AT389801B - Mittel zur bekaempfung von phytopathogenen pilzen - Google Patents

Mittel zur bekaempfung von phytopathogenen pilzen Download PDF

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  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description


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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 

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 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 

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 EMI3.1 
 rutworin   R in die   zuvor genannten Bedeutungen besitzt und
Z Halogen, besonders Chlor   oder-O-CO-R.   worin   RIO   die zuvor genannten Bedeutungen besitzt, erhalten werden. 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 
X für Halogen, besonders für Chlor steht, erhalten werden. 



   Diese Umsetzung kann bei einer Temperatur von   ungefahr     0    bis   IO"C   in Wasser oder in einem organischen Lösungsmittel, welches unter diesen Reaktionsbedingungen inert ist,   durchgeführt   werden, zweckmässig in 
 EMI3.5 
 
VerfäBeispiel1 : FungiciderEffektgegenüberPhytophthorainfestans. 
 EMI3.6 
 



   Die fungizide Wirkung wird 4 bis 5 Tage später bestimmt durch Vergleichen der behandelten Pflanzen mit unbehandelten aber ahnlich inokulierten Pflanzen. 



   Während bei der Kontrolle ein ansehnlicher fungizider Befall beobachtet wird, erlauben die   erfindungsgemassen   Mittel eine wesentliche Hemmung des Befalls ohne Anzeichen einer Phytotoxizität. 



   Beispiel2 :
FungiciderEffektgegenüberPlasmoparaviticola 
 EMI3.7 
    welche 0, 0003 % (Gewicht/Volumen) einer Verbindung der Formel I enthält,welchem   eine 100 %-ige relative atmosphärische Feuchtigkeit bei einer Temperatur von 15 bis   220C   herrscht bei einer   Tau nec   von 16 Stunden. 



    Die Kontrolle der Erkrankung wird 6 Tage nach der Inokulierung abgeschätzt durch Vergleichen der behandelten mit den unbehandelten ähnlich inokulierten Pflanzen. Während bei der Kontrolle ein ansehnlicher   

 <Desc/Clms Page number 4> 

 fungizider Befall beobachtet wird, erlauben die erfindungsgemässen Mittel eine wesentliche Hemmung des Befalls ohne Anzeichen einer   Phytotoxizität.   



   Beispiel 3 :
Kurative Wirkung gegen   Ptasmopara viticola.   



   Junge in Töpfen eingepflanzte   Rebensämlinge   (in einem 3 bis 6 Blattstadium) werden auf gleiche Weise inokuliert wie nach der Testmethode B, wobei aber die Verbindung der Formel I 2-Methoxy-N- (2, 6-   dimethylphenyl)-N- (2-oxo-3-oxazolidinyl)-acetamid (zusammengesetzt gemäss   Formulierung von Beispiel I) erst 3 Tage nach der Inokulierung appliziert wird. Die Inkubationsbedingungen waren dieselben wie bei der Testmethode B. Die kurative Wirkung wird auf gleiche Weise wie bei der Testmethode B   abgeschätzt.   Während bei der Kontrolle ein ansehnlicher fungizider Befall beobachtet wird, erlaubt das   erfindungsgemässe   Mittel eine wesentliche Hemmung des Befalls. 



   Beispiel 4:
Eradikative Wirkung gegen   Plasmopara vilicola.   



   Das Verfahren zur Bestimmung der cradikativen Wirkung erfolgt wie in der Testmethode C beschrieben mit der Ausnahme, dass die Behandlung erst 6 Tage nach der Inokulation durchgeführt wird, wenn die Sporenbildung auf der unteren   Blauobcrffi1che   bereits sichtbar isL 
 EMI4.1 
 



    012 % derBeispiel :     Translokation   in behandelten Blättern von Rebensämlinge. 



   Beliebige herausgegriffene Blätter von Rebensämlinge werden mit einer wässrigen Suspension besprüht, welche 0, 012 % einer Verbindung der Formel 2-Methoxy-N-(2,6-dimethylphenyl)-N-(2-oxo-3oxazolidinyl)acetamid (zusamengesetzt gemäss Formulierung von Beispiel I) enthält, wobei nur die untere 
 EMI4.2 
 viticoh inokuliert,Testmethode zeigt demnach, dass das 2-Methoxy-N-(2,6-dimethylphenyl)-N-(2-oxo-3-oxazolidinyl)-acetamid (zusammengesetzt gemäss der Formulierung in Beispiel I) über das ganze Blau verteilt wird, auch wenn die Besprühung nur an der Basis oder auch nur an der Spitze des Blattes erfolgte. (d. h. das Mittel wird sowohl akroals auch basipetal   transloziert).   



   Beipiel 6 : (in vivo)   Pythium aphanidermatum wird   in einer sterilen Mischung von Sand und Maismehl (97 : 3 V/V), zu welcher Wasser in einem Verhältnis 1 : 4 (V/V) zugegeben wird, während 4 Tagen bei 2SoC kultiviert. Der Fungus wird dann mit einem semi-sterilen Gemisch von Torf und Sand gemischt und dann mit einer Suspension behandelt, die die Aktivsubstanz in einer Konzentration von 10 bis 160 ppm enthält (z. B. 10,40 und 160 ppm berechnet pro Volumen Substrat). Das Substrat wird in Töpfe von 5 cm Durchmesser gebracht, worin Gurkensamen gesät werden. Die Töpfe werden bei   240C   und 60 - 70 % relativer Feuchtigkeit in einem Inkubationszimmer während 7 Tagen inkubiert, und die Anzahl der gesunden Pflanzen mit unbehandelten, analog inokulierten Vergleichspflanzen verglichen.

   Die Verbindung gemäss Beispiel   1,   verwendet in der benetzbaren Pulverformulierung gemäss Formulierungsbeispiel   1,   ergibt eine vollständige Kontrolle. Analoge Tests mit Rüben und Zuckerrüben ergeben vergleichbare Resultate. 



   Eine besonders wirksame fungizide Aktivität wird gemäss den zuvor aufgeführten Tests mit Mittel gefunden. die eine der folgenden Verbindungen der Formel la als Wirkstoff enthalten : worin   R'-COCH2-0-C2H5.   



     Ry'und Rg'jeweils-CH   und   R'Wasserstoff bedeuten ;    oder worin   R2'-CO-     (2-furyl),  
R7'undR8'jeweils-CH3und   R'Wasserstoff bedeuten ;    

 <Desc/Clms Page number 5> 

 oderworinR2'-CO- (5-Brom-2-furyl),
R7' und R8' jeweils -CH3 und   Rn'Wasserstoff bedeuten ;    oder worin Ri'-CO-CH2-0-CH3,
R7' und R8' jeweils Cl und 
 EMI5.1 
   ;oder worin Ri-CO-CH2-0-CH3,   
R7' und R8' jeweils -CH3 und   '3-Br beëcutcn    und besonders mit der Verbindung der Formel Ja, worin R2'-CO-CH2-O-CH3. 



   R7' und R8' jeweils -CH3 und   Rg'Wasserstoff bedeuten.    



   Die   erfindungsgemassen Mittel   eignen sich zur Bekämpfung von phytopathogenen Pilzen, insbesondere der 
 EMI5.2 
 
Pfmnzen, bei Samcnbei der Gattung   Pseudopemospora   bei Pflanzen, wie beim Hopfen und der Gurke, z. B. Pseudoperonospora humuli bei Hopfen ; bei der   Gattimg   Remit bei Pflanzen, wie beim Lattich oder Salat, z. B. Bremia lactucae bei Kopfsalat; 
 EMI5.3 
 



  Pythium aphanidermatum bei der Zuckerrübe ; bei der Gattung   Scterospora   bei Pflanzen, wie bei Sorghum und Mais, z. B. Sclerospora   sorihis bei   Sorghum. 



   Bei der Answendung ist die Menge des Mittels, das eingesetzt werden soll, abhängig von verschiedenen Faktoren, so von der zu bekämpfenden Species der Pilze, der Zeit und der An der Anwendung sowie der Menge und der Art der Verbindung der Formel I. 



   Im allgemeinen werden befriedigende Resultate erhalten, wenn die Mittel an Ort und Stelle, z. B. bei 
 EMI5.4 
 
05einer Verbindung der Formel I pro Hektar zu behandelnde Fläche enthalten. 



   Für den Fall einer Behandlung bei der Zubereitung von Samen oder Saatgut, z. B. als   Saatüberzug,   werden befriedigende Resultate erhalten, wenn in einer Menge von ungefähr 0, 05 bis   0, 5, vorteilhaft   von ungefähr 0, 1 bis 0, 3 g einer Verbindung der   Formel I   pro Kilo Saatgut eingesetzt wird. 
 EMI5.5 
 die gegen phytopathogene Pilze wirksam sind, gegen welche die Verbindungen der Formel I keine genügende Aktivität aufweisen. 



   Besonders geeignet sind Mittel, die nebst einer Verbindung der   Formel I   (Komponente a) einen wirksamen Bestandteil (Komponente b) enthalten, gewählt aus einer der Komponenten : bl) einem Kupferfungicid oder einer Komponente 
 EMI5.6 
 

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 EMI6.1 
 
Die erfindungsgmassen Mittel enthalten zweckmässig für die Landwirtschaft verträgliche Carrier oder Lösungsmittel oder andere Hilfsmittel. Solche Zusammensetzungen resp. Formulierungen bilden ebenfalls einen Teil der Erfindung. 



   Die können sowohl in festen als auch in flüssigen Formen verwendet werden, z. B. in Form eines 
 EMI6.2 
 anderen Zutaten, welche in den Formulierungen üblich sind. 



   Insbesondere Formulierungen, welche in Form eines Sprays eingesetzt werden, wie z. B. in Wasser   dispergierbare Konzentrationen oder benetzbare Pulver, können oberflächenaktive   Verbindungen als Benetzungoder Dispergier-Hilfsmittel enthalten, z. B. das Kondensationsprodukt von Formaldehyd mit Naphthalinsulfat, ein   Feualkylsulfal,   ein   äthoxyliertcs   Alkylphenol oder ein äthoxylierter Fettalkohol. 



   Im allgemeinen enthalten die Formulierungen von 0, 01 bis 90 Gewichtsprozente Aktivsubstanz, wobei diese 
 EMI6.3 
 



   Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert, wobei die Teile Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente und die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben sind. 



    Formnlierun"sbeispiel l   
Benetzbares Pulver. 



   SO Teile   2-Methoxy-N- (2, 6-dimethylphenyl) -N- (2-oxo-3-oxazolidinyl) -acetamid   werden mit 2 Teilen Laurylsulfat, 3 Teilen Natriumligninsulfonat, 45 Teilen fein gemahlenem Kaolinit so lange gemahlen, bis die mittlere   Teilchengrösse   kleiner als 5 Microns ist. Das so erhaltene benetzbare Pulver wird vor dem Gebrauch mit Wasser verdünnt bis zu einer Konzentration zwischen 0, 01 bis 5 % an Aktivsubstanz. Die so erhaltene SprayFlüssigkeit kann sowohl als Blattspray als auch als Durchnässungsspray bei Wurzeln angewendet werden. 



   Formulierungsbeispiel 2
GranulaL 
 EMI6.4 
 
5aufgesprüht und das Ganze   kräftig   gemischt. 5 Teile   2-Methoxy-N- (2, 6-dimethylphenol) -N- (2-oxo-3-   oxazolidinyl)-acctamid in Pulverform werden dazugegeben und das kräftige Mischen weitergeführt, wobei eine Formulierung in Granulatform erhalten wird mit einer Teilchengrösse in der Grössenordnung von 0, 3 bis 0, 7 mm. 



  Das Granulat kann in die Erde eingegeben werden und zwar in der Nähe von Pflanzen, welche zu behandeln sind. 



   Formulierungsbeispiele 3 bis 6
Benetzbare Pulver. 
 EMI6.5 
 
<tb> 
<tb> 



  Gewit <SEP> prozente <SEP> 
<tb> Beispiel <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6
<tb> Komponente <SEP> a) <SEP> (1) <SEP> 12, <SEP> 65 <SEP> 6, <SEP> 25 <SEP> 12, <SEP> 5 <SEP> 6, <SEP> 25 <SEP> 
<tb> Kupfer-ll-oxychlorid <SEP> (-56% <SEP> Kupfer) <SEP> 47 <SEP> 47
<tb> Kupferoxyd <SEP> (- <SEP> 88 <SEP> % <SEP> Kupfer) <SEP> 29 <SEP> 29
<tb> Natriumlaurylsulfat <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Ligninsulfonat <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 10
<tb> Kaolin <SEP> 29. <SEP> 5 <SEP> 35. <SEP> 75 <SEP> 395 <SEP> 45, <SEP> 75 <SEP> 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 (1) z. B. 2-Methoxy-N-(2,6-dimethylphenyl)-N-(2-oxo-3-oxazolidinyl)-acetamid. 



     Alle Komponenten der Formulierungen werden   gemischt, gemahlen und wieder gemischt   gemäss   bekannten Methoden. 



     Fqrmulierungsbcipielc   7 bis 9
Benctzbarc Pulver. 
 EMI7.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Gcwichtprozcnte
<tb> Beispiel <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 9
<tb> Komponente <SEP> a) <SEP> (1) <SEP> 25 <SEP> 12, <SEP> 5 <SEP> 6, <SEP> 25 <SEP> 
<tb> Komponente <SEP> b) <SEP> 2 <SEP> (2) <SEP> 50 <SEP> 50 <SEP> 50
<tb> Natriumolcoylmethyltaurid <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2
<tb> Kondensationsprodukt <SEP> von <SEP> Natrium-alkylnaphthalinsulfonat <SEP> und <SEP> Formaldehyd <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 5
<tb> Silicagel <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 5
<tb> Koolin <SEP> 13 <SEP> 255 <SEP> 31. <SEP> 75 <SEP> 
<tb> 
   (1)   z. B. 2-Methoxy-N-(2,6-dimethylphenyl)-N-(2-oxo-3-oxazolidinyl)-acetamin. 



   (2) z. B. N-(Trichlormcthansulphenyl)phthalimid. 



   Alle Komponenten der Formulierungen wurden nach bekannten Methoden gemischt, gemahlen und erneut   gemischt.   



   Formulierungsbeispiele 10 bis 12
Benetzbare Pulver. 
 EMI7.2 
 
<tb> 
<tb> ewichtsprozente
<tb> Beispiele--10 <SEP> 11 <SEP> 12
<tb> Komponente <SEP> a) <SEP> (1) <SEP> 25 <SEP> 12, <SEP> 5 <SEP> 6, <SEP> 25 <SEP> 
<tb> Komponente <SEP> b) <SEP> 3 <SEP> (2) <SEP> 50 <SEP> 50 <SEP> 50
<tb> Natriumlaurylsulfat <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Ligninsulfonat <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 
<tb> Silicagel <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 5
<tb> Kaolin <SEP> 15 <SEP> 275 <SEP> 33. <SEP> 75 <SEP> 
<tb> 
   (1)   z. B. 2-Methoxy-N-(2,6-dimethylphenyl)-N-(2-oxo-3-oxazolidinyl)-acetamind. 



   (2) z. B. Mancozeb. 



   Die Formulierungen werden durch Mischen der Komponeten, durch anschliessendes Mahlen der Mischung und erneutes Mischen erhalten, wobei alle Operationen nach bekannten Methoden durchgeführt werden. 



   Herstellungsvorschrift 1: 
 EMI7.3 
 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 
 EMI8.1 
 und hierauf das   Lösungmittel   im Vakuum entfernt, wobei die Titelverbindung gemäss Herstellungsvorschrift la erhalten wird. 



    HersfcHunpsvorschrift lb :   
2-Chloräthyl2- (2,6-dimethylphenyl)-hydrazincarboxylat. 



   Zu einem Gemisch bestehend aus 127 g (0,935 Mol) 2,6-Dimethylphenylhydrazin, 102,5 g (1, 3 Mol) Pyridin und 400 ml Wasser, wird bei 0  bis 5  133,5 g (0,935 Mol)   Chlorameisensäure-Beta-chloräthylester   zugegeben. Nach Beendigung der Zugabe wird das Gemisch bei Raumtemperatur 2 Stunden lang gerrührt, der gebildete Niederschlag abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Die so erhaltene Titelverbindung wird aus Toluol umkristallisiert und ergibt farblose Kristalle, welche bei   74 - 750   schmelzen. 



   Ein bevorzugtes alternatives Verfahren der Herstellungsvorschrift   1.   la und   Ib   kann wie folgt durchgeführt werden :   Hcrslellungsvorschrift 2 :   
2-Methoxy-N- (2,6-dimethylphenyl)-N-(2-oxo-3-oxazolidinyl)-acetamid. 



   Ein Gemisch aus 236. 1 g (0,75 Mol) 2-Chloräthyl 2-methoxyacetyl 2-(2,6-dimethylphenyl)-   hydrazincarboxylat.   375 ml Xylol und 187 ml Wasser werden   gerührt,   wobei von aussen gekühlt wird ; zu diesem Gemisch gibt man in Portionen 82, 5 ml (0. 82 Mol) einer wässerigen Lösung von Natriumhydroxyd (enthaltend ungefähr 0, 4 g NaOH pro ml) und die innere Reaktionstemperatur bei ungefähr   200 zu halten.   Nach der vollständigen Zugabe wird das Gemisch während 1 Stunde bei   20"und   während 2 Stunden bei   0      gerührt   Der Rückstand wird abfiltriert. mit 150 ml Wasser gewaschen und getrocknet ; man erhält die schwach gefärbte feste Titelverbindung mit einem Schmelzpunkt von   1020 bis 1030.   



   Herstellungsvorschrift1b :
2-Chloräthyl2- (methyloxyacetyl)-2-(2,6-dimethylphenyl)-hydrazincarboxylat. 



   Ein Gemisch, bestehend aus 200 g (0, 825 Mol) 2-Chloräthyl 2- (2, 6-dimethylphenyl)-hydrazincarboxylat und 500 ml Xylol. wird auf   80  erwämt   und zu einer auf 80    erwärmten   Lösung von 2-methoxy-acetylchlorid in 250 ml Xylol zugegeben [hergestellt durch Behandeln von 73, 5 g (0, 826 Mol) 2-Methoxyessigsäure gelöst in 250 ml Xylol mit 107,1 g (0, 9 Mol) Thionylchlorid bei   800 während   2 Stunden]. Das Gemisch wird während 30 Minuten bei   800 erwärmt   und hierauf das Produkt nach den Angaben in Herstellungsvorschrift la ausgearbeitet. 



   Herstellungsvorschrift 2b
2-Chloräthyl-2- (2,6-dimethylphenyl)-hydrazincarboxylat. 



   Ein Gemisch, bestehend aus 17, 7 g (0,1 Mol) 2,6-Dimethylphenylhydrazin-hydrochlorid, 21,2 g   (0,     2 Mol)   Natriumcarbonat in 50 ml Wasser und 50 ml Xylol, werden bei Raumtemperatur 30 Minuten lang gerührt und hierauf auf   5    abgekühlt. 14,3 g (0,1 Mol) Chlorameisensäure-2-chloräthylester werden alsdann im Verlaufe einer Stunde zugegeben, wobei die Temperatur bei   5  gehalten   wird. Das Gemisch wird bei   5  fiir   eine weitere Stunde gerührt und am Schluss 100 ml Wasser zugegben. Der so gebildete Niederschlag wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Die Aufarbeitung wird nach den Angaben in Herstellungvorschrift   Ib     durchgeführt.   



   Auf ähnlich Weise, wie in den Herstellungsvorschriften 1 und 2 beschrieben wird, können die folgenden Verbindungen der Formel 1 hergestellt werden. 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 
 EMI9.1 
 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 
 EMI10.1 


Claims (1)

  1. EMI11.1 EMI11.2 EMI11.3 EMI11.4 EMI11.5 EMI11.6 <Desc/Clms Page number 12> EMI12.1
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2902356A (en) * 1956-05-16 1959-09-01 Du Pont Certain 2-phenylimino, 3-alkyl oxazolidines, compositions and methods of use as herbicides
US3884671A (en) * 1972-08-15 1975-05-20 Scm Corp Herbicidal n-haloacyl (2-alkylated) oxazolidines

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