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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 3-Alkyl-7, ll-dimethyl-2, 4-do- dekadiensäure-Derivaten der allgemeinen Formel
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worin R 1 für Wasserstoff oder Niederalkoxy und
Z für Wasserstoff steht, oder R 1 und Z zusammen eine Doppelbindung bedeuten und
R2 und R3 für gleiche oder verschiedene Niederalkylgruppen stehen durch Alkylierung mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
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worin die Bedeutung von R2 die gleiche wie oben ist.
Einige Verbindungen der allgemeinen Formel (I), z. B. das Isopropyl- (l1-methoxy-3, 7, 11-
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del erhältliche Verbindungen, die im Pflanzenschutz und auf dem veterinärmedizinischen Sektor gegen tierische Schädlinge eingesetzt werden. Mit dem vorgenannten Isopropyl-dodekadienoat wurden z. B. gegen folgende Schädlinge gute Ergebnisse erzielt : Mücken, z. B. die Sumpffiebermücke (Aedes Aegypti) (W. L. Jakob, Mosq. News 32, 592 [1972] ; W. L. Jakob : J. Econ. Entomol. 66,819
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A.[1976]), Blattläuse, z. B. die grüne Erbsenblattlaus (Acyrthosiphon pisum) (C. A. Henrick et al. : J. Agric. Food Chem. 24, 207 [1976]), und Schaben (z. B. Nanphoeta cinerea) (W. Radwan und F.
Sehnal : Experimenta 30, 615 [1974]).
Das eingangs genannte Äthyl-dodekadienoat wurde erfolgreich gegen Kartoffelblattläuse (J. Benskin und J. M. Perron : Can. Entomol. 105 619 [1973]), Mehlkäfer (R. A. Hamlen ; J. Econ.
Entomol. 68, 223 [1975] ; C. A. Henrick et al. : Bioorganic Chemistry 7, 235 [1978]) und andere tierische Getreideschädlinge (R. G. Strong und J. Diekman : J. Econ. Entomol. 66, 1167 [1973]) eingesetzt.
Zur Herstellung von Äthyl- (3, 7, 11-trimethyl-2 (E), 4 (E) -dodekadienoaten wurden von C. A.
Henrick und andere (J. Org. Chem. 40, 8 [1975]) verschiedene Verfahren entwickelt. Gemäss einer
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der Essigsäure zur Reaktion gebracht. Die gebildete 3-Hydroxy-3, 7, 11-trimethyl-4-undecensäure wird durch Umsetzen mit Phosphorylchlorid und N-Äthyl-diisopropylamin in das Säurechlorid überführt, aus welchem durch Behandeln mit Äthanol das 2 (Z)-Stereoisomere des vorgenannten Äthyl- - dodekadienoats und als Folge der Doppelbindungswanderung das entsprechende 3, 5-Dodekadien- säurederivat (10%) erhalten werden. Nachteilig an dem Verfahren ist, dass die Veresterung nur mit schlechter Ausbeute (50%) durchführbar ist und eine beträchtliche Menge an Nebenprodukten gebildet wird.
Nach einer verbesserten Variante dieses Verfahrens (C. A. Henrick und andere) wird als Ausgangsstoff 3, 3-Dimethylacrylsäure verwendet. Aus dieser Verbindung wird mit der Lithiumver-
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ein Lacton mit sechs Gliedern gebildet wird. Das Lacton wird mit Natriummethylat umgesetzt, wobei das 2 (Z)-Stereoisomere des eingangs genannten Äthyl-dodekadienoats entsteht. Durch Behandeln mit Thiophenol entsteht ein Gemisch, das das Äthyl-dodekadienoat und sein 2 (Z)-Stereoisomeres im Verhältnis 6, 5 3, 5 enthält. Das Verfahren ist wegen des hohen Preises der Ausgangsverbindung und wegen der geringen Ausbeuten der einzelnen Schritte ungünstig.
Gemäss einem neueren Verfahren von C. A. Henrick und andern (J. Org. Chem. 40,8 [1975J ; J. Agric. Food Chem. 23, 396 [1975]) wird 6, 7-Dihydro-citronellal mit der Lithiumverbindung des 1-Propins umgesetzt. Das erhaltene 4-Hydroxy-6., 10-dimethyl-2-undecin wird mit Orthoessigsäure- äthylester umgesetzt und das entstandene Äthyl- (3, 7, ll-trimethyl-3, 4-dodekadienoat) mittels einer Base in ein aus dem Äthyldodekadienoat und seinem 2 (Z)-Stereoisomeren bestehendes Gemisch überführt. Durch Behandeln mit Thiophenol stellt sich in dem Gemisch das Gleichgewichtsverhältnis (6, 5 : 3, 5) ein. Der praktische Wert dieser Methode wird durch die schlechten Ausbeuten der einzelnen Verfahrensschritte (die Ausbeute der ersten Additionsstufe beträgt 29%) sehr beeinträchtigt.
Unlängst wurde von G. Cardillo und andern (J. C. S. Perkin 1. 1979, 1729) ein neues Verfahren zur Herstellung des Methylanalogen des eingangs genannten Äthyldodekadienoats (R'= Z = H,
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6, 7-Dihydro-citronellal 1, 5-Dihydroxy-3-methylen-7, 11-dimethyl-dodekanhaltene Carbonsäure mit Diazomethan verestert und aus dem Ester mit Natriumhydrid in Gegenwart von Kronenäthern (crown ether) das 2 (E), 4 (E)-2 (Z), 4 (E)-Stereoisomerengemisch gebildet. Das Verfahren ist wegen des Einsatzes teurer Ausgangsstoffe und Reagentien unvorteilhaft.
Bei einem bekannten Verfahren (C. A. Henrick und andere : J. Org. Chem. 40, 1 [1975]) zur Herstellung des Isopropyl-dodekadienoats wird Acetessigester in einem sauren Medium dimerisiert und aus dem Dimeren durch Behandeln mit Natriumalkoholat 3-Methyl-glutakonester hergestellt.
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getrennt. Die aus dem Ammoniumsalz freigesetzte Säure wird mit einem Gemisch aus Thionylchlorid und Dimethylformamid in das Säurechlorid und dieses mit Isopropanol in Methopren überführt.
Wirtschaftlichkeit und Anwendbarkeit des Verfahrens werden dadurch beeinträchtigt, dass zur Herstellung eines Mols Isopropyl-dodekadienoat auch theoretisch wenigstens zwei Mol Acetessigester erforderlich sind, dass ferner nach der Decarboxylierung die Abtrennung der Nebenprodukte umständlich ist, bei der Bildung des Säurechlorids ein Teil der Methoxygruppen eliminiert wird und schliesslich das Produkt durch i-Propyl-ss, 7, ll-trimethyl-2 (E), 4 (E)-10-dodekatrienoat] und i-Propyl- [3, 7, 11- trimethy 1-11-chlor-2 (E), 4 (E) -dodekadienoa t] verunreinigt ist.
Ziel der Erfindung ist die Ausarbeitung eines Verfahrens zur Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel (I), welches aus weniger Stufen besteht und wirtschaftlicher ist als die bekannten Verfahren und auch in industriellem Masse leicht ausführbar ist.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel
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worin die Bedeutung von R1, Z und R3 die gleiche wie oben ist und K für eine Gruppierung der allgemeinen Formel
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steht, in denen R Niederalkyl, Phenyl oder Phenylalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylteil und R 4 Niederalkyl bedeutet, mit einer Verbindung der Formel (VI) unter Inertgasatmosphäre bei Temperaturen zwischen-100 und-10 C, vorzugsweise zwischen-50 und-80 C, in einem aprotischen organischen Lösungsmittel, vorzugsweise in Diäthyläther oder Tetrahydrofuran, umsetzt.
Unter Niederalkyl werden hier geradkettige oder verzweigte gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen (wie die Methyl-, Äthyl-, n-Propyl-, Isopropyl-, n-Butyl-, Isobutylgruppe usw.) verstanden. Die in der vorliegenden Beschreibung erwähnten Alkoxygruppen sin die die oben definierten Alkylgruppen enthaltenden Alkyläthergruppen, z. B. Methoxy, Äthoxy, n-Propoxy, Isopropoxy, n-Butoxy usw. Als Phenylalkylgruppe R kommen z. B. die Benzylund die ss-Phenyläthylgruppe in Frage.
Als Inertgasatmosphäre kann z. B. Argon oder Stickstoff Verwendung finden.
Die Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel (II) sind neu. Sie können folgendermassen hergestellt werden. Als Substituenten K eine Gruppierung der allgemeinen Formel (IIIA) enthaltende Verbindungen der allgemeinen Formel (II) werden hergestellt, indem man Verbindungen der allgemeinen Formel
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worin die Bedeutung von Rl, Z und R3 die gleiche wie oben ist, mit Dialkylphosphorylhalogeniden der allgemeinen Formel
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Siedepunkt des Reaktionsgemisches vorgenommen.
Als Substituenten K eine Gruppierung der allgemeinen Formel (IIIB) enthaltende Verbindungen
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der allgemeinen Formel (II) sind zugänglich, indem man die Verbindungen der allgemeinen Formel (IV) mit Verbindungen der allgemeinen Formel
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worin die Bedeutung von R die gleiche wie oben ist, umsetzt. Die Umsetzung wird bevorzugt in Gegenwart einer katalytischen Menge Säure, zweckmässig einer organischen Sulfonsäure, insbesondere p-Toluolsulfonsäure, oder einer Mineralsäure, insbesondere Salzsäure, vorgenommen. Als Reaktionsmedium kommen die oben genannten Lösungsmittel in Frage. Die auf diese Weise hergestellten Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel (II) können gewünschtenfalls isoliert werden, jedoch ist es auch möglich, das erhaltene Reaktionsgemisch unmittelbar für die weiteren Umsetzungen zu verwenden.
Die zur Herstellung der Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel (II) notwendigen Verbindungen der allgemeinen Formel (IV) sind ebenfalls neu. Sie können erhalten werden, indem man Citronellal- - Derivate der allgemeinen Formel
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worin die Bedeutung von R'und Z die gleiche wie oben ist, mit einem aus einem 3-Oxoester der allgemeinen Formel Z'-COOR 5, (IX) worin Z l für Acetonyl- oder Cyclopentanonylgruppe und R für Niederalkyl steht, gebildeten Dianion umsetzt und das erhaltene Produkt einer Eliminierungsreaktion unterzieht.
Die Dialkylphosphorylhalogenide der allgemeinen Formel (V) sind Handelsprodukte. Die Dialkylkupferlithiumverbindungen der allgemeinen Formel (VI) können durch Umsetzen von Kupfer (I)- - jodid mit Alkyllithium hergestellt werden.
Werden Verbindungen der allgemeinen Formel (IV) mit Dialkylphosphorylhalogeniden der allgemeinen Formel (V) umgesetzt, so fallen die Verbindungen der allgemeinen Formel (II) als Gemische des 2 (Z), 4 (E)- und des (2E), 4 (E)- Stereoisomeren an. In dem Gemisch liegen die Stereoisomeren im Verhältnis 7 : 3 vor. Es ist nicht erforderlich, das Gemisch aufzutrennen. Die Umsetzung der Verbindungen mit Verbindungen der allgemeinen Formel (VI) ist stereospezifisch und führt zu einem 7 : 3-Gemisch der 2 (E), 4 (E)- und 2 (Z), 4 (E)-Stereomeren. Dieses Gemisch kann säulenchromatographisch getrennt werden.
Das in 2 (Z), 4 (E)-Konfiguration vorliegende 3, 7, ll-Trimethyl-2, 4-dodekadiensäure-Derivat kann in bekannter Weise durch Behandeln mit Thiophenol (C. A. Henrick und andere : J. Org. Chem.
40, 1 [1975]) in das 7 : 3-Gemisch überführt werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird an Hand der folgenden Beispiele näher erläutert, ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt. Es wurden IR-Spektren,'H-NMR-und"P-NMR-Spek- tren aufgenommen. Für die gaschromatographische Analyse fand ein Gaschromatograph mit einer Gaskolonne 2 mm x 2 m, Schleppgas Helium, 190 bis 2600, Programm 3 /min Verwendung. Die massenspektrographischen Daten wurden mit einem kombinierten Massenspektrographen (Ionisierungsenergie 75 eV, 10 kV, 200 A) aufgenommen.
Beispiel l : i-Propyl- [ll-methoxy-3, 7, ll-trimethyl-2 (E), 4 (E)-dodekadienoat] R' = CHgO, Z = H,
R2 = CHg, R"= i-Propyl)
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Methode a)
13, 2 g (0, 042 Mol) Isopropyl- [11-methoxy-3-oxo-7, 11-dimethyl-4 (E) -dodecenoat ] werden in 250 ml trockenem Äther gelöst und zu der Lösung unter Rühren 1, 8 g (0, 16 Mol) Natriumhydrid in Form einer 80%igen öligen Suspension gegeben. Das Reaktionsgemisch wird bei Zimmertemperatur 1/2 h lang gerührt und dann tropfenweise mit der Lösung von 12 g (0, 0696 Mol) Diäthylchlorphosphat in 200 ml trockenem Äther versetzt. Das Gemisch wird 8 h lang gekocht und nach dem Abkühlen unter Eiswasserkühlung mit ätherischer Salzsäure auf PH 4 angesäuert.
Nach Zusatz von 100 ml kaltem Wasser wird die ätherische Phase abgetrennt, die wässerige Phase mit 100 ml Äther ausgeschüttelt, die vereinigten ätherischen Lösungen werden mit 100 ml gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit. Das zurückbleibende Rohprodukt wird säulenchromatographisch gereinigt. (Kieselgel 60 ; Hexan : Aceton = 7 : 3)
17, 6 g (92%) Produkt werden erhalten. Rf = 0, 4. Nach"P-NMR-Bestimmung enthält die Substanz 70% Isopropyl- [11-methoxy-3-diäthyl-phosphoryloxy-7,11-dimethyl)-2(Z),4(E)-dodekadienoat] und 30% Isopropyl- [11-methoxy-3-diäthyl-phosphoryloxy-7,11-dimethyl)-2(Z),4(E)-dodekadienoat] und 30% des 2 (E), 4 (E)-Stereoisomeren.
IR (NaCl) : 1710,1640, 1615,1460, 1380,1365, 1270,1200, 1140,1100, 1010 cm-1 'H-NMR (CDCh) : 0, 9 (3H, d, J = 6 Hz, CHg), l bis 1, 8 (25 H, m, CH, 3 CH2'6 CH3)'
2 (2H, m, CH2), 3 (3H, s, OCH3)'4 (4H, d, J = 6 Hz, CH20), 5 (lH, h, J = 5 Hz, CHO), 5 bis 6, 8 (3H, m, Ch=).
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100 ml gesättigter Ammoniumchloridlösung. Die organische Phase wird abgetrennt, die wässerige Phase mit 100 ml Äther extrahiert, die vereinigten ätherischen Extrakte werden mit gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit.
Der ölige Rückstand (1, 9 g) besteht nach der gaschromatographischen Analyse zu 96% aus i-Propyl- (11-methoxy-3, 7, 11-trimethyl-dodekadienoat), in dem das 2 (E), 4 (E)- - Stereoisomere 70%, das 2 (Z), 4 (E)-Stereoisomere 30% ausmacht. Retentionszeit : 26, 5 min bzw.
22, 7 min. Die beiden Isomeren können säulenchromatographisch voneinander getrennt werden (Kieselgel 60 ; Benzol und Isopropanol im Verhältnis 10 : 0, 2). 0, 86 g (51, 6%) des gewünschten Produktes werden erhalten Rf = 0, 78 (Hexan und Aceton im Verhältnis 7 : 3) IR (NaCl) : 1710, 1610,1470, 1440,1380, 1360,1230, 1160,1100, 1080,1030, 970 cm
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'H-CDC13152, 0 (d), 166, 6 (s).
Massenspektrum : M+ 310 (8, 9), m/e 278 (27), 236 (9), 235 (10), 193 (13), 192 (17), 152 (32), 111 (33), 73 (100), 43 (26).
Ausbeute an der cis-Verbindung des gewünschten Produktes : 0, 31 g (16, 6%), Rf = 0, 86 (Hexan und Aceton im Verhältnis 7 : 3)
IR (NaCl) : 1710,1610, 1470,1455, 1380,1360, 1230,1155, 1110,1030, 980 cm- I H-NMR (CDC13) : ô 0, 9 (3H, d, J = 6 Hz, CHg), l bis 1, 8 (19H, m, CH, 3CH2'4 CH3)'1, 19 (3H, d, J = 1, 5 Hz, CH3), 2, 1 (2H, m, CH2)'3, 2 (3H, s, OCH3), 5, 1 (1H, h, J = 6 Hz, CHO), 5, 60 (lH, m, CH=), 6, 15 (2H, m, CH =).
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Massenspektrum : M 310 (8), m/e 278 (6), 235 (4), 221 (5), 191 (5), 153 (18), 137 (14),
111 (34), 109 m (13), 73 (100), 69 (26), 43 (55).
Methode b)
Zu einer feinen Dispersion von 0, 28 g (0, 04 Mol) metallischem Lithium in 6, 0 ml absolutem Äther werden bei-10 C unter ständigem Rühren in einer trockenen Argonatmosphäre 3, 15 g (1, 38 ml ; 0, 0222 Mol) Methyljodid in 6, 0 ml absolutem Äther tropfenweise zugesetzt. Man lässt die Temperatur auf Raumtemperatur ansteigen und rührt bis zur völligen Beendigung der Reaktion.
Am Ende der Reaktion wird das Gemisch auf dem Wasserbad noch 15 bis 30 min lang gekocht, dann auf-20 C gekühlt und mit der auf-20 C gekühlten Lösung von 0, 95 g (0, 005 Mol) Kupferjodid in 30 ml absolutem Äther versetzt. Die ätherische Lösung des gebildeten Dimethylkupferlithiums wird portionsweise zu der auf-70 C gekühlten Lösung von 0, 65 g (1,45 Mol) Isopropyl-
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vermischt das Reaktionsgemisch mit 25 ml gesättigter Ammoniumchloridlösung.
Die ätherische Phase wird abgetrennt und die wässerige Phase mit 2 x 10 ml Äther ausgeschüttelt. Die vereinigten ätherischen Phasen werden mit 20 ml gesättigter Kochsalzlösung ge-
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einem Hexan-Aceton-Gemisch im Verhältnis 7 : 3 gereinigt wird. Die abgetrennte Substanz wird mit trockenem Aceton von dem Absorbens gewaschen. Das Aceton wird im Vakuum abdestilliert.
0, 35 g (78%) des Isopropyl-dodekadienoates werden erhalten.
Beispiel 2 : Äthyl- [3, 7, 11-trimethyl-2 (E), 4 (E)-dodekadienoat] (I ; R'= H, Z = H, R2 = CH3
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= W5, 0 g (0, 0185 Mol) Äthyl-[3-oxo-7,11-dimethyl-4(E)-dodecenoat] werden in 50 ml wasserfreiem Äther gelöst. Unter Rühren werden 1, 15 g (0, 0385 Mol) Natriumhydrid in Form einer 20%igen öligen Suspension zugesetzt. Das Gemisch wird bei Raumtemperatur 1/2 h lang gerührt und dann tropfenweise mit der Lösung von 4, 5 g (0, 026 Mol) Diäthylchlorphosphat in 50 ml wasserfreiem Äther versetzt. Das Gemisch wird auf dem Wasserbad 8 h lang gekocht.
Die abgekühlte Lösung wird mit ätherischer Salzsäure auf PH 4 angesäuert, mit 50 ml kaltem Wasser vermischt, die organische Phase abgetrennt, die wässerige Phase mit 50 ml Äther extrahiert, die vereinigten ätherischen Phasen werden mit gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Der ölige Rückstand wird säulenchromatographisch (Kieselgel 60 ; Hexan : Aceton = 8 : 2) gereinigt.
6, 2 g (83%) Produkt werden erhalten, das gemäss 31 P-NMR-Bestimmung zu 70% aus dem 2 (Z), 4 (E)-Isomeren und zu 30% aus dem 2 (E), 4 (E)-Isomeren besteht.
IR (NaCl) : 1715,1640, 1615,1460, 1380,1365, 1270,1200, 1140,1100, 1010 ein- 'H-NMR (CDClg) : S 0, 9 (9H, d, J = 6 Hz, 3CH3), 1, 1 bis 1, 8 (14H, m, 2CH, 3CH2'2CH3)'
2, 2 (2H, m, CH2), 4, 2 (4H, k, J = 6Hz, OCH2)'5 (lH, h, J = 6Hz, OCH)
5, 3 bis 6, 8 (3H, m, CH =)
1, 4 g (3,4 mMol0 Äthyl-(3-diäthyl-phosphoryloxy-7,11-dimethyl-2,4-dodekadienoat) [enthält die Stereoisomeren 2 (Z), 4 (E) und 2 (E), 4 (E) im Verhältnis 7 : 3] werden in 25 ml wasserfreiem Äther gelöst. Die Lösung wird unter Argonatmosphäre auf-70 C gekühlt und unter Rühren mit einer frisch bereiteten, auf-25 C gekühlten Lösung von 0, 44 g (0, 02 Mol) Methyllithium versetzt.
Diese Lösung wird aus 12 ml 5%iger Methyllithium-Lösung und 100 ml absolutem Äther bereitet und enthält ausserdem 2, 0 g (0, 01 Mol) Kupfer (I) jodid. Die Dosiergeschwindigkeit wird so gewählt,
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gesättigter Ammoniumchloridlösung. Die ätherische Phase wird abgetrennt und die wässerige Phase mit 50 ml Äther extrahiert. Die vereinigten ätherischen Extrakte werden mit gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit.
Der ölige Rückstand (0, 85 g) besteht nach der gaschromatographischen Analyse zu 95% aus Äthyl- - (3, 7, 11-trimethyl-dodekadienoat). 2 (E), 4 (E)- und 2 (Z), 4 (E)-Isomeren liegen in einem Verhältnis
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Ferner werden 0, 12 g (13, 3%) Äthyl-(3,7,11-trimethyl-z(Z),4(E)-dodekadienoat erhalten.
Rf = 0, 86 (Hexan und Aceton im Verhältnis 7 : 3).
'H-NMR (CDClg) : 0, 9 (9H, m, 3CHg), l bis 1, 8 (llH, m, 2CH, 3CHg, CH3), 1, 95 (3H, d,
J = 1, 5 Hz, CH3), 2, 05 (2H, m, CH2)'5, 60 (lH, m, CH =), 6, 15 (2H, m, CH = CH).
Beispiel 3: i-Propyl-[11-methoxy-7,11-dimethyl-3-butyl-2(E),4(E)-dodekadienoat] R1 = CH3O,
Z = H, R2 = Butyl, R3 = i-C3H7)
2, 11 g (4,7 mMol) des gemäss Beispiel 1 hergestellten Isopropyl- [11-methoxy-3-diäthyl-phos- phoryloxy-7,11-dimethyl-2,4-dodekadienoat]s [enthält die Stereoisomeren 2 (Z), 4 (E) und 2 (E), 4 (E) im Verhältnis 7 : 3] werden in 30 ml wasserfreiem Äther gelöst. Die Lösung wird unter Argonatmosphäre auf-70 C gekühlt und mit einer auf-25 C gekühlten Lösung von 3, 06 g (0, 012 Mol) Kupfer(I)jodid und 2, 05 g (0, 032 Mol) Butyllithium versetzt. Zur Bereitung dieser Lösung wurden 20 ml einer 1, 63molaren Butyllithiumlösung in Hexan sowie 25 ml abs. Äther verwendet. Die
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lösung.
Die ätherische Phase wird abgetrennt und die wässerige Phase mit 100 ml Äther extrahiert.
Die vereinigten ätherischen Phasen werden mit 25 ml gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Der ölige Rückstand enthält (gaschromatographisch bestimmt) 95% Reinsubstanz, das Verhältnis von 2 (E), 4 (E)-Isomeren zu 2 (Z), 4 (E)-Isomeren beträgt 60 : 40 (Retentionszeit : 27, 5 bzw. 24, 7 min). Die Stereoisomeren werden säulenchromatographisch voneinander getrennt (Kieselgel 60, Benzol und Isopropanol im Verhältnis 10 : 0, 2)
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(25), 153 (56), 137 (19), 109 (16), 93 (9), 73 (100), 43 (68).
Beispiel 4: Isopropyl-[3,7,11-trimethyl-2(E),4(E)-dodekadienoat] (I; R1= H, Z = H, R2 =
CH3, R3=i-C3H7)
2, 2 g (7,8 mMol) Isopropyl-[3-oxo-7,11-dimethyl-4(E)-dodecenoat] werden in 50 ml wasserfreiem Äther gelöst. Zu der Lösung werden unter Rühren 0, 5 g (17 mMol) Natriumhydrid in Form einer 20%igen öligen Suspension zugegeben, und das Gemisch wird bei Raumtemperatur 1/2 h lang gerührt. Dann wird eine Lösung von 1, 7 g (0, 01 Mol) Diäthylchlorphosphat in 50 ml wasserfreiem Äther zugetropft und die Lösung auf dem Wasserbad 6 h lang gekocht. Nach dem Abkühlen wird die Lösung mit ätherischer Salzsäure auf PH 4 angesäuert und mit 25 ml Eiswasser vermischt. Die organische Phase wird abgetrennt und die wässerige Phase mit Äther extrahiert.
Die vereinigten ätherischen Phasen werden mit 25 ml gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Der ölige Rückstand wird Säulen- chromatographisch gereinigt (Kieselgel 60, Hexan : Aceton = 7 : 3).
2, 67 g (82%) der Verbindung werden erhalten. Rf = 0, 55. Wie die"P-NMR-Bestimmung zeigt, besteht das Produkt zu 70% aus dem 2 (Z), 4 (E)-Isomeren und zu 30% aus dem 2 (E), 4 (E)- - Isomeren.
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(NaCl)1, 1 g (2,6 mMol) Isopropyl-[3-diäthyl-phosphoryloxy-7,11-dimethyl-2,4-dodekadienoat] (enthält die Stereoisomeren 2 (Z), 4 (E) und 2 (E), 4 (E) im Verhältnis 7 : 3) werden in 20 ml wasserfreiem
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mit 50 ml gesättigter Ammoniumchloridlösung. Die organische Phase wird abgetrennt und die wässerige Phase mit Äther extrahier. Die vereinigten organischen Phasen werden mit gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat. getrocknet und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. 0, 7 g Rohprodukt eines gaschromatographisch bestimmten Reinheitsgrades von 95% werden erhalten. Das Produkt enthält 70% 2 (E), 4 (E) -Stereoisomeres, und 30% 2 (Z), 3 (E) -Stereoisomeres.
Die beiden Stereoisomeren werden säulenchromatographisch voneinander getrennt (Kieselgel 40,
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5 g (16 mMol) Isopropyl-[11-methoxy-3-oxo-7,11-dimethyl)-4(E)-dodecenoat] werden in 20g (0, 2 Mol) Isopropenylacetat gelöst. Nach Zugabe von 0, 2 g (1,2 mMol) wasserfreier p-Toluolsulfonsäure wird das Gemisch unter Rühren 6 h lang gekocht. Nach dem Abkühlen setzt man 50 ml Äther zu. Die ätherische Lösung wird mit 50 ml Wasser und dann mit 50 ml gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und dann eingedampft. 5, 1 g eines gelben Öls werden erhalten. Das Produkt wird über eine kurze Säule filtriert (50 g Kieselgel 60, Benzol und Äthylacetat im Verhältnis 3 : 2). Nach Entfernen des Eluiermittels erhält man 3, 5 g (62, 5%) Isopropyl- -[3-acetoxy-11-methoxy-7,11-dimethyl-2(Z),4(E)-dodekadienoat].
Rf = 0,65 (Hexan und Aceton im Verhältnis 5, : 1).
Wie durch Flüssigkeitschromatographie nachgewiesen wurde, enthält das Produkt weniger als 2% des 2 (E), 4 (E)-Stereoisomeren.
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1000 cm -1.
'H-NMR (CC1.) : 6 0, 9 (3H, d, J = 6Hz, Ci 3), 1 bis 1, 9 (19H, m, CHg, CH , CH), 2, 1 (2H, m, CH2)'2, 22 (3H, s, OCH3), 3,08 (3H, s, OCH3)'4, 9 (lH, h, J = 5Hz,
CHO), 5, 2 bis 6, 3 (3H, m, CH =).
Massenspektrum : M+ 354 (2), m/e 340 (4), 322 (6), 280 (15), 264 (7), 262 (5), 237 (8),
220 (10), 197 (15), 136 (20,124 (12), 95 (12), 81 (16), 73 (100), 69 (12),
43 (55).
Zu der Suspension von 3, 6 g (20 mMol) Kupfer (I) jodid in 100 ml wasserfreiem Äther werden bei-30 C in einer Argonatmosphäre unter Rühren 0, 83 g (38 mMol) Methyllithium in Form einer 5%igen ätherischen Lösung zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird noch 5 min gerührt und dann auf-70 C gekühlt. Bei dieser Temperatur wird die Lösung von 1, 7 g (5, 6 mMol) Isopropyl-[3-
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Ammoniumchloridlösung eingegossen. Die ätherische Phase wird abgetrennt, die wässerige Phase mit 2 x 50 ml Äther extrahiert, die vereinigten ätherischen Phasen werden mit gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und dann eingedampft. Ausbeute : 1, 2 g (82%), Rf = 0, 9 (Hexan und Aceton im Verhältnis 7 : 3.
Siedepunkt : 140 bis 142 C/6, 66 Pa. ) In
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Wie durch Flüssigkeitschromatographie nachgewiesen wurde, enthält das Produkt weniger als 2% 2 (Z), 4 (E)-Stereoisomeres.
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: 2 (E), 4 (E)-Diastereomeres : 2, 33'H-NMR (CDCl3): # 0,9 (3H, d, J = 6Hz, CH3), 1, 1 bis 1,8 (19H, m, CH, CH2, CH3), 2,1 (2H, m, CH2), 2, 3 (3H, d, J = 1, 5 Hz, CH3), 3, 2 (3H, s, OCH3)'5, 1 (lH,
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192 (17), 153 (32), 111 (33), 73 (100), 43 (26).
Beispiel 6 : Äthyl-[3,7,11-trimethyl-2(E),4(E)-dodekadienoat] R1 = Z = H, R2 = CH3, R3 = C2H5
Zu einem Gemisch aus 5 g (18 mMol) Äthyl-[3-oxo-7,11-dimethyl-4(E)-dodecenoat] und 20 g (0, 2 Mol) Isopropenylacetat werden 0, 2 g (1,2 mMol) p-Toluolsulfonsäure gegeben, und das Gemisch wird unter Rühren 6 h lang gekocht. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch mit 50 ml Äther verdünnt. Die ätherische Lösung wird mit 25 ml Wasser, dann mit 50 ml gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und dann eingedampft. Der Rückstand, 5, 4 g eines gelben Öls, wird über eine kurze Kolonne filtriert (50 g Kieselgel 60, Benzol und Äthylacetat im Verhältnis 3 : 2). Nach Abdestillieren des Lösungsmittels werden 5 g (87%) Äthyl- [3- -acetoxy-7,11-dimethyl-2(Z),4(E)-dodekadienoat] erhalten.
Rf = 0, 72 (Hexan und Aceton = 5 : 1).
Wie durch Flüssigkeitschromatographie nachgewiesen wurde, enthält das Produkt weniger
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95 (7), 91 (48), 83 (12), 81 (11), 69 (27), 65 (20), 57 (32), 56 (25),
55 (33), 43 (100), 41 (55).
Zu der auf-30 C gekühlten Suspension von 5 g (26 mMol) Kupfer (I) jodid in 100 ml wasserfreiem Äther werden unter einer Argonatmosphäre 1, 1 g (53 mMol) Methyllithium in Form einer ätherischen Lösung zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wird 5 min lang gerührt und dann auf-70 C gekühlt. Bei dieser Temperatur wird die Lösung von 3, 5 g (11 mMol) Äthyl- [3-acetoxy-7, 11-di- methyl-2 (Z), 4 (E)-dodekadienoat] in 20 ml wasserfreiem Äther tropfenweise zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird in 100 ml gesättigte Ammoniumchloridlösung eingegossen, die organische Phase wird abgetrennt und die wässerige Phase mit 2 x 50 ml Äther extrahiert.
Die vereinigten ätherischen Lösungen werden mit gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und
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: 2, 2Siedepunkt : 132 bis 135 C.6,66 Pa. In der Fachliteratur [C. A. Henrick und andere : J. Org. Chem.
40,8 (1975) ] ist ein Siedepunkt von 137 bis 142 C/39 Pa angegeben.
Wie durch Flüssigkeitschromatographie nachgewiesen wurde, enthält das Produkt weniger als 2% des 2 (Z), 4 (E)-Stereomeren.
Retentionszeit : 2(E),4(E)-Diastereomeres: 2,05 min
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(Z), 4 (E)-Diastereomeres : 2, 35IH-NMR (CCl4): 6 0,9 (9H, m, CH3), 1 bis 1, 8 (11H, m, CH, CHg, CH3), 2 (2H, m, Ci 2),
2, 15 (3H, d, J = 1, 5 Hz, Chug), 4 (2H, q, J = 7 Hz, OCH2)'5, 75 (lH, m,
CH =), 6, 15 (2H, m, CH = CH).