AT391599B - Rucksack und rettungsschaufel enthaltende ausruestungskombination fuer skitouren - Google Patents
Rucksack und rettungsschaufel enthaltende ausruestungskombination fuer skitouren Download PDFInfo
- Publication number
- AT391599B AT391599B AT236586A AT236586A AT391599B AT 391599 B AT391599 B AT 391599B AT 236586 A AT236586 A AT 236586A AT 236586 A AT236586 A AT 236586A AT 391599 B AT391599 B AT 391599B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- combination according
- ski
- equipment combination
- shovel
- backpack
- Prior art date
Links
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 9
- 230000027455 binding Effects 0.000 claims description 4
- 238000009739 binding Methods 0.000 claims description 4
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 3
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 3
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims description 2
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims description 2
- 239000010985 leather Substances 0.000 claims 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 206010000496 acne Diseases 0.000 description 3
- 230000009194 climbing Effects 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 239000000523 sample Substances 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- RZVAJINKPMORJF-UHFFFAOYSA-N Acetaminophen Chemical compound CC(=O)NC1=CC=C(O)C=C1 RZVAJINKPMORJF-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 241000909536 Gobiesocidae Species 0.000 description 1
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 1
- 230000004308 accommodation Effects 0.000 description 1
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 238000009412 basement excavation Methods 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000009304 pastoral farming Methods 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 1
- 239000003351 stiffener Substances 0.000 description 1
- 230000004083 survival effect Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45F—TRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
- A45F3/00—Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
- A45F3/04—Sacks or packs carried on the body by means of two straps passing over the two shoulders
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45F—TRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
- A45F4/00—Travelling or camp articles which may be converted into other articles or into objects for other use; Sacks or packs carried on the body and convertible into other articles or into objects for other use
- A45F4/02—Sacks or packs convertible into other articles or into objects for other use
Landscapes
- Portable Outdoor Equipment (AREA)
Description
Nr. 391 599
Die Erfindung betrifft eine Rucksack und Rettungsschaufel enthaltende Ausröstungskombination für Skitouren mit zwei auseinanderklappbaren Rucksackteilen, nämlich einem Rückenteil und einem Rucksackaußenteil, die im Aufklappbereich durch ein den Aufklappbereich umfassendes Verbindungsmittel miteinander verbindbar sind.
Neben den üblicherweise bei Skitouren mitzuführenden Ausrüstungsgegenständen, wie Karte, Kompaß, Höhenmesser, Lawinenverschüttetensuchgerät, Reservekleidung, Anorak u. dgl., ist es im Hinblick auf die Sicherheit erforderlich, auch eine Rettungsschaufel mitzuführen, welche zum Ausgraben von Lawinenverschütteten und als Bestandteil einer Skiverschraubung bei Verletzung eines Tourenkameraden ein wesentlicher, bei jeder Skitour mitzuführender Ausrüstungsgegenstand ist. Die bislang hiezu bekannt gewordenen Schaufeln sind so gestaltet, daß sie außen am Rucksack befestigt werden müssen.
Diese äußere Befestigung am Rucksack ist auch deshalb bei den herkömmlichen Ausrüstungskombinationen erforderlich, weil bei herkömmlichen Rucksackformen die Zugänglichkeit zum Rucksackinnem relativ umständlich ist. Bei herkömmlichen Rucksäcken ist der Zugang zum Rucksackinnem in aller Regel nur von oben her möglich, wobei die oben liegende Öffnung durch eine Schnürung und zusätzliche Abdeckklappen verschlossen ist. Insbesondere dann, wenn die Skier am Rucksack festgebunden getragen werden, ist der Zugang zu der oben liegenden Rucksacköffnung ziemlich umständlich, so daß dann, wenn die Rettungsschaufel im Rucksackinnem getragen würde, der Zugang zu dieser bei herkömmlichen Rucksackarten relativ zeitaufwendig ist, vor allem bei der Bergung von Lawinenverschütteten. Im Rahmen der Kameradschaftshilfe ist jedoch äußerst rasches Handeln erforderlich, da insbesondere bei der Bergung Lawinenverschütteter die Überlebenschance mit der Zeit sehr rasch abnimmt. Bislang hat sich daher das Mitführen einer Rettungsschaufel bei einem erheblichen Teil der Skitouristen noch nicht durchgesetzt, vor allem auch, weil die herkömmlichen Rettungsschaufeln relativ große Abmessungen besitzen und sperrig sind, was sowohl beim Befestigen am Rucksackäußeren als auch im Rucksackinnem äußerst hinderlich ist. Das zusätzliche Mitführen bzw. Befestigen eines Pickels, welcher bei Hochgebirgstouren erforderlich ist, ist dann meistens gar nicht mehr möglich, weshalb auf das Mitführen der Rettungsschaufel viele Skitouristen völlig verzichten.
Aus der DE-OS 33 23 763 ist eine Tragvorrichtung zum Transport von Gegenständen mit einem behälterartigen Körper aus formsteifem Werkstoff, der wie ein Rucksack am Rücken getragen werden kann, bekannt. Der Behälter besitzt ein Deckelelement, welches von einem Behälterteil weggeklappt werden kann, damit der Inhalt des Behälters leichter zugänglich ist. Der Deckel kann mit Hilfe eines den Aufklappbereich umfassenden Reißverschlusses mit dem Behälter zum Verschließen des Behälterinnem verbunden werden. Am Behälteräußeren können zwar zusätzliche Gegenstände, wie Skier oder Zusatzbehälter, befestigt werden, jedoch fehlt eine geeignete Unterbringungsmöglichkeit für eine Rettungsschaufel.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Ausrüstungskombination der eingangs genannten Art zu schaffen, durch die gewährleistet ist, daß die Rettungsschaufel raumsparend im Rucksackinnem untergebracht werden kann und trotzdem bei Bedarf sehr leicht zugänglich ist und somit rasch für den Gebrauch zur Verfügung steht.
Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten, einen Rucksack und eine Rettungsschaufel enthaltenden Ausrüstungskombination für Skitouren erfindungsgemäß gelöst durch ein im Innern des Rucksackaußenteils angeordnetes Schaufelfach, in welches ein Schaufelblatt einer Rettungsschaufel einschiebbar ist, wobei die den Rucksackaußenteil umfassenden Seitenbegrenzungsteile dem Umriß des Schaufelblattes und die Außenfläche des Rucksackaußenteiles dem Profil des Schaufelblattes angepaßt sind.
In vorteilhafter Weise ist bei der Erfindung die Rettungsschaufel in den Rucksackaufbau integriert und wirkt dabei gleichzeitig versteifend für die Außenumhüllung des Rucksackaußenteils, wobei gleichzeitig an dieser Rucksackaußenseite eine harte Schale durch das Schaufelblatt gebildet wird, die einen Schutz darstellt für im Rucksackinneren untergebrachte Ausrüstungsgegenstände, wie Verbandszeug, Reservekleidungsstücke u. dgl. Dadurch, daß der Rucksack aufklappbar bzw. auseinanderklappbar ist, ist bei Bedarf die Schaufel rasch für den Gebrauch zugänglich. Es muß lediglich das, insbesondere als Reißverschluß ausgebildete, durchgehende Verbindungsmittel, welches den Aufklappbereich umfaßt, geöffnet werden, wonach dann die Schaufel behinderungsfrei entnommen werden kann, da sie durch keinerlei dazwischen liegende Ausrüstungsgegenstände, wie Anorak, Reservekleidung u. dgl., für die Entnahme versperrt ist. Bevorzugt sind die Abmessungen des Rucksacks, insbesondere des Rucksackaußenteils, so gewählt, daß das in den Rucksack eingesetzte Schaufelblatt den größten Teil der Außenfläche des aufklappbaren Rucksacks von innen her bedeckt und nach außen hin als Versteifung und Verstäikung dient
Der Schaufelstiel kann gelenkig am Schaufelblatt vorgesehen sein, so daß er z. B. auf die Schaufelinnenfläche durch Umklappen aufgelegt werden kann, wodurch die Schaufel sich raumsparend im Rucksackinnem unterbringen läßt. In bevorzugter Weise ist jedoch der Schaufelstiel lösbar vom Schaufelblatt und teleskopierbar ausgebildet, so daß je nach Gebrauchszweck seine Länge verstellbar ist
In bevorzugter Weise kann der Schaufelstiel hiezu in eine entsprechend am Schaufelblatt angeformte, als Stielaufnahmeteil ausgebildete Ausnehmung mit lösbarer Arretierung eingesetzt werden. Für die Unterbringung des Schaufelstiels können im Innern an den seitlichen Begrenzungsteilen des Rückenteils oder des Rucksackaußenteils Halterangen für den Schaufelstiel vorgesehen sein, so daß dieser beim Tragen des Rucksacks nicht auf der Rückenpartie des Touristen zu liegen kommt.
Am Rucksackaußenteil kann in bevorzugter Weise ein von außen zugängliches wasserdichtes Außenfach -2-
Nr. 391 599 vorgesehen sein. Dieses Fach dient vornehmlich zur Unterbringung der als Steighilfe dienenden Skifelle, wobei die Skifelle unterhalb des in den Rucksackaußenteil eingesetzten Schaufelfaches zu liegen kommen. Es entstehen dann an der Außenfläche des Rucksackaußenteils keine durch die in das Außenfach eingelegten Skifelle verursachten störenden Ausbeulungen an der Rucksackaußenfläche, durch die beispielsweise die Befestigung eines Pickels beeinträchtigt werden könnte.
Dieses Außenfach ist insbesondere wasserdicht ausgebildet und kann durch eine vertikale wasserdichte Trennwand in zwei Fächer unterteilt sein, wobei das zweite als Flachfach ausgebildete Fach für die Unterbringung von Ausweispapieren, Karten, Riemen, Bändern u. dgl. dienen kann. Es kann für beide Teilfächer ein Verschluß, z. B. ein Reißverschluß, Klettverschluß od. dgl. vorgesehen sein.
Damit auch bei am Rucksack befestigten Skiern das Aufklappen nicht behindert ist, sind im Aufklappbereich an den seitlichen Begrenzungsteilen des Rückenteils oder des Rucksackaußenteils die Skibefestigungsmittel vorgesehen, so daß ein ungehindertes Öffnen des Rucksacks durch Aufklappen jederzeit möglich ist
Ferner kann der Rucksack erfindungsgemäß so ausgebildet sein, daß der zur Verfügung stehende Rucksackinnenraum in mehrere einfach zugängliche Teilräume unterteilt ist. Hiezu kann der Rucksack zwischen dem Rückenteil und dem Rucksackaußenteil mindestens einen weiteren, den Rucksackinnenraum durch eine Trennwand in mindestens zwei Teilräume aufteilenden Zwischenteil aufweisen, der zwei den Aufklappbereich umfassende Verbindungsmittel, z. B. Reißverschlüsse zur Verbindung des Zwischenteils mit dem Rückenteil und dem Rucksackaußenteil bzw. einem weiteren Zwischenteil aufweist
Dadurch wird eine Rucksackkonfiguration in Sandwichbauweise erreicht, durch welche eine Aufteilung des zur Verfügung stehenden Rucksackinnenraums in seiner gesamten Höhe und in seiner gesamten Breite in mehrere Teilräume erzielt wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird der Rucksackinnenraum durch eine Trennwand eines Zwischenteils in zwei Teilräume der Höhe und der Breite nach aufgeteilt In dem Teilraum zwischen dem Rucksackaußenteil und dem Zwischenteil können Gegenstände untergebracht sein, die ständig im Rucksack als Standardausrüstung für Bergtouren, beispielsweise Skitouren, vorhanden sein sollen. Bei solchen Ausrüstungsgegenständen kann es sich um eine zerlegbare Rettungsschaufel, eine zusammensteckbare Lawinensonde, ein Verbandskästchen, ein Lawinenverschüttetensuchgerät, einen Biwacksack, Höhenmesser, Kompaß u. dgl. handeln. Der andere Teilraum, der zwischen dem Rückenteil und dem Zwischenteil vorhanden ist, kann ein größeres Volumen aufweisen und zur Unterbringung anderer Ausrüstungsgegenstände, wie Reservekleidung, Schlafsack, Proviant, Anorak, Pullover u. dgl., dienen.
Um bei Personen mit unterschiedlich breiten Schultern durch selbsttätige Anpassung eine einwandfreie flächige Auflage der Traggurte auf den Schultern zu erreichen, sind die Traggurte schwenkbar um Achsen gelagert, die senkrecht zum Rückenteil verlaufen und am oberen Teil des Rückenteils befestigt sind. Im Gegensatz zu Traggurten, die am Rucksack festgenäht sind, wird hiedurch vermieden, daß die Traggurte im Bereich ihrer Seitenkanten, insbesondere bei breitschultrigen Personen, mit erhöhtem Druck auf den Schultern aufliegen. Aus der CH-PS 614 613 ist es bei Halterungen für Tragriemen von am Rücken zu tragenden Behältern, wie beispielsweise Schultaschen od. dgl., bekannt, am Rückenteil eine Platte vorzusehen, die Aufnahmeteile aufweist, in welche mit bolzenartigen Vorsprüngen versehene Halteteile der Tragriemen einsteckbar sind. Die bolzenartigen Vorsprünge bilden Schwenkachsen für die Tragriemen, so daß diese sich beim Tragen auf dem Rücken der Schultemeigung gut anpassen können. Allerdings ist der Schwenkwinkel zur Anpassung an die Schultemeigung durch die seitlichen Begrenzungsflächen der Aufnahmeteile begrenzt. Würde man die seitlichen Begrenzungsteile der Aufnahmeteile zu weit aufspreizen, ergäbe sich beim Einstecken der Tragriemenenden mit den bolzenartigen Vorsprüngen in die taschenföimigen Aufnahmeteile keine exakte Führung mehr für eine problemfreie Einrastung der bolzenartigen Vorsprünge in entsprechende Öffnungen der taschenartigen Aufnahmeteile. Im Gegensatz dazu wird bei den Traggurten nach dem Ausführungsbeispiel ein unbehindertes Verschwenken innerhalb eines großen Winkelbereiches erreicht. Dadurch, daß die Traggurte schwenkbar sind, kommen sie beim Aufnehmen des Rucksacks auf dem Rücken durch Verschwenken automatisch in eine solche Lage, daß sie mit ihrer ganzen Fläche mit gleichem Druck im Schulterbereich aufliegen.
In bevorzugter Weise kann das Schaufelblatt, insbesondere eine selbständige Erfindung darstellend, für die Bildung einer Skiverschraubung bei der Bergung als doppelt räumlich gekrümmter Blattkörper ausgebildet sein, in dessen hohlkehlig gestalteter Blattinnenfläche Skispitzen zur Bildung der Skivetschraubung einsetzbar sind und welcher zur Befestigung der eingesetzten Skispitzen mit Hilfe einer Reepschnur am Schaufelblatt Löcher auf weist, durch welche die Reepschnur fädelbar ist.
Diese Skiverschnürung, für welche lediglich der Schaufelstiel, das Schaufelblatt und zwei Reepschnüre erforderlich sind, erfüllt den gleichen Zweck wie herkömmliche, bei der Kameradschaftbergung verwendete Skiverschraubungen, bei denen als zusätzliche Ausrüstungsgegenstände Schrauben und Beschläge zum Verbinden der Skier erforderlich waren.
In bevorzugter Weise kann die Außenfläche des Schaufelblattes gekrümmt sein und seitlich und am zur Stichkante entgegengesetzt liegenden Randbereich schalenförmig gekrümmt sein.
Hiedurch wird gewährleistet, daß die Schaufel beim Einsatz als Skiverschraubung im Bereich der miteinander verbundenen Skispitzen beim Gleiten über den Schnee als Auftriebskörper wirkt, so daß ein Eingraben der durch die Skiverschnürung miteinander verbundenen Skier, auf welchem der Verletzte geborgen wird, verhindert wird. Dies wird insbesondere durch den entsprechend schalenförmig gestalteten Randbereich, der entgegengesetzt zur -3-
Nr. 391 599
Stichkante der Schaufel liegt, erreicht. Durch die seitliche schalenförmige Krümmung des Schaufelblattes wird beim Ausgraben eines Verschütteten aus Lawinenschneemassen ein seitliches Verrutschen der Schaufel verhindert, so daß ein wirkungsvolles Graben mit der Schaufel erreicht wird. Dies kann auch unterstützt sein durch einen leicht gekrümmten Verlauf der Stichkante am Schaufelblatt.
Das Schaufelblatt weist keine scharfen Kanten auf. Alle Übergänge zwischen den seitlichen Kanten, der Stielkante und der der Stielkante gegenüberliegenden Kante sind abgerundet Durch die räumliche Krümmung des Schaufelblattkörpers wird beim Einsetzen des Schaufelblattes in das Schaufelfach ein Freiraum zusammen mit dem das Schaufeldach abgrenzenden Einsteckteil gebildet, in welchen Ausrüstungsgegenstände wie Vefbandspäckchen und andere empfindliche Gegenstände, wie Höhenmesser, Kompaß u. dgl. einschiebbar sind.
Der vom Schaufelblatt lösbare Schaufelstiel ist so ausgebildet, daß er mit Hilfe einer Reepschnur mit den Skienden verbunden werden kann. Die Skiverschnürung läßt sich auf diese Weise allein mit dem Schaufelblatt, dem Schaufelstiel und zwei Reepschnüren herstellen, wobei durch entsprechende Führung der Reepschnüre eine Verspannung zwischen den Skienden und den mit dem Schaufelblatt verbundenen Skispitzen hergestellt werden kann, so daß eine in sich stabile Skiverschnürung, bei der ein Verschieben der einzelnen Teile, welche die Skiverschnürung bilden, gegeneinander vermieden wird.
Am freien Ende des Schaufelstiels kann ein Handgriffteil, der schräg absteht, lösbar ersetzbar sein, wobei der Handgriffteil um 150° bis 180° von einer Arretierstellung in eine andere Arretierstellung gegenüber dem Schaufelblatt drehbar ist, so daß er sowohl links- wie rechtshändig greifbar ist und die Schaufel beim Graben wirkungsvoll sowohl von Linkshändern als auch von Rechtshändern verwendet werden kann. Es ist auch möglich, den Schaufelstiel um 150° bis 180° von einer Arretierstellung in eine andere Arretierstellung im Stielaufnahmeteil am Schaufelblatt zu drehen.
Der schräg abstehende Handgriffteil kann so ausgebildet sein, daß er anetierbar in den Aufnahmeteil für den Schaufelstiel in das Schaufelblatt einsetzbar ist, wobei der Schaufelstiel im Winkel vom Schaufelblatt absteht. Das Schaufelblatt kann dabei mit oder ohne Schaufelstiel insbesondere als Verankerungsmittel, z. B. bei Spaltenbergung auf Gletschern oder auch beim Begehen von steilen Fimhängen, verwendet werden. Ferner eignet sich die Schaufel hier bei der sogenannten "Norweger-Methode" zur Prüfung der Lawinengefährlichkeit eines Schneehanges beim Abziehen des vorher ausgestochenen "Norweger-Trapezes". Für die exakte Belastung, welche auf die Schaufel beim Abziehen des "Norweger-Trapezes" ausgeübt wird, kann im Schaufelstiel eine Federwaage untergebracht sein, welche die aufgewendete Belastung anzeigt, so daß eine objektive Prüfung der Lawinengefährlichkeit eines Steilhanges möglich ist. Die Federwaage kann auch zum Wiegen des gepackten Rucksacks dienen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Anhand der Fig. wird die Erfindung noch näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Sikiverschraubung; Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der Rettungsschaufel mit in das Schaufelblatt eingesetztem Schaufelstiel; Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel des Schaufelblattes; Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel der Rettungsschaufel mit in das Schaufelblatt eingesetztem Handgriff und etwa im rechten Winkel oder stumpfen Winkel abstehendem Schaufelstiel; Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel einer Ausrüstungskombination, bestehend aus Rucksack und Rettungsschaufel in perspektivischer Darstellung; Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer aus Rucksack und Rettungsschaufel bestehenden Ausrüstungskombination in perspektivischer Darstellung; Fig. 7 das in der Fig. 6 dargestellte Ausführungsbeispiel in Seitenansicht; Fig. 8 das in den Fig. 6 und 7 dargestellte Ausführungsbeispiel in aufgeklappter Darstellung; Fig. 9 das Ausführungsbeispiel der Fig. 6 bis 8 von oben gesehen; Fig. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel für einen Schaufelstiel und Fig. 11 ein Ausführungsbeispiel einer Federwaage im Schaufelstiel der Fig. 10; Fig. 12 in perspektivischer Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel des Rucksacks in aufgeklappter Darstellung; Fig. 13 eine schnittbildliche Darstellung der Befestigungsstelle für einen Tragriemen am Rückenteil des Rucksacks und Fig. 14 eine Draufsicht auf die Befestigungsstellen der beiden Tragriemen.
Die in der Fig. 1 dargestellte Skiverschnürung zur Bildung eines Behelfsrettungsschlittens besteht aus einem Schaufelblatt (6), welches, wie im einzelnen noch erläutert wird, Bestandteil einer in der Fig. 5 dargestellten Ausrüstungskombination sein kann, die aus zwei Skiern (2) und (3), einem Stielteil (5), einer in der Fig. 2 dargestellten Rettungsschaufel (7) sowie aus zwei Reepschnüren (4) und (27) besteht. Wie insbesondere aus Fig. 3 zu ersehen ist, besitzt das Schaufelblatt (6) der in der Fig. 2 dargestellten Rettungsschaufel (7) Löcher (10) bis (15), durch welche zur Herstellung der in der Fig. 1 dargestellten Skiverschnürung die Reepschnur (4) hindurchgefädelt wird. Die beiden Löcher (11) und (12) sind beidseits eines als Bohrung ausgebildeten Stielaufnahmeteils (18) in einem schalenförmig nach oben gezogenen Randbereich (22) des Schaufelblattes (6) angeordnet, welcher entgegengesetzt zu einer gekrümmt ausgebildeten Stichkante (19) des Schaufelblattes (6) liegt. In Skispitzen (73), (74) in bekannter Weise vorgesehene Löcher (20) und (21) fluchten bei in das Schaufelblattinnere eingelegten Skispitzen (73), (74) mit den Löchern (11) und (12) im Schaufelblatt (6). Der Stielaufnahmeteil (18) kann noch durch eine nicht näher dargestellte eingesetzte Metallhülse mechanisch verstärkt sein.
Zur Herstellung der in Fig. 1 dargestellten Skiverschnürung (1) wird die Reepschnur (4) zunächst von der Unterseite des Schaufelblattes (6) her durch beispielsweise das Loch (11) und das damit fluchtende Loch (21) in der Skispitze (74) des Skis (3) hindurchgefädelt. Anschließend wird die Reepschnur (4) über die -4-
Nr. 391 599
Schaufelblattkante gelegt und von der Rückseite her durch das Loch (10) im Schaufelblatt (6) hindurchgefädelt, welches an einem seitlich nach oben gewölbten Schaufelrand (40) angeordnet ist, der bezüglich der Mittelachse der Schaufel auf der gleichen Seite liegt wie das Loch (11). Die Reepschnur (4) wird dann über die Oberfläche des Skis (3) gelegt und in das Loch (15) im Schaufelblatt (6) eingefädelt und an der Unterseite des Schaufelblattes zum Loch (14) gelegt und durch dieses hindurchgefädelt und an der Schaufeloberseite über die Skioberfläche des anderen Skis (2) gelegt und durch das Loch (13) im anderen hochgebogenen Schaufelrand (41) hindurchgefädelt und von der Rückseite nach Bildung eines Knotens (122), welcher, wie noch im einzelnen erläutert wird, beim Verspannen als Anschlag dient, über den die Schaufelblattkante zur Schaufeloberseite geführt und durch das Loch (20) in der Skispitze des Skis (2) hindurchgefädelt. Mit dem Loch (20) fluchtet das Loch (12), welches im hochgebogenen Schaufelrand (22) vorgesehen ist, welcher zur Stichkante (19) entgegengesetzt liegt
Bezüglich einer in der Stielachse des Schaufelstiels (8) liegenden, gedachten Mittellinie liegen die Löcher (10), (11) und (15) auf der einen Schaufelblattseite und die Löcher (12), (13) und (14) auf der anderen Schaufelblattseite.
Anschließend wird die Reepschnur (4), vom Loch kommend, durch eine Öse (23) einer Skibindung (24) am Ski (2) hindurchgefädelt und zu einer weiteren Öse (25) an einer Skibindung (26) am Ski (3) hindurchgefädelt. Anstelle der Ösen (23) und (25) können zum Hindurchfädeln der Reepschnur auch andere Teile der Skibindungen (24) und (26), beispielsweise die Vorderbacken bildende Bügel dienen. Das Reepschnurende wird dann durch eine am anderen Ende der Reepschnur (4) vorgesehene Schlinge (28) hindurchgezogen und durch Zug nach Art eines Flaschenzuges gespannt. Damit die Spannung in der Reepschnur verbleibt, wird die Reepschnur mit einem Knoten (29) gegen ein Zurückziehen gesichert
Beim Spannen der Reepschnur (4) wirkt der Knoten (122) als Anschlag, so daß ein Hindurchziehen der Reepschnur (4) durch die Löcher im Schaufelblatt und den Skispitzen durch die in der Reepschnur auftretenden Spannung verhindert wird.
Um die beiden Skier (2) und (3) der in der Fig. 1 dargestellten Skiverschnürung in einem für den Abtransport eines Verletzten geeigneten Winkel zu halten, werden die beiden Skienden, welche bevorzugt in bekannter Weise mit nicht näher dargestellten Löchern versehen sind, durch einen Querstab, welcher ein von den übrigen Teilen des Schaufeltstiels (8) lösbarer Stielleil (5) sein kann, miteinander verbunden, wozu ebenfalls eine Reepschnur (27) dient. Die Reepschnur (27) wird hiezu durch die beiden Löcher in den Skienden und durch damit fluchtende Löcher (30), von denen in der Fig. das im Stielteil (5) vorgesehene linke Loch dargestellt ist, hindurchgefädelt und über dem auf der Oberseite der beiden Skienden (75) und (76) liegenden Stielteil (5) verknotet. Wie aus der Fig. 1 zu ersehen ist, beginnt man an einem der beiden Skienden (75) oder (76). Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird zunächst die Reepschnur (27) von der Skioberseite her durch das Loch (30) im Stielteil (5) und dann durch das darunterliegende, im Skiende (76) befindliche Loch zur Skiunterseite hindurchgefädelt, und zwar mit einer Länge, die größer ist als der Abstand der beiden im Stielteil (5) vorgesehenen Löcher (30), welche Arretierungslöcher bei zusammengesetztem Stiel bilden, voneinander.
Wie in der Fig. 1 dargestellt ist, wird die Reepschnur von der Skiunterseite her zur Oberseite zurückgeführt und über dem Loch (30) im Stielteil (5) ein Knoten (31) gebildet. Der restliche Reepschnurteil wird mit seinem Ende von oben her durch das rechts liegende Loch im Stielteil (5) und das darunterliegende Loch im Skiende des Skis (2) zur Skiunterseite hindurchgefädelt und zur Skioberseite hin wieder zurückgeführt und mit dem vom Ende des linken Skis (3) herkommenden Reepschnurteil verknotet (Knoten (32)).
Auf diese Weise wird ein zwischen den beiden Skienden (75) und (76) liegender Reepschnurteil (35) gebildet, welcher an seinen beiden Enden die Knoten (31) und (32) aufweist, durch welche der Stielteil (5) an den Skienden (75) und (76) befestigt ist.
Das andere Ende der Reepschnur (27) wird über einen von der Öse (23) zur Öse (25) geführten Reepschnurteil (34) der Reepschnur (4) gelegt und in Richtung zu den Skienden (75) und (76) hin zurückgeführt. Etwa in der Mitte zwischen dem querliegenden, von der Öse (23) zur Öse (25) geführten Reepschnurteil (34) der Reepschnur (4) und dem mit den Skienden (75), (76) befestigten Stielteil (5) wird in dem in Richtung zu den Skienden hin zurückgeführten Reepschnurteil der Reepschnur (27) eine Schlinge (33) gebildet, beispielsweise durch einen Sackstich. Das Ende (36) dieses Reepschnurteils wird um den vom einen Skiende (76) zum anderen Skiende (75) sich erstreckenden Reepschnurteil (35) gelegt und zur Schlinge (33) zurückgeführt und durch diese hindurchgezogen. Durch Anziehen des Reepschnurendes (36) wird dann die Reepschnur (27) gespannt, wobei die gesamte Ski Verschnürung, d. h. die Skispitzen (73), (74) mit den Skienden (75), (76) verspannt werden, da die Reepschnur (27) sowohl über den querliegenden Reepschnurteil (34) der Reepschnur (4) als auch über den mit den Skienden (75), (76) verbundenen Reepschnurteil (35) gelegt ist. Beim Verspannen werden die Knoten (31) und (32) fest auf die Oberseite des Stielteils (5) aufgedrückt, so daß eine mechanisch stabile Verbindung der Skienden miteinander und durch die Verspannung mit Hilfe der beiden Reepschnüre (4) und (27) eine mechanisch stabile Gesamtkonstruktion der Skiverschnürung erreicht wird. Von Vorteil ist bei dieser Skiverschnürung ferner, daß die Reepschnüre (4) und (27) nur mit äußerst geringen Längenanteilen an der Unterseite der Skier bzw. des Schaufelblattes beim Einsatz geführt sind, so daß durch die Reepschnüre keine großen Reibungsflächen an der Unterseite des Behelfsschlittens gebildet werden. -5-
Nr. 391 599
In den Fig. 2 bis 4 ist ein Ausführungsbeispiel der Rettungsschaufel (7) dargestellt, welche sowohl beim Ausgraben von Lawinenverschütteten als auch für die in der Fig. 1 dargestellte Skiverschnürung verwendbar ist.
Die dargestellte Rettungsschaufel (7) besteht aus dem Schaufelblatt (6) und dem Schaufelstiel (8), welcher in seiner Länge verstellbar ist. Mit Hilfe von Arretierungen (37), (38) und (39), welche als federbelastete Arretierkörper in Form von abgerundeten Stiften oder Kugeln ausgebildet sein können und in entsprechende Ausnehmungen des Stielteils (5) zur Arretierung eindrückbar sind, kann der Stiel in verschiedenen Längen festgelegt werden. Ähnliche Arretierungen können auch zur Befestigung des Stiels im Stielaufnahmeteil (18) am unteren Stielteil vorgesehen sein, wobei diese Arretierungen in Arretierlöcher (16), (17), welche im Stielaufnahmeteil (18) des Schaufelblattes (6) vorgesehen sind, eingedrückt sind. Der Schaufelsüel (8) besitzt einen Handgriffteil (9), der vom oberen Stielteil schräg absteht, und der Schaufelstiel (8) kann um 150° bis 180° im Stielaufnahmeteil von einer arretierten Stellung in die andere arretierte Stellung gebracht werden, so daß die Rettungsschaufel sowohl von Linkshändern als auch von Rechtshändern beim Ausgraben wirkungsvoll verwendet werden kann.
Wie aus der Fig. 4 zu ersehen ist, kann auch der Handgriffteil (9) in den Stielaufnahmeteil (18) arretierbar eingesetzt werden, so daß die Schaufel bei der sogenannten "Norweger-Methode" Verwendung finden kann. Das Schaufelblatt kann mit oder ohne Schaufelstiel auch als Verankerung, z. B. bei der Bergung aus Gletscherspalten, verwendet werden.
Das Schaufelblatt (6) ist doppelt (räumlich) gekrümmt. Die beiden Seitenränder (40) und (41), sowie der Schaufelrand (22), in welchen der Stielaufnahmeteil (8) eingeformt ist, sind schalenförmig nach oben gezogen, so daß eine hohlkehlige Schalenform durch den Schaufelkörper gebildet wird. Die Stichkante (19) ist bevorzugt gekrümmt ausgebildet, wie es in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Durch diese Schaufelform wird ein wirkungsvolles Gräben im Schnee erzielt, da ein seitliches Ausscheren der Schaufel verhindert wird. Ferner besitzt das Schaufelblatt (6) an seiner Unterseite eine Profilform, durch welche bei im Schaufelinnem befestigten Skiern (Fig. 1) ein Auftrieb beim Gleiten des Behelfsschlittens über Schnee erreicht wird. Die Form des Schaufelblattes (6) an der Unterseite ist, ausgehend von der Stichkante (19), mit einem relativ ebenen Gleitbereich (42) versehen, der seitlich nach oben zu den hochgezogenen Seitenrändem (40) und (41) sich über entsprechende Rundungen fortsetzt. Quer zur gedachten, in der Schaufstielachse liegenden Mittellinie des Schaufelblattes ist die Schaufel relativ stark gewölbt, wie das insbesondere aus der Profildarstellung in der Fig. 4 hervorgeht. Diese Wölbung ist am stärksten ausgeprägt etwa entlang einer Linie (43) (Fig. 3 bzw. 4). In Richtung zur Stielseite hin besitzt die Schaufel einen Auftriebsteil (44), welcher das einwandfreie Gleiten des Schaufelblattes (6) über Schnee, wenn es an der Skiverschnürung befestigt ist, ermöglicht. Der Auftrittsteil (44) bildet ebenfalls eine ebene Räche, die über Rundungen in die beiden hochgezogenen Seitenränder (40) und (41) und über eine weitere Rundung in den hochgezogenen Schaufelrand (22), der entgegengesetzt zur Stichkante (19) liegt, übergeht.
In den Fig. 10 und 11 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schaufelstiels (8) dargestellt. Dieser besteht, wie insbesondere auch aus der Fig. 11 zu ersehen ist, aus vier ineinander verschiebbaren und gegeneinander teleskopierbaren rohrförmigen Stieltsilen (86), (5), (78) und (77), von denen der rohrförmige Stielteil (86) den größten Außendurchmesser aufweist und in den Stielaufnahmeteil (18) des Schaufelblattes (6) einsteckbar und durch eine Arretierung (17) arretierbar ist. Diese Arretierung (17) wird beispielsweise gebildet von einem durch eine Schnappfeder (88) beaufschlagten Arretierknopf (87), der durch eine Öffnung (89) im Rohrteil (86) und eine entsprechende Arretieröffnung im Stielaufnahmeteil (18) hindurchgedrückt ist. Weitere Arretierungen (90), (91) und (92) mit gleichem Aufbau sind zur Arretierung der einzelnen ineinandergesteckten rohrförmigen Stielteile vorgesehen.
Bei der in der Fig. 11 dargestellten Stellung sind die einzelnen rohrförmigen Stielteile (86), (5), (78) und (77) ineinandergeschoben und werden in dieser Stellung durch die Arretierung (92) gehalten. Der an der Arretierung (92) vorgesehene, durch die Schnappfeder (88) beaufschlagte Anetierknopf (87) erstreckt sich durch miteinander fluchtende Arretieröffnungen (93), welche in den übereinandergeschobenen rohrförmigen Stielteilen (86), (5), (78) und (77) vorgesehen sind. Um den Schaufelstiel auf die in der Fig. 10 dargestellte ausgezogene Länge zu bringen, wird der Arretierknopf (87) in das Rohrinnere gegen die Kraft der Schnappfeder (8) an der Arretierung (92) gedrückt, so daß die beiden außen liegenden rohrförmigen Stielteile (5) und (86) gelöst werden und in die in der Fig. 10 dargestellte Stellung verbracht werden, wobei die entsprechenden Arretierknöpfe der Arretierungen (91) und (90) in die Arretieröffnungen (93) dieser rohrförmigen Stielteile einschnappen. In dieser Stellung kann der Schaufelstiel (8) in das Schaufelblatt (6) eingesteckt werden, wie es in der Fig. 10 dargestellt ist, so daß die Schaufel, z. B. beim Ausgraben eines Verschütteten, verwandet werden kann.
In dieser Stellung kann der Stiel jedoch auch zur Beurteilung der Lawinengefahrlichkeit eines bei einer Skitour zu querenden oder äbzufahrenden Hanges nach der sogenannten Norweger-Methode verwendet weden. Hiezu wird der Griffteil (9) in den Stielaufnahmeteil (18) eingesetzt und mittels eines Arretierknopfes (94), der ebenfalls durch eine nicht näher dargestellte Schnappfeder beaufschlagt ist, festgehalten. Um die Federwaage (79) zwischen den rohrförmigen Stielteil (77) und den rohrförmigen Stielteil (78) zu schalten, wird der Arretierknopf (87) gegen die Kraft der Schnappfeder (88) so weit nach innen gedrückt, daß er innerhalb des Rohrinnem des Stielteils (77) liegt. In dieser Stellung der Arretierung (92) werden die beiden rohrförmigen Stielteile (77) und (78) gegeneinander verdreht, so daß der Arretierknopf (87) der Arretierung (92) gegen die Rohrinnenseite des -6-
Nr. 391 599
Stielteils (77) oder des Stielteils (78) gedrückt ist. Hiedurch ist die Arretierung (92) zwischen den beiden rohrförmigen Stielteilen (77) und (78) gelöst, und diese beiden Stielteile sind über die Federwaage (79) miteinander verbunden.
Die Federwaage (79) besitzt als Hauptbestandteil eine Feder (80), welche beim dargestellten Ausführungsbeispiel als Druckfeder ausgebildet ist. Die beiden Enden der Feder (80) liegen gegen Federanschläge (81) und (83) an. Der Federanschlag (83) ist axial nicht verschieblich am rohrförmigen Stielteil (78) befestigt. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist hiezu eine Wellensicherung (104) vorgesehen. Der scheibenförmig ausgebildete Federanschlag (83) kann jedoch auch durch andere Befestigungsmittel, beispielsweise durch Verschrauben, an der Innenseite des rohrföimigen Stielteils (78) festgelegt sein. Das andere Ende der Feder (80) liegt gegen den Federanschlag (81) an, welcher axial verschiebbar im Rohrinnem des rohrförmigen Stielteils (78) angeordnet ist. Der Federanschlag (81) ist über eine Stange (82), die von außen her mit einer Sicherungsmutter (95) am Federanschlag (81) anliegt, in axialer Richtung starr mit dem Rohrinnem des rohrförmigen Stielteils (77) verbunden. Hiezu dient eine am anderen Stangenende vorgesehene Befestigungsscheibe (96), welche ebenfalls mit Hilfe einer Wellensicherung (97) an der Rohrinnenwand des Stielteils (77) befestigt ist. Die Befestigungsscheibe (96) kann natürlich auch mit Hilfe anderer Mittel, beispielsweise durch Einschrauben an der Rohrinnenwand des Stielteils (77), befestigt sein. Das Stangenende liegt über eine Sicherungsmutter (98) gegen die Befestigungsscheibe (96) an.
Wenn am Schaufelstiel (8) eine Zugkraft angreift, werden die beiden rohrförmigen Stielteile (77) und (78) gegen die Kraft der Feder (80), welche dabei zusammengedrückt wird, bewegt, so daß eine Stimkante (85) des Stielteils (78) sich über eine Skala (84) bewegt, welche am Außenmantel des rohrförmigen Stielteils (77) vorgesehen ist. Je nachdem, wie stark die am Stiel (8) angreifende Kraft ist, bewegt sich die Stimkante (85) des Stielteils (78) über eine bestimmte Strecke der Skala (84), wodurch eine Maßangabe für beispielsweise das Gewicht eines am Stiel aufgehängten Gegenstands, beispielsweise eines gepackten Rucksackes, von der Skala (84) abgelesen werden kann.
Bei der vorstehend schon erwähnten Norweger-Methode wird das am Griffteil (9) befestigte Schaufelblatt (6) hinter einem trapezförmig aus den zu befahrenden bzw. zu betretenden Schneehangteil ausgeschnittenen Schneeblock gelegt und am Stiel (8) angezogen, bis der ausgeschnittene trapezförmige Schneeblockteil ins Rutschen kommt. Die dabei an der Skala (84) der Federwaage (79) abgelesene Zugkraft ist dann ein Anhaltspunkt dafür, ob der zu betretende Schneehang lawinengefahrlich ist oder nicht.
Der rohrförmige Stielteil (77) ist starr mit dem Griffteil (9) verbunden. Am rohrförmigen Griffteil (77) ist ein Anschlag (99) vorgesehen, gegen welchen die Stirnkante (85) des rohrförmigen Stielteils (78) anliegt, wenn die beiden rohrförmigen Stielteile (77) und (78) nicht gegeneinander bewegt werden. Wenn der Schaufelstiel (8) zum Ausgraben verwendet wird, ist der Arretierknopf (87) der Arretierung (92) durch die Arretieröffnungen (93) der beiden Stielteile (77) und (78) geschoben, so daß die beiden Stielteile die in der Fig. 10 dargestellte Stellung zueinander einnehmen, wobei die Stimkante (85) gegen den Anschlag (99) anliegt.
Beim Verschieben der beiden rohrförmigen Stielteile (77) und (78) gegeneinander bewegt sich der scheibenförmige Federanschlag (83) gegenüber der Stange (82), d. h. die Stange (82) ist beweglich durch den scheibenförmigen Federanschlag (83) hindurchgeführt.
Wie aus den Ausführungsbeispielen der in den Fig. 5 und 6 bis 9 dargestellten, aus Rucksack (45) bzw. (45*) und Rettungsschaufel (7) bestehenden Ausrüstungskombinationen zu ersehen ist, stellt das Schaufelblatt (6) einen im dargestellten Rucksack (45) integrierbaren Bestandteil dar. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen wird das Schaufelblatt (6) eingesetzt in ein Schaufelfach (46), das beispielsweise von einer Einstecktasche gebildet ist. Das Schaufelblatt (6) besitzt etwa die Breite eines Rucksackaußenteils (47), der zusammen mit einem Rückenteil (48) im wesentlichen den Rucksackinnenraum umschließt. Wie aus den Fig. 5 und 8 zu ersehen ist, können Rucksackaußenteil (47) und Rückenteil (48) auseinandergeklappt werden, wobei mit Hilfe eines umlaufenden Reißverschlusses (49) im Aufklappbereich der Rückenteil (48) und der Rucksackaußenteil (47) dicht miteinander verbunden werden können. An den seitlichen Begrenzungsteilen von Rückenteil (48) und Rucksackaußenteil (47) sind Befestigungsschlaufen (50) und (51) vorgesehen, mit denen beispielsweise Skier seitlich am Rucksack (45) bzw. (45') befestigt werden können. Der Reißverschluß (49) kann in vorteilhafter Weise mittels zweier gegenläufiger Schließkörper (59), (60) (Fig. 6) verschließbar sein, so daß es möglich ist, den Aufklappbereich je nach Bedarf zu bestimmen.
Bei dem in den Fig. 6 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispiel des Rucksacks (45') erstreckt sich, wie insbesondere aus der Fig. 8 zu «sehen ist, der Aufklappbereich des Rucksacks fast über die gesamte Höhe des Rucksacks (45'). Auf diese Weise wird eine einfache Zugänglichkeit auch der im Bodenteil (65) des Rucksacks liegenden Ausrüstungsgegenstände erreicht. Auch ist es möglich, entlang des Aufklappbereichs den Reißverschluß (49) nur teilweise und an bestimmten Stellen des Aufklappbereichs zu öffnen, wie das in Fig. 6 dargestellt ist Dies wird erreicht durch die beiden Schließteile (59), (60) für den Reißverschluß (49).
Durch das in das Schaufelfach (46) eingesteckte Schaufelblatt (6) wird eine Versteifung des Rucksackaußenteils (47) erreicht, so daß beim Zusammenklappen der beiden Rucksackteile, nämlich des Rucksackaußenteils (47) und des Rückenteils (48) die beiden Reißverschlußbahnen etwa aneinanderliegen, so daß ein leichtes Verschließen des Reißverschlusses mit Hilfe der beiden Schließteile (59) und (60) möglich ist.
Wie insbesondere aus den Fig. 6 und 7 zu ersehen ist, befindet sich unterhalb des Schaufelfaches (46) ein -7-
Nr. 391 599
Fachteil (69) des Aufnahmefachs (56), in welchem vier Aufstiegsfelle (58) untergebracht werden können. Dieser Fachteil (69) des Aufnahmefachs (56) ist wasserdicht ausgebildet. Von außen zugänglich ist das Aufnahmefach (56) durch Öffnen eines am Rucksackaußenteil (47) vorgesehenen Reißverschlusses (61), für welchen ebenfalls zwei Schließteile (62) und (63) vorgesehen sind, damit ein definiertes Öffnen eines im wesentlichen vertikalen Reißverschlußteiles (102) des Reißverschlusses (61) möglich ist, so daß beispielsweise nur der unten liegende Fachteil (69) für die Aufstiegsfelle (58) geöffnet werden kann. Hiebei wird der Schließteil (63) in der Fig. 6 ganz nach unten links gezogen. Ein darüber befindliches Kartenfach (70) bleibt dann noch verschlossen und kann durch rechts Nachobenziehen des Schließteils (62) in der Fig. 6 ebenfalls geöffnet werden. An dem Rucksackaußenteil (47) sind ferner noch Pickelbefestigungslaschen (64) vorgesehen.
Wie ferner aus den Fig. 6 und 8 zu ersehen ist, sind an Seitenbegrenzungen (57) des Rückenteils (48) Skibefestigungsmittel (50) und (51), insbesondere in Form von Skibefestigungsschlaufen, vorgesehen. Die Skibefestigungschlaufen (50) sind dabei im Bereich eines Bodenteils (65) des Rucksacks (45') vorgesehen. Das Aufklappen bzw. öffnen des Rucksacks wird somit durch die Skibefestigungsschlaufen, insbesondere durch die Schlaufen (51), nicht behindert. Auch wenn die Skier am Rucksack befestigt sind, ist daher das Innere des Rucksacks ohne weiteres von außen zugänglich, wenn der Reißverschluß (49) geöffnet wird.
Sowohl der Reißverschluß (49) als auch der Reißverschluß (61) sind durch Abdeckklappen (66) bzw. (67) in bekannter Weise abgedeckt. Auch im Hüftgurt (100) kann ein Reißverschluß (101) vorgesehen sein.
Mit Hilfe einer Tragschlaufe (54) kann der Rucksack von Hand getragen werden oder auch aufgehängt werden.
Traggurte (52) und (53) sind, wie aus der Draufsicht der Fig. 9 zu ersehen ist, in einem stumpfen Winkel (a), der insbesondere zwischen 120° und 135° beträgt, an den Rucksack angenäht. Der Abstand (A) der inneren Ränder der beiden Traggurte (52) und (53) an der Annähstelle kann zwischen 0 und 7 cm, bevorzugt zwischen 3 und 4 cm, liegen. Hiedurch wird ein Einschneiden der Tragriemen beim Tragen verhindert.
Die aus Rucksack (45) bzw. (45') und Rettungsschaufel (7) bestehende Ausrüstungskombination ist äußerst kompakt. Die Schaufel wird im Rucksackinneren untergebracht, wobei der Schaufelstiel (8) in zusammengeschobener Länge seitlich, insbesondere im Bereich der Seitenbegrenzungsteile (57) des Rucksackrückenteils (48) innen mit Hilfe von Einsteckschlaufen (71) und (72) od. dgl. untergebracht ist. Das Schaufelblatt (6) ist im Rucksackaußenteil (47) im Schaufelfach (46) angeordnet, wobei die Außenfläche des Rucksackaußenteils (47) durch das Schaufelblatt (6) noch versteift wird. Es verbleibt im Rucksackinneren ausreichend Platz für sonstige Ausrüstungsgegenstände, wie insbesondere aus der Fig. 7 zu ersehen ist.
Die in der Fig. 12 dargestellte Ausführungsform eines Rucksacks in Sandwichbauweise besitzt einen Rückenteil (48), einen Rucksackaußenteil (47) und einen Zwischenteil (106). Der Zwischenteil (106) weist eine Trennwand (105) auf, durch die der Rucksackinnenraum in zwei Teilräume (107) und (108) aufgeteilt wird. Der Teilraum (108), welcher sich zwischen der Trennwand (105) des Zwischenteils (106) und dem Rucksackaußenteil (47) befindet, wird oben und seitlich von einem Umfassungsteil (111) begrenzt. Dieser Umfassungsteil (111) ist an seinen beiden unteren Enden mit einem Bodenteil (113) verbunden. An den beiden Begrenzungslinien des Umfassungsteils (111) befinden sich Schließketten (114) und (115) von Reißverschlüssen. Korrespondierende Schließketten (114') und (115’) befinden sich am Rückenteil (48) und am Rucksackaußenteil (47). Die Schließketten der Reißverschlüsse umfassen den gesamten Aufklappbereich der Teilräume (107) und (108).
Der außen liegende Teilraum (108), welcher volumenmäßig etwas kleiner ausgebildet ist als der Teilraum (107), dient beim dargestellten Ausführungsbeispiel zur Unterbringung von Ausrüstungsgegenständen, die ständig im Rucksack verbleiben. In der Fig. 12 sind in diesem Teilraum (108) das Schaufelblatt (6) und der zusammensteckbare Schaufelstiel (8) sowie eine zerlegbare Lawinensonde (116) untergebracht. Das Schaufelblatt (6) befindet sich im taschenförmigen Schaufelfach (46) an der Innenseite des Rucksackaußenteils (47) . Der zusammensteckbare Schaufelstiel (8) befindet sich in einer Halterung (117), die seitlich am Zwischenteil (106) im Teilraum (108) vorgesehen ist. Die zusammensteckbare Lawinensonde (116) befindet sich in einer zweiten Halterung (118), die an der anderen Seite am Zwischenteil im Teilraum (108) vorgesehen ist. Die Außenseite des Rucksackaußenteils (47) kann so ausgebildet sein wie der Rucksackaußenteil im Ausführungsbeispiel der Fig. 6 und 7.
Wie aus der Fig. 12 zu erkennen ist, können die Teilräume (107) und (108) separat voneinander geöffnet werden. Der volumenmäßig größer ausgebildete Teilraum (107) wird oben und seitlich von einem Umfassungsteil (119) umgeben, der am Rückenteil (48) vorgesehen ist. Die beiden unteren Enden des Umfassungsteils (119) sind ebenfalls mit dem Bodenteil (113) des Rucksacks verbunden. Der Teilraum (107), welcher zwischen der Trennwand (105) des Zwischenteils (106) und einer Rückenfläche (68) am Rückenteil (48) vorhanden ist, dient zur Unterbringung großvolumiger Ausrüstungsgegenstände, wie BeWeidungsstücke, Schlafsack, Biwäkzelt u. dgl.
An den seitlichen Begrenzungsflächen des Umfassungsteils (119) befinden sich außen die Skibefestigungsmittel (50) und (51) in Form von Befestigungsriemen. Da die Schließkette (114’) an der dem Zwischenteil (106) zugewandten Begrenzungslinie des Umfassungsteils (119) vorgesehen ist, kann der Teilraum (107) ungehindert geöffnet werden, auch dann, wenn Skier oder andere Gegenstände, wie beispielsweise Steigeisen oder ein Bergseil, mit den Befestigungsmitteln (50) und (51) am Rückenteil (48) befestigt sind. An der Rückenfläche (68) des Rückenteils (48) ist ferner ein taschenförmiges Aufnahmefach (120) vorgesehen. -8-
Claims (30)
- Nr. 391 599 Ein solches Aufnahmefach kann auch an der gegenüberliegenden Seite der Trennwand (105), welche in der Fig. 12 nicht sichtbar ist, vorgesehen sein. Wie die Figuren 13 und 14 zeigen, sind die Traggurte (52) und (53) am oberen Teil des Rückenteils (48) schwenkbar befestigt. Hiezu ist am Rückenteil (48) für jeden Traggurt (52) und (53) eine Achse (121) in Form eines Bolzens vorgesehen. Ein auf den Bolzen aufgeschobenes Lederstück (123) sichert den Tragriemen (52) und (53) gegen ein Lösen vom Bolzen. Die Tragriemen (52) und (53) können innerhalb eines Gesamtschwenkbereichs von 120° sich um die Achsen (121) drehen. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß ein selbsttätiges Anpassen der Traggurte (52) und (53) an unterschiedlich geformte Schulterpartien sich beim Tragen ergibt. Die Traggurte liegen dabei in ihrer gesamten Breite auf den Schulterpartien auf. PATENTANSPRÜCHE 1. Rucksack und Rettungsschaufel enthaltende Ausrüstungskombination für Skitouren mit zwei auseinanderklappbaren Rucksackteilen, nämlich einem Rückenteil und einem Rucksackaußenteil, die im Aufklappbereich durch ein den Aufklappbereich umfassendes durchgehendes Verbindungsmittel miteinander verbindbar sind, gekennzeichnet durch ein im Inneren des Rucksackaußenteiles (47) angeordnetes Schaufelfach (46), in welches ein Schaufelblatt (6) einer Rettungsschaufel (7) einschiebbar ist, wobei die den Rucksackaußenteil (47) umfassenden Seitenbegrenzungsteile (55) dem Umriß des Schaufelblattes (6) und die Außenfläche des Rucksackaußenteiles (47) dem Profil des Schaufelblattes (6) angepaßt sind.
- 2. Ausrüstungskombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Rückenteils (48) oder des Rucksackaußenteils (47) seitliche Halterungen (71, 72) für einen in das Schaufelblatt (6) steckbaren teleskopierbaren Schaufelstiel (8) vorgesehen sind.
- 3. Ausrüstungskombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Rucksackaußenteil (47) ein von außen zugängliches wasserdichtes Außenfach (56) vorgesehen ist.
- 4. Ausrüstungskombination nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenfach (56) wasserdicht in zwei Fachteile (69), (70) unterteilt ist.
- 5. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Aufklappbereich an den seitlichen Begrenzungsteilen (57) des Rückenteils (48) Skibefestigungsmittel (51) vorgesehen sind.
- 6. Ausrüstungskombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaufelblatt (6) einen doppelt (räumlich) gekrümmten Blattkörper aufweist, in dessen hohlkehlig ausgebildete Blattinnenfläche Skispitzen (73,74) zur Bildung eines aus zwei durch eine Skiverschnürung (1) miteinander verbundenen Skier gebildeten Behelfsschlittens einsetzbar sind und welcher zur Befestigung der eingesetzten Skispitzen (73,74) mit Hilfe von Reepschnürren (4, 27) am Schaufelblatt (6) Löcher (10, 11,12, 13, 14), durch welche die eine Reepschnur (4) fädelbar ist, aufweist.
- 7. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche (42, 43, 44) des Schaufelblattes (6) gekrümmt ist und seine seitlichen Ränder (40, 41) und im zu einer Stichkante (19) des Schaufelblatts (6) entgegengesetzt liegenden Randbereich (22) schalenförmig gekrümmt ist.
- 8. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im zur Stichkante (19) entgegengesetzt liegenden Randbereich (22) des Schaufelblatts (6) ein Aufnahmeteil (18) zum arretierten Einstecken des Schaufelstiels (8) angeformt ist
- 9. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaufelblatt (6) mit nach unten gerichteter Stichkante (19) und mit seiner gegen die Außenumhüllung des -9- Nr. 391 599 Außenteils (47) anliegenden Außenfläche in das Schaufelfach (46) einsetzbar ist und zwischen der Blattinnenfläche und dem Einsteckteil des Schaufelfaches (46) ein Freiraum für einschiebbare Ausrüstungsgegenstände gebildet ist
- 10. Ausrüstungskombination nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Skiverschnürung (1) der Schaufelstiel (8) einen Stielteil (5, 86) aufweist, der mit den Skienden (75, 76) mittels einer Reepschnur (27) befestigbar ist, und daß die zur Befestigung der Skispitzen (73, 74) mit dem Schaufelblatt (6) dienende Reepschnur (4) und die zum Befestigen des Stielteils (5) mit den Skienden (75, 76) dienende Reepschnur (27) im Bereich der Skibindungen (24, 26) miteinander verspannt sind.
- 11. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 1 und 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaufelblatt (6) in dem zur Stichkante (19) benachbarten Randbereich zwei Lochpaare (13,14 und 10,15) aufweist, die seitlich neben den Skikanten der in das Schaufelblattinnere eingesetzten Skispitzen (73,74) zum Hindurchfädeln einer über die Skioberflächen gelegten Reepschnur (4) liegen.
- 12. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 1 und 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaufelblatt (6) zwei weitere Löcher (11, 12) zum Durchfädeln der Reepschnur (4) aufweist, die mit in bekannter Weise in den Skispitzen (73,74) vorgesehenen Löchern (20,21) im wesentlichen fluchten.
- 13. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Schaufelstielende ein schräg abstehender Handgriffteil (9) einsetzbar ist.
- 14. Ausrüstungskombination nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaufelstiel (8) im Stielaufnahmeteil (18) oder der Handgriffteil (9) am Stielteil (5) in zwei einen 150°- bis 180°-Winkelabstand aufweisenden Stellungen in bezug auf das Schaufelblatt arretierbar ist.
- 15. Ausrüstungskombination nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriffteil (9) in den am Schaufelblatt (6) vorgesehenen Stielaufnahmeteil (18) mit im rechten oder stumpfen Winkel vom Schaufelblatt (6) abstehenden Schaufelstiel (8) einsteckbar ist
- 16. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Stielteil (5, 86) durchgehende Löcher (30) aufweist, die mit an den Enden der zur Skiverschnürung (1) gehörigen Skier (2,3) vorgesehenen Löchern beim Auflegen fluchten für ein Hindurchfädeln der Reepschnur (27).
- 17. Ausrüstungskombination nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmefach (56) einen unterhalb des Schaufelblattes (6) liegenden Fachteil aufweist für die Aufnahme von Skiaufstiegsfellen (58).
- 18. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei teleskopierbaren rohrförmigen Stielteilen (77,78) eine im Rohrinnem liegende Federwaage (79) faltbar ist, bei der die Strecke, mit welcher die beiden rohrförmigen Stielteile (77,78) gegen die Kraft einer Feder (80) gegeneinander axial verschoben sind, proportional der jeweiligen Meßanzeige der Federwaage (79) ist.
- 19. Ausrüstungskombination nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (80) der Federwaage (79) mit ihren beiden Enden an den beiden rohrförmigen Stielteilen (77,78) befestigt ist und das jeweilige Federende gegenüber dem Stielteil (77) bzw. (78), an dem es befestigt ist, axial unverschiebbar ist.
- 20. Ausrüstungskombination nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß der eine rohrförmige Stielteil (77) starr mit dem Schaufelblatt (6) verbindbar ist.
- 21. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (80) der Federwaage (79) als Druckfeder ausgebildet ist
- 22. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Feder (80) gegen einen axial gleitend im Rohrinnem geführten Federanschlag (81) anliegt, der über eine Stange (82) starr mit dem einen rohrförmigen Stielteil (77) verbunden ist, und daß das andere Ende der Feder (80) gegen einen mit dem anderen Stielteil (78) in axialer Richtung unverschiebbar verbundenen Anschlag (83) anliegt.
- 23. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Stielteil (77) am Handgriffteil (9) befestigt ist. -10- Nr. 391 599
- 24. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der eine rohrförmige Stielteil (77) an seinem Außenmantel eine Skala (84) aufweist, entlang welcher eine Endkante (85) des anderen rohrförmigen Stielteils (78) gegen die Kraft der Feder (80) verschiebbar ist.
- 25. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Rückenteil (48) und dem Rucksackaußenteil (47) mindestens ein weiterer, den Rucksackinnenraum durch eine Trennwand (105) in mindestens zwei Teilräume (107), (108) aufteilenden Zwischenteil (106) vorgesehen ist, der zwei den Aufklappbereich umfassende Verbindungsmittel (109,110) zur Verbindung des Zwischenteils (106) mit dem Rückenteil (48) und dem Rucksackaußenteil (47) bzw. einem weiteren Zwischenteil aufweist.
- 26. Ausrüstungskombination nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden den Aufklappbereich umfassenden Verbindungsmittel (109, 110) am Zwischenteil (106) entlang den Begrenzungslinien eines den einen Teilraum (108) umgebenden Umfassungsteil (111) verlaufen.
- 27. Ausrüstungskombination nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß in der Trennwand (105) des Zwischenteils (106) wenigstens ein taschenförmiges Aufnahmefach vorgesehen ist.
- 28. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß am Rückenteil (48) ein weiterer, den anderen Teilraum (107) umgebender Umfassungsteil (112) vorgesehen ist.
- 29. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 25 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß an dem am Rückenteil vorgesehenen Umfangsteil (112) die Skibefestigungsmittel (50), (51) vorgesehen sind.
- 30. Ausrüstungskombination nach einem der Ansprüche 25 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Traggurte (52, 53) um eine senkrecht zum Rückenteil (48) verlaufende Achse (113) schwenkbar am oberen Teil des Rückenteils (48) befestigt ist. Hiezu 7 Blatt Zeichnungen -11-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853531725 DE3531725A1 (de) | 1985-09-05 | 1985-09-05 | Ausruestungskombination fuer skitouren |
| DE19863628311 DE3628311A1 (de) | 1986-08-21 | 1986-08-21 | Rucksack |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA236586A ATA236586A (de) | 1990-05-15 |
| AT391599B true AT391599B (de) | 1990-10-25 |
Family
ID=25835707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT236586A AT391599B (de) | 1985-09-05 | 1986-09-02 | Rucksack und rettungsschaufel enthaltende ausruestungskombination fuer skitouren |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT391599B (de) |
| CH (1) | CH672879A5 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20203685U1 (de) * | 2002-03-06 | 2003-07-17 | HYVE AG, 80339 München | Lawinenschaufel-Rückenschutz-Kombination |
| FR3062038B1 (fr) * | 2017-08-10 | 2019-04-19 | Marie Jose Teisseire | Sac a dos de securite |
| US20230165361A1 (en) * | 2020-04-15 | 2023-06-01 | Siri PRICE | Sleeping bag storage and transportation apparatus |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH614613A5 (en) * | 1976-03-08 | 1979-12-14 | Schneiders Taschen Gmbh | Securing means for the weight-bearing straps of containers which are to be carried on the back and have a stiff back part |
| DE3323763A1 (de) * | 1983-07-01 | 1985-01-03 | Werner 7141 Oberriexingen Scholpp | Tragvorrichtung zum transport von gegenstaenden |
-
1986
- 1986-09-02 AT AT236586A patent/AT391599B/de not_active IP Right Cessation
- 1986-09-05 CH CH354386A patent/CH672879A5/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH614613A5 (en) * | 1976-03-08 | 1979-12-14 | Schneiders Taschen Gmbh | Securing means for the weight-bearing straps of containers which are to be carried on the back and have a stiff back part |
| DE3323763A1 (de) * | 1983-07-01 | 1985-01-03 | Werner 7141 Oberriexingen Scholpp | Tragvorrichtung zum transport von gegenstaenden |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH672879A5 (en) | 1990-01-15 |
| ATA236586A (de) | 1990-05-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3046015C2 (de) | ||
| AT391599B (de) | Rucksack und rettungsschaufel enthaltende ausruestungskombination fuer skitouren | |
| DE3531725A1 (de) | Ausruestungskombination fuer skitouren | |
| EP0611532B1 (de) | Rucksack mit einer Vorrichtung zum Transport eines Snowboards oder dergleichen | |
| DE4436845A1 (de) | Tasche, insbesondere Schultertragetasche | |
| AT167038B (de) | Rucksack | |
| DE102017118887A1 (de) | Lawinenschaufel und Zelt | |
| EP2213341A1 (de) | Skiweste und Skiausrüstungselement | |
| DE202009017918U1 (de) | Tasche | |
| AT1113U1 (de) | Tasche bzw. rucksack | |
| DE3732496A1 (de) | Weste, insbesondere fotoweste | |
| DE8704986U1 (de) | Rucksack | |
| DE8809469U1 (de) | Tragtasche, insbesondere Fotobereitschaftstasche | |
| EP0887091B1 (de) | Sporthose für eine Bindungs-Schuh-Kombination | |
| DE102011007086A1 (de) | Rucksack und Verfahren zum Verstellen eines Rucksacks | |
| DE19943095C2 (de) | Skitragevorrichtung | |
| DE9419975U1 (de) | Kindertragevorrichtung | |
| DE2635808A1 (de) | Liegestuhl | |
| DE3718477C2 (de) | Tasche, insbesondere Fototasche mit Transportgurt | |
| DE3546560A1 (de) | Rettungsschaufel | |
| DE2842008A1 (de) | Steigschlinge | |
| DE10001897B4 (de) | Kufenfahrzeug | |
| DE9414967U1 (de) | Transporttasche für Fahrradboten | |
| DE2732792C2 (de) | Nierenschutzgürtel für Motorradfahrer | |
| DE8810574U1 (de) | Rucksack |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| ELJ | Ceased due to non-payment of the annual fee |