AT364282B - Feuerwaffe - Google Patents

Feuerwaffe

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AT364282B
AT364282B AT746879A AT746879A AT364282B AT 364282 B AT364282 B AT 364282B AT 746879 A AT746879 A AT 746879A AT 746879 A AT746879 A AT 746879A AT 364282 B AT364282 B AT 364282B
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/08Cartridge belts
    • F42B39/087Feed belts manufactured from fabric or plastics material

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Feuerwaffe, vorzugsweise auf eine Handfeuerwaffe und insbesondere auf eine Maschinenwaffe, mit einem feststehenden oder axial gegen Federkraft beweg- baren Lauf, der ein Geschosslager aufweist, hinter dem eine Explosionskammer angeordnet ist, in der ein Treibmittel mit Hilfe eines auslösbaren Abzugs zündbar ist und die wenigstens einen, wäh-   ! rend   der Füllphase offnenen, in Zündlage durch eine Schliesseinrichtung verschlossenen, Zufuhrkanal für wenigstens ein Strömungsmedium aus einem, vorzugsweise für mehrere Schüsse, reichenden,
Vorratsbehälter aufweist, welches Medium schon für sich oder nach Mischung mit wenigstens einem weiteren solchen brennbar und durch Zündung entzündbar ist.

   Dabei sei der   Begriff"Handfeuer-   waffe" allgemein für sämtliche Schusswaffen verstanden, bei welchen ein Mann allein (mit seinen
Händen) imstande ist, die Waffe zu transportieren und zu bedienen. 



   Neben den durch die Explosion eines Treibmittels betriebenen Handfeuerwaffen sind bereits seit dem 15. Jahrhundert sogenannte Windbüchsen bekannt, bei welchen mechanisch komprimierte
Druckluft die Treibkraft des Schiesspulvers ersetzte. Seit Ende des vergangenen Jahrhunderts kennt man auch sogenannte Gasgewehre (Giffard 1889), welche mit flüssigem   Cl : betrieben   wurden. Das   flüssige COz   wurde hiebei in Stahlbehältern   mitgeführt.   welche an die Waffe angeschraubt wurden.
Durch Betätigen des Abzugs der Waffe wurde kurzzeitig ein Ventil geöffnet, um Gas in die Expan- sionskammer einströmen zu lassen. Der Sättigungsdruck des   COz,   welcher bei   +20 C   rund 57 bar beträgt, dient hier als Treibkraft.

   Die Erfindung von Giffard erlebte nach fast 70 Jahren, nachdem sie schon beinahe vergessen war, eine Renaissance, als man zuerst in den USA Trainingswaffen nach dem gleichen Prinzip herzustellen begann, welche sich wegen des billigen Schiessens bald grosser Beliebtheit erfreuten   (z. B.   Crosman). Hiebei wird das flüssige   CO,   kleinen Stahlkapseln entnommen, wie sie auch bei Heimsyphonen zur Erzeugung von Sodawasser Anwendung finden. Eine solche Kapsel reicht für zirka 50 Schüsse. 



   Nun sind aus verschiedenen Literaturstellen, beispielsweise aus der DE-PS Nr. 1728074 auch
Feuerwaffen der eingangs genannten Art bekanntgeworden, bei denen entweder der Sauerstoff für die Verbrennung des Treibgases in einem gesonderten Behälter vorgesehen sein muss oder das Treib- mittel für sich-etwa durch vorherige Beimischung eines   Sauerstoffträgers-hochexplosiv   ist. 



   In beiden Fällen ist die Handhabung der Waffe äusserst gefährlich, weil schon kleine Störungen, z. B. Lecks in den Zuleitungen des Treibgases und des Sauerstoffes oder Erschütterungen bei bereits den Sauerstoffträger aufweisenden Treibmitteln, zur Explosion bzw. zur Gefährdung des Benutzers führen können. Darüber hinaus macht selbstverständlich die Mitführung eines gesonderten Behälters für den Sauerstoff bzw. den Sauerstoffträger die Waffe an sich unhandlicher. 



   Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine sicherere und handlichere Feuerwaffe zu schaffen, und dies gelingt erfindungsgemäss dadurch, dass eine Ansaugleitung für die Umgebungsluft, sowie eine Verdichtungseinrichtung vorgesehen ist. Damit ist die Verwendung eines Treibstoffes möglich, der mit der Umgebungsluft zur Explosion gebracht werden kann, wie sich dies bei Brennkraftmaschinen schon vielfach bewährt hat. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der nachfolgenden Beschreibung von in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemässe Feuerwaffe in einem Längsschnitt, zu der Fig. 2 den Ladeverschluss in seiner Ladestellung veranschaulicht.

   Die Fig. 3A, 3B stellen eine kükenartige Variante eines Geschosslagers in zwei verschiedenen Stellungen dar, das in Fig. 3C in einem weiteren Längsschnitt dargestellt ist, dessen Schnittebene zu der der Fig. 3A, 3B um   900 gedreht ist.   Die Fig. 4 und 5 zeigen in Längsschnitten einen   Dichtkonus- und   einen Querblockverschluss in weiteren erfindungsgemässen Ausführungsformen, wogegen Fig. 6 eine Schnittdarstellung eines Drehkükenblockverschlusses ist, der gemäss der Erfindung entsprechend der an Hand der Fig. 4 oder der Fig. 5 erläuterten Betätigung betreibbar ist. Die Fig. 7 und 8 veranschaulichen weitere Ausführungsbeispiele jeweils in einem Längsschnitt. 



   Ein   Lauf --1- (Fig. 1)   ist entgegen der Kraft einer Feder-2-axial verschiebbar. Der   Lauf -1- weist   ein   Geschosslager -3- auf,   hinter dem eine Explosionskammer --4- vorgesehen ist, in der eine Explosion mit Hilfe eines   Abzugs --5-- auslösbar   ist. Hiezu ist der   Auslöser --5--   mit einer Halteklinke --6-- verbunden, die im gespannten Zustand der Waffe in eine Rastausnehmung --6a-- eines Verdichterkolbens --10-- eingreift. In dieser Stellung gibt aber der Verdichter- 

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 der Waffe öffenbar ist. Dadurch wird der Zutritt von Treibmittel aus einem Vorratsbehäl- ter --8-- an der Waffe freigegeben und das Treibmittel kann in die Explosionskammer --4-- strömen. 



   Im wesentlichen gleichzeitig mit dem Öffnen des Absperrventils --19--, vorzugsweise jedoch unmittelbar danach, wird durch das Betätigen des Abzugs --5-- die Halteklinke --6-- aus der Rastausnehmung --6a-- herausgezogen, worauf der Verdichterkolben --10-- unter der Wirkung einer Druckfeder --11-- nach vorne schnellt und dabei das in die   Explosionskammer --4-- eingeführte   Treibmittel verdichtet. An der der Explosionskammer --4-- abgewandten Seite des Verdichterkolbens - entsteht dabei ein Unterdruck, der das Öffnen eines Ansaugventils --9a-- entgegen dem Druck einer Feder --9c-- und damit das Ansaugen von Luft bewirkt. Gleichzeitig wird jedoch infolge des in der Explosionskammer --4-- herrschenden Verdichtungsdruckes ein an der Stirnfläche des Kolbens --10-vorgesehenes   Schliessventil --12-- geschlossen   gehalten.

   Dadurch ist die Verbindung zwischen der Explosionskammer --4-- und dem die Feder --11-- aufnehmenden Ansaugraum über einen Ansaugkanal --9b-- unterbrochen. 



   Sobald nun das in der Explosionskammer --4-- mit Luft vermischte und verdichtete Treibstoffgemisch mit Hilfe einer   Zündkerze --17-- entzündet   wird, treibt die Explosion einerseits das im   Geschosslager --3-- befindliche Geschoss --15-- aus   dem Lauf, gleichzeitig aber auch den Verdichterkolben --10-- entgegen dem Drucke der   Feder --11-- zurück   gegen das Ansaugventil --9a--, bis die Klinke --6-- wieder in der Rastausnehmung --6a-- verklinkt. Infolge der grösseren Masse setzt erst dann die Rückstossbewegung des   Laufes --1-- ein.   



   Wie aus Fig. l ersichtlich, ist die Wandstärke des Laufes-l-im Bereiche des Geschosslagers --3-- so gross bemessen, dass sie dem Durchmesser eines Geschosses --16-- entspricht. Dieses Geschoss --16-- stützt somit in der in   Fig. 1   dargestellten Lage das im   Geschosslager --3-- befindliche     Geschoss --15-- ab.   Im Zuge der Rückstossbewegung des   Laufes --1-- gelangt   aber das Geschoss --16-- in den Bereich einer   Ladeöffnung --13--,   bis diese Ladeöffnung --13-- mit der das stützend Geschoss --16-- aufnehmenden Öffnung --14-- im Laufmantel fluchtet   (Fig. 2).   Die Ladeöffnung --13-- ist mit einem nicht dargestellten, an sich bekannten Magazin verbunden, in dem die einzelnen Geschosse mit Hilfe einer Feder gegen den Lauf --1-- gedrückt werden.

   Wenn daher die beiden   Öffnungen --13, 14-- miteinander   fluchten, wird das   Geschoss --16-- unter   der Wirkung der 
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Während der Bewegung des Verdichtungskolbens --10-- gegen das Ansaugventil --9a-- wird das letztere geschlossen und damit die im Raume der Feder --11-- eingeschlossene Luft verdichtet. 



  Sobald ihr Druck den Druck auf der Seite der   Explosionskammer-4-übersteigt,   öffnet sie das   Rückschlagventil --12--,   so dass die Explosionskammer --4-- durch die eindringende Luft zunächst gespült, nach dem Verschliessen durch das nachrückende   Geschoss --16-- jedoch   neuerdings mit Frischluft gefüllt wird. 



   Somit ist die Waffe zum Abfeuern des nächsten Schusses bereit. Soll Dauerfeuer gegeben werden und wird der Abzug --5-- weiterhin gedrückt, so bleibt auch die Klinke --6-- in ihrer zurückgezogenen Stellung und kann daher nicht in die Rastausnehmung --6a-- eingreifen. Der Verdichterkol-   ben --10-- fährt   deshalb unter der Wirkung der Druckfeder --11-- nach dem Erreichen seiner hinteren Totpunktlage wieder gegen die Explosionskammer vor und verdichtet das darin mittlerweile eingeströmte Gemisch, worauf ein neuer Schuss ausgelöst wird. Dabei kann die Zündungsgeschwindigkeit und die über den   Zuführkanal --7-- zugeführte   Treibmittelmenge in ähnlicher Weise geregelt werden, wie dies von Benzinmotoren bekannt ist. Beispielsweise kann die maximale Öffnungsstel- 
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 elektronischen Oszillator erfolgt.

   Auch kann der Abzug --5-- ähnlich dem Gashebel bei einem Kraftfahrzeug durch stärkeres oder schwächeres Niederdrücken die Schussgeschwindigkeit regeln. Alternativ zur Verwendung einer   Zündkerze --17-- kann   die Zündung bei Verwendung eines entsprechen- 

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 den Treibmittels auch durch Selbstzündung oder mittels einer Glühkerze wie bei einem Dieselmotor erfolgen. Sollte einmal eine Explosion unterbleiben, weil entweder das Geschossmagazin oder der   Treibmittelbehälter --8-- leer   sind bzw. auf Grund eines Versagens der Waffe, so braucht der   Lauf-l-zum   Spannen des Verdichterkolbens --10-- lediglich in seine hintere Totpunktlage gescho-   . ben   werden, worauf die   Klinke   --6-- den Kolben --10-- wieder festhält. 



   Als Treibmittel kommt prinzipiell jedes unter Beimischung von Luft explodierbare Gas in Fra- ge. Vorzugsweise wird jedoch ein Flüssiggas, wie Propan oder Butan verwendet. Es sei auch er- wähnt, dass in der Stellung nach   Fig. 1   der Verdichterkolben --10-- den Zufuhrkanal --7-- völlig verschliesst, wie auch der Lauf --1-- die --1-- die Öffnung --13-- geschlossen hält. Zur Abdichtung können gegebenenfalls Kolbenringe vorgesehen sein, wie sie aus dem Motorenbau bekannt sind. Derartige
Kolbenringe können dann beispielsweise zwischen dem Lauf --1-- und einem Führungskanal --19a-- vorgesehen sein, an dessen Stirnfläche sich die Feder --z-- abstützt. 



   Zum rascheren Druckabbau kann zusätzlich eine   Auspufföffnung --18-- vorgesehen   sein, die in der Ruhelage des   Laufes --1-- mit   einer damit fluchtenden Bohrung --18a-- des Laufes fluchtet, so dass nach dem Zurückweichen des Verdichterkolbens --10- und vor der Rückstossbewe- gung des Laufes-l-die verbrannten Gase auch durch diese   Öffnung --18, 18a-- entweichen   können. 



   Die Fig. 3 zeigt einen Ladeverschluss, bei dem das Geschosslager als Innenbohrung eines flachen
Drehkükens --20-- ausgeführt ist, das in eine passende Ausfräsung des   Laufes-l-eingeführt   wird und das einen federnden Mitnehmerarm --26-- aufweist, der bei der Bewegung des Lau-   fes-l-an   der Innenfläche des Führungskanals --19-- federnd anliegend gleitet.

   Erreicht dieser   Mitnehmerarm -26-- im   Zuge der Bewegung des Laufes --1-- eine Wendevertiefung --27--, so fällt er in diese ein, wodurch das Wenden des Drehkükens aus seiner Schusslage in die Ladelage bzw. umgekehrt erreicht wird. 
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 hier im Gegensatz zur später besprochenen Fig. 6 nur eine plazierende, nicht aber eine abdichtende Aufgabe. 
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 sind die folgenden, in den Fig. 4 bis 6 gezeigten drei Varianten von Ladeverschlüssen selbstdichtend und können auch bei feststehendem Lauf Anwendung finden. Die Betätigung dieser Ladeverschlüsse muss dabei mit der Bewegung des Verdichterkolbens gekoppelt werden. Vorzugsweise geschieht dies pneumatisch oder mittels einer mechanischen Mitnahmeeinrichtung. 



   So zeigt die Fig. 4 einen Dichtkonusverschluss mit einem   Laderüssel --22--,   der mechanisch durch den   Verdichterkolben --10-- betätigbar   ist. Die   Explosionskammer-4-- läuft   hier in ihrem vorderen Teil in dem konischen   Laderüssel --22- aus,   der im hinteren Laufende, hinter dem Ge-   schosslager --3-- mit   Passsitz eingeschliffen ist und so in seiner dichtenden Lage die Ladeöffnung --13b-- im Mantel des   Laufes --la-- vollständig   verschliesst.

   Darüber hinaus presst der Lade-   rüssel --22- in   dieser Lage das Geschoss --15-- fest in seinen Sitz im   Geschosslager --3-,   so dass diese Art von Ladeverschluss vom Beginn der Verdichtungsphase an eine optimale Abdichtung des Laufes --la-- sichert. 
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 und beispielsweise entsprechend   Fig. 1   ausgebildete Verdichterkolben --10-- geführt ist. 



   Die Zylinderwand --36-- ist hier selbst als in einem Zylinderraum des Laufes-l-in Achs- 
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 des Kolbens --10-- in der hinteren Totlage vergrössert werden. Zur Erzielung eines Druckausgleiches zwecks Verbesserung der Beweglichkeit der Zylinderwand --36-- ist ein   Überströmkanal --32- vor-   gesehen. 



   Gemäss Fig. 5 ist ein pneumatisch betätigter   Querblockverschluss --32-- vorgesehen,   der in seiner Funktion einem Schieberventil vergleichbar ist. Hiebei wird das Geschosslager von der Bohrung des Schieberventils gebildet. Zur Steuerung dieses Verschlusses kann hier der sich auf der Rückseite des Verdichterkolbens --10-- bei dessen Rückwärtsbewegung gegen die Feder --11-- hin (vgl.   Fig. 1)   aufbauende Luftdruck herangezogen werden. Diese an der Kolbenrückseite komprimierte Frischluft wird einem Arbeitszylinder --33-- über eine   Druckluftleitung --46-- zugeführt,   in dem der   Querblockverschluss --32-- gegen   die Kraft einer Feder --47-- verschiebbar ist, der nun durch den Luftdruck bis zu einem Anschlag --38-- bewegt wird.

   Bei Erreichen dieser Stellung, der Ladestellung, gibt der als Kolben im   Arbeitszylinder --33-- ausgebildete Verschlussblock --32-- einen   Luftablaufkanal --44-- in der Zylinderwand frei, wodurch die überschüssige Luft in die Explosions-   kammer --4-- überströmen   kann und dort zur Spülung derselben und des Verdichtungszylinders dient. Gleichzeitig wird durch den Druck einer nicht dargestellten Feder das jeweils nächste Geschoss --16-- in das   Geschosslager --3-- des Querblockverschlusses --32-- parallel   zur Laufachse und bis zu einem Anschlag --34-- eingeschoben.

   Nach dem Übertritt der den Querblockverschluss -   betätigenden   Luft in die Explosionskammer --4-- vermindert sich der Druck in der Leitung --46-- so weit, dass der   Verschluss --32-- unter   der Wirkung der Feder --47-- wieder in die in Fig. 5 gezeigte Lage zurückkehren kann. Die Geschwindigkeit des Druckabbaues wird durch den Querschnitt des   Kanals --44- bestimmt,   der gegebenenfalls   (z. B.   über ein mit der Geschwindigkeitsregulierung der Schlussfolge verstellbares Drosselventil) einstellbar ist. Falls erforderlich, kann ein weiterer, nach aussen führender Luftablaufkanal vorgesehen sein. 
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 verschlüssen Anwendung finden.

   In jedem Fall empfiehlt es sich, die zur Betätigung des Arbeitskolbens herangezogene Druckluft auch zur Spülung der Explosionskammer --4-- und des Verdichtungszylinders heranzuziehen, wie dies oben beschrieben ist. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 6 ist das   Geschosslager --3-- von   der Bohrung eines abgedichteten   Drehkükens --20a-- gebildet.   Dieses   Küken --20a-- ist   mit einem   Betätigungshebel --56-   verbunden, der seinerseits in ähnlicher Weise wie bei Fig. 5 oder mittels einer mechanischen Betätigungseinrichtung betätigbar ist. 



   Die Fig. 7 zeigt wieder eine mit einem Gas-Luft-Gemisch zu betreibende Waffe mit bewegbarem Lauf, doch liegt der Unterschied zu   Fig. 1   darin, dass der Verdichterkolben --10-- bei dem hier gezeigten Rückstosslader mit dem Lauf --1-- eine festverbundene Einheit bildet und nicht wie in Fig. 1 als vom Gasdruck getriebener Kolben in einem an die Explosionskammer anschliessenden Verdichtungszylinder ausgebildet ist. Durch den bewegbaren   Lauf-l-müssen   daher beide erforderlichen Arbeitsfunktionen ausgeführt werden ; nämlich das Verdichten des Gemisches und das Laden des Geschosses, so dass der konstruktive Aufwand für solch eine Waffe verringert wird. Alles übrige ist aus dem zu Fig. 1 Gesagten bekannt und bedarf keiner weiteren Erklärung. 



   Fig. 8 stellt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen, als Gasdrucklader ausgebildeten Waffe mit feststehendem Lauf und pneumatisch betätigtem   Dichtkonus-Verschluss --22a--   ähnlich Fig. 4 dar. Der Übersichtlichkeit halber sind dabei einige Teile weggelassen, wie eine   Kolbenfeder   für den Verdichterkolben --10--, die hier innen oder aussen über einen in einem   Schlitz-72-geführten Kolbenbolzen-35-angreifen   kann, der Abzug --5-- mit der Halteklinke --6-- (vgl.   Fig. 1,   7) und das Gasabsperrventil --7--, sowie der   Gasvorratsbehälter --8--.   



   Die Funktion dieser Waffe weicht von der des in Fig. 1 dargestellten Gasdruckladers dahingehend ab, dass letzterer einen bewegbaren Lauf aufweist, der gleichzeitig den Ladeverschluss billet, wogegen hier ein starrer Lauf und ein Dichtkonusverschluss vorgesehen sind, welch letzterer m Gegensatz zu Fig. 4 nicht mechanisch sondern pneumatisch betätigt wird, wobei wieder die DruckLuft anschliessend der   Explosionskammer --4-- als Spülluft   zugeführt wird. 



   Dies wird dadurch ermöglicht, dass der den Kolben --10-- führende Verdichtungszylinder --60-- 
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 und von letzterem im Schusslage gegen den Lauf --10-- gedrückten kolbenzrtigen Dichtkonusver-   schluss -22a-- ausgebildet.   Der bei der Explosion sich rückwärts bewegende Verdichterkolben-10verdichtet die an seiner Rückseite befindliche Frischluft und drückt sie durch das querverlaufende   Ende --63- eines L ngskanals -74- in   einen Luftspalt --76-- zwischen der Vorderseite des Kolben- 
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 beginnt nun, sobald dieser Druck denjenigen im Verbrennungsteil des Zylinders --60-- übersteigt, dem Verdichterkolben --10-- folgend im   Zylinder --60-- rückwärts   zu gleiten, bis er mit einem 
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 Rückseite ein Unterdruck zu bilden,

   welch letzterer über den Kanal --74-- auf die Stirnfläche des Kolbenendes --70-- wirkt. Dadurch bewegt sich der   Ladeverschluss --22a-- wieder   zurück in die in Fig. 8 dargestellte Schusslage. 



   Es sei erwähnt, dass ein eventueller Eingriff in das Verdichtungssystem von Hand aus zum Spannen oder Entspannen über die nach aussen ragenden Enden des   Kolbenbolzens --77- erfolgen   kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Feuerwaffe, vorzugsweise Handfeuerwaffe, insbesondere Maschinenwaffe, mit einem feststehenden oder axial gegen Federkraft bewegbaren Lauf, der ein Geschosslager aufweist, hinter dem eine Explosionskammer angeordnet ist, in der ein Treibmittel mit Hilfe eines auslösenden Abzugs zündbar ist und die wenigstens einen, während der Füllphase offenen, in Zündlage durch eine Schliesseinrichtung verschlossenen, Zufuhrkanal für wenigstens ein Strömungsmedium aus einem, vorzugsweise für mehrere Schüsse reichenden, Vorratsbehälter aufweist, welches Medium schon für sich oder nach Mischung mit wenigstens einem weiteren solchen brennbar und durch Zündung entzündbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ansaugleitung (9b) für die Umgebungsluft, sowie eine Verdichtungseinrichtung (10) vorgesehen ist. 
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Claims (1)

  1. ren Verdichterkolben (10) aufweist.
    3. Feuerwaffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdichterkolben mit dem Lauf eine fest verbundene Einheit bildet und mit diesem zusammen durch den Rückstoss des jeweils vorhergehenden Schusses bzw. durch Spannen von Hand aus innerhalb des führenden Zylinders in eine hintere Totlage bringbar und gegebenenfalls in dieser Lage, wie an sich bekannt, durch eine durch den Abzug auslösbare Halteeinrichtung arretierbar ist.
    4. Feuerwaffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdichterkolben als die Explosionskammer hinten abschliessender Kolben ausgebildet ist, welcher in einem an die Explosionskammer anschliessenden und in dieselbe übergehenden Zylinderraum geführt ist, und durch einen reil der Explosionskraft des jeweils vorhergehenden Schusses - bzw. durch Spannen von Hand aus-in eine hintere Totlage bringbar und gegebenenfalls im wesentlichen in dieser Lage, wie an sich bekannt, durch eine durch den Abzug auslösbare Halteeinrichtung arretierbar ist.
    5. Feuerwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass für die Zünlung des Treibmittel-Luft-Gemisches wenigstens eine Zündkerze vorgesehen ist, die zur Erzeugung les Zündstromes zweckmässig mit einem hinsichtlich des Zündzeitpunktes justierbaren Batterieunterbrecher-, Magnet- oder Piezogenerator verbunden ist.
    6. Feuerwaffe nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an der <Desc/Clms Page number 6> Hinterseite des Verdichterkolbens (10) vorkomprimierte Frischluft für die Betätigung des Ladeverschlusses über eine Leitung (46 ; 74) einer mit dem Ladeverschluss (22a ; 32) verbundenen Kolbenfläche zur Betätigung desselben zuführbar ist, und dass vorzugsweise wenigstens ein von dieser Kolbenfläche freigebbarer Kanal (44 ; 77) entlang ihrer Bewegungsbahn vorgesehen ist, durch den die die Kolbenfläche belastende Druckluft zur "Spülung" dem verbrennungsseitigen Teil des Verdichtungszylinders zuführbar ist (Fig. 5, 8).
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