AT386290B - Bildbetrachtungsgeraet - Google Patents

Bildbetrachtungsgeraet

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AT386290B AT210986A AT210986A AT386290B AT 386290 B AT386290 B AT 386290B AT 210986 A AT210986 A AT 210986A AT 210986 A AT210986 A AT 210986A AT 386290 B AT386290 B AT 386290B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Bildbetrachtungsgerät mit einem Gehäuse, das eine im wesentlichen rechteckige Kontur aufweist, und mit einem Sichtfenster, unter dem das oberste
Bild eines Bilderstapels präsentiert wird, sowie mit einem Schieber, der aus dem Gehäuse heraus- ziehbar und wieder einschiebbar ist, wobei im Gehäuseinneren ein Bildwechselmechanismus unterge- bracht ist, mittels dem bei jeder Hin- und Herbewegung des Schiebers ein Bild an einem Stapelende abgenommen und am andern Stapelende wieder zugeführt wird. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bildbetrachtungsgerät der eingangs genannten
Art so auszubilden, dass sich seine äussere Gestalt von herkömmlichen Bilderrahmen   u. dgl.   möglichst wenig unterscheidet und dass insbesondere die technischen Mittel, die für das zyklische Umschichten des Bilderstapels vorgesehen sind, äusserlich möglichst nicht in Erscheinung treten. 



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Schieber einen Betätigungsgriff aufweist, der in entsprechend geformte komplementäre Ausnehmungen des Gehäuses eingepasst ist und im wesentlichen bündig mit den umgebenden Gehäuseflächen ist. Dadurch wird erzielt, dass ein solches Bildbetrachtungsgerät auch als Bilderrahmen,   z. B.   auf einem Tisch stehend, oder an einer Wand hängend verwendet werden kann, wobei die technischen Mittel für den Bilder- wechsel äusserlich nicht auffallen. 



   Vorteilhafterweise kann das Gehäuse zumindest im Bereich des Schiebergriffs einen zwischen Sichtfenster und Gehäusekontur vorgesehenen passepartoutartigen Randbereich aufweisen, in den der Griff eingepasst ist. Dadurch wird erreicht, dass der Schiebergriff bei dem Bildbetrachtungsgerät nach aussen nicht störend hervortritt, wobei auch eine möglichst kompakte Ausbildung des gesamten Bildbetrachtungsgerätes erzielt wird. Weiters kann die Griffanordnung hohl ausgebildet sein, wodurch eine gleichmässige Wandstärke in allen Bereichen des Schiebers erreicht wird, was spritztechnisch sehr vorteilhaft ist. 



   Bei einem Bildbetrachtungsgerät, bei dem der Auszugsweg des Schiebers durch Anschläge und Gegenanschläge am Schieber bzw. Gehäuse begrenzt ist, können die Anschläge von Vorsprüngen gebildet sein, die in Schlitze bzw. Nuten greifen, deren Endkanten die Gegenanschläge bilden. Dadurch wird eine besonders platzsparende Ausbildung erzielt, welche insbesondere bei Verwendung des Bildbetrachtungsgerätes als   z. B.   am Tisch aufstellbarer oder an der Wand aufhängbarer Bilderrahmen vorteilhaft ist. Dabei können die Schlitze bzw. Nuten an Längsholmen des Schiebers vorgesehen sein, wodurch diese Anschläge bzw. Gegenanschläge durch den passepartoutartigen Randbereich verdeckt, und damit von aussen her nicht sichtbar sind. Dabei können die Schlitze bzw. Nuten in zum Fenster senkrecht verlaufenden Teilen der Längsholme des Schiebers vorgesehen sein.

   Weiters können die Vorsprünge für die Montage elastisch auslenkbar sein, was einen besonders einfachen Zusammenbau des Bildbetrachtungsgerätes ermöglicht. Schliesslich können bei einem Bildbetrachtungsgerät, bei dem der Auszugsweg des Schiebers durch Anschläge und Gegenanschläge an Schieber bzw. Gehäuse begrenzt ist, die Anschläge im Bereich von zur Fensterebene senkrechten Wandungen des Gehäuses vorgesehen sein. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt den das Sichtfenster tragenden Teil des Gehäuses,   u. zw.   bei teilweise weggeschnittenem übrigem Teil. Die Fig. 2a bis 2c veranschaulichen die Anordnung der den Schieberauszug begrenzenden Mittel in grösserem Massstab. Fig. 3 zeigt schaubildlich den den Griffteil aufweisenden Bereich des Schiebers,   u. zw.   in in das Gehäuse eingeschobenem Zustand. 



   Mit --100-- ist das Gehäuse des Bildbetrachtungsgerätes bezeichnet, welches an seiner Oberseite ein   Sichtfenster --110-- aufweist.   Zwischen der   Gehäusekontur --100'-- und   dem Sichtfenster --110-- ist ein passepartoutartiger Randbereich --241-- vorgesehen. In dem Gehäuse ist ein   Schieber --112-- geführt,   welcher zum Herausziehen eines Bildes von dem einen Stapelende und Wiedereinführen dieses Bildes am andern Stapelende dient. Dieser Schieber --112-- weist einen   Betätigungsgriff --240-- auf,   der in entsprechend geformte komplementäre Ausnehmungen   - -240'-- des Gehäuses   eingepasst ist und im wesentlichen bündig mit den umgebenden Gehäuseaussenflächen ist.

   Der Schieber --112-- ist an seinem Griffbereich --240-- hohl ausgebildet, wodurch eine spritztechnisch wesentlich einfacher herstellbare Ausbildung erzielt ist. Der im Griffbereich --240-- des Schiebers auftretende Hohlraum ist mit --242-- bezeichnet. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Um den Auszugsweg des Schiebers zu begrenzen, sind Anschläge und Gegenanschläge am
Schieber bzw. Gehäuse vorgesehen. Die Vorsprünge sind   mit --460 (Fig. 1   und 2b) oder 462-- bezeichnet. Diese Vorsprünge greifen in Schlitze bzw. Nuten --461-- ein, die entweder in zum
Fenster --110-- senkrecht verlaufenden Teilen der Längsholme des   Schiebers --112-- vorgesehen   sind oder im Bereich von zur Fensterebene senkrechten Wandungen des   Gehäuses --100--.   Die
Vorsprünge weisen dabei   Schrägflächen --464-- auf,   mit welchen sie auf jene Flächen aufgleiten können, in denen die Ausnehmungen bzw.

   Nuten --461-- vorgesehen sind, wodurch sie über die   Anschläge --466-- darübergleiten.   Die   Vorsprünge --460-- sind   dabei an elastisch auslenk- baren Zungen angeordnet, wodurch dieses Aufgleiten der   Schrägflächen --464-- und   damit die Zusammenstellung des Bildbetrachtungsgerätes wesentlich vereinfacht wird. An der in Einschub- richtung abgekehrten Seite weisen die Vorsprünge Endkanten --468-- auf, die die Gegenanschläge bilden, und beim Herausziehen des Schiebers aus dem Gehäuse die Auszugbewegung durch Anlaufen an die   Anschläge --466-- begrenzen   (s.   Fig. 2b).   



   Wie schon angedeutet, ist es für die Funktion unmassgeblich, ob die   Vorsprünge --460   bzw.   462-- am   Gehäuse und die   Anschläge --466-- am   Schieber oder aber umgekehrt vorgesehen sind,   d. h.   also die   Vorsprünge --460   bzw.   462-- am   Schieber und die   Anschläge --466-- am  
Gehäuse. 



   TATENTANSPRÜCHE : 
1. Bildbetrachtungsgerät mit einem Gehäuse, das eine im wesentlichen rechteckige Kontur aufweist, und mit einem Sichtfenster, unter dem das oberste Bild eines Bilderstapels präsentiert wird, sowie mit einem Schieber, der aus dem Gehäuse herausziehbar und wieder einschiebbar ist, wobei im Gehäuseinneren ein Bildwechselmechanismus untergebracht ist, mittels dem bei jeder Hin- und Herbewegung des Schiebers ein Bild an einem Stapelende abgenommen und am andern Stapelende wieder zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (112) einen
Betätigungsgriff (240) aufweist, der in in bekannter Weise entsprechend komplementär geformte
Ausnehmungen (240') des Gehäuses (100) eingepasst ist und im wesentlichen bündig mit den umgebenden Gehäuseaussenflächen ist.

Claims (1)

  1. 2. Bildbetrachtungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (100) zumindest im Bereich des Schiebergriffes (240) einen zwischen Sichtfenster (110) und Gehäuse- kontur (100') vorgesehenen passepartoutartigen Randbereich (241) aufweist, in den der Griff (240) eingepasst ist.
    3. Bildbetrachtungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Griff- anordnung (240) hohl ausgebildet ist.
    4. Bildbetrachtungsgerät nach Anspruch 1, bei dem der Auszugsweg des Schiebers durch Anschläge und Gegenanschläge an Schieber bzw. Gehäuse begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge von Vorsprüngen (460) gebildet sind, die in Schlitze bzw. Nuten (461) greifen, deren Endkanten (468) die Gegenanschläge bilden.
    5. Bildbetrachtungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze bzw.
    Nuten (461) an Längsholmen des Schiebers (112) vorgesehen sind.
    6. Bildbetrachtungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze bzw.
    Nuten (461) in zum Fenster (110) senkrecht verlaufenden Teilen der Längsholme des Schiebers (112) vorgesehen sind.
    7. Bildbetrachtungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (460) für die Montage elastisch auslenkbar sind.
    8. Bildbetrachtungsgerät nach Anspruch 1, bei dem der Auszugsweg des Schiebers durch Anschläge und Gegenanschläge an Schieber bzw. Gehäuse begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (460) im Bereich von zur Fensterebene senkrechten Wandungen des Gehäuses (100) vorgesehen sind.
AT210986A 1977-09-20 1986-08-05 Bildbetrachtungsgeraet AT386290B (de)

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DE2742349A DE2742349C3 (de) 1977-09-20 1977-09-20 Bildbetrachtungsgerät
AT0674878A AT382033B (de) 1977-09-20 1978-09-19 Bildbetrachtungsgeraet
AT210986A AT386290B (de) 1977-09-20 1986-08-05 Bildbetrachtungsgeraet

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ATA210986A ATA210986A (de) 1987-12-15
AT386290B true AT386290B (de) 1988-07-25

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2077128A5 (de) * 1970-01-31 1971-10-15 Minnesota Mining & Mfg
US3827072A (en) * 1969-11-07 1974-07-30 Xerox Corp Cassette
DE2348319A1 (de) * 1973-09-26 1975-04-03 Hitachi Medical Corp Filmkassette fuer ein radiographisches geraet
FR2262325A1 (de) * 1974-02-27 1975-09-19 Gen Electric
EP0000690A1 (de) * 1977-06-13 1979-02-21 E.I. Du Pont De Nemours And Company Vorrichtung für die Röntgenfotografie

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ATA210986A (de) 1987-12-15

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