dem Stellmodul (70) auf der der Bodenplatte (71) gegenüberliegenden Seite abgedeckt ist. (Fig. 11)
  30. 30. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellmodul (70) zwei fluchtend hintereinander angeordnete Spulen (93, 94) als Elektromagnet umfaßt, die distanziert voneinander angeordnet sind und jeweils zwei über Längsholme (96) voneinander distanziert angeordnete Querhäupter (95) aufweisen, die mit Langlöchem versehen sind, wobei die Längsholme (96) zwischen den Quer-häuptem (95) mit Spulendraht (97) umwickelt sind und zwischen den einander zugewandten Seiten der Längsholme (96) innerhalb der Drahtwicklung eine Stellplatte (92) angeordnet ist, die länger ist als die Distanz zwischen den einander zugewandten Querhäuptem (95) der einander unmittelbar benachbarten Spulenkörper. (Fig. 12)
  31. 31. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellplatte (92) mit einem Kragarm eines Stellhebels (76) in Eingriff steht, der im Gehäuse parallel zu einer Längsachse der Spulen (93, 94) und seitlich neben diesen vorzugsweise in der gleichen Ebene wie die Stellplatte (92) verschiebbar gelagert ist und an seinem von den Spulen (93,94) abgewandten Ende mit dem Stellhebel (73) des Mechanikmoduls (69) verbunden ist und die Stellplatte (92) vorzugsweise mit Fortsätzen (98) für Endschalter (99) bewegungsverbunden ist. (Fig. 12)
  32. 32. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß im Stellmodul (70) bzw. in dessen Deckel Ausnehmungen (103) zur Aufnahme der Magnetflächen (104) der Spulen (93, 94) angeordnet sind und die Magnetflächen (104) in diese Ausnehmungen (103) eingesetzt sind. (Fig. 11) Hiezu 7 Blatt Zeichnungen -13-
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DE202010012207U1 (de) 2010-09-04 2010-12-02 Wienke, Volker Gleisbettung für Modelleisenbahn

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