AT377831B - Brennkraftmaschine - Google Patents

Brennkraftmaschine

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AT377831B
AT377831B AT157979A AT157979A AT377831B AT 377831 B AT377831 B AT 377831B AT 157979 A AT157979 A AT 157979A AT 157979 A AT157979 A AT 157979A AT 377831 B AT377831 B AT 377831B
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AT
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internal combustion
combustion engine
manifold
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sound
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AT157979A
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English (en)
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ATA157979A (de
Inventor
Kurt Dipl Ing Dr Lettner
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B77/00Component parts, details or accessories, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennkraftmaschine, bei der eine Sammelleitung, wie
Ansaugluftleitung, Kühlwasserableitung   od. dgl.,   über körperschallisolierende Zwischenlagen am
Zylinderkopf abgestützt ist. 



   Es ist bekannt, zur Minderung der abgestrahlten Geräusche von Brennkraftmaschinen soge- nannte Schallkapseln zu verwenden (AT-PS   Nr. 330515), d. h.   es wird möglichst die ganze Brennkraft- maschine verschalt. Nachteilig ist hiebei die schlechte Zugänglichkeit zu den einzelnen Teilen der
Brennkraftmaschine und damit auch der erhöhte technische Aufwand bei Reparaturen oder der War- tung. Wird die Kapsel innen durch Öl verschmutzt, so kommt es zu einer Beschädigung der schall- dämmenden Auskleidung und sogar zur Brandgefahr. Ausserdem hemmen solche Verschalungen die
Wärmeabfuhr.

   Die Auspuffsammelleitung ist bei dieser bekannten Brennkraftmaschine mittels Schrau- ben ohne Zwischenlage irgend eines körperschallisolierenden Mediums unmittelbar am Zylinderkopf befestigt, obwohl sie eine verhältnismässig grosse Oberfläche aufweist und somit einen Teil des Kör- perschalls abstrahlt. 



   Es ist auch schon bekannt, Sammelleitungen über körperschallisolierende Zwischenlagen am
Zylinderkopf abzustützen (DE-OS 1918883, FR-PS Nr. 2. 315. 012). Dabei handelt es sich aber entweder um eine so wenig stabile Anordnung, dass eine zusätzliche Abstützung der Sammelleitung am Zylin- derblock   od. dgl.   erforderlich ist, oder es sind Befestigungsschrauben vorhanden, so dass der Kör- perschallfluss trotz der elastischen Zwischenlagen über die Befestigungsschrauben nach aussen dringt. Im übrigen sind dort die elastischen Zwischenlagen stark vorgespannt, was ihre Schalliso- lationseigenschaft wesentlich herabsetzt. 



   Demnach liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Brennkraftmaschine der eingangs geschilderten Art zu schaffen, bei der die   Körperschallabstrahlung   stark vermindert ist, ohne für die Sammelleitungen eine gesonderte, die Zugänglichkeit hindernde Verschalung vorsehen zu müssen. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Brennkraftmaschine in an sich bekannter Weise eine schalldämmende Verschalung aufweist, dass am Zylinderkopf im Bereich der
Kanalöffnungen zur Führung des Mediums durchbrochene, innerhalb der Sammelleitung angeordnete
Stützkörper angeschraubt sind, auf denen die Sammelleitung mittels der körperschallisolierenden
Zwischenlagen, die zugleich als Dichtung dienen und Ringform aufweisen, aufgesetzt ist und dass vorzugsweise die Sammelleitung für den unmittelbaren Anschluss von schalldämmenden Schalungstei- len ausgebildet ist. 



   Die Verschalung der Brennkraftmaschine ist nur sinnvoll, wenn auch eine Schallabstrahlung von der Sammelleitung vermieden wird. Da die Stützkörper unmittelbar am Zylinderkopf ange- schraubt sind, könnte der Körperschall von den Stützkörpern abgestrahlt werden. Dies wird aber dadurch vermieden, dass die Stützkörper innerhalb der Sammelleitung angeordnet sind, wodurch die Sammelleitung gewissermassen als Verschalung für die Stützkörper dient. Die Sammelleitung selbst aber kann den Körperschall nicht abstrahlen, da sie auf den Stützkörpern über die körperschallisolierenden Zwischenlagen aufgesetzt ist. In die Sammelleitung wird also kein Körperschall eingeleitet, weshalb es auch ohne weiteres möglich ist, sie für den unmittelbaren Anschluss von schalldämmenden Schalungsteilen auszubilden.

   Dabei können die Sammelleitungen wie bisher bei ungekapselten Brennkraftmaschinen ausgeführt sein, so dass sie die Zugänglichkeit zur Brennkraftmaschine nicht behindern. Durch die Ringform der Zwischenlagen ergeben sich einfache Herstellungsmöglichkeiten sowohl für die Fassungen der körperschallisolierenden Zwischenlagen als auch für diese selbst, wobei die Durchbrechungen der Stützkörper ohne weiteres strömungsgünstig ausgebildet werden können. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung weist die die Stützkörper stirnseitig abdeckende Wand der Sammelleitung mit Kunststoffkappen   od. dgl.   verschlossene Öffnungen im Bereich der Befestigungsschrauben auf. Es ist also der Stützkörperbereich nach aussen abgeschirmt, dennoch können aber die Schrauben durch die Öffnungen in der Wand der Sammelleitung betätigt werden, so dass es möglich ist, die Sammelleitung samt den Stützkörper abzunehmen bzw. wieder anzubauen, ohne gegenüber der herkömmlichen Montage zusätzliche Arbeitsgänge zu erfordern. 



   Erfindungsgemäss sind beiderseits der Durchbrechungen der Stützkörper gleich grosse ringförmige Zwischenlagen koaxial angeordnet. Durch diesen symmetrischen Aufbau wird erreicht, dass keine durch den Druck des Mediums innerhalb der Leitung hervorgerufenen Reaktionskräfte auftre- 

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 ten, die das Lösen der Sammelleitung vom Zylinderkopf verursachen könnten. 



   Die ringförmigen Zwischenlagen sind in ihren Fassungen eingeklebt oder einvulkanisiert, um die Dichtheit zu gewährleisten, ohne die Zwischenlagen vorspannen und dadurch in ihrer Isolierfähigkeit gegen Körperschallübertragung beeinträchtigen zu müssen. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,   u. zw.   zeigen Fig. 1 den Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine mit der Ansaugluftleitung im Teilschnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie   III-III   der   Fig. 1.   
 EMI2.1 
 diesen   Stützkörpern --4-- ist   die Ansaugluftleitung --6-- über zugleich als Dichtung dienende, ringförmige, körperschallisolierende Zwischenlagen --7, 8-- aufgesetzt. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, 
 EMI2.2 
 weist, um die   Befestigungsschrauben --5-- betätigen   zu können. In Fig. 2 ist der Anschluss von schalldämmenden Schalungsteilen der Brennkraftmaschine an die Ansaugluftleitung --6-- strichpunktiert angedeutet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Brennkraftmaschine, bei der eine Sammelleitung, wie Ansaugluftleitung, Kühlwasserableitung   od. dgl.,   über körperschallisolierende Zwischenlagen am Zylinderkopf abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennkraftmaschine in an sich bekannter Weise eine schalldämmende Verschalung aufweist, dass am Zylinderkopf   (1)   im Bereich der Kanalöffnungen (2) zur Führung des Mediums durchbrochene, innerhalb der Sammelleitung (6) angeordnete Stützkörper (4) angeschraubt sind, auf denen die Sammelleitung (6) mittels der körperschallisolierenden Zwischenlagen (7,8), die zugleich als Dichtung dienen und Ringform aufweisen, aufgesetzt ist und dass vorzugsweise die Sammelleitung (6) für den unmittelbaren Anschluss von schalldämmenden Schalungsteilen ausgebildet ist. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. sene Öffnungen (12) im Bereich der Befestigungsschrauben (5) aufweist.
    3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits der Durchbrechungen (9) der Stützkörper (4) gleich grosse ringförmige Zwischenlagen (7,8) koaxial angeordnet sind.
    4. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmigen Zwischenlagen (7,8) in ihren Fassungen eingeklebt oder einvulkanisiert sind.
AT157979A 1979-03-02 1979-03-02 Brennkraftmaschine AT377831B (de)

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ATA157979A ATA157979A (de) 1984-09-15
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