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Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung für sperrige, plattenförmige Bauteile, vorzugsweise Wand- oder Deckenelemente, bestehend aus einem mit Rollen versehenen und am
Boden verfahrbaren Rahmen, auf dem eine gabelförmige Aufnahmeeinrichtung für das Transportgut gelagert ist, die mit wenigstens einer Hubvorrichtung, insbesondere einem druckmittelbetätig- baren Arbeitszylinder, in ihrer Höhe in bezug auf den Rahmen verstellbar ist und welche Aufnahmeeinrichtung in bezug auf den Rahmen in zwei zueinander normal verlaufenden Ebene schwenkbar gelagert ist.
Solche Transportvorrichtungen sind z. B. unter der Bezeichnung Gabelstapler allgemein bekannt.
Bei der Ausführung gemäss der DE-OS 2149410 ist einerseits eine pantographähnliche Anordnung vorhanden, die es gestattet, das Transportgut seitlich zu versetzen, und anderseits eine Vorrichtung zum Neigen der Gabelzinken vorgesehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine solche Transportvorrichtung derart weiterzuentwickeln, dass sie gleichzeitig auch zum Aufstellen bzw. Positionieren der Bauteile eingesetzt werden kann.
Dies wird gemäss der Erfindung bei einer Transporvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass die Aufnahmeeinrichtung mindestens zwei gabelförmige Zinken aufweist, welche die plattenförmigen Bauteile seitlich umfassen sowie untergreifen und dass zum Schwenken bzw. Neigen der Aufnahmeeinrichtung um eine im wesentlichen parallel zur Längsrichtung der gabelförmigen Zinken verlaufende Schwenkachse eine im Abstand oberhalb dieser angeordnete Kurbel od. dgl. vorgesehen ist, die mit einer, im wesentlichen horizontal verlaufenden Gewindespindel verbunden ist, die einerseits im Rahmen drehbar gelagert sowie anderseits mit einer, mit der Aufnahmeeinrichtung verbundenen Gewindemutter in Eingriff ist.
Durch entsprechendes Schwenken der Aufnahmeeinrichtung kann der Bauteil beim Abladen sogleich in die gewünschte Lage gebracht werden. Wenn der Bauteil in eine, an der Decke des Raumes vorhandene Schiene eingeführt werden soll, lässt sich dies durch entsprechendes Schwenken der Aufnahmeeinrichtung gleichfalls bewerkstelligen.
Zum Schwenken bzw. Neigen der Aufnahmeeinrichtung um eine zweite, quer verlaufende Ebene ist es günstig, wenn zum Schwenken der Aufnahmeeinrichtung um eine normal zur Längsrichtung der gabelförmigen Zinken verlaufende Schwenkachse eine weitere Kurbel od. dgl. vorgesehen ist, die mit einer weiteren, im wesentlichen horizontal verlaufenden Gewindespindel verbunden ist, die normal zu der ersten Gewindespindel verläuft und einerseits im Rahmen drehbar gelagert sowie anderseits mit einer weiteren, mit der Aufnahmeeinrichtung verbundenen Gewindemutter in Eingriff ist, wobei die weitere Gewindespindel vorzugsweise im wesentlichen in der Längsmittelebene der Vorrichtung, im Abstand unterhalb der Hubvorrichtung angeordnet ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen, in der ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist, näher beschrieben.
Es zeigen : Fig. 1 eine Ansicht des Ausführungsbeispiels der Erfindung, Fig. 2 eine Ansicht
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im Schnitt entlang Linie III-III in Fig. l.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Transportvorrichtung besteht aus einem mit Rollen-l- versehnen und am Boden verfahrbaren Rahmen --2--, auf dem eine Aufnahmeeinrichtung --3-für Wand- oder Deckenelemente --4-- gelagert ist, die mit einer Hubvorrichtung --5-- in der Höhe verstellbar ist. Die Aufnahmeeinrichtung --3-- umfasst zwei gabelförmige Zinken --6--, in Form von eng aneinanderliegenden Gabelzinken, und einstellbare Anschläge --7--, gegen welche das Wand- oder Deckenelement --4-- anlegbar ist. Die Hubvorrichtung --5-- ist ein druckmittelbetätigbarer Arbeitszylinder, beispielsweise Hydraulik- oder Pneumatikzylinder, der mit einer Hebelverlängerung --5'-- betätigbar ist.
Die Aufnahmeeinrichtung --3-- ist in bezug auf den Rahmen --2-- in zwei Ebenen schwenkbar. Zum Schwenken der Aufnahmeeinrichtung --3-- um eine normal bzw. quer zur Längsrichtung der gabelförmigen Zinken --6-- verlaufende Schwenkachse --10'-- ist eine Kurbel --8-- vorgesehen, die mit einer im wesentlichen horizontal verlaufenden Gewindespindel --9-- verbunden ist. Die Gewindespindel --9-- ist einerseits in dem Rahmen --2-- drehbar gelagert und anderseits mit einer Gewindemutter --10-- in Eingriff, die über die Hubvorrichtung --5-- mit der Aufnahmeeinrichtung --3-- verbunden ist.
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Zum Schwenken der Aufnahmeeinrichtung --3-- um eine im wesentlichen parallel zur Längs- richtung der gabelförmigen Zinken --6-- verlaufende Schwenkachse --12'-- ist eine Kurbel --11-- vorgesehen, die mit einer im wesentlichen horizontal verlaufenden Gewindespindel --12-- verbunden ist. Die Gewindespindel --12-- ist quer zur Gewindespindel --9-- verlaufend angeord- net. Die Gewindespindel --12-- ist einerseits im Rahmen --2-- drehbar gelagert und anderseits mit einer, mit der Aufnahmeeinrichtung --3-- verbundenen Gewindemutter --13-- in Eingriff.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung arbeitet wie folgt :
Die zwei eng aneinanderliegenden Zinken--6--der Aufnahmeeinrichtung--3--unterfahren das aufrecht stehende, links und rechts mit Verstellschrauben zur Höhenverstellung versehene,
Wandelement --4-- links und rechts dieser Verstellschrauben, so dass lediglich das Blechprofil aufliegt. Mittels der Hubeinrichtung --5--, die am Rahmen --2-- montiert ist und mit der Hebel- verlängerung --5'-- betätigt wird, ist nun das auf den Verstellschrauben ruhende Wandelement - leicht anzuheben. Mit vier Lenkrollen--l-versehen, kann der Wagen mitsamt seiner
Last unterhalb der an der Decke bereits vorab montierten Klammer in Position gebracht werden.
Nun ist es möglich, die Neigung des Wandelementes --4-- mittels der waagrecht angebrachten
Gewindespindel--9--, die mit der Kurbel --8-- angetrieben wird, zu korrigieren. Die Kon- trollmöglichkeit hiefür ist durch eine im Blickfeld angebrachte Kreislibelle gegeben. Mit Hilfe der Hubvorrichtung --5-- wird nun das zu montierende Wandelement --4-- so lange weiter aufgehoben, bis es sich fest mit seiner Oberkante an die Decke fügt. Die unteren Verstellschrau- ben des Wandelementes --4-- können nun so weit herausgedreht werden, dass der gesamte Wand- teil zwischen Boden und Decke verspannt ist. Anschliessend bewirkt das Öffnen der Hydraulik- sperre ein Absinken der Stapelgabeln, wodurch die Transportvorrichtung unter dem nun fertig montierten Wandelement hervorgezogen werden kann.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist insbesondere zum Transport von Wand- und Decken- elementen für den Innenausbau, vorzugsweise Zwischenwandelementen, geeignet. Derartige Ele- mente können - wie oben erwähnt-insbesondere mit Verstellschrauben zur Höhenverstellung versehen sein, wie dies z. B. in der AT-PS Nr. 372133 beschrieben ist.
PATENTANSPRÜCHE : l. Transportvorrichtung für sperrige, plattenförmige Bauteile, vorzugsweise Wand- oder
Deckenelemente, bestehend aus einem mit Rollen versehenen und am Boden verfahrbaren Rahmen, auf dem eine gabelförmige Aufnahmeeinrichtung für das Transportgut gelagert ist, die mit wenigstens einer Hubvorrichtung, insbesondere einem druckmittelbetätigbaren Arbeitszylinder, in ihrer Höhe in bezug auf den Rahmen verstellbar ist, und welche Aufnahmeeinrichtung in bezug auf den Rahmen in zwei, zueinander normal verlaufende Ebenen schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung (3) mindestens zwei gabelförmige Zinken (6) aufweist, welche die plattenförmigen Bauteile seitlich umfassen sowie untergreifen, und dass zum Schwenken bzw.
Neigen der Aufnahmeeinrichtung (3) um eine im wesentlichen parallel zur Längsrichtung der gabelförmigen Zinken (6) verlaufende Schwenkachse (12') eine im Abstand oberhalb dieser angeordnete Kurbel od. dgl. (11) vorgesehen ist, die mit einer, im wesentlichen horizontal verlaufenden Gewindespindel (12) verbunden ist, die einerseits im Rahmen (2) drehbar gelagert sowie anderseits mit einer mit der Aufnahmeeinrichtung (3) verbundenen Gewindemutter (13) in Eingriff ist.