AT394601B - Firstentlueftungsaufsatz - Google Patents

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AT394601B
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Laimer Georg
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/17Ventilation of roof coverings not otherwise provided for
    • E04D13/174Ventilation of roof coverings not otherwise provided for on the ridge of the roof

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Description

AT 394 601 B
Die Erfindung betrifft einen Firstentlüftungsaufsatz mit mindestens einer Entlüftungsöffnung für eine Dacheindeckung aus Wellplatten mit einem gekrümmten Firstrücken, mit einem über den Firstrücken biegbaren Biegebereich, einem satteldachförmigen Mittelstreifen und seitlichen Randstreifen, wobei die Randstreifen jeweils dem Scheitel eines Wellenberges angepaßt gewölbt und beidseitig des Firstes an Wellenbergen befestigbar sind.
Ein derartiger Firstentlüftungsaufsatz ist beispielsweise der AT-PS 365 270 zu entnehmen. Der dort aus einem flachen Blech gebildete Deckstreifen liegt jeweils auf einem Wellenberg auf, und die gewölbten Längsränder erstrecken sich vom Scheitel des Wellenberges ins nach außen erschließende Wellental. Die dichtende Anlage der gewölbten Längsränder auf den Wellenbergen ist aber nur dann gegeben, wenn der Deckstreifen der benötigten Dachneigung angepaßt vorgeformt wird. Da somit für jede Dachneigung eigene Firstentlüftungsaufsätze produziert werden müßten, wurde versucht, deren Anzahl dadurch zu verringern, daß die Aufsätze für bevorzugte Dachneigungen gefertigt wurden und Differenzen bis zu etwa +/- 5° durch Verbiegen der vorgeformten Aufsätze ausgeglichen wurden. Es hat sich dabei aber gezeigt, daß deren dichtende Auflage nicht immer erreicht werden konnte, da die dadurch um zwei zueinander senkrechte Achsen gebogenen Längsrandabschnitte des den First überdeckenden Mittelbereiches an einer Stelle so ausknicken, daß dann Wasser in die unter dem Aufsatz liegende Entlüftungsöffnung eindringen konnte.
Allgemein ist es in der Blechverarbeitung bekannt, beim Hochziehen von breiten Blechrändem Sicken auszubilden (siehe Schneider, Der praktische Klempner, Union Deutsche Verlagsgesellschaft Berlin, Roth & Co, 1938). Weiters offenbaren auch die GB-PS 1,573,849 und 2,101,501 das Anbringen von Sicken bei der Krümmung von Wellblechen.
Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, einen Firstentlüftungsaufsatz der eingangs genannten Art zu schaffen, der an jede Dachneigung angepaßt werden kann, ohne seine dichtende Anlage zu verlieren.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Randstreifen im Biegebereich des Entlüftungsaufsatzes an sich bekannte, zur Biegeachse des Firstrückens radial stehende Sicken und eine senkrecht zur Biegeachse stehende Sicke aufweisen.
Durch die Ausbildung der senkrecht zur Biegeachse stehenden Sicke wird an zwei Stellen im Inneren des Entlüftungsaufsatzes, an denen keine Auflage mehr gegeben ist, da dort jeweils ein überdachtes Wellental beginnt, die durch die zur Biegeachse radial stehenden Sicken verlorene Biegesteifigkeit des Biegebereiches wieder hergestellt. Die Materialspannungen und Verformungskräfte werden durch die zur Biegeachse radial stehenden Sicken und die anschließende zur Biegeachse senkrecht stehende Sicke besonders gleichmäßig verteilt und aufgenommen. Ein derartiger Entlüftungsaufsatz kann wiederholt gebogen und wieder flachgedrückt werden, ohne daß die dichtende Auflage beeinträchtigende Formänderungen auftreten. Die zur Biegeachse radial stehenden Sicken geben eine Vielzahl von Ausknickungsstellen vor, auf die sich die Materialverdrängung so aufteilen kann, daß die dichtende Auflage des gewölbten Randstreifens auch bei Biegewinkeln von über 60°, also für Dachneigungen von mehr als 30°, einwandfrei gegeben ist. Die radial stehenden Sicken sind in dem etwa 2 bis 3 cm breiten Randstreifen beispielsweise in Abständen von 1 bis 1,5 cm ausgebildet. Günstig hat es sich dafür auch erwiesen, wenn die senkrecht zur Biegeachse stehende Sicke in an sich bekannter Weise von der Biegeachse des Firstrückens weg ragend ausgeformt ist.
Nachstehend wird nun die Erfindung an Hand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein.
Die Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine erste Ausführung des erfindungsgemäßen Firstentlüftungsaufsatzes, die Fig. 2 den Aufsatz bei einer sehr starken Dachneigung, und Fig. 3 eine Schrägansicht einer zweiten Ausführung bei geringerer Dachneigung.
Der Firstentlüftungsaufsatz (1), der insbesondere aus Blech gefertigt ist, weist einen Biegebereich (2) auf, der um die zum First parallele Biegeachse (4) an die gegebene Dachneigung angepaßt abgebogen wird. Zu beiden Seiten des Biegebereiches (2) kann der Entlüftungsaufsatz entsprechend der eingangs genannten AT-PS 365 270 eben ausgebildet sein, bevorzugt ist jedoch im satteldachförmigen Mittelstreifen jeweils ein vom Biegebereich (2) ansteigender, im Querschnitt trapezförmiger oder rechteckiger Tunnel (8) ausgebildet, sodaß der Lüftungsquerschnitt vergrößert ist. Am jeweiligen unteren Querrand ist bevorzugt ein Gitter (9) angesetzt, dessen unterer Rand der Wellenform des Wellplattenfirststückes (10) entspricht. Die im Firstbereich vorgesehene, nicht gezeigte Enüüftungsöffnung ist aus Stabilitätsgründen usw. nur im Wellental (11) ausgebildet, sodaß die Scheitel der Wellenberge (12) über dem First durchgehend verlaufen. Der Entlüftungsaufsatz (1) ist jeweils an den Scheiteln der Wellenberge (12) mittels Schrauben (7) befestigt. In Fig. 1 ist die Draufsicht auf den Entlüftungsaufsatz (1) in seiner nicht der Dachneigung angepaßten, flachen Produktionsform gezeigt, wobei das ebenfalls flach gezeigte Wellplattenfirststück (10) selbstverständlich über den Firstrücken gebogen ist (siehe Fig. 2).
Die beiden Randstreifen (3) des Entlüftungsaufsatzes (1) sind, wie vor allem aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, nach außen hin entsprechend dem Scheitel des Wellenberges (12) gewölbt, sodaß sie sich an diesen dichtend anlegen. Um nun die dichtende Anlage unabhängig vom zu biegenden Winkel zu gewährleisten, sind in den beiden dem Biegebereich (2) angehörenden Abschnitten der Randstreifen (3) zur Biegeachse (4) radial stehende und damit zu den Randstreifen (3) senkrechte Sicken (5), insbesondere zur Biegeachse (4) hinragend ausgeformt, die beispielsweise voneinander 1 bis 1,5 cm beabstandet sind. Die Vielzahl von Sicken (5) verteilt die Materialspannungen beim Biegen des Biegebereiches gleichmäßig, sodaß sich keine zufällige, übermäßige Einzelaus-knickung ergibt, wobei nicht nur die dichtende Anlage sondern auch eine gleichmäßige Krümmung des Biege- -2-

Claims (3)

  1. AT394 601B bereiches (2) erzielt wird. Die durch die Sicken (5) in Längsrichtung geminderte Biegesteifigkeit des Entlüftungsaufsatzes (1) bleibt dabei dennoch erhalten, da im Biegebereich (2) am Übergang zum satteldachförmigen Mittelstreifen jeweils eine senkrecht zur Biegeachse stehende Sicke (6) vorgesehen ist. Diese ist insbesondere von der Biegeachse (4) wegragend, also zur Oberseite hin ausgeformt, was zusätzlich die Aufnahme der 5 Verformungskräfte der Randstreifen (3) verbessert. Der Firstentlüftungsaufsatz (1) ist an der Verarbeitungsstelle am Dach somit problemlos von Hand aus der flachen Produktionsform entsprechend der Dachneigung verbiegbar, sodaß für beliebige Dachneigungen usw. nur ein einzig«' Firstentlüftungsaufsatz (1) gefertigt werden muß. Eine zweite Ausführungsform, die in Fig. 3 gezeigt ist wird erzeugt, wenn der Entlüftungsaufsatz (1) mehr als ein Wellental (11) überdecken soll. In der gezeigten Darstellung wird am Tunnel (8) des Mittelstreifens zu 10 jedem überdeckten Wellenberg (12) eine Stütze (13) zumindest im vorderen Bereich ausgebildet, um Schnee-und gegebenenfalls auch Trittlasten aufnehmen zu können. (In Fig. 3 wurde aus Gründen der besseren Darstellung der Stütze (13) das Gitter (9) weggelassen.) Der übrige Aufbau des Enüüftungsaufsatzes (1) entspricht dem zu Fig. 1 und 2 beschriebenen, d. h. jeder Randstreifen (3) ist im Biegebereich (2) mit zur Biegeachse (4) radial stehenden Sicken (5) versehen, und im Übergang zum Mittelstreifen ist jeweils eine senkrecht zur Biegeachse 15 (4) stehende Sicke (6) vorgesehen. Die Ausbildung von Aufsätzen, die auch drei oder vier Wellentäler (11), bzw. dort vorgesehene Entlüftungs-Öffnungen überdecken, ist selbstverständlich möglich. 20 PATENTANSPRÜCHE 1. Firstentlüftungsaufsatz mit mindestens einer Entlüftungsöffhung für eine Dacheindeckung aus Wellplatten mit einem gekrümmten Firstrücken, mit einem über den Firstrücken biegbaren Biegebereich, einem satteldachförmigen Mittelstreifen und seitlichen Randstreifen, wobei die Randstreifen jeweils dem Scheitel eines Wellenberges angepaßt gewölbt und beidseitig des Firstes an Wellenbergen befestigbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Randstreifen (3) im Biegebereich (2) des Entlüftungsaufsatzes (1) an sich bekannte, zur Biegeachse (4) des 30 Firstrückens radial stehende Sicken (5) und eine senkrecht zur Biegeachse (4) stehende Sicke (6) aufweisen.
  2. 2. Firstentlüftungsaufsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht zur Biegeachse (4) stehende Sicke (6) in an sich bekannter Weise von der Biegeachse (4) des Firstrückens weg ragend ausgeformt ist. 35 Hiezu
  3. 3 Blatt Zeichnungen -3-
AT152290A 1990-07-18 1990-07-18 Firstentlueftungsaufsatz AT394601B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1573849A (en) * 1977-06-16 1980-08-28 Korstraesk Mek G Naeslund Method and device for bending corrugated sheet and a bent corrugated sheet
GB2101507A (en) * 1981-06-20 1983-01-19 Capcill Fabrication Company Li Method and apparatus for bending corrugated sheet

Patent Citations (2)

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
HANDBUCH VON SCHNEIDER, DER PRAKTISCHE KLEMPNER, UNION DEUTSCHE VERLAGSGESELLSCHAFT, ROTH & CO, BERLIN, 1938 *

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ATA152290A (de) 1991-10-15

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