AT312498B - Tubenverschluß und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Tubenverschluß und Verfahren zur Herstellung desselben

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AT312498B
AT312498B AT856870A AT856870A AT312498B AT 312498 B AT312498 B AT 312498B AT 856870 A AT856870 A AT 856870A AT 856870 A AT856870 A AT 856870A AT 312498 B AT312498 B AT 312498B
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AT
Austria
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thread
closure cap
closure
threaded connector
tube
Prior art date
Application number
AT856870A
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English (en)
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Dieter Kohl Ing
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D41/00Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
    • B65D41/02Caps or cap-like covers without lines of weakness, tearing strips, tags, or like opening or removal devices
    • B65D41/04Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation
    • B65D41/0407Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation with integral sealing means
    • B65D41/0414Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation with integral sealing means formed by a plug, collar, flange, rib or the like contacting the internal surface of a container neck

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Tubenverschluss, der aus einem die Austrittsöffnung der Tube bildenden Gewindestutzen besteht. 



   Bei bekannten Tubenverschlüssen dieser Art wird die Verschlusskappe mit einem dem Gewinde des Gewindestutzens entsprechenden Innengewinde hergestellt und nach der Herstellung auf den Gewindestutzen aufgeschraubt. Die Herstellung der in der Regel aus Kunststoff bestehenden Verschlusskappe erfolgt hiebei durch Spritzen in eine Form, wobei das Gewinde durch den Formkern gebildet wird. Es muss daher beim Ausformen der Verschlusskappe diese vom Formkern abgedreht werden. Bei der automatischen Herstellung der 
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 hohe Drücke ohne Deformation der Formplatten aushalten sollen, geschwächt, wobei durch diese Schwächung Verformungen der Formplatten während des Herstellungsvorganges und damit auch der hergestellten Verschlusskappen hervorgerufen werden.

   Weiters beanspruchen die Werkzeuge zum Abdrehen der Verschlusskappen einen Platz, der für die Anordnung von Formen verlorengeht, so dass auf einer bestimmten Fläche nur verhältnismässig wenig   Formeinsätze   untergebracht werden können. 



   Es ist deshalb bereits vorgeschlagen worden, Verschlusskappen mit durchgehend glatten Innenflächen und den eine solche gewindelose Verschlusskappe aufnehmenden Stutzen der Tube bzw. Flasche mit schraubenlinienartig angeordneten, wulstartigen bzw. im Querschnitt trapezförmigen Erhebungen auszubilden, gegen welche die aufgesteckte Verschlusskappe unter Druck anliegt, ohne sich jedoch plastisch zu verformen. 



  Verschlusskappen dieser Art haben aber insbesondere den Nachteil, dass sie sich im Zuge des Füllvorganges lockern und daher nach Beendigung des Füllvorganges nachgezogen werden müssen. 



   Die Erfindung sucht die Nachteile dieser bekannten Tubenverschlüsse zu vermeiden und einen Tubenverschluss zu schaffen, bei welchem die Verschlusskappe einfach hergestellt und nach der Herstellung leicht und sicher mit dem Gewindestutzen der Tube verbunden werden kann. Hiebei geht die Erfindung aus von einem Tubenverschluss, bestehend aus einem die Austrittsöffnung der Tube bildenden Gewindestutzen und aus einer 
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 erstmaligen Aufbringen der Verschlusskappe in dieser ein Gewinde ausbildet, das während des Füllvorganges einen festen Sitz der Verschlusskappe an der Tube gewährleistet.

   Dadurch, dass der Gewindestutzen nur längs der nach innen ragenden Vorsprünge mit der Verschlusskappe zusammenwirkt, wird noch der weitere Vorteil des erleichterten Abschraubens der Verschlusskappe sowie einer Erhöhung des spezifischen Druckes an den Berührungsstellen zwischen den Vorsprüngen und den Gewindespitzen erreicht, wodurch die Formung eines einwandfreien Gewindes im Bereich der Vorsprünge sichergestellt wird. 



   Das Gewinde kann hiebei entweder dadurch entstehen, dass die Verschlusskappe auf den Gewindestutzen aufgeschraubt und solcherart das Gewinde eingeschnitten wird. Es können aber auch Massnahmen getroffen sein, dass das scharfe Gewinde des Gewindestutzens die Innenfläche, der, auf den Gewindestutzen bloss aufgeschobenen Kappe plastisch verformen kann. Letzterer Fall stellt die vorteilhafteste Ausführungsform der   Erfmdung   dar, gemäss welcher die Gewindekappe aus Kaltfliesseigenschaften aufweisenden, elastischen Kunststoffen, insbesondere Thermoplasten, und der Gewindestutzen aus Metall, vorzugsweise aus Aluminium, bestehen. 



   Durch den hohen Anpressdruck, mit welchem die Gewindespitzen an den Innenflächen der Vorsprünge aufliegen, tritt auch bei normaler Raumtemperatur im Bereich der Gewindespitzen eine plastische Verformung des Kunststoffes ein, wodurch sich dieser dem Gewinde des Gewindestutzens anpasst. Dabei ist die Anpassung so weitgehend, dass sich die Lage des Tubenverschlusses beim Füllen der Tube nicht mehr verändern kann und sich somit nach Füllen der Tube ein Nachziehen der Verschlusskappe erübrigt. 



   Vor allem dann, wenn sich das in der Verschlusskappe gebildete Gewinde nicht über die ganze Innenfläche dieser Verschlusskappe erstreckt, ist eine einwandfreie Abdichtung der Austrittsöffnung der Tube nicht mehr gewährleistet. In Weiterbildung der Erfindung ist es daher zweckmässig, wenn in an sich bekannter Weise ein von der inneren Stirnfläche der Verschlusskappe abstehender, vorzugsweise konisch ausgebildeter, Dichtzapfen vorgesehen ist, der eine Abdichtung der Austrittsöffnung bewirkt. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren zum fabrikmässigen Verschluss eines Tubenverschlusses besteht darin, dass die Verschlusskappe in der Richtung der Gewindeachse auf das Gewinde des Gewindestutzens aufgeschoben wird, wobei gegebenenfalls die Verschlusskappe und/oder der Gewindestutzen erwärmt wird. Es ist somit beim 

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 erstmaligen Aufbringen der Verschlusskappe auf den Gewindestutzen nicht mehr nötig, diese Verschlusskappe auf den Gewindestutzen aufzuschrauben, wodurch eine wesentliche Arbeitserleichterung erzielt wird bzw. einfachere
Maschinen für das Aufbringen der Verschlusskappe benötigt werden. Die Ausbildung des Gewindes an der aufgesteckten Verschlusskappe entsteht somit durch blosses Zusammenwirken mit dem Gewindestutzen, so dass sich eigene Werkzeuge für die Herstellung des Verschlusskappengewindes erübrigen.

   Um die Formung des
Gewindes in der Verschlusskappe zu erleichtern, können gegebenenfalls die Verschlusskappe und/oder der
Gewindestutzen erwärmt werden, wobei diese Erwärmung entweder vor oder nach dem Aufschieben der
Verschlusskappe erfolgen kann. Durch diese Erwärmung werden die Fliesseigenschaften des Kappenmaterials erhöht, wodurch die Formung des Gewindes rascher und besser vor sich geht. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert. Fig. l zeigt einen erfindungsgemässen Tubenverschluss im Längsschnitt und Fig. 2 stellt lediglich die Verschlusskappe des Tubenverschlusses in einem Schnitt nach der Linie II-II der Fig. l dar. 



   Der erfindungsgemässe Tubenverschluss besteht aus einem   Gewindestutzen --1--,   auf welchem eine   Kappe --2-- aufgebracht   ist. Der   Gewindestutzen --1-- ist über   einen   Hals --3-- mit   der Tube-4-verbunden und bildet die Austrittsöffnung--5--. Das   Gewinde --6-- des   Gewindestutzens ist als spitzgezahntes Gewinde mit sägezahnartige Profil ausgebildet, wobei die der Austrittsöffnung--5-zugewendete   Flanke --7-- mit   der   Gewindeachse --8-- einen   spitzen Winkel a und die der Austrittsöffnung   - -5-- abgewendete Flanke --9-- mit   der   Gewindeachse --8-- einen   im wesentlichen rechten Winkel ss einschliesst. Der Gewindestutzen --1-- ist zweckmässig aus Aluminium gebildet. 



   Die   Verschlusskappe --2-- besteht   aus einem elastischen, Kaltfliesseigenschaften aufweisenden elastischen Kunststoff, insbesondere aus Thermoplasten, und ist, wie aus Fig. 2 hervorgeht, an ihrer Innenseite mit in axialer Richtung verlaufenden   Vorsprüngen --10-- versehen.   Die   Verschlusskappe --2-- wird   hiebei so hergestellt, dass die lichte Weite--a--zwischen den   Vorsprüngen --10-- vor   dem erstmaligen Aufbringen der   Verschlusskappe --2-- auf   den   Gewindestutzen --1-- kleiner als   der Aussendurchmesser--dl--des Gewindes--6--, jedoch grösser als der   Innendurchmesser--d2--des Gewindes--6--ist.   



   Wird nun die   Verschlusskappe --2-- in   Richtung des Pfeiles--11--auf den Gewindestutzen--1-aufgeschoben, so dehnt sich zunächst die   Verschlusskappe --2-- infolge   ihrer Elastizität aus. Die geneigten Flanken--7--des Gewindes--6--erleichtern das Aufschieben. Im Bereich der Gewindespitzen entsteht jedoch an den   Vorsprüngen --10-- ein erhöhter   Druck, durch welchen infolge der Kaltfliesseigenschaften des Materials der Verschlusskappe an der Innenseite dieser Verschlusskappe ein Gewinde eingeformt wird. Die Formung des Gewindes kann auch dadurch erleichtert werden, dass der   Gewindestutzen --1-- oder   die Kappe 
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 und so ein Austreten des   Füllmaterials   der Tube--4--verhindert. Der   Dichtzapfen--13--kann   hiebei konisch ausgebildet sein. 



   Ist nach dem erstmaligen Aufschieben der   Verschlusskappe --2-- in   dieser das Gewinde geformt, so kann die Verschlusskappe in der gewohnten Weise auf-und abgeschraubt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE: 
1. Tubenverschluss, bestehend aus einem die Austrittsöffnung der Tube bildenden Gewindestutzen und aus einer mit diesem Gewindestutzen verbindbaren gewindelos hergestellten Verschlusskappe, dadurch gek e n n z e i c h n e t , dass das Gewinde des Stutzens (1) als spitzgezahntes Gewinde (6) mit sägezahnartigem Profil ausgebildet ist, und dass die Verschlusskappe (2) an der Innenseite mit in axialer Richtung verlaufenden, durchgehenden Vorsprüngen (10) versehen ist, wobei der Durchmesser des die Innenflächen der Vorsprünge begrenzenden Kreises zwischen dem Kerndurchmesser (d2) und dem Aussendurchmesser (dl) des Gewindes (6) liegt. 
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Claims (1)

  1. dassKaltfliesseigenschaften aufweisenden, elastischen Kunststoffen, insbesondere Thermoplasten, und der Gewindestutzen (1) aus Metall, vorzugsweise aus Aluminium, bestehen.
    3. Tubenverschluss nach Anspruch 1 oder 2, d g e k e n n z e i c h n e t , dass die der Austrittsöffnung (5) zugewendete Flanke (7) des spitzgezahnten Gewindes mit der Gewindeachse (8) einen spitzen Winkel (a) und die der Austrittsöffnung (5) abgewendete Flanke (9) des spitzgezahnten Gewindes (6) mit der Gewindeachse (8) einen im wesentlichen rechten Winkel (ss) einschliesst.
    4. Tubenverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d g e k e n n z e i c h n e t , dass in an sich bekannter Weise ein von der inneren Stirnfläche (12) der Verschlusskappe (2) abstehender, vorzugsweise konisch ausgebildeter, Dichtzapfen (13) vorgesehen ist, der eine Abdichtung der Austrittsöffnung (5) bewirkt. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Verfahren zum fabrikmässigen Verschluss von Tuben mittels eines Tubenverschlusses nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d g e k e n n z e i c h n e t , dass die Verschlusskappe in der Richtung der Gewindeachse auf das Gewinde des Gewindestutzens aufgeschoben wird, wobei gegebenenfalls die Verschlusskappe und/oder der Gewindestutzen erwärmt werden.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2531408A1 (fr) * 1982-08-03 1984-02-10 Oreal Flacon equipe d'un capot de bouchage etanche avec jupe interne d'etancheite
DE20120450U1 (de) 2001-12-18 2002-03-21 Mauer Aktiengesellschaft, 76698 Ubstadt-Weiher Tubenverschluss

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FR2531408A1 (fr) * 1982-08-03 1984-02-10 Oreal Flacon equipe d'un capot de bouchage etanche avec jupe interne d'etancheite
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