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Die Erfindung bezieht sich auf ein Bildbetrachtungsgerät mit einem Gehäuse, das eine im wesentlichen rechteckige Kontur aufweist, und mit einem Sichtfenster, unter dem das oberste
Bild eines Bilderstapels präsentiert wird, sowie mit einem Schieber, der aus dem Gehäuse heraus- ziehbar und wieder einschiebbar ist, wobei im Gehäuseinneren ein Bildwechselmechanismus unterge- bracht ist, mittels dem bei jeder Hin- und Herbewegung des Schiebers ein Bild an einem Stapelende abgenommen und am andern Stapelende wieder zugeführt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bildbetrachtungsgerät der eingangs genannten
Art so auszubilden, dass sich seine äussere Gestalt von herkömmlichen Bilderrahmen u. dgl. möglichst wenig unterscheidet und dass insbesondere die technischen Mittel, die für das zyklische Umschichten des Bilderstapels vorgesehen sind, äusserlich möglichst nicht in Erscheinung treten.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Schieber einen Betätigungsgriff aufweist, der in entsprechend geformte komplementäre Ausnehmungen des Gehäuses eingepasst ist und im wesentlichen bündig mit den umgebenden Gehäuseflächen ist. Dadurch wird erzielt, dass ein solches Bildbetrachtungsgerät auch als Bilderrahmen, z. B. auf einem Tisch stehend, oder an einer Wand hängend verwendet werden kann, wobei die technischen Mittel für den Bilder- wechsel äusserlich nicht auffallen.
Vorteilhafterweise kann das Gehäuse zumindest im Bereich des Schiebergriffs einen zwischen Sichtfenster und Gehäusekontur vorgesehenen passepartoutartigen Randbereich aufweisen, in den der Griff eingepasst ist. Dadurch wird erreicht, dass der Schiebergriff bei dem Bildbetrachtungsgerät nach aussen nicht störend hervortritt, wobei auch eine möglichst kompakte Ausbildung des gesamten Bildbetrachtungsgerätes erzielt wird. Weiters kann die Griffanordnung hohl ausgebildet sein, wodurch eine gleichmässige Wandstärke in allen Bereichen des Schiebers erreicht wird, was spritztechnisch sehr vorteilhaft ist.
Bei einem Bildbetrachtungsgerät, bei dem der Auszugsweg des Schiebers durch Anschläge und Gegenanschläge am Schieber bzw. Gehäuse begrenzt ist, können die Anschläge von Vorsprüngen gebildet sein, die in Schlitze bzw. Nuten greifen, deren Endkanten die Gegenanschläge bilden. Dadurch wird eine besonders platzsparende Ausbildung erzielt, welche insbesondere bei Verwendung des Bildbetrachtungsgerätes als z. B. am Tisch aufstellbarer oder an der Wand aufhängbarer Bilderrahmen vorteilhaft ist. Dabei können die Schlitze bzw. Nuten an Längsholmen des Schiebers vorgesehen sein, wodurch diese Anschläge bzw. Gegenanschläge durch den passepartoutartigen Randbereich verdeckt, und damit von aussen her nicht sichtbar sind. Dabei können die Schlitze bzw. Nuten in zum Fenster senkrecht verlaufenden Teilen der Längsholme des Schiebers vorgesehen sein.
Weiters können die Vorsprünge für die Montage elastisch auslenkbar sein, was einen besonders einfachen Zusammenbau des Bildbetrachtungsgerätes ermöglicht. Schliesslich können bei einem Bildbetrachtungsgerät, bei dem der Auszugsweg des Schiebers durch Anschläge und Gegenanschläge an Schieber bzw. Gehäuse begrenzt ist, die Anschläge im Bereich von zur Fensterebene senkrechten Wandungen des Gehäuses vorgesehen sein.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt den das Sichtfenster tragenden Teil des Gehäuses, u. zw. bei teilweise weggeschnittenem übrigem Teil. Die Fig. 2a bis 2c veranschaulichen die Anordnung der den Schieberauszug begrenzenden Mittel in grösserem Massstab. Fig. 3 zeigt schaubildlich den den Griffteil aufweisenden Bereich des Schiebers, u. zw. in in das Gehäuse eingeschobenem Zustand.
Mit --100-- ist das Gehäuse des Bildbetrachtungsgerätes bezeichnet, welches an seiner Oberseite ein Sichtfenster --110-- aufweist. Zwischen der Gehäusekontur --100'-- und dem Sichtfenster --110-- ist ein passepartoutartiger Randbereich --241-- vorgesehen. In dem Gehäuse ist ein Schieber --112-- geführt, welcher zum Herausziehen eines Bildes von dem einen Stapelende und Wiedereinführen dieses Bildes am andern Stapelende dient. Dieser Schieber --112-- weist einen Betätigungsgriff --240-- auf, der in entsprechend geformte komplementäre Ausnehmungen - -240'-- des Gehäuses eingepasst ist und im wesentlichen bündig mit den umgebenden Gehäuseaussenflächen ist.
Der Schieber --112-- ist an seinem Griffbereich --240-- hohl ausgebildet, wodurch eine spritztechnisch wesentlich einfacher herstellbare Ausbildung erzielt ist. Der im Griffbereich --240-- des Schiebers auftretende Hohlraum ist mit --242-- bezeichnet.
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Um den Auszugsweg des Schiebers zu begrenzen, sind Anschläge und Gegenanschläge am
Schieber bzw. Gehäuse vorgesehen. Die Vorsprünge sind mit --460 (Fig. 1 und 2b) oder 462-- bezeichnet. Diese Vorsprünge greifen in Schlitze bzw. Nuten --461-- ein, die entweder in zum
Fenster --110-- senkrecht verlaufenden Teilen der Längsholme des Schiebers --112-- vorgesehen sind oder im Bereich von zur Fensterebene senkrechten Wandungen des Gehäuses --100--. Die
Vorsprünge weisen dabei Schrägflächen --464-- auf, mit welchen sie auf jene Flächen aufgleiten können, in denen die Ausnehmungen bzw.
Nuten --461-- vorgesehen sind, wodurch sie über die Anschläge --466-- darübergleiten. Die Vorsprünge --460-- sind dabei an elastisch auslenk- baren Zungen angeordnet, wodurch dieses Aufgleiten der Schrägflächen --464-- und damit die Zusammenstellung des Bildbetrachtungsgerätes wesentlich vereinfacht wird. An der in Einschub- richtung abgekehrten Seite weisen die Vorsprünge Endkanten --468-- auf, die die Gegenanschläge bilden, und beim Herausziehen des Schiebers aus dem Gehäuse die Auszugbewegung durch Anlaufen an die Anschläge --466-- begrenzen (s. Fig. 2b).
Wie schon angedeutet, ist es für die Funktion unmassgeblich, ob die Vorsprünge --460 bzw. 462-- am Gehäuse und die Anschläge --466-- am Schieber oder aber umgekehrt vorgesehen sind, d. h. also die Vorsprünge --460 bzw. 462-- am Schieber und die Anschläge --466-- am
Gehäuse.
TATENTANSPRÜCHE :
1. Bildbetrachtungsgerät mit einem Gehäuse, das eine im wesentlichen rechteckige Kontur aufweist, und mit einem Sichtfenster, unter dem das oberste Bild eines Bilderstapels präsentiert wird, sowie mit einem Schieber, der aus dem Gehäuse herausziehbar und wieder einschiebbar ist, wobei im Gehäuseinneren ein Bildwechselmechanismus untergebracht ist, mittels dem bei jeder Hin- und Herbewegung des Schiebers ein Bild an einem Stapelende abgenommen und am andern Stapelende wieder zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (112) einen
Betätigungsgriff (240) aufweist, der in in bekannter Weise entsprechend komplementär geformte
Ausnehmungen (240') des Gehäuses (100) eingepasst ist und im wesentlichen bündig mit den umgebenden Gehäuseaussenflächen ist.