AT363038B - Zentrifugalreiniger fuer fluessigkeiten - Google Patents

Zentrifugalreiniger fuer fluessigkeiten

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AT363038B AT0715078A AT715078A AT363038B AT 363038 B AT363038 B AT 363038B AT 0715078 A AT0715078 A AT 0715078A AT 715078 A AT715078 A AT 715078A AT 363038 B AT363038 B AT 363038B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B5/00Other centrifuges
    • B04B5/005Centrifugal separators or filters for fluid circulation systems, e.g. for lubricant oil circulation systems

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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


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   Mit dieser Anordnung der Platten können die Teilchen, deren Dichte derjenigen der zu reinigenden Flüssigkeit nahekommt, bei ihrer Bewegung längs der Einlagen aufgehalten und als Ausscheidung angesammelt werden. 



   Der gemäss der Erfindung ausgeführte Zentrifugalreiniger gestattet es, den Reinigungsgrad, insbesondere bei Fremdstoffen mit verhältnismässig kleiner Dichte, beispielsweise von Gummi, um ein Mehrfaches zu verbessern. 



   Nachstehend soll die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert werden ; in diesen   zeigt : Fig. l   im Längsschnitt den erfindungsgemässen Zentrifugalreiniger für Flüssigkeiten, Fig. 2 einen Abschnitt des Bandspiralenquerschnittes in einer Ansicht von unten, Fig. 3 eine Abwicklung des Bandes mit Einlagen, in vergrössertem Massstab, und Fig. 4 einen durch Nachbarwindungen des Bandes und der Einlagen gebildeten Schlitz, in vergrössertem Massstab. 



   Der Zentrifugalreiniger für Flüssigkeiten enthält eine vertikal angeordnete Hohlachse --1-- (Fig. 1), die mit ihrem unteren Ende auf einer Grundplatte --2-- starr befestigt ist. Der Hohlraum "A" der Hohlachse --1-- steht in seinem unteren Teil mit einem   Eintrittsstutzen --3-- für   die zu reinigende Flüssigkeit und mit einem   Austrittsstutzen --4-- für   die gereinigte Flüssigkeit in Verbindung. 



   Das befestigte Ende der   Hohlachse --1-- ist   von einem Blindflansch --5-- abgedeckt. Auf der Hohlachse-l-sitzt in   Lagern --6   und 7-- drehbar gelagert ein zylindrischer   Läufer-8-',   in dem die eigentliche Zentrifugalreinigung der Flüssigkeit vor sich geht. Am oberen Ende der   Hohlachse --1-- ist   eine Druckscheibe --9-- angebracht, die den inneren Hohlraum des Läufers - über ein innerhalb des   Hohlraumes "A" der Hohlachse --1-- befindliches Rohrstück --10--   mit dem Austrittsstutzen --4-- verbindet.

   Die Druckscheibe --9-- dient einmal zur Umwälzung der gereinigten Flüssigkeit und stellt zum andern ein oberes Drucklager des   Läufers --8-- dar.   Die   Hohlachse --1-- weist Zufuhröffnungen --11-- auf,   durch die die Flüssigkeit in den Hohlraum "B" 
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 förmig gewundenen Band --13--, zwischen dessen Windungen parallel zur   Hohlachse --1-- in   radialer Richtung   Einlagen-14- (Fig. 2)   eine nach der andern derart untergebracht sind, dass sie am Umfang gleichmässig verteilte Radialreihen formen. Die Einlagen --14-- bilden zusammen mit den Windungen des Bandes --13-- Schlitze --15--, deren Breite durch die Stärke der Einlagen - bestimmt ist.

   In die   Hülse --12-- sind   ein unteres --16-- und ein oberes   Flügelrad--17--   (Fig. 1), die unter bzw. über der Spirale des Bandes --13-- angeordnet sind, eingepresst. Das untere Flügelrad --16-- umfasst einen Flansch --18-- mit am Umfang gleichmässig verteilten Radialrippen --19-- und einem Unterteil, der als   Riemenscheibe --20-- ausgeführt   ist, mit deren Hilfe der   Läufer --8-- über   einen (nicht gezeigten) Keilriementrieb mit einem (nicht gezeigten) Antrieb verbunden ist. Das Flügelrad --16-- erteilt der Flüssigkeit einen Drall und zentriert gleichzeitig den   Läufer --8-- im Lager --6--.   



   Das obere Flügelrad --17-- enthält einen Flansch --21-- mit am Umfang gleichmässig verteilten Radialrippen --22--, zentriert den   Läufer --8-- im Lager --7-- und   erteilt der Flüssigkeit einen Drall. 



   Die Hülse --12--, die   Hohlachse --1-- und   die Radialkanäle des Flügelrades --16-- schliessen einen Hohlraum "B" ein, über den die Flüssigkeit den   Schlitzen --15-- zugeführt   wird, während zur Abführung der Flüssigkeit aus den   Schlitzen --15-- Radialkanäle   des Flügelrades --17-dienen. 



   Der   Läufer --8-- ist   von einem   Gehäuse --23-- abgedeckt,   das am Flansch --18-- des Flügel-   rades --16-- durch   einen Sprengring --24-- fixiert ist. 



   Im oberen Teil des   Gehäuses --23-- befindet   sich ein mit einem Stopfen --25-- abschliessbares Luftloch zur Entlüftung des   Läufers --8-- bei   dessen Füllung mit Flüssigkeit. Um ein Aussickern der Flüssigkeit aus dem   Läufer --8-- zu   verhindern, ist zwischen dem unteren   Flügelrad --16--   und der   Hohlachse   --1-- eine Dichtung --26-- vorgesehen. 



   In der Hohlachse --1-- ist ein Kanal --27-- vorgesehen, durch den an die Dichtung --26-und das Lager --6-- gereinigte Flüssigkeit geleitet wird. 



   Das Band --13-- ist gefaltet ausgeführt, wobei die Falten, wie aus der Fig. 2 ersichtlich 

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 ist, zur Hohlachse --1-- parallel verlaufen und die Einlagen --14-- in den Faltenscheiteln untergebracht sind und am Umfang gleichmässig verteilte Radialreihen bilden. Zur Erzeugung und Fixierung der Falten ist die Hülse --12-- mit Rippen --28-- versehen, die am Umfang gleichmässig verteilt sind und mit Reihen von Einlagen-14-abwechseln, wobei sie auf entsprechenden Einlagenreihen aufliegen, während auf der Seite des   Gehäuses --23-- Rippen --29-- angeordnet   sind, derart, dass sie mit den Rippen --28-- abwechseln und auf entsprechenden Reihen von Einlagen - 14-- aufliegen.

   Die Rippen --29-- besitzen an ihrem oberen und unteren Ende kegelförmige Nasen --30--, die in ihnen entsprechende Vertiefungen in den Radialrippen --19 bzw. 22-- des unteren - bzw. oberen   Flügelrades --17- hineinragen.   



   Um Fremdstoffteilchen von einer Dichte, welche der Dichte der zu reinigenden Flüssigkeit nahekommt, aufhalten zu können, sind über die gesamte Länge jeder Reihe von Einlagen --14-auf der Auslaufseite des Läufers --8-- Platten --31-- (Fig.1, 3) angeordnet. Jede dieser Platten - ist breiter als eine   Einlage --14- und   ragt beidseits der Einlagen --14-- in einer Länge   "1" vor,   die 20 bis 40% der   Breite "h" des Schlitzes --15-- beträgt.   Die   Länge 111" wird   mit Rücksicht auf die Viskosität der zu reinigenden Flüssigkeit und ihre Durchgangsgeschwindigkeit im Schlitz gewählt. 



   Die Wirkungsweise des Zentrifugalreinigers für Flüssigkeiten ist die folgende :
Der flüssigkeitsgefüllte   Läufer --8-- wird   über einen (nicht gezeigten) Keilriementrieb von einem (nicht gezeigten) Antrieb in Drehbewegung gesetzt. Die zu reinigende Flüssigkeit tritt bei C durch den Stutzen --3-- in den Zentrifugalreiniger ein.

   Die Flussrichtung ist durch Pfeile angedeutet. Über den   Hohlraum" A",   die   Zufuhröffnungen --11-- in   der   Hohlachse --1-- und   den Hohlraum"B"gelangt die Flüssigkeit in die Radialkanäle zwischen den Radialrippen --19-- des Flügelrades --16--, wo sie von den Radialrippen --19-- in Drehbewegung mit der Winkelgeschwindigkeit des   Läufers --8-- gesetzt   wird, und erreicht von unten in ihrem Fortlauf durch die zwischen den benachbarten Bandspiralenabschnitten des Bandes --13-- und den   Einlagen-14-der Einlagenreihen   
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 Weg H, zurücklegend (dieser Wert hängt von den Eigenschaften der zu trennenden Phasen und dem Betriebszustand des Zentrifugalreinigers ab) durchqueren die Fremdstoffteilchen "a" (Fig.3, 4)   und"b"der   schweren bzw.

   leichten dispersen Phase den Schlitz --15-- und setzen sich auf den gegenüberliegenden Oberflächen des Bandes --13-- ab, und werden sodann infolge Neigung des Bandes --13-- durch die Fliehkräfte an die Einlagen --14-- abgeschleudert, wo sie Abschei-   dungen "d" und "e" bilden.   Die (in der Fig. 3 gestrichelten) Gleitbahnen der Teilchen hängen vom Verhältnis der Abschwemmkraft des Flüssigkeitsstromes und der Tangentialkomponente der Fliehkraft 
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 werden können, haben einen minimalen Reibungswinkel und rollen daher zum Keilzonenscheitel des Schlitzes --15-- ab (vgl. die in Fig. 4 mit   a'und b'bezeichneten   Feststoffteilchen), wo eine Strömung praktisch ausbleibt, weil die Flüssigkeitsgeschwindigkeiten dem Quadrat der Schlitzhöhe proportional sind.

   Mit der Abscheidung, die sich aus Grobteilchen und/oder aus Teilchen mit einem erhöhten Reibwert zusammensetzt, werden automatisch die Bedingungen geschaffen, unter denen die Teilchen, die sonst in einem gewöhnlichen Spalt leicht mitgerissen würden, in der Keilzone des Spaltes des erfindungsgemässen Zentrifugalreinigers aufgehalten werden. Die mitreissanfälligsten Teilchen werden zusätzlich von den Platten --31-- aufgehalten, die auf der gesamten Länge jeder 
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    d. h.Platten -31-- bilden   ausserdem zusammen mit den Einlagen --14-- und dem Band --13-- im Schlitz - höhenmässig beträchtliche Toträume, in denen die sich an den Einlagen entlang bewegenden Teilchen zum Stillstand gezwungen werden und sich als Abscheidungen "f" (Fig.3) und "g" ansammeln.

   Die Platten --31-- wirken darüber hinaus als Hindernisse, an denen eine ausgeschiedene disperse flüssige Phase"i"aufgehalten wird. Diese flüssige Phase tropft dann in den Rippenzwischenraum des   Flügelrades --16-- ab   und wird weiters tropfweise in   einen Schlammfänger "D"     (Fig. l)   abgeleitet oder kann aus dem Zentrifugalreiniger in einer beliebigen bekannten zweckdien- 

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 lichen Weise kontinuierlich ausgetragen werden. Die   Platten --31-- schwächen   auch die Corioliskräfte ab, die vom   Flügelrad --17-- her   auf den auslaufseitigen Teil der Schlitze --15-- einwirken, und tragen damit zu einer besseren Hydrodynamik des Stromes bei. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Zentrifugalreiniger für Flüssigkeiten, der eine senkrecht angeordnete und auf einer Grundplatte starr befestigte Hohlachse enthält, welche einen Einlauf und einen Auslauf für die Flüssigkeit besitzt, die mit den entsprechenden Hohlräumen eines auf der Hohlachse drehbar gelagerten zylindrischen Läufers in Verbindung steht, wobei im Innern des Läufers koaxial zur Hohlachse eine Hülse mit einem daran befestigten, spiralförmig gewickelten Band angeordnet ist, zwischen dessen Nachbarwindungen Einlagen parallel zur Hohlachse und radial hintereinander vorgesehen sind, die zusammen mit dem Band Schlitze zum Flüssigkeitsdurchgang bilden, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (13) mit zickzackförmigen Falten gewickelt ist, wobei die Falten parallel zur Hohlachse   (1)   verlaufen und die Einlagen (14)

   in den Faltenscheiteln untergebracht sind, derart, dass jeweils einem Faltenscheitel mit einem geringeren radialen Abstand von der Drehachse Faltenscheitel mit einem grösseren radialen Abstand von der Drehachse benachbart sind.

Claims (1)

  1. 2. Zentrifugalreiniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der gesamten Länge jeder aus den Einlagen (14) gebildeten Radialreihe am auslaufseitigen Stirnende des zylindrischen Läufers (8) eine Platte (31) angeordnet ist, die beidseits der Radialreihe der Einlagen (14) in einer Länge vorragt, die 20 bis 40% der Breite des Schlitzes (15) beträgt.
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