AT381867B - Geraet zum reparieren von aus kunststoff, insbesondere polyaethylen bestehenden gleitbelaegen von sportgeraeten - Google Patents

Geraet zum reparieren von aus kunststoff, insbesondere polyaethylen bestehenden gleitbelaegen von sportgeraeten

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AT381867B
AT381867B AT118585A AT118585A AT381867B AT 381867 B AT381867 B AT 381867B AT 118585 A AT118585 A AT 118585A AT 118585 A AT118585 A AT 118585A AT 381867 B AT381867 B AT 381867B
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Kieber Markus
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    • A63C11/08Apparatus for waxing or dewaxing

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  • Manufacture Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Reparieren von aus Kunststoffen, insbesondere Polyäthylen bestehenden Gleitbelägen von Sportgeräten, insbesondere von Skiern mit einer beheizbaren Bügelplatte, mit welcher das zur Reparatur vorgesehene Kunststoffmaterial aufgeschmolzen und auf den am Sportgerät angeordneten Gleitbelag ein-bzw. aufgebügelt wird. 



   Ein solches Gerät ist bekannt. Die eventuell leicht gewölbte Bügelplatte besteht dabei aus Messing und sie kann über einen mit der Bügelplatte verbundenen Halter an einem Gasbrenner befestigt werden, dessen Düse gegen die Rückseite der Platte gerichtet ist. Die Bügelplatte wird mit diesem Gasbrenner aufgeheizt und mit der so erhitzten Bügelplatte werden die erwähnten Gleitbeläge repariert, indem schnurförmige oder streifenförmige Reparaturmaterialien an den Schadstellen des Gleitbelages aufgeschmolzen und eingebügelt werden.

   Diese aus Messing gefertigten Bügelplatten sind nicht besonders dauerhaft, sie verwerfen sich unter dem Einfluss der Gasflamme, werden sehr spröde und brechen rasch, ein ganz besonderer Nachteil dieser bekannten Bügelplatten liegt aber darin, dass das milchige oder eingefärbte Reparaturmaterial unter der Einwirkung von Wärme und Druck, ausgeübt von der erwähnten Bügelplatte, sich sehr stark verfärbt, in der Regel ganz dunkel bis schwarz wird, wodurch das Aussehen des Gleitbelages ganz stark beeinträchtigt wird. Darüber hinaus zeigt das hier verwendete Reparaturmaterial auch die Neigung, an der erhitzten Bügelplatte zu kleben. 



   Um diesem aufgezeigten Nachteil zu begegnen wurden schon zahlreiche Versuche mit andern Materialien (Stahl oder Eisen) für Bügelplatten gemacht, wobei jedoch diese Nachteile nicht überwunden werden konnten. Überraschenderweise wurde nun festgestellt, dass alle die aufgezeigten Nachteile auf einen Schlag überwunden werden können, wenn erfindungsgemäss die Bügelplatte aus einer Nickel-Eisen-Bronze besteht. Zweckmässigerweise betragen die Bestandteile dieser Nickel- - Eisen-Bronze 65 bis 85% Kupfer (Cu), 30 bis 10% Nickel (Ni) und der Rest Eisen (Fe). 



   Wird die Bügelplatte aus einer solchen Nickel-Eisen-Bronze gefertigt, so sind damit alle aufgezeigten Nachteile behoben. Nicht nur, dass sich die Bügelplatte erheblich stabiler und dauerhafter erweist, sie verfärbt weder das für die Reparatur vorgesehene Material noch bleibt dieses an der Bügelplatte kleben. Darüber hinaus kann mit höheren Betriebstemperaturen gearbeitet werden, beispielsweise bis zu   420oC,   so dass sehr rasch gearbeitet werden kann, also innerhalb kurzer Zeit viele Gleitbeläge reparierbar sind. Die Bügelplatte selbst kann dabei mit einer Gasflamme erhitzt werden, wie dies bislang geschehen ist, es ist aber auch denkbar, diese Bügelplatte als Teil eines elektrisch beheizten Gerätes auszubilden. 



   Die Zeichnungen veranschaulichen ein solches gasbeheiztes Gerät herkömmlicher Bauart. 



  Es zeigen die   Fig. 1   eine Seitenansicht und die Fig. 2 eine Ansicht. In den beiden Figuren ist die Bügelplatte etwa im Massstab   1 : 1   dargestellt. 



   Es handelt sich hier um ein relativ einfaches Gerät, das aus der eigentlichen Bügelplat-   te-l-besteht,   die eben sein kann oder auch eine flache Wölbung besitzen kann. Diese Bügelplatte ist zweckmässigerweise rechteckig ausgebildet. Mittig einer Seitenkante ist ein nach oben gerichteter Halter --2-- vorgesehen, der stangenartig ausgebildet ist und an dessen oberem Ende ein Ring --3-- befestigt ist, dessen Ebene im wesentlichen parallel zur Ebene der Bügelplatte liegt. Dieser Ring --3-- besitzt eine innere Schulter --4-- und eine Klemmschraube --5--. 



  Bei zurückgedrehter Schraube --5-- wird in den Klemmring --3-- die Düse eines Gasbrenners eingeführt und eingesteckt, die an der Schulter --4-- anliegt. Dann wird die Klemmschraube --5-angezogen und dadurch der Gasbrenner und die Bügelplatte fest miteinander vereint. Wird der Gasbrenner in Betrieb gesetzt, so erstreckt sich die Flamme zwischen dem Klemmring --3-und der Rückseite der   Bügelplatte-l-und   heizt diese auf. Mit Streichbewegungen wird das für die Reparatur vorgesehene Material auf die zu überholenden Gleitbeläge aufgetragen. Das ist an sich bekannt. 



   Wesentlich für dieses Gerät, das in seiner hier gezeigten Form zum Stand der Technik gehört, ist nun die besondere Wahl des Materials für die   Bügelplatte --1--,   bei welchem es sich um eine Nickel-Eisen-Bronze handelt. Durch die Verwendung dieses Materials werden all die oben aufgezeigten Nachteile schlagartig beseitigt, das Gerät kann mit relativ hohen Temperaturen betrieben werden, die ein schnelles Arbeiten zulassen, die für die Reparatur der Gleitbeläge vorgesehene Kunststoffmasse bleibt nicht mehr an der Bügelplatte kleben und vor allem wird 

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 auch beim betriebsmässigen Einsatz hoher Temperaturen die Farbe des Reparaturmaterials erhalten, so dass ein reparierter Gleitbelag kaum von einem neuwerten Gleitbelag unterschieden werden kann.

   Die Verwendung dieses besonderen Materials für die Bügelplatte bringt überraschende Effekte, die auch vom einschlägigen Fachmann nicht erwartet werden konnten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Gerät zum Reparieren von aus Kunststoff, insbesondere Polyäthylen   bestehenden Gleitbelägen   von Sportgeräten, insbesondere von Skiern mit einer beheizbaren Bügelplatte, mit welcher das zur Reparatur vorgesehene Kunststoffmaterial aufgeschmolzen und auf den am Sportgerät angeordneten Gleitbelag ein-bzw. aufgebügelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügelplatte aus einer Nickel-Eisen-Bronze besteht.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nickel-Eisen-Bronze 65 bis 85% Kupfer (Cu), 30 bis 10% Nickel (Ni) und als Restbestandteil Eisen (Fe) enthält.
AT118585A 1985-04-19 1985-04-19 Geraet zum reparieren von aus kunststoff, insbesondere polyaethylen bestehenden gleitbelaegen von sportgeraeten AT381867B (de)

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ATA118585A ATA118585A (de) 1986-05-15
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4176657A (en) * 1977-10-28 1979-12-04 Primus-Sievert Ab Apparatus for waxing skis
DE2832527A1 (de) * 1978-07-25 1980-02-07 Norbert Lutz Verfahren und vorrichtung zum ausbessern einer kunststoffschicht, insbesondere eines skibelages

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4176657A (en) * 1977-10-28 1979-12-04 Primus-Sievert Ab Apparatus for waxing skis
DE2832527A1 (de) * 1978-07-25 1980-02-07 Norbert Lutz Verfahren und vorrichtung zum ausbessern einer kunststoffschicht, insbesondere eines skibelages

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