AT377407B - Kontaktarmatur - Google Patents

Kontaktarmatur

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AT377407B
AT377407B AT0098383A AT98383A AT377407B AT 377407 B AT377407 B AT 377407B AT 0098383 A AT0098383 A AT 0098383A AT 98383 A AT98383 A AT 98383A AT 377407 B AT377407 B AT 377407B
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AT
Austria
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contact
ring
pipe
pipes
halves
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Application number
AT0098383A
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English (en)
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ATA98383A (de
Inventor
Heinz Dipl Ing Habeler
Josef Schlacher
Original Assignee
Elin Union Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/04Heating appliances
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/02Details
    • H05B3/06Heater elements structurally combined with coupling elements or holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Kontaktarmatur zum thermoelektrischen Erwärmen von zylindrischen
Körpern, insbesondere Rohren mit einem zweiteiligen Kontaktträger, dessen beide Teile um eine gemeinsame Achse gegeneinander zangenartig verschwenkbar angeordnet sind, wobei die Kontakte am Umfang des zu erwärmenden zylindrischen Körpers am Umfang verteilt im Betriebszustand an- liegen. 



   Derartige Kontaktarmaturen werden beim Vorspannen von Fernwärmerohren verwendet. Würden nämlich diese Rohre kalt und ohne Ausgleichsmechanismen verschweisst werden, und dann im
Betrieb hohe Temperaturen annehmen, treten hohe mechanische Rohrspannungen auf. Um nun diese
Rohrspannungen zu vermeiden, werden Heizgeneratoren, insbesondere Gleichstromquellen eingesetzt, die mit hohen Gleichströmen ein konduktives Erwärmen der Rohre ermöglichen. Zur Übertragung dieser hohen Ströme auf die Rohrenden werden Kontaktarmaturen verwendet. 



   Das Problem liegt in einer betriebstauglichen Kontaktgabe an das meist verunreinigte oder noch mit Isolation bedeckte Rohrende unter Baustellenbedingungen, unter denen jedes Weglegen eines Gegenstandes zu einem Verschmutzen mit Lehm, Sand oder Erde führt. Es wurden Kontakt- bänder mit zahlreichen, eng aufeinanderfolgenden Noppen, Lamellen oder ausgestanzten Kanten bekannt. Der Nachteil ist die geringe Kontaktkraft und die Anfälligkeit gegen Verschmutzung. 



   Wird nicht der gesamte Rohrumfang peinlichst gesäubert, werden einzelne Lamellen überlastet. 



   Es wurden auch Stahlringe bekannt, die mittels Zwischenlegen eines Bleistreifens an das Rohrende gepresst werden. Da gibt es auch Sauberkeitsprobleme, zwar nicht so ausgeprägt wie bei Lamellen- bändern, aber die Wiederverwendbarkeit ist nicht gesichert und das Blei physiologisch nicht völlig unbedenklich. Das Herumschlingen von Kupferseilen wurde behelfsmässig auch schon praktiziert, hat aber ebenfalls den Nachteil schlechter Reinigungsmöglichkeit, vor allem das Seil selbst saugt sich leicht mit Lehm voll und gibt dann nur mangelhaft Kontakt. 



   Aus der DE-AS 1130539 ist eine Methode zum Erwärmen von Knüppeln am Drehstromnetz be- kannt. Die in diesem Zusammenhang aufgezeigten Kontaktbacken tragen innerhalb der Zange be- wegliche, gelagerte Kontaktklauen. Die Stromzuführung ist direkt am Kontaktstück, da das Gelenk von Strömen freigehalten werden muss. 



   Eine weitere Kontaktvorrichtung ist aus der FR-PS   Nr. 2. 409. 674   bekannt. 



   In der US-PS Nr. 3, 850, 490 wird eine Zange zum Ableiten von statischer Elektrizität be- schrieben. Es ist eine Erdungszange für geringe Ströme, deren Aufbau ringförmig ausgebildet ist. Die zugespitzten Kontaktschrauben sind für höhere Ströme ungeeignet, sie sollen die oberflächlichen Schmutzschichten des erdenen Behälters durchdringen, um sicheren Kontakt zu geben. 



   Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Kontaktarmatur der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der nur eine einfache Reinigung der Kontaktstellen erfolgen muss und eine nahezu unbeschränkte Wiederverwendbarkeit gegeben ist, sowie ein hoher Kontaktdruck die Sicherheit des Systems erhöht. 



   Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile des Kontaktträgers die beiden Hälften eines Ringes sind, der an seiner Innenseite zum Teil herausragende, feste Kontaktstücke trägt. 



   Gemäss einer Ausgestaltung der Erfindung weisen die Kontaktstücke Zylinderform auf, sind mit ihrer Achse parallel zur Achse der Rohre angeordnet und bestehen aus Kupfer. Die erfindungsgemässen Kontaktarmaturen bestehen also aus zwei mittels Gelenk miteinander verbundenen Halbringen, die aufgeklappt, um das Rohrende gelegt und hydraulisch, pneumatisch oder manuell mittels Schraube zusammengepresst werden. In der dem Rohr zugekehrten Innenseite der Ringhälften sind axial Rundkupferstücke eingesetzt, welche die Innenfläche der Ringhälften überragen und den Linienkontakt an einigen Stellen zum Rohr herstellen. Das Rohrende muss deshalb nur an den wenigen Stellen gesäubert werden, an welchen die Kupferkontakte zum Anliegen kommen, was eine grosse Arbeitsersparnis bedeutet.

   Gleichzeitig wird mit den wenigen Kontaktstellen - je 150 bis 200 A genügt ein   Rundkupferstück - ein   konzentrierter Kontaktdruck ausgeübt. Durch die geometrisch einfache und glatte Form der Kontaktflächen und ihrer Nachbarumgebung ist ein Säubern selbst dann sehr einfach, wenn die Kontaktringe aus Ungeschicklichkeit in eine Lehmbrühe gefallen sein sollten. Es entsteht praktisch keine Abnützung. Sollte dennoch einmal ein Kontaktstück aus welchem Grund immer schadhaft werden, kann es einfach in axialer Richtung herausgeschlagen 

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 und durch ein anderes Rundkupferstück ersetzt werden. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der Ring an eigenen Stellen eine Schwächung des Querschnittes auf. Diese Querschnittsschwächung dient zur besseren Anpassung an die Unrundheit von Rohren mit grosser Wanddicke, weil dadurch die Ringhälften in kleineren Bereichen elastisch verformbar sind. 



   Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. 



   Die   Ringhälften-l   und 2-- sind mittels eines Gelenkbolzens --3-- verbunden. Über die Laschen --4 und   5-- können   die Ringhälften mittels   Schraube --6--   (oder eine analog wirkende pneumatische oder hydraulische Spannvorrichtung) zusammengepresst werden. Die Kontaktstücke - liegen axial in Bohrungen, welche aus Gründen besserer Herstellbarkeit noch vor dem Bearbeiten der Innenfläche angebracht worden sind. Zur besseren Anpassung an die Unrundheit von Rohren mit grosser Wanddicke können Bohrungen mit Schlitzen --8-- angeordnet werden, so dass die Ringhälften in kleinen Bereichen elastisch deformiert werden. Bei Rohren mit kleiner Wanddicke reichen die radialen Kräfte des Ringes aus, um das Rohr elastisch zu deformieren und sämtliche Kontaktstücke zur Anlage zu bringen.

   Der Strom wird über Kabel mit Kabelschuhen, die bei --9 und 10-- angeschraubt sind, eingeleitet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kontaktarmatur zum thermoelektrischen Erwärmen von zylindrischen Körpern, insbesondere Rohren, mit einem zweiteiligen Kontaktträger, dessen beide Teile um eine gemeinsame Achse gegeneinander zangenartig verschwenkbar angeordnet sind, wobei die Kontakte am Umfang des zu erwärmenden zylindrischen Körpers am Umfang verteilt im Betriebszustand anliegen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile des Kontaktträgers die beiden Hälften (1, 2) eines Ringes sind, der an seiner Innenseite zum Teil herausragende, feste Kontaktstücke (7) trägt.

Claims (1)

  1. 2. Kontaktarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstücke (7) Zylinderform aufweisen und mit ihrer Achse parallel zur Achse der Rohre angeordnet sind.
    3. Kontaktarmatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstücke (7) aus Kupfer bestehen.
    4. Kontaktarmatur nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring an einigen Stellen (8) eine Schwächung des Querschnittes aufweist.
AT0098383A 1983-03-21 1983-03-21 Kontaktarmatur AT377407B (de)

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ATA98383A ATA98383A (de) 1984-07-15
AT377407B true AT377407B (de) 1985-03-25

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