AT37615B - Einrichtung zur Ableitung von Überspannungen. - Google Patents

Einrichtung zur Ableitung von Überspannungen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Ableitung von Überspannungen. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein elektrisches Ventil zur Ableitung von Überspannungen zwischen zwei Leitern, von   weiche--n   eine durch die Erde gebildet sein kann. 



   Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die dargestellte Form besitzt Gruppen cl, c2,.... e5 von   Kugeln f, welche ebenso-     Reihen   von Funkenstrecken bilden. In jeder Gruppe sind die Kugeln f mit Metallstange kl, k2,......k5, vermittelst Kondensatoren g von sehr geringer   Kapazität   verbunden.

   Zwischen der untersten Kugel jeder Gruppe und der entsprechenden   Stangen ,.....   ist eine metallische Verbindung hergestellt.   k'und k2 sind   miteinander metallisch verbunden und die so verbundenen Stangen sind unter Zwischenschaltung eines Kondensators d mit dem Leiter   a   verbunden, wobei die Kapazität des Kondensators d viel grösser ist, als diejenige der Konden- 
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   Iptzte Ntange k5   ist mit dem Leiter a metallisch verbunden. 



   Oberhalb jeder Reihe von   Kugeln/'befindet sich   eine Kugel e. Die Kugel e, der Reihe.' ist direkt mit dem Leiter b verbunden. Die Kugeln e der Reihen c2 und c3 sind metallisch ver- 
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 Elektrode f derart eingestellt, dass eine Funkenbildung zwischen diesen Elektroden stattfindet, sobald die Spannung zwischen a und b einen bestimmten Wert erreicht. Die Funkenstrecken zwischen den   Elektroden f sind   so klein gemacht, wie nur mit der Sicherheit der Einrichtung verträglich ist. Diese Funkenstrecken können z. B.   auf 2 mm   reduziert   se n, un)   Kurzschlüsse infolge Staubansammlung oder anderer Ursachen zu vermeiden.

   Die Elektroden e sind alle auf 
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 das Potential von a hat, so bildet sich ein Funken zwischen der ersten und der zweiten Elektrode/' jeder Reihe und diese letzten Elektroden erhalten das Potential von b vermindert um den Spannungsabfall in den zwei ersten Funkenstrecken. Es setzt sich dieser Vorgang weiter fort und werden somit die Funken kaskadenweise bis zur vorletzten Elektrode f jeder Reihe an- gelassen. 



   Die Anzahl der   Elektroden f ist   nach dem Werte der Überspannungen, die abgeleitet werden sollen, derart gewählt, dass nach Anlassen der Funken bis zur vorletzten   Elektrode/'     derer Unterschied zwchen dem   Potential dieser Elektrode und demjenigen der letzten Elektrode t oder des Leiters   a,   noch   genügend   ist, um das Anlassen des Funkens bis zu den letzten Elektroden/ 
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   Funkenstrecken zwischen den Elektroden e und den ersten Elektroden. f z. B. derart eingestellt werden, dass eine Funkenbildung zwischen diesen Elektroden stattfindet, sobald die Spannung   
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 nimmt, während die Spannung zwischen den Elektroden einer jeden Funkenstrecke entsprechend abnimmt.

   Die Anzahl der Elektrodengruppen ist derartig gewählt, dass wenn die Spannung zwischen a und b ihren normalen Wert wieder erreicht, die Funken von selbst erlöschen. 
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   Um jede Strömung von durch die Bogen erzeugten hochfrequenten Strömen durch den Transformator T zu verhindern, ist zwischen a und b eine starke Kapazität h in Nebenschluss geschaltet, und ist in dem Leiter b eine Selbstinduktionsspule i eingeschaltet. 
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1. Einrichtung zur Ableitung der Überspannungen zwischen zwei Leitern (a b) mit Elektrodengruppen, welche in Reihe zwischen den Leitern geschaltet sind, so dass die Ableitung der Überspannungen durch alle zwischen den Elektroden gebildeten Funkenstrecken hindurch erfolgt, wobei die Anzahl dieser Funkenstrecken so gross ist, dass die zwischen den Elektroden einmal gebildeten Bogen unter der normalen Spannung nicht bestehen können, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten bezw.

   letzten Elektroden jeder Gruppe mit den zugehörigen Leitern (a, b) entweder direkt, oder unter Zwischenschaltung von Kondensatoren (d) verbunden sind, während die dazwischen befindlichen Elektroden mit der letzten zu einem Leiter   (a)   führenden durch Kondensatoren   (g)   in Verbindung stehen.

Claims (1)

  1. 2. Uberspannungssicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Elektrode (e) der ersten Gruppe mit dem einen Netzleiter (b) metallisch verbunden ist, die letzte Elektrodefdieser Gruppe mit der letzten der zweiten Gruppe, weiter die erste Elektrode (e) der zweiten Gruppe mit der ersten der dritten Gruppe, deren letzte Elektrode mit der letzten der folgenden Gruppe metaihoch verbunden ist, u. s. f., wobei diese Schaltung bis zu einer letzten Gruppe fortgesetzt wird, dessen letzte Elektrode mit dem zweiten Netzleiter (a) verbunden ist und wobei ferner die Leiter zur Verbindung der letzten und der ersten Elektroden von je zwei aufeinanderfolgenden Gruppen mit dem zweiten (b) resp.
    mit dem ersten Netzleiter (a) unter Zwischenschaltung von Kondensatoren (d) verbunden sind, zum Zwecke, beim kaskadenweisen Anlassen der Funken zwischen den Elektroden einer jeden Gruppe eine Reihenschaltung der Elemente zwischen den Netzleitern nach dem Anlassen der Funken zu schafen.
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