AT38967B - Apparat zum Reinigen von Wasser. - Google Patents
Apparat zum Reinigen von Wasser.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Apparat zum Reinigen von Wasser. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Wasserreinigungsapparate, bei welchen die dem Wasser zuzusetzenden Substanzen oben eingeführt werden, durch das Wasser hindurchfallen und sich am Boden ablagern. Während bei den bisher bekannten Wasserreinigungsapparaten dieser oder ähnlicher Art der Bodensatz durch das von unten eingeführte Wasser aufgeschwemmt und die fein verteilten Teilchen in fortwährender Schwebe beständig hin und herbewegt werden oder ein Aufrühren des Bodensatzes durch ein sich ill steter Bewegung befindliches Rührwerk EMI1.1 zugesetzt. Dabei werden die Becherwerke oder Schnecken von dem durch das zu reinigende Wasser angetriebene Wasserrad bewegt. Der Zusatz der Chemikalien kann erforderlichenfalls auf dem Wasserrad selbst bewirkt werden. Die Anwendung von durch ein Wasserrad angetriebenen Becherwerken ist an sich in Verbindung mit Apparaten, welche zur Sättigung von Flüssigkeiten mit Gasen dienen, bereits bekannt. Die Anwendung solcher Becherwerke für den mit der vorliegenden Erfindung verfolgten Zweck des Wasserreinigens ist jedoch neu. Auf den Zeichnungen sind drei vfirschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgedankens dargestellt. Mischraum B und Klärraum A sind in dem gemeinsamen Behälter C untergebraeht. Die drei Ausführungsformen unterscheiden sich dadurch, dass bei der Ausführungsform nach Fig. 1 Misch- und Klärraum nebeneinander, bei den Ausführungsformen nach Fig. 2 und 3 dagegen ineinander-angeordnet sind. In dem Mischraum B befindet sich ein Becherwerk D (Fig. 1 und 2), welches dazu bestimmt ist, die mit dem Wasser in Berührung zu bringenden Substanzen, welche sich im Überschuss an der tiefsten Stelle des geneigten Bodens ansammeln, wieder zu heben und über die Wasserlache zu verteilen. Oberhalb des Reinigers C ist ein Kasten E angeordnete in dem sich ein Wasserrad F befindet. Das zufliessende Wasser wird in geeigneter Weise auf das Wasserrad geleitet und Petzt es in Drehung. Diese Drehung wird durch eine Kette G oder ein anderes geeignetes Mittel auf das Becherwerk D übertragen. An der tiefsten Stelle des Wasserreinigers befindet sich ein Schlammhahn H, durch den erschöpfte Rückstände aus dem Apparat entfernt werden können. Mit diesem Apparat kann besonders vorteilhaft die Behandlung des Rohwassers mit kohlen- EMI1.2 des zu reinigenden Wassers, kohlensaurer Baryt zugefügt, welcher infolge seiner Schwere durch das Wasser hindurchsinkt, sich unten absetzt und von dem Becherwerk immer wieder hoch- EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 zu Zeit eine Entfernung des aufgebrachten Bodensatzes mittels des Schlammhahnes H vorzunehmen ist. Endlich kann auch die Anordnung einer einfachen Schnecke in einem ringförmigen Behälter getroffen werden, welcher von einem äusseren ringförmigen Behälter umgeben ist. Die in dem inneren Ringraum untergebrachte Schnecke schraubt den Bodensatz nach oben, welcher an der EMI2.2 Wandung des inneren und äusseren Ringbehälters gebildeten Zwischenraum herabfällt, um in dem darin befindlichen Wasser zu Boden zu sinken und hierbei die Reinigung des Wasseis zu bewirken. Diese Anordnung besitzt eine gewisse Ähnlichkeit mit der Ausführungsform nach Figur 3, von welcher sie sich nur dadurch unterscheidet, dass die in der Hohlwelle angeordnete Schnecke etwas grösseren Durchmesser besitzt und die Schnecke D fortfällt. Es empfiehlt sich übrigens, die Hebevorrichtungen für den Schlamm so anzuordnen, dass die je nach der Dicke der unten lagernden Schicht höher oder tiefer gestellt werden können. EMI2.3
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