AT369593B - Stromrichtererregeranordnung fuer eine synchronmaschine - Google Patents

Stromrichtererregeranordnung fuer eine synchronmaschine

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AT369593B
AT369593B AT106381A AT106381A AT369593B AT 369593 B AT369593 B AT 369593B AT 106381 A AT106381 A AT 106381A AT 106381 A AT106381 A AT 106381A AT 369593 B AT369593 B AT 369593B
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AT106381A
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ATA106381A (de
Inventor
Gottfried Dipl Ing Reitinger
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Elin Union Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/26Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Stromrichtererregeranordnung für eine Synchronmaschine mit einer an mindestens ein Schleifringpaar angeschlossenen Erregerwicklung und mit zwei mehrphasigen
Stromrichtern, denen mindestens ein Erregerstromregler vorgeschaltet ist, wobei jedes der zwei oder mehreren Schleifringpaare mit dem Gleichstromausgang des zugehörigen gittergesteuerten
Stromrichters verbunden ist und wobei den Erregerstromreglern der gittergesteuerten Stromrichter ein gemeinsamer Differenzstromregler als Zusatzregler vorgeschaltet ist, nach Patent Nr. 357643. 



   Wie bereits im Stammpatent ausgeführt, haben grosse Synchronmaschinen mit Schleifringen bei hohen Polradstromstärken mehrfach einseitig untereinander verbundene Bürsten bzw. Schleifring- systeme. Um eine gleichmässige Stromaufteilung zwischen den Bürstengruppen bzw. zwischen den
Schleifringen zu erreichen, werden die negativen Widerstandstemperaturkoeffizienten der Kohle- bürsten durch Serienschaltung von ohmschen Widerständen (mit positivem Temperaturkoeffizient) pro paralleler Gruppe kompensiert. 



   Der Nachteil dieser bekannten Schaltungsanordnung besteht in den zusätzlichen Erregerver- lusten durch die ohmschen Serienwiderstände und somit in der Verschlechterung des Maschinen- wirkungsgrades. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese zusätzlichen Erregerverluste zu ver- meiden, vor allem auch bei Maschinen mittlerer Grösse, die nur ein Schleifringpaar aufweisen. 



   Gemäss der Erfindung ist die Stromrichtererregeranordnung der eingangs angeführten Art da- durch gekennzeichnet, dass als Schleifringsystem ein einziges Schleifringpaar mit mindestens zwei zur gleichmässigen   Stromaufteilung   untereinander dienenden Bürstenpaaren vorgesehen, wobei auf jeden der beiden Schleifringe mindestens zwei Bürsten aufliegen, und dass die Bürstenpaare jeweils mit dem Gleichstromausgang des zugehörigen gittergesteuerten Stromrichters verbunden sind. 



   Durch die Anordnung von mindestens zwei Bürsten auf jeden Schleifring ist im Betrieb ein Ausgleichsstrom gegeben. Dieser Ausgleichsstrom wurde bisher, wie eingangs beschrieben, vermieden. 



   Die Erfindung verhindert diese Ausgleichsströme, trotzdem diese eingangs erwähnten Widerstände nicht vorgesehen werden. Gemäss der Erfindung des Stammpatentes wird ein Differenzstromregler angeordnet, der diese Ausgleichsströme durch die elektronisçhe Steuerung der Stromrichter vermeidet. Der Differenzstromregler arbeitet natürlich verlustlos. 



   Bei einer Maschine mit mehr als zwei Bürsten pro Schleifring weist der Differenzstromregler eben mehr Eingänge auf. 



   Ein weiterer Vorteil dieser Massnahme ist, dass mit serienmässig gefertigten Entregungsschaltgeräten kleinerer Nennströme das Auslangen gefunden wird und dadurch eine Kostensenkung erreicht werden kann. 



   Beim betriebsmässigen Abschalten des Polradstromes kann nur dem einen der Erregerstromregler die Sollwert-Null-Vorgabe für den Strom eingegeben werden, wobei die zwangsweise Führung des andern Stromrichters durch den Stromregler erfolgt. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass nur eine Schaltung für die Sollwert-Null-Vorgabe benötigt wird, wodurch auch der Bauteilaufwand und die Kosten der Elektronik vermindert werden. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung besteht in der einfachen Art bei betriebsmässigem Abschalten die Hauptkontakte des Entregungsschalters zu entlasten. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 den Synchrongenerator mit dem Schleifring-Bürstensystem und Fig. 2 den Elektronikteil in einer Prinzipdarstellung. 



   Der   Synchrongenerator-l-benötigt   für die Polradwicklung --2-- einen derart hohen Magnetisierungsgleichstrom, dass mit dem einer   Bürste --16   bzw. 19-- pro Schleifring --3 bzw. 4-- 
 EMI1.1 
 --17ter --5 und 6-- von einem eigenen gittergesteuerten Stromrichter-7 und 8-- mit Gleichstrom versorgt. Im Drehstromteil der Stromrichter werden über   Messwandler --9   und 10-- die zugeführten Ströme erfasst und als Regelgrösse den zugehörigen Stromreglern --11 und   12-- zugeführt,   die ihrerseits die Steuersätze-13 und   14-- für   die Stromrichter --7 und 8-- regeln. 

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   Der   Differenzstromregler-15-sorgt   dafür, dass unabhängig von den   Übergangswiderstän-   den in beiden Schleifring-Bürstensystemen die gleichen Erregerströme   fliessen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Stromrichtererregeranordnung für eine Synchronmaschine mit einer an mindestens ein Schleifringpaar angeschlossenen Erregerwicklung und mit zwei mehrphasigen Stromrichtern, denen mindestens ein Erregerstromregler vorgeschaltet ist, wobei jedes der zwei oder mehreren Schleifringpaare mit dem Gleichstromausgang des zugehörigen gittergesteuerten Stromrichters verbunden ist und wobei den Erregerstromreglern der gittergesteuerten Stromrichter ein gemeinsamer Differenzstromregler als Zusatzregler vorgeschaltet ist, nach Patent Nr. 357643, dadurch gekennzeichnet, dass als Schleifringsystem ein einziges Schleifringpaar (3,4) mit mindestens zwei zur gleichmässigen Stromaufteilung untereinander dienenden Bürstenpaaren (16 bis 19) vorgesehen ist, wobei auf jeden der beiden Schleifringe (3,4) mindestens zwei Bürsten (16,17 bzw.
    18,19) aufliegen, und dass die Bürstenpaare (16,18, 17,19) jeweils mit dem Gleichstromausgang des zugehörigen gittergesteuerten Stromrichters (7,8) verbunden sind.
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