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Vorrichtung zur Auffrischung schlechter Luft.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Auffrischung von beispielsweise durch Atmung verschlechteter Luft, wie sie besonders leicht in Unterseebooten entstehen kann. Diese Auffrischung erfolgt in bekannter Weise, indem man die Luft durch Agentien
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Anreicherung der Luft mit Sanerstoff stattfindet.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, die zur Luftauffrischung in einem Unterseeboote dient.
Fig. 1 ist ein senkrechter Längsschnitt durch ein Element des in Fig. 2 bei einem Unterseeboote schematisch dargestellten Apparates.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung enthält eine beliebige Anzahl, beispielsweise sieben Patronen a, welche aus zylindrischen Metallmänteln bestehen, die mittels vorteilhaft gewölbter Böden b, c abgeschlossen und z. B. mit einer Kaliumsuperoxydmasse d gefüllt
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frischungsmasse zugeführt und durch die Rohrleitung i die aufgefrischte Luft abgeführt.
Die Verbindung zwischen den Patronen a und den Rohren h und i wird durch Röhrchen k gebildet, welche in die Platten f und g eingesetzt werden können. Die Röhrchen k gehen durch entsprechende Löcher der gewölbten Böden b und c hindurch und sind mit zackigen Köpfen m versehen, die auf den Patronen enden ruhen. Die Löcher in den Böden sind genügend gross, um die zackigen Köpfe durchzulassen und werden durch an den Rohrchen k angeordnete Dichtungsringe verschlossen. Die Röhrchen k sind überdies mit Fenstern n versehen, durch welche di ? l. oft durchtritt, wenn die Dichtungsringe nach dem Einsetzen der Patronen zwischen die Platten f und g die Abdichtung zwischen diesen Platten und den Böden bund c bewirken.
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In Fig 2 ist eine Batterie dargestellt, die aus beispielsweise drei Elementen 1, 2, 3 der in Fig. 1 gezeichneten Art zusammengesetzt ist. Die Luftzuführungsleitungen 7. N, ss dieser E) emente können durch einen gemeinsamen Verteilungshahn 4 mit der Druck- leitung 19 eines zur Ansaugung der Luft dienenden Ventilators 5 und die LuftabftihrÍll1gs-
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leitungen 10, 11, 12 durch einen gemeinsamen Vertoilungshahn 6 mit einer Austritts- öffnung 20 fir die aufgefrischte Luft in und ausser Verbindung gesetzt werden.
Durch eine Rohrleitung 13 mit Absperrhahn 14 kann das Rohr 10 mit dem Rohre 8, durch eine Leitung 15 mit dem Absperrventil 16 die Rohrleitungen 11 mit der Rohrleitung 9 und durch eine Leitung 17 mit Absperrhahn 18 die Rohrleitung 12 mit der Rohrleitung 7 verbunden werden.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende : Der Verteilungshahn 4 wird beispielsweise so eingestellt, dass die von dem Ventilator 5 angesaugte, durch Atmung verschlechtere Luft durch das Rohr 7 in das Element 1 eintritt. Während nun die Hähne 16 und 18 geschlossen bleiben, wird der Hahn 14 geöffnet und durch den Verteilungshahn 6 die Rohrleitung 11 mit der Austrittsleitung 20 in Verbindung gesetzt. Die Luft strömt dann aus der Druckleitung 19 durch das Rohr 7 in das Element 1, wird in diesem, eventuell unter Entwicklung von Sauerstoff, von ihrem Kohlensäure-und Wasserdampf- gehalt befreit und strömt durch das Rohr 13 in das Element 2 über, in welchem sie nochmals gereinigt wird und sich eventuell wiederum mit Sauerstoff anreichert.
Die völlig aufgefrischte Luft tritt durch das Rohr 11 und die Austrittsleitung 20 in das Boot zurück.
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so eingestellt, dass die Druckleitung 19 mit dem Rohre 8 in Verbindung steht. Werden dann nach Verstellung des Hahnes 6 die Rohrleitungen 12 und 20 miteinander in Verbindung gesetzt, so strömt die verschlechterte Luft durch das Rohr 8 in das Element 2, aus diesem durch das Rohr 15 in das Element 3 und tritt durch die Rohrleitungen 12
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schlossen, der Hahn 18 geöffnet und einerseits werden die Rohrleitungen 19 und 9, andererseits die Rohrleitungen 10 und 20 miteinander verbunden.
Die Luft geht dann durch das Rohr 9 in das Element 3, aus diesem durch die Rohrleitung 17 in das Elf'ment 1, in welchem inzwischen frische Patronen eingesetzt worden sind und durch die Rohr- h'itungen und 20 in das Boot zurück.