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Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Stromversorgung von Gebäuden, Wohnhäusern,
Büros, Wohnungen, Geschäftslokalen od. dgl., wobei die Stromversorgungsleitungen von einer Über- strom-und Fehlerstromschutzschalter zur Absicherung aufweisenden Anschlussstelle bzw. Zentrale zu einzelnen Stromentnahmestellen, z. B. Steckdosen, Licht- bzw. Wandauslässen, od. dgl. geführt sind, die zumindest zum Teil von Stromschaltstellen, z. B. Licht-bzw.
Beleuchtungskörperschaltern, regel-bzw. schaltbar sind, wobei in den Stromschaltstellen jeweils eine Signalgeberschaltung vorgesehen ist und die regel-bzw. schaltbaren Stromentnahmestellen jeweils eine Signalempfangsschal- tung besitzen, wobei zumindest eine, vorzugsweise zwei oder mehrere, die Stromschaltstellen zumindest mit den regel-bzw. schaltbaren Stromentnahmestellen verbindende (n) Steuerleitung (en) für Schwachstromsignale vorgesehen ist (sind), über die kodierte Schaltsignale von den Stromschalt- stellen zu den Stromentnahmestellen zur Betätigung von Stromschalteinrichtungen, z. B. von Relais,
Thyristoren, Triacs, in den Stromentnahmestellen übertragbar sind.
Anordnungen zur Vereinfachung der Installation von Stromversorgungsanlagen sind in
Vielzahl bekannt.
Die CH-PS Nr. 523579 beschreibt eine elektrische Installationseinrichtung mit einem mindestens zwei auf gleicher Ebene nebeneinander verlaufende Adern aufweisenden Flachkabel und mindestens einer zugehörigen Anschlussvorrichtung, die eine der Anzahl Adern des Flachkabels entsprechende
Anzahl Anschlussklemmen für abzweigende Leiter aufweist, wobei die Anschlussklemmen je eine mit einer Spitze zum Durchstechen der Isolation des Flachkabels versehene Kontaktschraube besitzen.
Aus der DE-PS Nr. 125362 ist ein biegsamer, streifenförmiger Träger für elektrische Leiter und elektrisches Zubehör bekannt. Um einen Leitungsträger zu schaffen, der eine kostensparende elektrische Installation ermöglicht, wird ein biegsamer, streifenförmiger Leitungsträger vorgeschlagen, der bei Installationen alle Verbindungen, zusätzlichen Kniestücke, Schnitte und Anpassungen überflüssig macht, indem er aus einem biegsamen Band aus einem thermoplastischen Material oder einem synthetischen Kautschuk besteht, in dem eine oder mehrere elektrische Leitungen verlegt sind.
Die DE-OS 2340266 beschreibt eine unter Putz auf die Wand- und Deckenflächen zu verlegende Elektroinstallation für Häuser, die sich aus steckbaren Teilen in Flachbauweise mit grösstenteils starren, vorgefertigten Leitungsabschnitten mit harter Oberfläche zusammengesetzt, wobei Kupplungsorgane (Stifte, Hülsen, Druckknopfverbindungen u. dgl.) dieser starren Teile sowie besondere Kupplungsglieder wie Eckstücke, Verzweigerstücke die Teile auch mechanisch starr miteinander verbinden. Diese Druckschrift beschreibt im wesentlichen den Einsatz von Flachleitungen und zugehörigen Anschluss-bzw.
Abzweigstücken ; eine wesentliche Vereinfachung der Elektroinstallation wird jedoch nicht erreicht, weil wie bisher Stromkreisaufteilungen vorgesehen werden müssen, um den Vorschriften Genüge zu tun, wobei jeder einzelne Stromkreis zwar in Form von Stichleitungen verlegt werden kann. Jeder Stromkreis kann zwar beliebig viele Steckdosen enthalten, benötigt jedoch für jede zu schaltende Stromentnahmestelle, z. B. einen Luster, einen zusätzlichen Leiter in der verlegten Flachleitung, so dass diese Verlegungsart nur für Primitivinstallationen ohne allzugrossen Leitungsaufwand einsetzbar ist.
Ein Ausbau eines verlegten Systems ist nur für Steckdosen möglich, da eine zusätzliche Leitung nur unter nicht vertretbarem Aufwand verlegt werden kann ; ein zusätzlicher Schalter, ein Wechselschalter od. dgl. ist nicht installierbar ; die Verbindung der Leiter in den Wanddosen untereinander bzw. mit Schaltern und Steckdosen ist zeitraubend und bedarf Überlegungen ; diese bekannten Systeme entsprechen im wesentlichen den herkömmlichen bekannten Elektroinstallationen, die mit Stegleitern vorgenommen werden, jedoch in der Praxis, auf Grund der Umrüstbarkeit von Systemen, bei denen die Stromleiter in Rohren verlegt werden, gegenüber diesen in den Hintergrund treten.
Aus der US-PS Nr. 3, 083, 307 ist ein in Form von Stichleitungen verlegtes Installationssystem bekannt, bei dem am Ende der Stichleitungen den Verbraucher absichernde Unterbrechereinrichtungen vorgesehen sind. Damit wird eine Aufteilung des Systems in eine Anzahl von parallelen Stromkreisen vermieden. Die Verlegung des Systems erfolgt in herkömmlicher Weise. Die Schaltung von Stromentnahmestellen, z. B. Lustern, kann jeweils nur von einem in der Stichleitung vorgeordneten Schalter erfolgen ; Wechselschalter können nur in aufwendiger Weise vorgesehen werden.
Aus der US-PS Nr. 4, 215, 276 ist eine Anordnung der eingangs genannten Art bekannt. Diese
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bekannte Anordnung lässt einen Ausbau relativ einfach zu, indem man an die Stromversorgungslei- tung weitere Stromschaltstellen anschliesst, zu denen entsprechende Steuerleitungen verlegt werden ; auf Grund der elektronischen Schaltsignalübertragung können leicht Zuordnungen von Schaltern und Schaltstellen vorgenommen bzw. abgeändert werden. Nachteilig ist jedoch, dass die Verlegung in herkömmlicher Weise durch Verbindung der einzelnen Leiter aufwendig ist, dass die Kontaktie- rung der Schalter, Steckdosen in herkömmlicher Weise arbeitsaufwendig ist, dass eine Verwechslung der Anschlüsse der Strom- und Steuerleiter schwerwiegende Folgen besitzen kann und dass keine
Vorkehrungen bezüglich der Absicherung des Systems vorgesehen sind.
Ziel der Erfindung ist es, eine Anordnung zur Stromversorgung der eingangs genannten
Art zu verbessern und den Installationsvorgang zu vereinfachen.
Dies wird bei einer derartigen Anordnung erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die
Stromversorgungsleitungen, vorzugsweise einschliesslich Nulleiter und Erdleiter, und die Steuerleitun- gen gemeinsam in einer Flachleitung verlegt sind.
Durch die gemeinsame Verlegung der Strom- und Steuerleiter in einer gemeinsamen Flachlei- tung wird eine beträchtliche Vereinfachung der Installation und der für die Installation aufzuwen- denden Arbeiten erreicht. Überdies stehen an allen Orten, an denen Strom zur Verfügung gestellt wird, auch die Steuerleitungen zur Kommunikation bzw. zur Eingabe und zum Empfang von Steuerbe- fehlen zur Verfügung.
Verbindung-un Abzweigbauteile sowie Wanddosen können mit der Flachleitung einfach und sicher verbunden werden, z. B. mittels Steckbuchsen, in die die abisolierten Enden der Leiter lage- und anschlussrichtig einführbar sind. Insbesondere bei der Verlegung einer Flachleitung sind Abzweigbauteile sinnvoll anwendbar, da Flachleitungen nicht ohne weiteres in ihrer Ebene abgebogen werden können. Auch aus Vorschriftsgründen (gemäss ÖVE) ist es zweckmässig, die
Strom- und Steuerleiter in Form einer Flachleitung zu verlegen, bei der die Verwechslungsgefahr der Leiter beim Anschliessen noch weiter herabgesetzt ist.
Durch die gemeinsame Verlegung der Strom- und Steuerleiter zu jeder Stromentnahmestelle und jeder Stromschaltstelle wird die Vielfältigkeit und Ausbaufähigkeit der Anordnung optimiert.
Bei einem Ausbau der Anordnung z. B. mit einer zusätzlichen Stromschaltstelle, ist diese lediglich in das verlegte Kabel einzubinden und die zu schaltende Einrichtung, z. B. ein Luster, mit dem nächstgelegenen Abschnitt des verlegten Kabels zu verbinden. Gleichzeitig können jedoch sämtliche Verlegevorteile von Kabeln mittels Winkelstücken, Abzweigstücken usw., mitverwendet werden, so dass sich eine billige Verlegung ergibt. Zweckmässig hiefür ist es ferner, Winkelstücke und Abzweigstücke zu schaffen, in denen neben Leitern für den Strom auch Leiter zur Fortsetzung der in dem Kabel geführten Steuerleiter enthalten sind.
Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass die einzelnen Abschnitte der Flachleitung über die Strom- und Steuerleitungen fortsetzende Leiter enthaltende Verbindungs- und/oder Abzweigbauteile miteinander verbunden sind. Hiebei ist es zweckmässig, wenn als Verbindung-un Abzweigbauteile gegebenenfalls mit einem Quetschnippel bzw. einer Dichtungslippe versehene Winkelstücke und Abzweig- bzw. T-Stücke vorgesehen sind, die mit der Flachleitung verbindbar sind und an die Lage der Strom- und Steuerleiter in der Flachleitung angepasste Kontakteinrichtungen, z. B. Federklemmen, Schraubklemmen, nebeneinander angeordnete Anschluss- bzw. Quetschhülsen od. dgl. für die Enden der in der Flachleitung geführten Stromleiter und Steuerleiter aufweisen.
Ein getrenntes, ausgesprochen aufwendiges Anschliessen der Strom- und Steuerleiter der Flachleitung, das leicht zu Fehlverbindungen mit schwerwiegenden Folgen führt, wird vermieden. In den an die Flachleitung anschliessbaren Dosen können die Strom- und Steuerleiter mit Leiterbahnen verlängert sein, die mit entsprechenden lagemässig festgelegten Kontakteinrichtungen von als Module ausgebildeten Schaltern, Steckern usw. durch blosses Einschieben anschlussrichtig kontaktiert werden können.
Die Installation und das Nachrüsten einer Vielzahl von Stromversorgungsleitungen bei einem Ausbau der Anordnung, welche arbeitsaufwendig und kompliziert sind und mit langwierigen Stemmarbeiten verbunden sind, entfällt. Das umständliche Verlegen von Rohren in tief eingestemmte Mauerschlitz, das Einziehen von Drähten, deren Verbinden und das Anschliessen der Stecker und Schalter kann durch einfachere, billigere und weniger zeitaufwendige Massnahmen ersetzt werden, wobei jedoch auf Grund der überallhin mitgeführten Steuerleiter auch nach Fertigstellung der
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Phasen R und S entfallen und an Stelle der Hauptleitung --4-- die Stichleitung --6-- tritt, die sodann durch bzw. in eine Zentrale --7-- geführt ist und von der aus mittels T-Stücken --8-- bzw.
Winkelstücken --35, 36-- entsprechende Verzweigungen verlegbar sind.
Bei der Installation wird derart vorgegangen, dass die Stromleiter --6-- gemeinsam mit Steuerleitern--1, 2--und einem Erdleiter --E-- zu allen Stromentnahmestellen --9, 9'--, d. h. zu jeder Steckdose, zu jedem Auslass, zu jedem Verbraucheranschluss usw. verlegt werden.
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--6-- gemeinsamz. B. Schaltern, Thermostaten usw. verlegt, obwohl prinzipiell zu den Stromschaltstellen nur die zur Kommunikation dienenden Steuerleiter --1, 2-- verlegt werden müssten.
Da im Praxisfall jedoch Steckdosen oftmals neben oder unterhalb in Bodennähe von Schaltern angeordnet werden bzw. die Stromleiter zu im Bodenbereich gelegenen Steckdosen weitergeführt werden, ist es zweckmässig, immer Leitungen zu verwenden, in denen Leiter für den Strom, im dargestellten Fall für die Phasen T und 0, und Steuerleiter --1, 2-- für die Kommunikation gemeinsam angeordnet sind.
Prinzip der Erfindung ist es, dass die Stromleiter-R, S, T, 0-- und die Steuerleiter --1, 2-- zu einer Flachleitung --30-- zusammengefasst und als Stichleitung zu jeder Stromentnahmestelle --9, 9'--, zu jeder Stromschaltstelle --10--, zu Herden usw. zur Übertragung von Steuerbefehlen geführt sind.
Zur Betätigung der Stromentnahmestellen --9-- ist in jeder Stromschaltstelle --10-- eine Signalgeberschaltung --11-- vorgesehen, die bei Betätigung eines Schalters oder Tasters, z. B. eines Sensortasters --12--, ein Signal in eine oder beide Steuerleiter --1, 2-- abgibt. An sich würde ein Steuerleiter ausreichen ; zur Stabilisierung der Schaltkreise ist jedoch ein Zweioder Mehrleiter-Kommunikationssystem vorteilhafter. Das Signal weist eine bestimmte, genau
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wird über die Steuerleiter --1, 2-- an allen Stromentnahmestellen--9, 9'-, in denen jeweils Empfängerschaltungen --13, 13'-- vorgesehen sind, weitergeleitet.
Die eine oder die mehreren Stromentnahmestellen --9--, in denen der Stromfluss durch Betätigung der Schaltstelle --10-- ein- bzw. ausgeschaltet werden soll, z. B. ein Stromauslass, an den ein Luster angeschlossen ist, weisen
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--13-- auf,schaltung --11-- abgegebene Signal wird vorerst in Signalerkennungs- bzw. Vergleichsschaltungen in der Empfangsschaltung --13-- mit dem jeweils darin fest eingespeicherten, der jeweiligen Stromentnahmestelle zugeordneten Kode, verglichen.
In den Erkennungsschaltungen, in denen festgestellt wird, dass das eintreffende Signal mit der eingespeicherten Kodierung übereinstimmt bzw.
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dass die Stromversorung nur langsam verringert wird oder nur bis zum Eintreffen eines weiteren durch Betätigung der Schaltstelle-10-- ausgelösten Signals verringert oder aber auch verstärkt wird, so dass ein langsames Einschalten oder Abschalten von Glühbirnen bzw. eine Dimmerwirkung mit einstellbarer und veränderlicher Lichtstärke erzielt werden könnte.
Als Stromschalteinrichtungen-15-- können Relais, Triacschaltungen od. dgl. verwendet werden, insbesondere alle Bauteile bzw. Einheiten, die in Abhängigkeit von eintreffenden Steuerbefehlen einen Stromfluss beeinflussen bzw. unterbrechen können.
Es ist zu bemerken, dass ohne weiteres auch mehrere Stromschaltstellen --10-- gleiche Kodierung besitzen können, in welchem Fall eine Stromentnahmestelle --9-- nach Art von Wechselschaltern von mehreren Orten aus schaltbar ist.
An Stelle eine direkte Kommunikation zwischen den Schalt-und Stromentnahmestellen vorzusehen, kann man vorsehen, dass die von den Schaltstellen-10-- in die Steuerleitungen --1, 2--
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abgegebenen Signale nur in einer Signalempfangs- und Weiterleitungseinheit --16-- in der Zentraleinheit --7-- erkannt werden.
Dazu enthält diese eine sämtliche in die Schaltstellen eingespeicherte Kodierungen erkennende Erkennungslogik, in der jedem einzelnen Signal bzw. jeder eintreffenden Fixkodierung ein eingespeichertes festgelegtes Signal zugeordnet wird, das dann seinerseits in die Leitungen --1, 2-- eingespeist wird und zumindest von einer Signalempfangsschaltung --13--
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sein, in die austauschbare Speicherchips eingebbar sind, mit denen die Kodierung der Schaltstelle abänderbar ist bzw. die Zuordnung der Schaltstellensignale zu den einzelnen Stromentnahmestellen abänderbar ist ; hiebei kann die Kodierung der Stromentnahmestellen beibehalten werden.
Üblicherweise ist die Empfangsschaltung --13-- derart ausgebildet, dass jedes eintreffende Signal einen Schaltvorgang bewirkt, d. h. dass bei aufeinanderfolgendem Eintreffen von Signalen ein-, dann aus-, dann wieder eingeschaltet usw. wird.
Zur Abschaltung des Stromflusses im Falle eines Kurzschlusses bzw. Überstromes ist in den Stromentnahmestellen-9-- eine elektronische Überstromüberwachungsschaltung-16-- vorge- sehen, die, z. B. auf induktivem Weg oder durch Spannungsabtastung von zumindest einem Lei- ter-R, S, T, 0--, feststellt, ob eine gewisse Stromstärke im Leiter überschritten wird. Im Fall eines übermässigen Stromanstiegs bzw. bei Überschreitung eines gewissen eingestellten bzw. vorgegebenen Stromwertes wird von der Überstromüberwachungsschaltung-16-- der Steuer- schaltung-14-- ein Abschaltsignal zugeführt und diese schaltet die Stromschalteinrichtung-15-- unterbricht den Stromfluss. Die Stromüberwachung könnte auch auf elektronischem Weg, z.
B. durch eine Potentialabtastung des Leiters, erfolgen, welches Abtastsignal direkt von der elektronischen Steuerschaltung --14-- verarbeitet werden könnte.
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oder durch Messungen an parallel zu dem Leiter geschalteten Widerständen od. dgl. Im Falle der Feststellung eines einen gewissen Schwellwert übersteigenden Fehlerstromes wird von der
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bzw. seine an seinem Gehäuse --20-- angeschlossene Erdleitung --42-- in Hinblick auf einen Stromfluss gegenüber dem Nulleiter --0-- oder der Erdleitung --18-- in einer Potentialüberwachungsschaltung --19-- abgetastet werden. Die Schaltung --19-- gibt ein Abschaltsignal an die Steuerschaltung --14--, um bei Feststellung eines Potentials auf dem Masseanschluss bzw. Stromfluss durch einen abgetasteten Widerstand die Stromzufuhr abzuschalten.
Mit-28 und 28'-ist ein Anschluss bzw. eine Verbindung für einen Lampenanschluss, z. B. eine Blockklemme --28'--, angedeutet, wobei die Leitung --42-- die Erdleitung der Lampe ist, die in der Stromentnahmestelle --9-- entweder mit der Erdleitung --18-- verbunden und/oder zur Potentialüberwachungsschal- tung --19-- geführt ist.
Schliesslich ist noch eine Nullpunktschaltung --21-- vorgesehen, die der Steuerschaltung --14-- Signale zuführt, so dass eine Schaltung des Stromes immer nur dann erfolgt, wenn der Stromfluss seinen Nulldurchgang hat ; damit wird die Lebensdauer von Glühlampen beträchtlich erhöht.
Eine an die Stuerschaltung --14-- angeschlossene Selbstüberwachungsschaltung --22-- überwacht in Ruhe- und Betriebszustand die Stromentnahmestelle --9-- und verhindert bei Defekt ein Einschalten des Stromes bzw. schaltet bei festgestellten Störungen der Schaltung selbst den Stromfluss ab.
Es wird bemerkt, dass eine Überwachung der Stromleiter, insbesondere bei der Potentialüberwachungsschaltung, auch berührungsfrei, z. B. kapazitiv, erfolgen kann.
Der Aufbau derartiger Abtasteinrichtungen bzw. Überwachungsschaltungen kann vom Fachmann bewerkstelligt werden. Die Schaltungen sind vorzugsweise elektronische Schaltkreise, die gegebenenfalls unter Steuerung eines Mikroprozessors arbeiten. In entsprechenden Speichern sind
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die Informationen bezüglich der Ansprechschwellen enthalten. Insbesondere die Überstromüberwa- chungsschaltung --16-- kann austauschbar oder in Hinblick auf die Ansprechschwelle abänderbar ausgebildet sein, um verschiedene Absicherungen der Stromentnahmestellen z. B. mit 5,10, 15 A zu ermöglichen. Die Fehlerstromüberwachung kann auf einen Wert eingestellt werden, z.
B. 30 mA, der für Menschen ungefährlich ist ; dies ist ein bei bisherigen, einen gesamten Stromkreis mit mehreren Entnahmestellen überwachenden Fehlerstromschutzschaltern nicht erreichbarer niedriger
Wert, der darauf beruht, dass bei der erfindungsgemässen Installation eben jede Stromentnahme- stelle für sich abgesichert ist.
Vorzugsweise an sämtliche Überwachungsschaltungen --16, 17,19, 22-- ist eine Störungsrück- meldeschaltung --23-- angeschlossen, mit der allfällige Abschaltsignale, die der Steuerein- heit --14-- bzw. der Stromschalteinrichtung --15-- zugeführt werden, auch in die Steuerlei- ter --1, 2-- in entsprechender Kodierung eingegeben werden. Über die Steuerleiter --1, 2-- werden die Signale der Störungsrückmeldeschaltung --23-- gegebenenfalls der jeweiligen Schalt- stelle-10-übermittelt, z. B. um dort eine optische Anzeige zu betätigen, und/oder werden der Zentrale --7-- zugeführt, um in einer Anzeigevorrichtung --24-- entsprechende Anzeigen, z. B.
Leuchtdioden, zu betätigen.
In dem den Signalen aufgeprägten Kode können Informationen hinsicht- lich des Ortes der defekten Stromentnahmestelle und der Art der Störung enthalten sein, die zentral ablesbar sind, wodurch die Störungssuche erheblich vereinfacht wird.
Eine Stromentnahmestelle --9-- ist, wenn sie schaltbar sein soll, mit einer Signalerkennungs- schaltung --13-- versehen, die auf ankommende, zugeordnete Signale anspricht. Wenn jedoch eine Stromentnahmestelle --9'-- immer verwendbar sein soll, d. h. immer eine Stromentnahme möglich sein soll, z. B. bei einer Steckdose, kann eine Einrichtung von Vorteil sein, die erkennt, dass Strom benötigt wird, bzw. die das Einschalten eines an die Steckdose angeschlossenen Verbrauchers, z. B. einer elektrischen Maschine mit ihrem Geräteschalter, feststellen kann.
Dazu ist ein insbesondere hochohmiger Widerstand --25-- parallel zu den offenen Schaltkontakten --26-- des Relais bzw. der Stromentnahmeeinrichtung-15-- geschaltet, durch den Strom fliesst, wenn die Leiter--T und 0--, z. B. durch ein Elektrogerät bei dessen Einschalten über dessen Motor, leitend verbunden werden. Der geringe Stromfluss über den hochohmigen Widerstand --25-- wird abgetastet und als Einschaltsignal einer Erkennungsschaltung --13'-- der Stromentnahmestelle --9'-- zugeführt, die an die Steuerschaltung --14-- ein Schaltsignal abgibt, welches die Stromschalteinrichtung --15-- bestätigt. An Stelle des Widerstandes können auch andere Tasteinrichtungen herangezogen werden, z.
B. eine die Triacschaltung überbrückende bzw. dieser zugeordnete Schaltung, die ein Signal bei Stromfluss durch einen Verbraucher abgeben. Ähnlich wie bei einer Widerstandsmessbrücke könnte auch Spannung aus dem Netz oder den Kommunikationsleitungen herangezogen werden, um den an den Anschlüssen der Steckdose vorhandenen Widerstand festzustellen, und ein Einschaltsignal abzugeben, sobald der Widerstand zwischen den Anschlüssen von unendlich abweicht.
Noch sicherer wäre es, wenn der Aussenwiderstand aller unterbrochenen Stromleiter festgestellt wird, um so z. B. bei Erdschluss nur eines Leiters auf Grund eines Defektes oder z. B. eines in einem Anschluss von Kindern eingeführten Nagels, ein Einschalten des Stromflusses zu verhindern.
Die Empfangsschaltungen --13, 13'-- werden zweckmässigerweise derart ausgebildet, dass sie gegeneinander austauschbar sind und es können zwei Arten von Empfangsschaltungen für auf den Empfang von Fixkodierungen und für auf den Empfang von Widerstandsabtastsignalen eingerichtete Stromentnahmestellen bereitgestellt werden. Durch Austausch des Chips mit der Empfangsschaltung--13 bzw. 13'-- können schaltbare Stromentnahmestellen (Auslässe) in freie Stromentnahmestellen (Steckdosen) umgewandelt werden. Die Stromentnahmestelle --9'-- ist eine Steckdose mit einer Empfangsschaltung --13'--, die mit den Steuerleitern --1, 2-- nur zur Störungsrückmeldung und nicht zu ihrer Schaltung durch eine Schaltstelle--10-- verbunden ist.
Zum Anschluss eines Leiters, dessen Stromfluss geschaltet werden soll, ist es möglich, an Stromanschlüsse bzw. -auslässe --28-- der Stromentnahmestelle --10-- Drähte bzw. Leitungen,
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Verlegung vereinfacht, ohne auf die Vorteile der erfindungsgemässen Anordnung zu verzichten.
Die Stromanschlüsse-28-- sind so wie die restlichen Schaltungen und Leitungen schematisch gezeichnet. Die Bauteile --9 und 10-- weisen in Praxis etwa das übliche Aussehen von Steckdosen bzw. Tastschaltern auf, in deren Inneren die Schaltungen in Chips bzw. auf Platinen angeordnet sind.
Die schaltbaren Stromentnahmestellen, insbesondere für Wandauslässe für Beleuchtungskörper weisen die Form von in die Wanddosen einsetzbaren Modulen, z. B. die Form von Steckdosen auf, und besitzen vorteilhafterweise keine Steckbuchsen sondern Federklemmen zum Anschluss der Leitungsdrähte, die zu den Beleuchtungskörpern führen. Die Drähte können aber auch bereits von dem Modul abgehen und sind dann in entsprechender Länge vorgesehen ; von dem Modul gehen dann Drähte ab und, wie es bisher üblich ist, besitzt er drei Anschlussstellen für eine
Phase, den Nulleiter und eine Erdleitung für den Verbraucher. Der Geräteanschluss ist somit in üblicher Form möglich, so dass kein Umrüsten von Elektrogeräten erforderlich ist.
Auch herkömmi- che Gerätestecker mit Phase, Nulleiter und Erdleitung sind an die erfindungsgemäss ausgebildeten
Stromentnahmestellen anschliessbar, ohne dass die Funktion der erfindungsgemässen Installation beeinträchtigt wird.
Die Stromschaltstellen --9-- und Stromentnahmestellen --10-- werden zweckmässigerweise in den Dosen --27-- angeordnet. Die Dosen --27-- weisen, wie Fig. 2 zeigt, Anschlussöffnun- gen --29-- für die zur Flachleitung --30-- zusammengefassten Strom- (R, S, T, 0 oder T, 0) und Steuerleiter --1, 2-- auf. In den Dosen --27-- verlaufen vorzugsweise blanke oder mit Anschlussstellen, z. B.
Buchsen --31--, für die Bauteile --9, 9', 10-- versehene Leiterbahnen --32--, die von einem Ende der Dosen --27-- zum andern geführt sind ; die Dosen-27weisen am andern Ende zur Weiterführung bzw. zum Anschluss einer weiteren Flachleitung --30-eine entsprechend gleichgestaltete Anschlussöffnung --29-- auf. Die Stromversorgung bzw. der Anschluss der Bauteile --9, 10-- kann über in die Buchsen --31-- einsteckbare Stecker erfolgen, über von den Bauteilen --9, 10-- abgehende Federkontakte usw. Aus diesem Grund sind in Fig. 1 die Strom- und Steuer leiter nur bis in die jeweiligen Anschlussöffnungen --29-- eingezeichnet und beginnen erst wieder innerhalb der Bauteile --9, 10-- um so die Stromabnahme der Bauteile --9, 10-- von den Leiterbahnen --32-- anzudeuten.
Die in Fig. 1 dargestellte Stromschaltstelle --10-- bzw. das den Schalttaster --12-- und die Signalgeberschaltung --11-- enthaltende Modul benötigt keinen Stromanschluss, deshalb wurden im Modul keine stromführenden Leitungen sondern nur die Kommunikationsleitungen dargestellt.
Alle mit den Flachleitungen --30-- zu versorgende bzw. an diese anzuschliessende Bauteile und Elemente, die Winkelstücke, die T-Stücke, Module, Zentraleinheit usw. weisen idente, dem Querschnitt der Flachleitung --30-- angepasste Anschlussöffnungen --29-- auf. Jedes Winkelstück, T-Stück und jede Dose weist an gegenüberliegenden Stellen angeordnete, idente Anschlussöffnungen --29-- auf, um eine Weiterführung der Flachleitung --30-- zu ermöglichen. Allenfalls sind die Anschlussöffnungen abgedeckt bzw. ausbrechbar verschlossen, um gesicherte Endanschlüsse herstellen zu können.
Die Dosen --28-- weisen Einbau- bzw. Einsetzmöglichkeiten für eine bestimmte Anzahl von in Modulform ausgeführten Bauteilen --9, 9', 10, 38-- auf und sind jederzeit nachrüstbar.
Es kann somit durch zusätzliches Einsetzen einer Stromschaltstelle --10-- in eine Dose --27-und Auswechseln der Empfangsschaltung --13'-- durch eine Empfangsschaltung --13-- eine beliebige Steckdose in einen schaltbaren Stromauslass umgewandelt werden, ohne dass Kabel zu verlegen sind.
Die Dosen --27-- können auch jeweils zwei übereinander angeordnete Anschlussöffnungen --29-- aufweisen, die verwendet werden, je nachdem, ob die Dosen auf dem oder eben mit dem Verputz eingesetzt werden.
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bezeichnet, welche Öffnungen --29-- in bezug auf die Wand der Dose --27-- zurück in die Dose versetzt sein können, um Platz zum Einschieben der Flachleitung --30-- zu bieten.
Die Leiter der Flachleitung --30-- sind dabei in die Öffnungen --56-- der Anschlussöffnun- gen --29-- der Dose --27-- einführbar, die z. B. durch entsprechende Abdeckstücke bei Enddosen
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an der Wand, an der keine Flachleitung --30-- angeschlossen wird, verschliessbar sind. Die
Dosen gemäss Fig. 3 benötigen an sich kein Verschlussstück.
Es ist auch möglich, Dosen --27-- vorzusehen, die für eine Unterputzverlegung eine Anschluss- öffnung --29-- bzw. ein Anschlussstück --51-- besitzen, das vom Dosenboden im Abstand bei der Dosenoberseite gelegen ist. Bei Dosen --27-- für Oberputzverlegung kann eine Anschlussöff- nung --29-- bzw. ein Anschlussstück --51-- in Bodennähe vorgesehen sein.
Bemerkt wird, dass prinzipiell auch herkömmliche Stegleitungen als Flachleitungen --30-- verwendet werden können, wenn man die Steuerleiter nicht, wie zweckmässig, dünner als die
Stromleiter ausbilden will.
Das Anschliessen von Leitungen an mit Quetschnippel und Lippendichtungen versehenen
Anschlussöffnungen ist bewährt ; aus diesem Grund wird die Anschlussöffnung --29-- auch immer etwas kleiner gehalten als der Querschnitt der Flachleitungen --30--, um eine gute Anlage der Dichtung am Flachleiter zu bewirken.
Fig. 3 zeigt eine Dose --27-- im Schnitt, welche einen Anschlussteil --51-- besitzt, dessen
Ende mit einer weichen Lippendichtung --55-- versehen ist, die die Anschlussöffnung --29-- umgibt. Im Inneren des Anschlussteiles --51-- sind konische Kunststofführungen --52-- für die abisolierten Enden einer Flachleitung --30-- vorgesehen. Diese Kunststofführungen --52-- führen den Draht in Federklemmen --52--, so dass durch blosses Einstecken eine elektrische Verbindung herstellbar ist. Mit --32-- sind die Leiterbahnen angedeutet, die von den Feder- klemmen --54-- abgehen und durch die Dose --32-- verlaufen, um den in der Dose --32-befestigbaren Modulen Kontakt bei deren Einschieben zu bieten.
Die eingesetzten Strom- und Steuerleiter sind zur einfachen gemeinsamen Verlegung zu der vorzugsweise trapezförmigen Flachleitung --30-- zusammengefasst. Die Trapezform ergibt eine gute Verankerung im Verputz und ermöglicht gleichzeitig die Wahrung einer Anschlussgeometrie, mit der ein fehlerhafter Anschluss der Stromleiter-R, S, T, 0--untereinander bzw. an die Steuerleiter --1, 2-- vermieden wird. Die Montage der Flachleitung ist einfach, da sie im Putz bzw. putzeben verlegt werden kann ; ein Fräsen oder Stemmen im Ziegel oder Beton entfällt.
In einfacher Weise wird derart vorgegangen, dass die Flachleitung putzeben auf der Mauer befestigt wird, dass die Dosen putzeben eingestemmt werden und dass die Wand nach Aufbringen des Putzes tapeziert wird. In diesem Fall sind die Flachleitungen nur von Tapeten bedeckt, sind leicht zugänglich, und es können auch nachträglich ober dem Putz an der Mauer zusätzliche Bauteile--9, 9', 10, 38-- befestigt werden, die z. B. über in die Flachleitung einsteckbare Kontaktspitzen, mit den Strom- und Steuerleitern in Verbindung bringbar sind. Bei einer trapezförmigen Flachleitung --30-- ist die längere Trapezseite vorteilhafterweise der Wand zugekehrt.
Die Flachleitung --30-- kann in der Mitte eine Längsnut --33-- besitzen, in der Löcher --34-- zur Befestigung der Flachleitung --30-- auf dem Verputz oder vor dem Verputzen auf der Mauer vorhanden sind. Auch mittels eines an den Anschlussöffnungen --29-- der Dosen --27-- bzw. den Anschlussöffnungen --29-- der T-Stücke und Winkelstücke angeformten, in die Nut --33-- ragenden Fortsatzes, kann die Anschlussgeometrie gewahrt werden. Die Anschlussgeometrie kann auch durch asymmetrische, aneinander angepasste Ausbildung der Anschlussöffnungen --29-- und der Flachleitung --30-- gewahrt werden.
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mässe Installation bleibt auch funktionsfähig, wenn die Flachleitung in Rohren bzw. Kanälen verlegt wird.
Mit Winkelstücken --35 und 36-- kann die Flachleitung --30-- umgelenkt werden. Zur Wahrung der Anschlussgeometrie besitzen die Leiter --37--, welche die Strom- und Steuerleitungen in den Winkelstücken --35 und 36-- fortsetzen, einen bestimmten Verlauf. Bei einem in eine Richtung, z. B. im Verlauf der Stromleitungen nach vorne gesehen links abgehenden Winkel- stück --36-- verlaufen die Leiter --37'-- nebeneinander, wie in der Flachleitung --30--. Bei einem in die andere Richtung abgebogenen Winkelstück --35-- jedoch kreuzt jeder Leiter --37-jeden andern der Leiter --37-- genau einmal.
Dies ist erforderlich, um die gegenseitige Anordnung der Strom- und Steuerleiter in-wie üblich-waagrecht und lotrecht verlegten Flachleitun-
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gen --30-- beizubehalten. Verwendet man in Fig. 1 an Stelle des Winkelstückes --36-- ein Winkel- stück --35--, so wird die Flachleitung --30-- nach unten umgelenkt.
Es ist für die Installation noch vorteilhaft, gerade verlaufende Kupplungsstücke vorzusehen, die Anschlussöffnungen --29-- mit Federklemmen für die Flachleitung --30-- aufweisen, um die Flachleitung verlängern bzw. stückeln zu können. Im Kupplungsstück sind durchlaufende
Leiterbahnen angeordnet, die wie in der Flachleitung nebeneinander angeordnet sind.
Mit --38-- ist ein in eine Dose --27-- eingesetzter Kommunikationsanschluss bezeichnet, mit dem Signale in die Steuerleitungen --1, 2-- einspeisbar sind, wodurch bei entsprechender
Kodewahl alle vorhandenen Empfangsschaltungen --13-- ansteuerbar sind. An das System der
Steuerleitungen --1, 2-- kann somit eine Steuerzentrale an beliebigen Stellen angeschlossen werden. Der Anschluss --38-- kann auch eine Gegensprechanlage sein, die über die Leitun- gen --1, 2-- mit an beliebigen Stellen angeschlossenen Gegenstellen verbunden ist. Der Bau- teil --38-- kann auch ein Raumthermostat sein, der seine Empfangsschaltung in einem, z. B. im Keller, an die Leitungen --1, 2-- angeschlossenen Stellmotor für ein Mischventil hat.
In der Zentrale --7-- sind Sicherungen --39-- für eine Signalempfangs- bzw. Umwandlungs- einheit --66-- bzw. eine Batterie --40-- zur Stromversorgung der Steuerleitungen --1, 2-- und der Schaltungen bei Netzstromausfall vorgesehen. Hauptsicherungen für den dargestellten
Stromversorgungskreis sind mit --43-- bezeichnet.
In der Zentrale --7-- können auch Anschlüsse --41-- nur für Steuerleiter --1, 2-- vorge- sehen sein.
Eine vier Phasen und zwei Steuerleitungen --1, 2-- aufweisende Flachleitung --30-- kann z. B. zu einem Herdanschluss geführt werden, der wie die Stromentnahmestelle --9'-- aufgebaut ist, d. h. dass der Strombedarf abgetastet und gegebenenfalls die Stromzufuhr eingeschaltet wird, wobei im Falle eines E-Herdes an Stelle von einer Phase und dem Nulleiter alle drei Phasen und der Nulleiter geschaltet werden.
Die Breite einer Flachleitung --30-- kann etwa 20 bis 40 mm, vorzugsweise 30 mm, ihre Höhe zirka 5 bis 7 mm betragen. Bei einer nachträglichen Verlegung in eine fertige Mauer ist daher lediglich im Putz eine Nut herzustellen.
Die Erdleiter wurden in den Fig. 1 bis 3 der Einfachheit halber nicht dargestellt, sie werden jedoch in der Flachleitung --30-- zu den entsprechenden Anschlüssen der Dosen, Auslässe usw. mitgeführt.
In der Fig. 1 sind die Erdleitungen --E-- mit dem Erdungsanschluss direkt verbunden bzw. mit dem Steuerleiter --2-- verbunden bzw. von diesem gebildet bzw. sie überbrücken die Potentialabtastungsschaltung --19-- bzw. treten an deren Stelle.
Bevorzugt ist es, wenn die Erdleitung bzw. die als Steuerleiter herangezogene Erdleitung in der Flachleitung zwischen den Stromleitern und dem (n) weiteren Steuerleiter (n) angeordnet ist. In Fig. 2 könnte als --1-- eine geerdete Steuerleitung sein.
Es können auch mehr als zwei Steuerleiter, z. B. drei oder vier, vorgesehen sein ; die Steuerleiter können auch abgeschirmt sein.
Die Grössenverhältnisse bzw. die Anordnung der einzelnen Bauteile in den Zeichnungen stimmen nicht mit den tatsächlichen Verhältnissen und Anordnung überein, sondern sind lediglich schematisch.
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