AT362918B - Verbundprofilstab, insbesondere fuer fensterfluegelrahmen, fensterrahmen, fassaden - Google Patents
Verbundprofilstab, insbesondere fuer fensterfluegelrahmen, fensterrahmen, fassadenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
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Die Erfindung betrifft einen Verbundprofilstab, insbesondere für Fensterflügelrahmen, Fen- sterrahmen, Fassaden mit einem inneren und einem äusseren Teilprofilstab, die beide durch im
Abstand voneinander angeordnete Verbinder aus einem wärmeisolierenden Material miteinander ver- bunden sind, wobei die Verbinder als zwei in Nuten der Teilprofilstäbe verhakte stegartige Zwischenstücke ausgebildet sind, die durch mindestens ein zwischen ihnen eingesetztes Teilstück auseinandergedrückt und in den Nuten der Teilprofilstäbe verspannt sind und bei welchem Verbund- profilstab die wärmeisolierenden Luftkammern zweckmässig durch Leisten oder Bänder abgedeckt sind.
Es ist bereits bekannt, derartige Verbundprofilstäbe aus zwei metallischen gut wärmeleitenden
Teilprofilstäben durch dazwischen angeordnete mehrteilige Verbinder aus wärmeisolierendem Kunst- stoff herzustellen, wobei die Verspreizung derselben in entsprechend geformten Nuten der Metall- profile mittels Schrauben, Spiralteile und zweiteiligen Schieber, deren Teilstücke im Längsschnitt parallel zu den Teilprofilstäben keilförmig sind, erfolgt. Nachteilig ist hiebei bei den beiden ersteren Methoden die örtliche Krafteinleitung, die zu Verziehungen Anlass gibt bzw. die Ver- schiebungen der Teilstücke relativ zu den Teilprofilstäben beim Spannvorgang, die grosse Kräfte erfordern und auch zu Ungenauigkeiten Anlass geben. Es ist nämlich bei derartigen zusammenge- setzten Profilen die Einhaltung geringer Toleranzen erforderlich, da sich sonst leicht Verziehun- gen bzw.
Dickenunterschiede ergeben, die sich bei den Gehrungen unangenehm bemerkbar machen.
Alle diese Nachteile werden erfindungsgemäss bei der eingangs angeführten Art dadurch ver- mieden, dass die Zwischenstücke und das keilförmige Teilstück im Querschnitt des Verbundprofil- stabes mehrstufig keilförmig ausgebildet sind, wobei die Keilstufe in den Längsansichten der
Zwischenstücke und des Teilstückes schräg ansteigen, um das Verspannen der Verbinder in den
Nuten der Teilprofilstäbe durch Verschieben des Teilstückes entlang der Keilstufe zu ermöglichen.
Durch die Dreiteiligkeit ist eine Verschiebung der Zwischenstücke gegenüber den Teilprofilstäben nicht erforderlich, da nur das Teilstück bewegt wird, welches wieder durch zwei Keilstufenüber- setzungen sehr feinfühlig bewegt werden kann, so dass eine genaue Dosierung der Klemmkräfte und damit der Verformungen gewährleistet ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Kräfte auf grosse Flächen wirken, so dass die spezifische Flächenpressung durch gleichmässige Verteilung auf grosse Flächen gering ist, was insbesondere bei Kunststoffen wichtig ist, die nicht die Festigkeits- werte von Metallen aufweisen.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt. Darin zeigt Fig. 1 einen
Querschnitt durch einen Verbundprofilstab im Bereich des Verbinders, von dem Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II und Fig. 3 eine Ansicht nach Pfeil I zeigt. Fig. 4 zeigt den Verbinder allein in Seitenansicht, während Fig. 5 einen Schnitt-nach der Linie III-III der Fig. 4 darstellt. In Fig. 6 ist der Verbundprofilstab mit dem Verbinder in auseinandergezogener perspektivischer Darstellung veranschaulicht, während die Fig. 7 bis 10 den Verbinder in einander zugeordneten Rissen jeweils vor und nach dem Spannen veranschaulichen.
Wie man aus den Zeichnungen erkennen kann, besteht das Verbundprofil vorzugsweise aus
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-17, 18--,Zwischenstücke --1, 2-- eingetrieben wird und diese in die Nuten der Teilprofilstäbe --17, 18-- drückt, wodurch eine formfeste Verbindung auch ohne zusätzliche Befestigungsmittel wie Klebungen, Nietungen, Verschraubungen u. dgl. gewährleistet ist.
Der Zwischenraum zwischen den Teilprofil- stäben --17, 18-- wird sodann durch Abdeckprofile --19, 20-- aus wärmeisolierendem Material abgeschlossen.
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--17, 18--- an den einander zugekehrten Flächen keilförmig ausgebildet sind, u. zw. als Stufenkeile, wobei die Stufe-9, 10-selbst als Keilfläche in Längsrichtung ausgebildet ist und durch ein axiales Verschieben des Teilstückes --3-- infolge der Keilwirkung der Stufe --9, 10-- eine Querverschiebung des Teilstückes --3-- in Querrichtung erfolgt, wodurch wieder durch die seitlichen
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grossen Keilflächen bedingt ein Auseinanderdrücken der Zwischenstücke --1, 2-- gegeben ist.
Diese werden mit ihren Flächen --4, 5,6, 7, 8-- an die entsprechend geformten Flächen --12, 13,14,
15, 16-- der Teilprofilstäbe --17, 18-- gedrückt, wobei alle diese Flächen zur Erhöhung der
Reibung und damit Sicherung gegen Verrutschen und Lockern der Verbindung aufgerauht sind.
Dies kann mechanisch oder chemisch erfolgen, wobei bei Aluminium als chemische Verfahren Beizen oder anodische Oxydation in Frage kommen. Um ein leichteres Einfügen der Verbinder zu ermöglichen, sind das Teilstück --3-- und die Zwischenstücke --1. 2-- durch mit-angepresste Passstifte --11-- im nichtverspannten Zustand gegeneinander fixiert, wobei diese Passstifte beim Verschieben und damit Verspannen der einzelnen Teile abgeschert bzw. abgebrochen werden.
Die Länge und Breite der einzelnen Teilstücke der Verbinder ist so gross gewählt, dass bei verschiedenen Lagen nach dem Verspannen eine völlige Überdeckung der Keilflächen gegeben ist (Fig. 7 bis 10) und damit eine günstige Druckverteilung und gleichmässige Pressung die Verziehungen hintanhalten. Fig. 7 und 8 zeigen Zwischenstücke --1, 2-- und das Teilstück --3-- in schwach gespanntem Zustand, während die Fig. 9, 10 den stark gespannten Zustand veranschaulichen. Die Verschiebung kann hiebei durch eine Einrichtung mit dosierter Kraft erfolgen, um zu grosse Deformationen zu vermeiden, die zu Abweichungen aus den Toleranzgrenzen führen könnten.
An Stelle eines Stufenkeiles kann auch ein einfacher Keil treten, der von seitwärts durch ein in die Nut eingreifendes Werkzeug etwa mit keilförmigen Zangenschenkelenden zwischen die Zwischenstücke --1, 2-- eingetrieben wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verbundprofilstab, insbesondere für Fensterflügelrahmen, Fensterrahmen, Fassaden mit einem inneren und einem äusseren Teilprofilstab, die beide durch im Abstand voneinander angeordnete Verbinder aus einem wärmeisolierenden Material miteinander verbunden sind, wobei die Verbinder als zwei in Nuten der Teilprofilstäbe verhakte stegartige Zwischenstücke ausgebildet sind, die durch mindestens ein zwischen ihnen eingesetztes Teilstück auseinandergedrückt und in den Nuten der Teilprofilstäbe verspannt sind und bei welchem Verbundprofilstab die wärmeisolierenden Luftkammern zweckmässig durch Leisten oder Bänder abgedeckt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenstücke (1, 2) und das keilförmige Teilstück (3) im Querschnitt des Verbundprofilstabes mehrstufig keilförmig ausgebildet sind,
wobei die Keilstufen (9,10) in den Längsansichten der Zwischenstücke (1, 2) und des Teilstückes (3) schräg ansteigen, um das Verspannen der Verbinder in den Nuten der Teilprofilstäbe (17,18) durch Verschieben des Teilstückes (3) entlang der Keilstufe zu ermöglichen.
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Claims (1)
- aufgerauht sind, um einen erhöhten Halt durch Reibung zu erzielen.3. Verbundprofilstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenstücke (1, 2) und das Teilstück (3) zum Einschieben in die Nuten der Teilprofilstäbe (17,18) durch mit-angepresste Passstifte (11), die beim Spannvorgang abgebrochen werden, zusammengehalten sind.4. Verbundprofilstab nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen (12, 13,14, 15,16) der Teilprofilstäbe (17,18), in denen die Verbinder verhakt sind, chemisch oder mechanisch aufgerauht sind, um einen erhöhten Halt durch Reibung zu erzielen.5. Verbundprofilstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Teilstück (3) länger als die Zwischenstücke (1, 2) ausgeführt ist, so dass auch bei noch unverspannter Stellung eine volle Überdeckung der Keilflächen gegeben ist (Fig. 7 bis 10).
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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|---|---|
| ATA245778A ATA245778A (de) | 1980-11-15 |
| AT362918B true AT362918B (de) | 1981-06-25 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
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| AT (1) | AT362918B (de) |
-
1978
- 1978-04-07 AT AT245778A patent/AT362918B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA245778A (de) | 1980-11-15 |
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