AT361828B - Sitzgurt, insbesondere fuer anseilausruestungen von bergsteigern - Google Patents

Sitzgurt, insbesondere fuer anseilausruestungen von bergsteigern

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AT361828B
AT361828B AT556478A AT556478A AT361828B AT 361828 B AT361828 B AT 361828B AT 556478 A AT556478 A AT 556478A AT 556478 A AT556478 A AT 556478A AT 361828 B AT361828 B AT 361828B
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Teufelberger Mech Hanf U Draht
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B35/00Safety belts or body harnesses; Similar equipment for limiting displacement of the human body, especially in case of sudden changes of motion
    • A62B35/0006Harnesses; Accessories therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Sitzgurt. insbesondere für Anseilausrüstungen von Bergsteigern, mit Beinreifen und einem mit diesen verbundenen Bauch- oder Beckengurt, wobei eine ganz oder teilweise aus elastisch dehnbarem Material hergestellte Anlegehilfe vorgesehen ist, die den Gurt in einer bestimmten Anlegestellung am Körper festhalten. 



   Prinzipiell kann der Sitzgurt, auf den sich die Erfindung bezieht. für sich allein oder in
Kombination mit einem Brustgeschirr verwendet werden bzw. den Unterteil eines sogenannten Kletter- geschirrs für Bergsteiger bilden. Ein weiteres Anwendungsgebiet liegt bei Sicherheitsgeschirren bzw. als Sicherheitsgurt bei gefährlichen Arbeiten. 



   Bei bekannten Sitzgurten dieser Art trägt der vorgesehene Bauch- oder Beckengurt im Einsatz- fall wesentlich dazu bei, die über das Seil bzw. die Sicherheitsanbindung zu übertragende Kraft auf den Körper des Bergsteigers od. dgl. zu übertragen. Neben solchen Sitzgurten ist auch eine
Reihe anderer Sicherheitsgurte bekannt. bei denen die Kraftübertragung über Längsgurte auf ein
Brustgeschirr oder über kreuzweise geführte Gurte erfolgt. also kein ausgeprägter Bauch- oder
Beckengurt vorhanden ist. 



   Eine grundsätzliche. an einen insbesondere für Bergsteiger bestimmten Sitzgurt zu stellende
Forderung besteht darin, dass er möglichst leicht anlegbar sein soll, sich beim Tragen nicht ver- rutscht und das Gehen möglichst wenig behindert, da erreicht werden soll. dass der Sitzgurt auch beim Gehen am Seil.   z. B.   bei Gletscherüberquerungen, als zusätzliche Anseilhilfe getragen wird und nicht erst bei der eigentlichen Seil arbeit in der Wand angelegt wird. Auch bei Sicherheits- gurten. die am Arbeitsplatz Verwendung finden. soll erreicht werden, dass der Sitzgurt möglichst bequem getragen werden kann. 



   Ein vorgesehener Bauch- oder Beckengurt kann entweder über eine Schnalle. eine Bindung oder auch erst durch das Bergseil schliessbar sein. Ein zu enges Schliessen des Gurtes mit Hilfe der Schnalle wird als unbequem empfunden und daher meist unterlassen. Ein durch das Bergseil schliessbarer Gurt wird sich bei schlaffem Seil, also beim Gehen. etwas lockern. sofern man nicht ebenfalls eine unbequeme, ganz enge Bindung vorsieht. Es kommt immer wieder zu einem Verrutschen des Sitzgurtes. Allein das Gefühl, dass der Sitzgurt das Bestreben zeigt, sich beim Gehen zu verrutschen oder nach unten zu rutschen, ist für den Träger unangenehm. 



   Eine teilweise Abhilfe bei den erwähnten Unzukömmlichkeiten lässt sich dadurch erzielen. dass man den Sitzgurt mit Hosenträgern ausstattet oder mit einem eigenen Brustgurt bzw. Brustgeschirr verbindet. Man kann damit zumindest verhindern, dass der Sitzgurt beim Tragen nach unten rutscht. Diese Anlegehilfen setzen aber das Vorhandensein eines Brustgeschirrs oder von Hosenträgern voraus. Bei einem   Sicherheitsgeschirr,   aus Sitzgurt und Brustgeschirr hat man die beiden für sich schliessbaren Geschirre vorne über eine elastisch dehnbare Längsschlaufe miteinander verbunden.. wobei das Halteseil am oberen Ende dieser Schlaufe angreift. 



   Es handelt sich hier um eine Sonderkonstruktion, bei welcher der Sitzgurt aus einem vorne geschlossenen Beckengurt und einem zur Schliessstelle des Beckengurtes hochgeführten Gesässgurt besteht, wobei das elastische Verbindungsstück an der Schliessstelle der genannten beiden Gurte angreift. Die elastisch dehnbare Längsschlaufe trägt zwar dazu bei. Sitzgurt und Brustgurt in der richtigen Anlegestellung zu halten. Die Hauptaufgabe der Längsschlaufe besteht aber darin. bei einem Sturz ins Seil eine günstige Kraftverteilung auf Sitz- und Brustgurt zu erzielen, was dadurch erreicht wird, dass sich wegen der elastischen Dehnbarkeit der Abstand der Seilangriffspunkte bzw. der Angriffspunkte der vom Seil auf die Gurte ausgeübten Zugkraft vergrössert. Es sollen vor allem Stauchungen der Wirbelsäule vermieden werden. 



   Um beim Auftreten eines Unfalls mit Kraftfahrzeugen den von den angeschnallten Insassen auf die Sicherheitsgurte ausgeübten Stoss besser abzufangen und damit Verletzungen der Insassen durch den Gurt zu vermeiden, hat man schon den Gurt verbreiternde Auflagen verwendet und bzw. oder den an und für sich nicht oder wenig dehnbaren Sicherheitsgurt mit Einsätzen aus gummielastischem Material versehen, die den Gurt über die ganze Länge oder in Teillängsbereichen der Länge nach zusammenziehen. 



   Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Sitzgurtes der genannten Art, der mit einfachen Mitteln und unabhängig davon, ob ein Brustgeschirr od. dgl. vorhanden ist oder nicht, in der richtigen Anlegestellung am Körper gehalten wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Bauch- oder Beckengurt des mit einem Anbindeseil   od. dgl.   verbindbaren Sitzgurtes selbst nach Art eines elastisch dehnbaren Bundgürtels als Anlegehilfe ausgebildet ist. 



   Bei der erfindungsgemässen Ausführung kann der die Anlegehilfe bildende Gurt einen von der Konstruktion her benötigten Bauch- oder Beckengurt ersetzen. In diesem Fall muss der Gurt in seiner Gesamtheit die für die Aufnahme der im Belastungsfall des Sitzgurtes auftretenden Kräfte 
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B.gen.. welcher elastisch dehnbare Gurt dann nur die Aufgabe erfüllt, den Sitzgurt in der richtigen Lage am Körper zu halten. Der elastisch dehnbare Gurt bildet nicht nur eine Anlegehilfe, sondern erleichtert auch die Anpassung des Sitzgurtes an unterschiedliche Körperformen des Trägers. 



   Nach einer bevorzugten Ausführung bildet der die Anlegehilfe bildende Bauchgurt einen geschlossenen Ring und ist am Sitzgurt parallel zu einem weiteren Bauchgurt oder einem Beckengurt befestigt, insbesondere oberhalb eines der Kraftaufnahme dienenden, schliessbaren Bauchoder Beckengurtes bzw. eines vorne offenen. die Beinreifen verbindenden Beckengurtes. angeordnet. Hier handelt es sich um die typische Verwendung eines als zusätzliche Anlegehilfe verwende- ten. leichten dehnbaren Gurtes. 



   Bei dem erwähnten andern Fall, wo der Bauchgurt auch grössere Kräfte aufzunehmen hat. kann der als Anlegehilfe ausgebildete Bauchgurt. wie an sich bekannt. aus einem durchgehenden. für sich undehnbaren oder wenig dehnbaren Gurt und an diesem Gurt befestigten. ihn über die ganze Länge oder in Teillängsbereichen der Länge nach zusammenziehenden. aber auf die volle
Gurtlänge dehnbaren Einsätzen aus gummielastischem Material bestehen. 



   In den Zeichnungen ist eine mögliche Ausführungsform eines erfindungsgemässen Sitzgurtes schematisiert in Ansicht dargestellt. 



   Der vorgesehene Sitzgurt besitzt zwei Beinreifen --1. 2--. die untereinander über einen Quer- steg --3-- verbunden sind. Diese Beinreifen werden aus zwei langen Gurtstücken gebildet, die über ein aus jeweils doppelt geführten Gurtstücken gebildetes Gelenk --4--, das bei angelegtem
Sitzgurt im Hüftgelenksbereich zu liegen kommt. geschlossen sind. Das eine Gurtende --5 bzw. 



   6-- wird in der Anlegestellung am Körper nach hinten geführt und mit dem andern Ende-6 bzw. 



   5-- über eine eine Weitenverstellung ermöglichende Schnalle --7-- verbunden, so dass die beiden
Gurtenden-5 bzw. 6-einen vorne offenen Beckengurt bilden. Das zweite Gurtende-8 bzw. 



   9-- ist über das Gelenk --4-- hinaus nach oben geführt und kann dazu Verwendung finden, die Verbindung mit einem Brustgeschirr, dem Bergseil oder einem Anbindeseil, herzustellen. Soweit bisher beschrieben, handelt es sich um einen dem Prinzip nach bekannten Sitzgurt. Dieser Sitzgurt wird durch einen hier einen in sich geschlossenen Ring bildenden Bauchgurt --10-- aus gummielastischem Material,   z. B.   einem breiten Gummiband. ergänzt, der über den Gelenken --4--, die Gurtenden --8, 9-- überkreuzt und mit diesen Gurtenden verbunden ist. Weitere an den Bauchgurt   --10-- angenähte Stege-11-- stellen   die Verbindung zum Beckengurt --5, 6-- her. Bei dem beschriebenen Sitzgurt hat der Bauchgurt nur die Aufgabe, den Sitzgurt in der Anlegestellung am Körper zu halten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Sitzgurt. insbesondere für Anseilausrüstungen von Bergsteigern, mit Beinreifen und einem mit diesen verbundenen Bauch- oder Beckengurt, wobei eine ganz oder teilweise aus elastisch dehnbarem Material hergestellte Anlegehilfe vorgesehen ist, die den Gurt in einer bestimmten Anlegestellung am Körper festhält, dadurch gekennzeichnet, dass der Bauch- oder Beckengurt (10) des mit einem Anbindeseil od. dgl. verbindbaren Sitzgurtes selbst nach Art eines elastisch dehnbaren Bundgürtels als Anlegehilfe ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Sitzgurt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Anlegehilfe bildende Bauchgurt (10) einen geschlossenen Ring bildet und am Sitzgurt parallel zu einem weiteren Bauchgurt oder einem Beckengurt befestigt, insbesondere oberhalb eines, der Kraftaufnahme dienenden, <Desc/Clms Page number 3> schliessbaren Bauch- oder Beckengurtes bzw. eines vorne offenen, die Beinreifen (1, 2) verbindenden Beckengurtes (5,6) angeordnet ist.
    3. Sitzgurt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der als Anlegehilfe ausgebildete Bauchgurt (10), wie an sich bekannt, aus einem durchgehenden, für sich undehnbaren oder wenig dehnbaren Gurt und an diesem Gurt befestigten, ihn über die ganze Länge oder in Teillängsbereichen der Länge nach zusammenziehenden, aber auf die volle Gurtlänge dehnbaren Einsätzen aus gummielastischem Material besteht.
AT556478A 1978-08-01 1978-08-01 Sitzgurt, insbesondere fuer anseilausruestungen von bergsteigern AT361828B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2580182A1 (fr) * 1985-04-15 1986-10-17 Ducreux Gerard Baudrier a sangle sous fessiere

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FR2580182A1 (fr) * 1985-04-15 1986-10-17 Ducreux Gerard Baudrier a sangle sous fessiere

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ATA556478A (de) 1980-08-15

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