AT3635U1 - Schleifscheibe - Google Patents

Schleifscheibe Download PDF

Info

Publication number
AT3635U1
AT3635U1 AT0804699U AT804699U AT3635U1 AT 3635 U1 AT3635 U1 AT 3635U1 AT 0804699 U AT0804699 U AT 0804699U AT 804699 U AT804699 U AT 804699U AT 3635 U1 AT3635 U1 AT 3635U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
grinding wheel
segment
grinding
segments
wheel according
Prior art date
Application number
AT0804699U
Other languages
English (en)
Original Assignee
Swarovski Tyrolit Schleif
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Swarovski Tyrolit Schleif filed Critical Swarovski Tyrolit Schleif
Priority to AT0804699U priority Critical patent/AT3635U1/de
Publication of AT3635U1 publication Critical patent/AT3635U1/de

Links

Landscapes

  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Abstract

Schleifscheibe mit einer Vielzahl über den Umfang verteilter, durch Fugen voneinander getrennter, Schleifkörner enthaltender Schleifsegmente, wobei die Umfangsfläche (4) der einzelnen Segmente (2) in einer Seitenansicht auf die Schleifscheibe (1) von der Kreisform (6) abweicht, genau eine oder zwei vorstehende Stellen (5) aufweist und konvex oder konkav gekrümmt ist.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schleifscheibe mit einer Vielzahl über den Umfang verteilter, durch Fugen voneinander getrennter, Schleifkörner enthaltender Schleifsegmente Die   Schleifsegmente herkömmlicher Schleifscheiben sind   in ungebrauchtem Zustand so geformt, dass ihre Umfangsflächen alle auf einer die Schleifscheibe einhüllenden Zylinderfläche liegen.

   Diese Schleifscheiben weisen kurz nach Schleifbeginn einen markanten Leistungseinbruch auf, der durch den gleichzeitigen Wegbruch zahlreicher oberflächlicher   Schleifkörner erklärbar ! st   Der Einbruch ist teilweise so auffällig, dass Schleifscheiben als Reklamation an den Produzenten zurückgesandt werden Obwohl sich die Schleifscheibe bei Fortsetzung des Schleifvorganges nach relativ kurzer Zeit teilweise wieder   erholt,     ist dieser anfängliche   Leistungseinbruch dennoch äusserst störend Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schleifscheibe anzubieten, die von Anfang an mit zufriedenstellender Schleifleistung eingesetzt werden kann. 



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Umfangsfläche der einzelnen Segmente in einer Seitenansicht auf die Schleifscheibe von der Kreisform abweicht, wobei die Umrisslinie der Umfangsfläche Jedes Segmentes genau eine oder zwei über die Kreisform vorstehende Stellen aufweist und konvex oder konkav gekrümmt ist. 



  Ausführliche Versuche haben gezeigt, dass bel einer derartigen Ausgestaltung der für herkömmliche Schleifscheiben typische anfangliche Leistungseinbruch nicht mehr auftritt Eine mögliche Erklärung besteht darin, dass zunächst nur die   oberflächlichen Schleifkörner   an der oder den vorstehenden Stellen beim ersten Kontakt der neuen Schleifscheibe mit dem zu schleifende Material weggerissen werden, wobei sich diese Stellen aufgrund der dort herrschenden hohen Belastung rasch nachschleifen. Gleichzeitig werden In den tieferliegenden Oberflachenbereichen der Segmente aufgrund der geringeren Belastung weniger   Schleifkörner   aus dem Bindemittel herausgebrochen, sodass insgesamt eine gleichmässige Schleifleistung erhalten bleibt. 



  Weiters haben die Versuche gezeigt, dass es ausreicht, wenn in einer Seitenansicht die Tangenten an die Umrisslinie der Umfangsflache jedes Segmentes mit dem jeweiligen, durch die Schleifscheibenmitte verlaufenden Radius einen um weniger als 200, vorzugsweise 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 weniger   als 100 vom   rechten Winkel abweichenden Winkel einschliessen. Der   erfindungsgemässe   Effekt tritt also bereits bei sehr flach ausgebildeten Vorsprüngen auf. 



  Besonders einfach herzustellen sind Schleifscheiben, bei denen jedes Segment genau eine, an einem fugenseltigen Rand des Segmentes angeordnete vorstehende Stelle aufweist. Die Schleifleistung lässt sich in diesem Fall dadurch optimieren, dass die Segmente abwechselnd derart angeordnet sind, dass an jede zweite Fuge die vorstehenden Stellen der benachbarten Segmente angrenzen. 



  Weitere Einzelheiten und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung. Dabei zeigt : Flg. 1 eine Schleifscheibe nach dem Stand der Technik, Fig. 2a einen Ausschnitt einer erfindungsgemässen Schleifscheibe in Seitenansicht, Fig. 2b die dazugehörige Ansicht in der Ebene der Schleifscheibe, Fig. 3a einen Ausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemassen
Schleifscheibe, Fig. 3b die dazugehörige Ansicht in der Ebene der Schleifscheibe,   Flg.   4 ein einzelnes Schleifsegment mit einer einzigen, mittig vorstehenden Stelle in
Seitenansicht, Fig. 5 sowie 6 ein einzelnes Schleifsegment mit einer einzigen, an einem fugenseitigen Rand vorstehenden Stelle in Seitenansicht und Fig. 7 ein Diagramm   zur Schnittleistung unterschiedlicher Schleifscheiben.   



  Fig. 1 zeigt eine Schleifscheibe 1 nach dem Stand der Technik, die eine Vielzahl über den Umfang verteilter, durch Fugen 3 voneinander getrennter Schleifsegmente 2 aufweist. Die Umfangsflächen 4 der Schleifsegmente 2 sind so ausgestaltet, dass sie in ungebrauchtem Zustand alle auf einer die Schleifscheibe 1 einhüllenden Zylinderfläche liegen. In der dargestellten Seitenansicht liegen somit die Umrisslinien der Umfangsflächen 4 alle auf einer Kreisform 6 aufweisenden Linie, wobei der Mittelpunkt des Kreises mit der Schleifscheibenmitte 8 der Schleifscheibe 1 zusammenfällt. 



  Die Fig. 2a und 2b zeigen im Gegensatz dazu eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemässen Schleifscheibe 1. Grundsätzlich ist dazu anzumerken, dass der Begriff 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 "Schleifscheibe" Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung sehr weit zu sehen ist und auch Trennscheiben sowie Schleifsägen umfasst. Wie die Abbildungen zeigen, sind die   Schleifkörner enthaltenden Schleifsegmente   2 entlang des Umfangs der Schleifscheibe 1 aneinandergereiht, wobei zwischen den einzelnen Schleifsegmenten 2 Fugen 3 vorgesehen sind, die die einzelnen Schleifsegmente 2 voneinander trennen. Erfindungswesentlich ist, dass die Umrisslinie der Umfangsfläche 4 jedes Segmentes 2 in Seitenansicht von der strichliert eingezeichneten Kreisform 6 abweicht und jedes Segment 2 eine vorstehende Stelle 5 aufweist.

   Die Segmente 2 sind dabei abwechselnd derart angeordnet, dass an jede zweite Fuge 3 die vorstehenden Stellen 5 der benachbarten Segmente 2 angrenzen Der Unterschied der Fig. 3a und 3b zu den Fig. 2a und 2b liegt dann, dass die Segmente 2 nicht nur eine, an einem fugenseitigen Rand angeordnete vorstehende Stelle 5 aufweisen, sondern jeweils zwei vorstehende Stellen 5 Die Fig. 4 bis 6 zeigen jeweils einzelne Schleifsegmente 2 in verschiedenen   erfindungsgemässen   Ausgestaltungen. 



  Das in Fig. 4 gezeigte Segment 2 weist eine einzige, mittig angeordnete vorstehende Stelle 5 auf, wobei die Umrisslinie der Umfangsfläche 4 konvex gekrümmt ist Das Segment 2 weist in Seitenansicht eine zu dem durch die Mitte des Segmentes 2 verlaufenden Radius 9 symmetrische Form auf. 



  Bei dem in Fig 5 gezeigten Schleifsegment 2 ist eine einzige vorstehende Stelle 5 kombiniert mit einer Umfangsfläche 4, die in Seitenansicht konkav gekrümmt ist. 



  Im Gegensatz dazu ist in Fig. 6 eine einzelne vorstehende Stelle 5 mit einer Umfangsfläche 4 kombiniert, die in Seitenansicht konvex gekrümmt erscheint Die Tangenten 7 an die Umrisslinie der Umfangsfläche 4 schliessen dabei mit den jeweiligen Radien 9 einen um weniger   als 200   vom rechten Winkel abweichenden Winkel a ein In Fig. 7 sind die Leistungskurven einer herkömmlichen Schleifscheibe (Linie 11) und die Leistungskurve einer erfindungsgemässen Schleifscheibe (Linie 10) gezeigt. Es ist deutlich zu erkennen, dass der für Schleifscheiben nach dem Stand der Technik typische anfängliche Leistungseinbruch (Bereich 12) bei   erfindungsgemässen   Schleifscheiben nicht mehr auftritt 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Es sei abschliessend noch darauf hingewiesen, dass sich die Erfindung in analoger Welse auch auf Bohrkronen anwenden lässt.

Claims (1)

  1. Ansprüche : 1. Schleifscheibe mit einer Vielzahl über den Umfang verteilter, durch Fugen voneinander getrennter, Schleifkörner enthaltender Schleifsegmente, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsfläche (4) der einzelnen Segmente (2) in einer Seitenansicht auf die Schleifscheibe (1) von der Kreisform (6) abweicht, wobei die Umrisslinie der Umfangs- fläche (4) Jedes Segmentes (2) genau eine oder zwei über die Kreisform (6) vorstehende Stellen (5) aufweist und konvex oder konkav gekrümmt ist 2.
    Schleifscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass In einer Seitenansicht die Tangenten (7) an die Umrisslinie der Umfangsfläche (4) jedes Segmentes (2) mit dem jeweiligen, durch die Schleifscheibenmitte (8) verlaufenden Radius (9) einen um weniger als 20 , vorzugsweise weniger als 100 vom rechten Winkel abweichenden Winkel (a) einschliessen 3 Schleifscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Jedes Segment (2) eine in Seitenansicht zu dem durch die Mitte des Segmentes (2) verlaufenden Radius (9) symmetrische Form aufweist.
    4. Schleifscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Segment (2) genau eine, an einem fugenseitigen Rand des Segmentes (2) angeordnete vorstehende Stelle (5) aufweist.
    5. Schleifscheibe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente (2) abwechselnd derart angeordnet sind, dass an jede zweite Fuge (3) die vorstehenden Stellen (5) der benachbarten Segmente (2) angrenzen.
    6. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Segment (2) genau eine mittig angeordnete vorstehende Stelle (5) aufweist.
    7. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Segment (2) genau zwei, an den fugenseltigen Rändern des Segmentes (2) angeordnete vorstehende Stellen (5) aufweist.
AT0804699U 1998-07-27 1999-06-25 Schleifscheibe AT3635U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0804699U AT3635U1 (de) 1998-07-27 1999-06-25 Schleifscheibe

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT128598 1998-07-27
AT0804699U AT3635U1 (de) 1998-07-27 1999-06-25 Schleifscheibe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT3635U1 true AT3635U1 (de) 2000-06-26

Family

ID=25595428

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0804699U AT3635U1 (de) 1998-07-27 1999-06-25 Schleifscheibe

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT3635U1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE602005001842T2 (de) Schleifelement
EP0287847B1 (de) Schneidwerkzeug
DE2647630B2 (de) Deckband für einen Laufschaufelkranz einer axial durchströmten Turbine
CH651236A5 (de) Vorrichtung zum einschneiden von saegezaehnen in laengs- oder bandsaegeblaetter.
AT3635U1 (de) Schleifscheibe
DE69713968T2 (de) Fächerschleifscheibe
DE2226245A1 (de) Wendeplatten-messerkopf, insbesondere fuer holz- und kunststoffbearbeitung
DE29911665U1 (de) Schleifscheibe
EP0143336A2 (de) Polierscheibe oder -walze
DE2740574A1 (de) Schleifteller fuer einen rotationsschleifer
DE9416221U1 (de) Räumwerkzeug
AT410912B (de) Abrichtrolle für schleifscheiben
DE674788C (de) Schrotmuehle mit Mahlzapfen
DE102006043989A1 (de) Lamellenschleifscheibe
DE102023204455A1 (de) Schleifscheibenanordnung
DE1817398A1 (de) Zylinderspannwerkzeug mit gleichzeitiger und gleichmaessiger Wirkung aller Spannelemente
DE558200C (de) Ringfoermiger Schleiferstein zur Gewinnung von Holzschliff
DE3533194C1 (en) Rotor for a worm centrifuge with a reinforcement consisting of wear plates
DE19712448A1 (de) Stammblatt für ein rotierendes Bearbeitungswerkzeug
DE2658219A1 (de) Reibungseinrichtung fuer eine kupplungsscheibe
DE3610187C2 (de)
DE2747790C3 (de) Raspelwerkzeug
AT8123B (de) Schutzplatten für Schleif- und Polierscheiben.
DE102013107798A1 (de) Walzenmühle
DE20018756U1 (de) Schleif- oder Polierwerkzeug

Legal Events

Date Code Title Description
MN9K Cancelled due to lapse of time