AT362997B - Schraubverschlussanordnung - Google Patents

Schraubverschlussanordnung

Info

Publication number
AT362997B
AT362997B AT0630378A AT630378A AT362997B AT 362997 B AT362997 B AT 362997B AT 0630378 A AT0630378 A AT 0630378A AT 630378 A AT630378 A AT 630378A AT 362997 B AT362997 B AT 362997B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sealing
cap
container neck
neck
beads
Prior art date
Application number
AT0630378A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA630378A (de
Original Assignee
Krizek Franz Chr Dipl Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krizek Franz Chr Dipl Ing filed Critical Krizek Franz Chr Dipl Ing
Priority to AT0630378A priority Critical patent/AT362997B/de
Publication of ATA630378A publication Critical patent/ATA630378A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT362997B publication Critical patent/AT362997B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D41/00Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
    • B65D41/02Caps or cap-like covers without lines of weakness, tearing strips, tags, or like opening or removal devices
    • B65D41/04Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation
    • B65D41/0407Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation with integral sealing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Schraubverschlussanordnung an Gebinden mit einem oberhalb des
Gewindeabschnitts am Mantel des Gebindehalses angeordneten Dichtabschnitt, der mit der Innen- fläche der Kappe eine Wulstdichtung bildet, wobei die Stirnfläche des Gebindehalses an der
Schraubkappe abstützbar ist. Bei einer Anordnung dieser Art wurde es aus der CH-PS Nr. 583120 bekannt, die Wulstdichte durch einen an der Schraubkappe angeordneten Dichtwulst zu bilden, der am Mantel des Gebindehalses im Bereich von dessen Stirnfläche zur Anlage kommt. Die An- ordnung des Wulstes an der Verschlusskappe bringt Schwierigkeiten bei der Herstellung der Kappe, da es zu einer Hinterschneidung kommt.

   Ausserdem ist die Wirkungsweise des am Verschluss ange- brachten Dichtwulstes so, dass der Flaschenhals in radialer Richtung zusammengedrückt wird, wes- halb eine besondere Gestaltung der Schraubkappe erforderlich ist, damit diese sich unter dem Innen- druck so verformt, dass der Dichtwulst auf den Gebindehals von aussen eine Pressung ausübt. Das
Entstehen der Pressung setzt somit voraus, dass das Gebinde unter Innendruck steht. Der bekannte
Verschluss ist daher nur beschränkt anwendbar, nämlich auf Gebinde beschränkt, die unter Innen- druck stehen. 



   Bei Gebinden, bei welchen zwischen dem Boden der Kappe und der Stirnfläche des Gebinde- halses ein Dichtelement eingelegt wird, wurde es bekannt, dieses Element als Federbalg auszubil- den, um eine federnde Anlage einerseits der dem Behälterhals zugewandten Dichtfläche des Dicht- elements an der Stirnfläche des Behälters und anderseits der dem Kappenboden zugewandten Dichtfläche des Dichtelements am Behälterboden zu erzielen. Der Aussendurchmesser des Federbalges ist auch im zusammengedrückten Zustand kleiner als die lichte Weite der Kapsel. Durch die AT-PS Nr. 202476 wurde eine Schraubverschlusskappe aus elastischem Kunststoff bekannt, die an ihrer Innenwand in der Nähe des Kappenbodens konzentrische Dichtungslippen und auch vom Boden der Kappe aufragende Dichtungsringe mit dreieckigem Querschnitt aufweist.

   Beim Aufbringen des Verschlusses verformen sich die Dichtungsleisten und sollen eine lamellenartige bzw. schuppenartig Dichtung ergeben. Derartige Kappen sind schwierig herzustellen und sind bei Gebinden, deren Halsweiten grossen Toleranzen unterliegen, problematisch, da mit verringertem Halsaussendurchmesser der Anlagedruck der seitlichen Dichtlippen abnimmt und durch äussere Beeinflussung nicht geändert werden kann. 



   Bei einer aus der US-PS Nr. 3,727, 784 bekanntgewordenen Dichtung wird das Ende des Gebindehalses zwischen einer äusseren und inneren konischen Dichtfläche an der Schraubkappe elastisch und plastisch verspannt. Damit muss praktisch eine Doppelpassung einwandfrei hergestellt werden. Kommt nämlich die innere konische Dichtfläche nicht gleichzeitig mit der äusseren konischen Dichtfläche beim Aufschrauben des Verschlusses auf das Gebinde zur Wirkung, wird das weitere Aufdrehen der Verschlusskappe behindert und die zweite Dichtfläche wird nicht wirksam. 



   Schliesslich erfolgt auch bei Anwendung von Schraubkappen gemäss der AT-PS Nr. 276134 eine Verspannung des freien Endes des Gewindehalses zwischen von aussen und von innen auf den Flaschenhals einwirkenden Dichtelementen auf der Schraubkappe. Die von aussen auf den Gewindehals wirkenden, als Dichtrippen ausgebildeten Dichtelemente können wie die Gänge eines mehrgängigen Gewindes verlaufen. Die Dichtwirkung eines Gewindes ist hiebei als problematisch bekannt. Die von innen auf den Gebindehals wirkenden Dichtelemente sind vom Kappenboden aufragende Kegeloder Zylinderflächen. Im Hinblick auf die relativ grossen Toleranzen, welchen die Abmessungen der Gebindehälse unterliegen, gilt das bereits vorstehend Gesagte, wobei noch zusätzlich kommt, dass eine zylindrisch gestaltete Dichtfläche unter Umständen überhaupt nicht an der Innenfläche des Behälterhalses zur Anlage kommt.

   Darüber hinaus ist die Herstellung der Verschlusskappen äusserst kompliziert. 



   Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Schraubverschlussanordnung an Gebinden zu schaffen, die bei einfacher Gestaltung der Kappe auch bei den relativ hohen, für Gebinde zugelassenen Toleranzen der Abmessungen des Gebindehalses, eine gute Dichtung gewährleistet. Erreicht wird dieses Ziel bei einer Anordnung der eingangs erwähnten Art, wenn gemäss der Erfindung der Gebindehals in an sich bekannter Weise aus viskoelastischem Material besteht und dass der Dichtabschnitt des Gebindehalses mindestens einen ringförmigen, bevorzugt jedoch mehrere, balgenartig angeordnete, an der Innenfläche der Kappe anliegende Dichtwülste besitzt, die bei Ausübung eines Axialdruckes auf den Gebindehals bestrebt sind, sich radial aufzuweiten, um 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 den Anpressdruck zwischen Dichtwulst und Schraubkappe zu erhöhen.

   Durch die Anbringung der
Dichtelemente am Gebindehals werden die sonst erforderlichen Hinterschneidungen im Inneren der
Kappe vermieden, so dass die Produktion der Kappen problemlos ist. Durch die Eröffnung der Mög- lichkeit, einer Durchmesservergrösserung des Gebindehalses am Ende des Aufschraubens der Kappe   5 wird   eine sichere Abdichtung gewährleistet, selbst wenn toleranzmässig der noch zulässige Mindest- durchmesser des Gebindehalses auftritt. Sind mehrere Wülste balgenartig hintereinander angeordnet, so wird die Abdichtung durch den dabei auftretenden Labyrintheffekt weiter verbessert.

   Die fe- dernde Nachgiebigkeit des Gebindehalses gemäss der erfindungsgemässen Anordnung ergibt ein dichtes
Anliegen der Wülste am Kappenmantel, wodurch auch ein bei Verkanten oder bei mangelnder   Parallelität   sonst auftretendes Lecken des Verschlusses vermieden ist. Bei erfindungsgemäss ausge- bildeten Schraubverschlussanordnungen entfällt auch das sonst übliche, besonders starke Anziehen der Kappen, um die Dichtheit zu verbessern, wodurch die Handhabung der erfindungsgemässen Ver- schlussanordnung vor allem beim Öffnen, das im Regelfall händisch erfolgt, erleichtert ist. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. 



    ; Es   zeigen Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine erfindungsgemässe Verschlussanordnung und Fig. 2 einen Querschnitt durch die Verschlusskappe im Bereich des Endes des Innengewindes. 



   In den Zeichnungen ist   mit --1-- die Schraubkappe   und mit --2-- der Hals des Gebindes bezeichnet. Die Schraubkappe besitzt einen mit Innengewinde --8-- versehenen Abschnitt, mit dem sie auf einen mit   Aussengewinde --7-- versehenen   Abschnitt des Gebindehalses --2-- aufschraubbar I ist. Die Dichtelemente in Form eines oder mehrerer   Dichtwülste --4-- sind   am Gebindehals --2-- angeordnet. Sind mehrere   Wülste --4-- vorgesehen,   so sind diese balgenartig angeordnet. Die Dicht- wülste liegen bei verschlossenem Gebinde auf einer zylindrischen oder leicht konischen Innenflä- che --3-- der Schraubkappe --2-- an.

   Der Anpressdruck der   Dichtwülste --4-- kann   durch Wahl der Passung oder durch die Durchmesservergrösserung der   Dichtwülste --4-- bei   axialem Verspan- nen oder durch beide Effekte summiert, erzeugt werden. Die Vergrösserung des Durchmessers der 
 EMI2.1 
 wird die Abdichtung hergestellt. Mehrere Dichtwülste ergeben den Effekt einer Labyrinthdichtung. 



  Die Ringspalte ist in Fig. l   mit --9-- bezeichnet.   Sollten Grate vom Blasvorgang, Spritzgiessen usw. an den   Wülsten --4-- des Gebindehalses --2-- vorhanden   sein, dann könnten diese beim Aufschrauben der Kappe durch Schneideinrichtungen (Zahnung 5) an der   Verschlusskappe --1-- beseitigt   werden. Die Aufschraubrichtung ist in Fig. 2 durch den   Pfeil --12-- bezeichnet.   Die Wulstkontaktflächen --10-- werden hiebei durch die Schneideinrichtung bearbeitet. Durch die Viskoelastizität der Kunststoffe kommt es zusätzlich zu einer innigen Anpassung der   Dichtwülste --4-- an   der Innenfläche --3-- der Kappe. 



   Die federnde Nachgiebigkeit des Gebindehalses --2-- oberhalb des   Aussengewindes --7-- sorgt   für ein gutes Anlegen der   Stirnfläche --6-- des Flaschenhalses --2-- an   der Abstützfläche   - -11-- der Verschlusskappe --1-- und   eliminiert Verkantungen bzw. Nichtparallelität zwischen den beiden, wodurch zusätzlich eine Verbesserung der Abdichtung erzielt wird. 



   Die   Dichtwülste --4-- am Flaschenhals --2-- sind   einfach zu produzieren im Gegensatz zur Anordnung eines oder mehrerer   Dichtwülste --4-- oder   anderer Dichteinrichtungen an der Verschlusskappe --1--, die Hinterschneidungen und damit Produktionsprobleme ergeben und unter Umständen eine für die Dichtwirksamkeit negative Durchmesserveränderung. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schraubverschlussanordnung an Gebinden mit einem oberhalb des Gewindeabschnitts am Mantel des Gebindehalses angeordneten Dichtabschnitt, der mit der Innenfläche der Kappe eine Wulstdichtung bildet, wobei die Stirnfläche des Gebindehalses an der Schraubkappe abstützbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Gebindehals (2) in an sich bekannter Weise aus viskoelastischem Material besteht und dass der Dichtabschnitt des Gebindehalses (2) mindestens einen ringförmigen, bevorzugt jedoch mehrere, balgenartig angeordnete an der Innenfläche (3) der Kappe (1) <Desc/Clms Page number 3> anliegende Dichtwülste (4) besitzt, die bei Ausübung eines Axialdruckes auf den Gebindehals (2) bestrebt sind, sich radial aufzuweiten, um den Anpressdruck zwischen Dichtwulst (4) und Schraubkappe (1) zu erhöhen.
    2. Schraubverschlussanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem der Kappenöffnung zugekehrten Ende der Dichtfläche in der Kappe (1) eine Schneideinrichtung für eine etwaige Entgratung der Dichtfläche (10) des oder der Wülste (4) des Gebindehalses (2) beim Aufschrauben der Kappe (1) vorgesehen ist.
AT0630378A 1978-08-31 1978-08-31 Schraubverschlussanordnung AT362997B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0630378A AT362997B (de) 1978-08-31 1978-08-31 Schraubverschlussanordnung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0630378A AT362997B (de) 1978-08-31 1978-08-31 Schraubverschlussanordnung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA630378A ATA630378A (de) 1980-11-15
AT362997B true AT362997B (de) 1981-06-25

Family

ID=3584942

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0630378A AT362997B (de) 1978-08-31 1978-08-31 Schraubverschlussanordnung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT362997B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0504620A1 (de) * 1991-03-04 1992-09-23 Riedel-De Haen Aktiengesellschaft Drehverschluss

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0504620A1 (de) * 1991-03-04 1992-09-23 Riedel-De Haen Aktiengesellschaft Drehverschluss

Also Published As

Publication number Publication date
ATA630378A (de) 1980-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2912160C2 (de)
DE68910645T2 (de) Von hinten anziehbare Gegenmutter.
DE2216343A1 (de) Sicherheitsschraubverschluss
EP0951428B1 (de) Flaschen-schraubverschluss aus kunststoff mit garantieband
DE68917938T2 (de) Deckel ohne innenbekleidung für kohlensäurehaltige getränkebehälter.
DE2821051A1 (de) Verschluss fuer einen druckbehaelter
DE3008838A1 (de) Schraubverschluss fuer einen behaelter
DE2211496A1 (de) Dichtverbindung zwischen zwei zylindrischen Werkstücken
DE4128474A1 (de) Kunststoffschraubverschluss fuer unter druck stehende flaschen
DE1153954B (de) Absperrventil
AT362997B (de) Schraubverschlussanordnung
DE4340229C2 (de) Verschlußkappe
DE2949223C2 (de)
DE1432210A1 (de) Gefaess mit einem Verschlussglied in Form einer Kappe oder eines Stopfens
DE2641543A1 (de) Schraubverschluss fuer behaelter
EP0414860B1 (de) Schraubkappe aus kunststoffmaterial
DE2530650C3 (de) Drehverschluß zum Verschließen von unter Innendruck stehenden Behältern
DE2601771A1 (de) Schraubverschluss fuer behaelter
DE1782178A1 (de) Schraubverschluss fuer Kunststoff-Flaschen und -Behaelter mit Konusdichtung
DE1939553A1 (de) Zweiteiliger Schraubverschluss
AT312498B (de) Tubenverschluß und Verfahren zur Herstellung desselben
DE1142785B (de) Behaelterverschluss
DE7529087U (de) Kindergesicherter Verschluss fuer Behaelter
AT216920B (de) Gegen Lösen gesperrter Flaschenverschluß
DE3202924A1 (de) Schraubverschluss

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee