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Die Erfindung betrifft eine Fussleistenheizanlage zur Beheizung von Räumen, bei der mehrere im Fussleistenbereich des Raums, entlang der den Raum begrenzenden Umrisslinie aneinanderzureihende langgestreckte, elektrische und mechanische Kupplungseinrichtungen aufweisende Heizkörper mit kastenförmigem Gehäuse sowie zumindest ein Buchsen für einen Anschlussstecker aufweisendes Zwischenstück vorgesehen sind, welche Buchsen über einen von der Aussenseite des Zwischenstücks betätigbaren Schalter mit Verbindungsleitungen im Zwischenstück verbunden sind, welche Heizkörper durch die Ausbildung ihrer Gehäuse die von in ihrem Inneren angeordneten, über Leitungen gespeisten elektrischen Heizelementen stammende Wärme an den Raum teils durch Strahlung und teils durch Konvektion abgeben, wobei eine gleichzeitige Energiezufuhr zu allen Heizkörpern des Raums vorgesehen ist.
In der US-PS Nr. 3, 026, 393 ist eine elektrische Fussleistenheizanlage beschrieben, bei der einzelne Heizkörper und ein Zwischenstück, in dem die Schaltereinrichtung für die Heizanlage untergebracht ist, durch Verbindungsstücke miteinander verbunden sind, an denen die Gehäuse der Heizkörper bzw. des Zwischenstücks festgeschraubt werden. Durch die Heizkörper und das Zwischenstück erstreckt sich ein Kanal, in dem die durchgehenden elektrischen Anschlussleitungen für die Heizanlage untergebracht sind. Mit diesen Anschlussleitungen sind ferner elektrische Auslässe in Form von Buchsen verbunden, die an der Oberseite der Heizanlage angebracht sind.
Diese bekannte Heizanlage macht somit von der bekannten Massnahme Gebrauch, elektrische Speiseleitungen für Steckerbuchsen, die fest in einem Raum angebracht sind, längs einer Wand unten anzubringen und in länglichen Abschirmungen, die die Fussleiste bilden, einzuschliessen. Dabei bildet die Heizanlage selbst die Abschirmung. Von Nachteil ist bei der bekannten Heizanlage jedoch, dass sie zufolge der Verwendung der gesonderten Verbindungsstücke und der durchgehenden Anschlussleitungen verhältnismässig umständlich zu montieren ist, wobei insbesondere eine Änderung der Anordnung, etwa wenn die Auslässe bzw. Buchsen an einer andern Stelle gewünscht werden, mit einem hohen Montageaufwand verbunden ist.
Ein weiterer Nachteil ist darin gelegen, dass beim Anstecken von elektrischen Verbrauchern, wie Lampen oder Rundfunkempfängern, an die Buchsen durch die Thermostat-Regelung der Heizanlage mit ihren Schaltvorgängen Störungen, wie Lichtschwankungen oder knackende Störgeräusche, verursacht werden.
Ziel der Erfindung ist es daher, eine Fussleistenheizanlage der eingang angegebenen Art zu schaffen, die einfach montiert bzw. ummontiert werden kann und so eine grössere Freiheit in der Anordnung der Zwischenstücke bzw. eine grössere Flexibilität bezüglich der Anordnung der Buchsen ermöglicht, ohne dass angeschlossene Verbraucher Störungen im Takt mit einer Thermostatregelung unterworfen werden.
Die erfindungsgemässe Fussleistenheizanlage der eingangs erwähnten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkörper und das Zwischenstück durch an ihren Enden vorgesehene Stecker einerseits bzw. Buchsen anderseits miteinander gekuppelt sind, welche mit Verbindungsleitungen in den Heizkörpern bzw. im Zwischenstück verbunden sind, und dass die Verbindungsleitungen in den Heizkörpern und im Zwischenstück zwei Phasenleiter und einen Nulleiter umfassen, wobei die Heizelemente mit dem einen Phasenleiter und dem Nulleiter verbunden sind, die für den Anschlussstecker vorgesehenen Buchsen des Zwischenstücks hingegen mit dem andern Phasenleiter und dem Nulleiter verbunden sind.
Durch diese Ausbildung wird auf einfache Weise eine bequeme Montage der Heizanlage ermöglicht, wobei auch eine spätere Änderung, wenn Buchsen bei einer Veränderung der Wohnungseinrichtung an andern Stellen gewünscht werden, problemlos und rasch durchgeführt werden kann. Dabei wird auch auf durch die Verwendung der Heizanlage als Abschirmung für Speiseleitungen bedingte Umstände Rücksicht genommen, wie etwa darauf, dass es bei Heizanlagen im Hinblick auf die in den Heizkörpern vorgesehenen elektrischen Heizdrähte problematisch ist, Leitungen ohne Vorsehen eines gesonderten Kanals einfach einzuziehen, da bei einem Kontakt dieser Leitungen mit den Heizdrähten z. B. die Isolierung beschädigt werden könnte.
Diesen Umständen wird insbesondere durch die an den einzelnen Heizkörpern und Zwischenstücken vorgesehenen, mit darin bereits fest verlegten Verbindungsleitungen verbundenen Buchsen bzw.
Stecker Rechnung getragen. Dabei wird durch die Verbindung der Heizelemente bzw. der Buchsen mit verschiedenen Phasenleitern nichtsdestoweniger ein vom elektrischen Speisesystem für die Heizelemente unabhängiges Spannungsversorgungssystem für die Buchsen und damit für im Auf-
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