AT358840B - Einrichtung zur steuerung fuer zwei- oder mehr- spurige aufnahme- und/oder wiedergabegeraete - Google Patents

Einrichtung zur steuerung fuer zwei- oder mehr- spurige aufnahme- und/oder wiedergabegeraete

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AT358840B
AT358840B AT83478A AT83478A AT358840B AT 358840 B AT358840 B AT 358840B AT 83478 A AT83478 A AT 83478A AT 83478 A AT83478 A AT 83478A AT 358840 B AT358840 B AT 358840B
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sep
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Gerhard Pitsch
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Verlag Dieter Pitsch
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B27/00Editing; Indexing; Addressing; Timing or synchronising; Monitoring; Measuring tape travel
    • G11B27/10Indexing; Addressing; Timing or synchronising; Measuring tape travel
    • G11B27/34Indicating arrangements 
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B27/00Editing; Indexing; Addressing; Timing or synchronising; Monitoring; Measuring tape travel
    • G11B27/005Reproducing at a different information rate from the information rate of recording

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  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steuerung für zwei- oder mehrspurige Aufnahmeund/oder   Wiedergabegeräte,   wobei eine Aufnahmespur zur Tonaufnahme und die zweite Spur zur Aufnahme von Impulsen, insbesondere Rechteckimpulsen, dient. 



   Kurzschrift-Diktate, Diktate in die Schreibmaschine oder Diktate anderer Art werden oft aus verschiedenen Gründen auf Tonbandgeräte oder Kassettenrecordern aufgenommen. Es wäre wünschenwert, diese auf Band aufgenommenen Diktate in verschiedenen Geschwindigkeiten ohne Veränderung der Tonhöhe wiederzugeben. Hiezu sind jedoch mehrere Aufnahmen in den verschiedenen Sprechgeschwindigkeiten erforderlich. Dabei ist von Nachteil, dass einerseits zur Aufnahme ein grosser Zeitaufwand erforderlich ist und anderseits für jede Geschwindigkeit ein separater Tonträger angeschafft werden muss. 



   Bei den bekannten Diktiergeräten kann der Maschinschreiber (die Phonotypistin) den Ablauf des Tonträgers nach den eigenen Bedürfnissen stoppen.   Demgegenüber   wird bei dem Gegenstand der Erfindung die gewählte Geschwindigkeit   z. B.   von einem Lehrer eingestellt und der Schreibende hat dann keinen Einfluss auf den weiteren Ablauf der Wiedergabe. 



   Die Aufgabe der Erfindung liegt also darin, eine Einrichtung zu schaffen, mittels welcher ein einmal aufgenommener Text in verschiedenen   Geschwindigkeiten - ohne Veränderung   der Tonhöhe - wiedergegeben werden kann. 



   Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass einerseits ein von Impulsen ansteuerbarer elektronischer Schalter (S   1)   vorgesehen ist, welcher mittels eines Kondensators (C 10), dessen Ladestrom in Stufen oder stufenlos variierbar ist, verzögert arbeitet und dass dem elektronischen Schalter (S   1)   ein von diesem ansteuerbares Relais (S 2) nachgeschaltet ist, welches kurzzeitig die Stromzuführung für den Antriebsmotor des   Wiedergabegerätes   unterbricht und dass anderseits ein Potentiometer   (P l)   zur Geschwindigkeitssteuerung vorgesehen ist. 
 EMI1.1 
 DE-OS   1951-193   (Steuer- und Regeleinrichtung für den Antrieb von   Diktier- bzw. Wiedergabegerä-   ten) gehandhabt. 



   Aus DE-OS   1951-193 :   a) Siehe Seite 15 unter Kapitel "Steuereinrichtung des   Gerätes" Punkt 6 : "Geschwindigkeits-   steuerung 24 : Diese Steuerung wird bei dem   Wiedergabegerät   verwendet und dient zur
Einstellung der Wiedergabegeschwindigkeit der Tonträgermanschette, d. h., um diese zu verlangsamen (-) bzw. zu beschleunigen (+). Diese Steuereinrichtung wird nur bei Bedarf verwendet." b) Siehe Seite 28 "Steuerung des Betriebes des   ! Niedergabegerätes" Pkt. 4 : "Geschwindigkeits-     steuerung : Die Miedergabegeschwindigkeit wird   durch einen Geschwindigkeitssteuer- knopf 22 eingestellt, welcher nach links bzw. rechts gedreht wird. Die Geschwindigkeit wird durch Drehen des Knopfes nach links verringert und durch Drehen des Knopfes nach rechts erhöht.

   Der in der Mitte des Steuerknopfes angebrachte Punkt gibt die Mitte des Geschwindigkeitssteuerbereiches an." c) Siehe Seite 85, Fig. 7b : Schaltung, aus der die Steuerung der Drehzahl des Antriebsmotors hervorgeht. 



   Durch die erfindungsgemässe Massnahme wird somit erstmals erreicht, dass ein auf einem Magnetband aufgenommener Text durch Einschieben von Pausen, welche verlängert oder verkürzt werden können, indirekt auch die Gesamtzeit eines Diktates verlängert oder verkürzt werden kann. 



  Die Pausen werden vorzugsweise zwischen zusammenhängenden Wortgruppen gesetzt. 



   Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist dem elektronischen Schalter (S   1)   ein Eingangsnetzwerk, bestehend aus mindestens zwei Kondensatoren (C 1, C 2) mit nachfolgenden Transistorschaltstufen (T 1, T 2, T 3) vorgeschaltet. Der Vorteil dieser Weiterbildung liegt darin, dass durch die drei Transistorschaltstufen der Eingangsimpuls verstärkt und richtig erkannt wird. 



   Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass der Ladestrom mittels eines Potentiometers oder eines Stufenschalters, welcher in den einzelnen Schaltstufen verschiedene Widerstände aufweist, variierbar ist. Durch diese Ausgestaltung wird der Ladestrom stufenlos mittels Potentiometer oder in Stufen vorgewählt, wodurch die Länge der Pausen festgelegt ist. Weiters ist 

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 vorteilhaft, dass zwischen dem elektronischen Schalter (S   1)   und dem Relais (S 2) ein Transistor (T 4) angeordnet ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass der kleine Ausgangsstrom des elektronischen Schalters so weit verstärkt wird, dass das Relais richtig arbeitet. 



   In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung leuchtet während des stromlosen Zustandes des Antriebsmotors des   Wiedergabegerätes   eine Leuchtdiose (L) od. ähnl. auf. Das dient im besonderen als Prüforgan, ob die Einrichtung richtig funktioniert. Vorteilhaft ist ferner, dass die Einrichtung in einem   Niedergabegerät   für mindestens zwei Spuren oder in einem eigenen Gehäuse angeordnet ist. 



   Durch die Anordnung der Einrichtung in einem eigenen Gehäuse ist es möglich, diese an ein Tonbandgerät oder Kassettenrecorder, welche zur Steuerung eines Diaprojektors vorgesehen sind, mit einem mehrpoligen Kabel anzuschliessen. 



   Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass das Potentiometer   (P l)   zur Ge-   schwindigkeitssteuerung   des Antriebsmotors in einem eigenen Gehäuse angeordnet ist. Dadurch ist es   z. B.   möglich, Begleitmusik, insbesondere rhytmische Musik für bestimmte Tätigkeiten, auf jedem Tonbandgerät oder Kassettenrecorder linear und stufenlos zu verändern, wobei extern in die Steuerung des Antriebsmotors eingegriffen wird. heitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand eines Schaltbildes näher erläutert. Dieses Schaltbild zeigt die gesamte Einrichtung einschliesslich des Potentiometers für die Änderung der Geschwindigkeit des Antriebsmotors des Tonbandgerätes oder des Kassettenrecorders. 



   Parallel zu den Klemmen --1 und 2--, von denen die Klemme --2-- an Masse liegt, welche Null-Potential darstellt, ist ein Kondensator-Cl-angelegt. Ein weiterer Kondensator --C2-ist anschliessend an den Parallelkondensator --C1-- in die Eingangsleitung in Serie eingeschleift. 



  Diese beiden Kondensatoren stellen das Eingangswerk dar. Daran folgt die Transistorstufe   - Tl-,   dessen Basis einerseits direkt an den Kondensator --C2-- angeschlossen ist und anderseits an dem Kondensator --C3--, welcher in weiterer Folge an dem Eingangsspannungsteiler, bestehend aus den   beiden Widerständen-R3   und R4--, gelegt ist und welchen ausserdem ein Kondensator -   -C7-- parallel geschaltet ist.   An den npn Schalttransistor --T1-- ist nachfolgend ein weiterer npn SchalttransistQr-T2-- angelegt, dessen Basis am Kollektor vom Schalttransistor --T1-- angeschlossen ist. 



   Die positive Versorgungsspannung für die   beiden Transistorschaltstufen-Tl, T2-- sowie   für die nachfolgende Transistorschaltstufe --T3-- welche durch den Kondensator --C6-- von der   Transistorschaltstufe-T2-entkoppelt   ist, gelangt vom Tonbandgerät oder Kassettenrecorder über den   Widerstand-Rl-und   weiters über die einzelnen   Kollektorwiderstände --R5,   R7, RIO-zu den einzelnen Transistorschaltstufen. 



   Der Emitter der Transistorschaltstufe --T1-- liegt an Masse, jener der Transistorschaltstufe --T2-- an einer Serienschaltung eines Widerstandes --R8-- und einer Diode --D1--. Diesen beiden 
 EMI2.1 
 ten des Rechteckimpulses wird der Kollektor des   Schalttransistors     --T3-- an Masse --2-- gelegt.   



  Dies ist der Startimpuls für den elektronischen Schalter-Sl-, welcher im besonderen einen Timer wie   z. B.   den (NE 555) darstellt, dessen Arbeitsweise wohl hinlänglich bekannt sein dürfte. Dieser elektronische   Schalter --S1-- schaltet   sofort durch und weiters auch der Schalttransistor --T4--, so dass das Relais --S2-- anzieht und den Stromkreis des Antriebsmotors des Tonbandgerätes oder Kassettenrecorders unterbricht. Während dieser Zeit leuchtet die Leuchtdiode --L--, deren Intensität über den Widerstand --R16-- bestimmt wird. 



   Parallel zu Relais --S2-- liegt der   Kondensator --C11--,   der den Strom kurzschliesst, der nach Öffnen des Transistors --T4-- von der Spule des Relais --S2-- aufrechtgehalten wird. Dadurch wird der Transistor --T4-- vor etwaiger Zerstörung geschützt. 



   Der Kondensator --C10-- sowie das Potentiometer --P2-- dienen zur Einstellung der stromlosen Pause des Antriebsmotors. Der Widerstand --R17-- dient zur Begrenzung des Eingangsstromes des elektronischen   Schalters-S1--,   der die stromlosen Pausen des An- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 triebsmotors einstellt. Mit dem Potentiometer --P1-- wird die Geschwindigkeit des Antriebsmotors um 15% stufenlos beschleunigt oder verringert. Dieses   Potentiometer --P1-- weist ausserdem zwei     Vorwiderstände --R13,   R 11-- auf. Mit dem Schalter --S3-- ist die Geschwindigkeitsänderung des Antriebsmotors abschaltbar. 



   Der wichtige Anwendungsbereich der Einrichtung liegt im schulischen Bereich. Dadurch ist eine relativ leichte Anpassung an die Leistungsfähigkeit der Schüler bzw. an die zu stellenden Anforderungen beim   Kurzschrift- und Maschinschreibunterricht   möglich. 



   Stückliste 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Widerstände <SEP> Kondensatoren
<tb> R <SEP> 8 <SEP> 68 <SEP> C <SEP> 1 <SEP> 0,68 <SEP>  
<tb> R <SEP> 2 <SEP> 470 <SEP> C <SEP> 2 <SEP> 330 <SEP> n
<tb> R <SEP> 3 <SEP> 27K <SEP> C <SEP> 3 <SEP> 33 <SEP> n
<tb> R <SEP> 4 <SEP> 2K7 <SEP> C <SEP> 4 <SEP> 22p
<tb> R <SEP> 5 <SEP> 4K7 <SEP> C <SEP> 5 <SEP> 10 <SEP> n
<tb> R <SEP> 6 <SEP> 22K <SEP> C <SEP> 6 <SEP> 330 <SEP> n
<tb> R <SEP> 7 <SEP> 3K9 <SEP> C <SEP> 7 <SEP> 47p
<tb> R <SEP> 8 <SEP> 150 <SEP> C <SEP> 8 <SEP> 47p
<tb> R <SEP> 9 <SEP> 22K <SEP> C <SEP> 9 <SEP> 330 <SEP> n
<tb> R <SEP> 10 <SEP> 120 <SEP> TRIM <SEP> C10 <SEP> 47p <SEP> 
<tb> R <SEP> 11 <SEP> 10K <SEP> Cll <SEP> 47p <SEP> 
<tb> R <SEP> 12 <SEP> 470K
<tb> R <SEP> 13 <SEP> 1K <SEP> 2 <SEP> Dioden
<tb> R <SEP> 14 <SEP> 470 <SEP> 4 <SEP> npn <SEP> Transistoren
<tb> R <SEP> 15 <SEP> 100K <SEP> 1 <SEP> NE <SEP> 555 <SEP> 

  Präzisionstimer <SEP> IC
<tb> R <SEP> 16 <SEP> 470 <SEP> 1 <SEP> LED
<tb> R <SEP> 17 <SEP> 3K3 <SEP> 1 <SEP> Relais
<tb> 
 
PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Steuerung für zwei- oder mehrspurige Aufnahme- und/oder Wiedergabegoräte, wobei eine Aufnahmespur zur Tonaufnahme und die zweite Spur zur Aufnahme von Impulsen, insbesondere Rechteckimpulsen dient, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits ein von den Impulsen ansteuerbarer elektronischer Schalter (S   1)   vorgesehen ist, welcher mittels eines Kondensators (C 10), dessen Ladestrom in Stufen oder stufenlos variierbar ist, verzögert arbeitet und dass dem elektronischen Schalter (S   1)   ein von diesem aussteuerbares Relais (S 2) nachgeschaltet ist,

   welches kurzzeitig die Stromzuführung für den Antriebsmotor des   Aufnahme-und/oder Miedergabe-   gerätes unterbricht und dass anderseits ein Potentiometer   (Pl)   in an sich bekannter Weise zur Geschwindigkeitssteuerung vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem elektronischen Schalter (S 1) ein Eingangsnetzwerk, bestehend aus mindestens zwei Kondensatoren (Cl, C2) mit nachfolgenden Transistorschaltstufen (Tl, T2, T3) vorgeschaltet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ladestrom des Kondensators (C10) mittels eines Potentiometers oder eines Stufenschalters (P2), welcher in den einzelnen Stufen verschiedene Widerstände auf weist, variierbar ist.
    4. Einrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem elektronischen Schalter (S1) und dem Relais (S2) ein Transistor (T4) angeordnet ist.
    5. Einrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais (S 2) während des stromlosen Zustandes des Antriebsmotors des Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes eine Leuchtdiode (L) od. ähnl. aufleuchten lässt.
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