AT363033B - Hohlladung mit dreibeingestell - Google Patents

Hohlladung mit dreibeingestell

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AT363033B
AT363033B AT555879A AT555879A AT363033B AT 363033 B AT363033 B AT 363033B AT 555879 A AT555879 A AT 555879A AT 555879 A AT555879 A AT 555879A AT 363033 B AT363033 B AT 363033B
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/08Blasting cartridges, i.e. case and explosive with cavities in the charge, e.g. hollow-charge blasting cartridges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Hohlladung mit Dreibeingestell. 



   Hohlladungen, die   z. B.   zum Niederbringen von Sprenglöchern in Strassenoberflächen dienen, sind allgemein bekannt und haben üblicherweise die äussere Form eines Zylinders, an den an einer
Seite ein Kegelstumpf anschliesst. 



   Die Hohlladungen müssen in einem gewissen, von der Art der Ladung abhängigen Abstand von der zu durchschlagenden Zielfläche angeordnet werden, um optimale Wirkung zu erzielen. Wich- tig ist dabei, dass der Plasmastrahl im rechten Winkel auf die Zielfläche auftrifft. 



   Zum Aufstellen von Schneidladungen ist es   z. B.   bekanntgeworden, die Schneidladungen mit klappbar angelenkten, seitenwandartigen Stützen (AT-PS Nr. 350456) zu versehen, bzw. mit zwei im Bereich der Längskanten der Ladung angelenkten Bügeln (AT-PS Nr. 325492). 



   Eine gegenüber dieser Lösung günstigere Lösung ist die Verwendung von Dreibeinen. In die- sem Zusammenhang sind Aufsetzgestelle bekannt, u. zw. Gestelle in Form eines Rings, in den die
Hohlladung eingesetzt wird und der mit drei fixen Beinen ausgestattet ist, sowie Gestelle in Form eines Dreibeins, an dessen höchsten Punkt die Hohlladung mit einer Kette aufgehängt wird. Weiter- hin ist aus der AT-PS Nr. 326021 ein schwenkbares Dreibein für Hohlladungen bekanntgeworden, bei dem die Beine schwenkbar an einem an der Hohlladung angeordneten Ring vorgesehen sind. 



   Diese Gestelle haben folgende Nachteile : Ist. die Zielfläche nicht horizontal, neigt das Ring- gestell zum Umfallen ; es ist weiterhin ein äusserst sperriger Bauteil, der gesondert von der Hohl- ladung transportiert werden muss. Auf der andern Seite wird bei Verwendung des Kettendreibeins und nicht horizontaler Zielfläche der Plasmastrahl nicht im rechten Winkel auf die Zielfläche auf- treffen, da die Hohlladung frei hängt, und somit der Wirkungsgrad stark vermindert. 



   Es bestand die Aufgabe, eine Hohlladung mit Dreibeingestell zu schaffen, die die Mängel der bisher bekannten Ausführungen nicht aufweist, mit der also Bodenunebenheiten ohne weiteres ausgleich- und der Plasmastrahl im rechten Winkel auf die Zielfläche richtbar sind, und wobei das Dreibeingestell so wenig sperrig ist, dass es zusammen mit der Hohlladung eine Liefereinheit bilden kann, so dass in jeder Situation unmittelbare Einsatzbereitschaft gegeben ist. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss vor allem dadurch gelöst, dass die Beine des Dreibeins einzeln an der Hohlladung, an deren Kegelstumpfabschnitt fixierbar sind sowie mindestens eines der Beine längenverstellbar ist. Vorteilhaft sind dabei die Beine des Dreibeins an der Hohlladung   ansteckbar.   



   Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist eine an sich bekannte Teleskoplängenverstellung, gegebenenfalls mit einer zusätzlichen Klemmvorrichtung, bei mindestens einem der Beine vorgesehen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Hohlladung mit Dreibeingestell in Seitenansicht dargestellt. 



   Man erkennt, dass am kegelstumpfförmigen Abschnitt --2-- der mit einem Traggriff versehenen   Hohlladung 1-- Laschen --3-- befestigt   sind, durch die hindurch die Beine --4-- des Dreibeins aufgeschoben werden bis zu einem zungenförmigen Anschlag --5--, der ins Innere der   Beine--4--   eingreift. 



   Die Beine --4-- sind als Hohlprofile mit quadratischem Querschnitt ausgebildet und bestehen aus 3 Abschnitten, die teleskopisch ineinanderschiebbar sind, wobei beim Ausziehen in der Endstellung eine Verrastung gegeneinander vorgesehen ist, insbesondere eine an sich bekannte Federknopfvorrichtung, die nicht dargestellt ist. An einem der Beine ist eine Klemmvorrichtung mit Hand-   hebel -6-- dargestellt,   mit der der eingeschobene Abschnitt des Beins in jeder Einschubstellung fixierbar ist. 



   Man erkennt, dass erfindungsgemäss praktisch jede Bodenunebenheit ausgeglichen werden kann und die Teile des Dreibeins auf kleinstmöglichem Platz verstaubar, also zusammen mit der Hohlladung verpackbar sind. 



   Es ist weiterhin vorteilhaft, mindestens eines, bevorzugt mindestens zwei der Beine abknickbar vorzusehen. Die Beine können dabei in jeder Knickstellung   z. B.   durch Klemmschrauben fixiert werden und die Hohlladung ist damit in jeder gewünschten Gebrauchslage einstellbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Hohlladung mit Dreibeingestell, dadurch gekennzeichnet, dass die Beine (4) des Dreibeins einzeln an der Hohlladung (1), an deren Kegelstumpfabschnitt (2), fixierbar sind, sowie mindestens eines der Beine längenverstellbar ist.
    2. Hohlladung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beine (4) an der Hohlladung ansteckbar (bei 3, 5) sind.
    3. Hohlladung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längenverstellung eine an sich bekannte Teleskoplängenverstellung, gegebenenfalls mit einer zusätzlichen Klemmvorrichtung (6) ist.
AT555879A 1979-08-16 1979-08-16 Hohlladung mit dreibeingestell AT363033B (de)

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ATA555879A ATA555879A (de) 1980-11-15
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0178486A1 (de) * 1984-09-21 1986-04-23 Rheinmetall GmbH Gefechtskopf

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EP0178486A1 (de) * 1984-09-21 1986-04-23 Rheinmetall GmbH Gefechtskopf

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