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Wellen können auch volle benutzt werden, in welchem Falle aussen liegende Leitungen wie beispielsweise bei den gewöhnlichen Sauggebläsen vorgesehen sind. Der Behälter 33 kann, wenn nötig durch einen Sammelbeutel 35 (Fig. 3) vergrössert werden.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise : Während die Rotationsscheibe mit entsprechender Geschwindigkeit angetrieben wird und der Behälter 33, sowie der Sammelbeutel 35 mit Fluidum gefüllt worden sind, wird durch die hohle Welle 19 und die Zuleitungskanäle 18 das die festen Teilchen enthaltende Fluidum in die Separierungskanäle 14 eingelassen. Nachdem das Fluidum im Behälter 33 den erforderlichen Gegendruck findet, werden nur die festen Teilchen in den Behälter ausgeschleudert, während das Fluidum, welches jene Teilchen in die Separierungskanäle 14 'mitgeführt hat, in den Behälter nicht gelangen kann, sondern durch die Kanäle 16 und die hohle Welle 20 gereinigt abfliesst.
Wenn die Vorrichtung zum Trennen nach dem spezifischen Gesicht bezw. nach der Grösse, von in einem Fluidum verschlämmten festen Teilchen angewendet werden soll, sind ausser den schon erwähnten Kanälen 18, 14 und 16 noch Kanäle 13 (Fig. 5) vorgesehen, welche die äusseren Mündungen der Separierungskanäle 14 mit einem um die Welle 20 angebrachten, ringförmigen Kanal verbinden. Der in den Fig. 1 und 3 ersichtliche, nicht bewegliche Behälter 33 ist in Fig. 5 durch die rotierenden Kanäle 91, 93, 95 ersetzt, obgleich eine solche Veränderung für die Durchführung des Verfahrens nicht absolut notwendig ist. Der Kanal 93 an den äusseren Mündungen der Separierungskanäle kommuniziert durch die Kanäle 91, 95 mit der Zuleitung bezw. der Ab- leitung des durchströmenden Fluidums.
Durch ein von einer Pumpe oder einem höher gelegenen Behälter führendes Rohr (in der
Zeichnung nicht dargestellt) wird mit regelbarer Geschwindigkeit Fluidum in die separierung- kanäle 14 eingepresst, sei es von dem Behälter 33 aus oder bei der in Fig. 5 dargestellten Aus- fübrungsform des Apparates, von dem Ringkanal um die Welle 20 durch die Kanäle 13, oder auch in einer anderen zweckmässigen Weise.
Bei der beschriebenen Vorrichtung wird die Trennung nach dem spezifischen Gewicht bezw. der Grösse der in einem Fluidum verschlämmten festen Teile in folgender Weise bewirkt :
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Gleichzeitig wird auch durch die Kanäle 13 oder wie oben erwähnt, in anderer Weise in den äusseren Mündungen jener Kanäle eine angemessene Menge Fluidum in der Zeiteinheit ein- gelassen, derart, dass die von aussen nach innen gerichteten Flüssigkeitsströmungen in diesen
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diesen eingepresst wird und mit angemessener Geschwindigkeit nach innen strömt.
Dieses Ver- fahren ist jedoch weniger vorteilhaft, da das Eintreten des Fluidums in die schnell rotierenden Kanäle Stösse und Wirbelbewegungen veranlasst, demzufolge die Vorrichtung mehr Triebkraft verlangt, die Trennung Störungen erleidet und somit weniger vollständig wird.
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weildasdenSeparierunsgkanaldurchströmendeFluidumdannnurschwieriginRotationgebracht werden kann, welcher Übelstand aber durch Anbringung von radialen Rippen oder dergl. in dem Kanal behoben werden kann, durch welche Rippen der Kanal in mehrere Rinnen oder Passagen abgeteilt wird.
Um zu verhindern, dass beim Trennen von festen Teilchen nach dem spezifischen Gewicht bezw. der Grösse die beträchtlich schwereren bezw. grösseren Teilchen gegen andere in entgegengesetzter Richtung sich bewegende Teilchen von geringerem spezifischen Gewicht bezw. Grösse
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den Separierungskanal 14 von aussen nach innen strömende Fluidum, unter verhältnismässig grosser Neigung jene Schicht durchläuft, und hierbei die spezifisch leichteren bezw. kleineren Teilchen mitnimmt, ohne dass diese mit den spezifisch schwereren bezw. grösseren Teilchen zusammenstossen, welche entgegengesetzt zur Stromrichtung geführt werden sollen.
Um ein noch vollständigeres Abscheiden sämtlicher in dem Fluidum befindlichen festen Teilchen zu bewirken, kann man die in Fig. 8 dargestellte Anordnung der Separierungskanäle 14 und Ablasskanäle 16 benützen. Diesen ist eine grössere Querschnittsfläche gegeben, damit die nach innen gegen die Rotationsachse gerichtete Strömungsgeschwindigkeit in jenen Kanälen so unbedeutend ausfalle, dass die Einwirkung der Fluidumströmung auf die festen Partikel noch geringer als die der Zentrifugalkraft sei.
Wie früher erwähnt, ist in Fig. 5 eine Abänderung dargestellt, nach welcher der in Fig. 3 veranschaulichte'feste Behälter 3, 3 durch einen den Rotationskörper umschliessenden und mit ihm rotierenden, die Kanäle. 91, 93 und 95 enthaltenden Behälter ersetzt ist, weiters dass der Sammelbeutel 35 nebst der in diesem Falle nötigen, oben angebrachten Separierungskammer 103 (Fig. 6) in einiger Entfernung von dem Separierungsapparat aufgestellt ist.
Im übrigen sind in den Fig. 5 und 6 bereits beschriebene Anordnungen dargestellt, durch welche ein zirkulierendes Fluidum, von einer Zirkulationspumpe 102 getrieben, die in den Kanal 93 geschleuderten festen
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zirkulierenden Fluidum aufgenommenen festen Teilchen laufen durch den Kanal PJ. den um die Welle 19 angeordneten ringförmigen Kanal 97', die Büchse 101 und endlich durch das nach der Separierungskammer 103 fiihrende Rohr 99, in welcher sie sich ablagern. Das in dieser Kammer
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Teilchen aufnimmt u. s. w.
Der in Fig. 3 dargestellte Sammelheutel kann natürlich auch entfernt von der Schleuder aufgestellt werden und versehen mit einer Separierungskammer. ähnlich jener nach 103 mit demBehälter33inVerbindunggebrachtwerden.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Verfahren zum Abscheiden von in einem Fluidum verschlämmten, festen Körpern durch Schleudern, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Fluidum in einen oder mehrere um eine Achse rotierende Kanäle eingelassen und durch dieselben in einen die Kanäle umgebenden. stillstehenden oder rotierenden Behälter geschleudert wird, welcher ein Fiuidum von solchem Druck enthält.
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