AT358793B - Verbundprofil - Google Patents

Verbundprofil

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AT358793B
AT358793B AT321879A AT321879A AT358793B AT 358793 B AT358793 B AT 358793B AT 321879 A AT321879 A AT 321879A AT 321879 A AT321879 A AT 321879A AT 358793 B AT358793 B AT 358793B
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
    • E06B3/263Frames with special provision for insulation
    • E06B3/26338Frames with special provision for insulation comprising short insulating elements disposed at intervals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verbundprofil mit zwei parallelen Metallprofilen und mindestens einem dieselben unlösbar miteinander verbindenden, wärmeisolierenden Klemmelement mit Vorsprüngen zum Hintergreifen von Längsrippen der Metallprofile, wobei das Klemmelement zwei die Metallprofile elastisch gegeneinanderspannende Teilstücke aufweist, zwischen denen mindestens ein sie auseinanderdrückender Keil angeordnet ist, und wobei die Teilstücke und der Keil vor dem Verspannen eine vormontierte, als Ganzes zwischen die Metallprofile einsetzbare Einheit bilden. 



   Bei der Verwendung solcher Verbundprofile für Fensterkonstruktionen, wie dies beispielsweise in der DE-OS 2634597 beschrieben ist, treten durch die übliche Verglasung der Rahmenverbundprofile ausser dem Eigengewicht der Verglasung und eventuell einer Windbelastung keine zusätzlichen Belastungen auf. 



  Letztere ist eine Wechsellast, da der Wind einen Druck und Sog auf die Verglasung ausübt. 



   Bei einer Druckverglasung hingegen ist eine Vorspannung notwendig, die einen Mindestanpressdruck zur Abdichtung zwischen Glas und Profil sicherstellt, um den Wassereintritt zu vermeiden. Es handelt sich um eine statische Vorbelastung, welcher die Wechsellast des Windes überlagert wird. Auch die Wärmeunterschiede zwischen den beiden Seiten des Profils erhöhen die Spannungen, da die Temperaturdifferenz im Verbund Leichtmetall/Kunststoff zu einer unterschiedlichen Dehnung der inneren und äusseren Profilteile führen kann. Diese erhöhten Spannungen müssen neben der statischen Vorbelastung und der Windlast durch die Konstruktion aufgenommen werden. Schliesslich sollte das Verbundprofil auch kleinere Verdrehungen und Biegungen problemlos auffangen können. 



   Das in der DE-OS 2634597 beschriebene, bekannte Verbundprofil eignet sich für die üblichen Fensterkonstruktionen ohne Druckverglasung. Es ist hingegen zu schwach für die erwähnten Konstruktionen mit Druckverglasung. Bei Belastungsspitzen kann es vorkommen, dass die beiden Teilprofile gegeneinander verschoben werden, oder dass das Klemmelement eine bleibende plastische Verformung erleidet. 



   Es ist nun Aufgabe der Erfindung, ein Verbundprofil der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das sich auch für stärkere Belastungen eignet, insbesondere für Belastungen, wie sie bei Fensterkonstruktionen mit Druckverglasung entstehen können. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss so gelöst, dass jedes Teilstück eine Queraussparung aufweist, in die eine metallische Verstärkungsklammer eingesetzt ist, die durch den Keil nach aussen drückbar ist, und deren Schenkelenden die Längsrippen hintergreifen, wobei im verspannten Zustand des Verbundprofils die Schenkelenden in den Längsrippen verkrallt sind. 



   Durch die verstärkte Ausbildung des Klemmelementes ist das Verbundprofil höher belastbar und insbesondere für Fensterkonstruktionen mit Druckverglasung geeignet. Infolge der erhöhten Schubfestigkeit können die beiden Teilprofile nicht gegeneinander verschoben werden. Auch starke, durch den Wind erzeugte Wechsellasten und Schockbelastungen durch Schläge können durch das erfindungsgemässe Verbundprofil ohne bleibende Deformationen aufgenommen werden. 



   Nachstehend werden an Hand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. 



  Es zeigen : Fig. l ein einzelnes Teilstück aus Kunststoff eines Klemmelementes, Fig. 2 das Teilstück gemäss Fig. l mit eingesetzter Metallklammer und aufgedrücktem Keil, Fig. 3 ein Klemmelement in vormontiertem, unverspanntem Zustand, Fig. 4 zwei Klammern in ihrer Einbaulage vor dem Verspannen, Fig. 5 ein verspanntes Verbundprofil für einen Fensterflügelrahmen mit Druckverglasung, wobei die Abdeckleisten noch nicht eingesetzt sind, Fig. 6 eine Seitenansicht des vormontierten und noch nicht verspannten Klemmelementes gemäss   Fig. 3, in grösserem   Massstab, Fig. 7 einen Ausschnitt aus einem Verbundprofil, wobei las Klemmelement in verspanntem Zustand gezeigt ist, Fig. 8 einen Querschnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 7 durch das Verbundprofil für einen Fensterflügelrahmen mit Druckverglasung und Fig. 9 und Fig.

   10 zwei verschiedene Ausführungen von Metallklammern. 



   Das in den Figuren dargestellte isolierende Verbundprofil ist als Fensterflügelprofil mit Druckerglasung ausgebildet. Die beiden parallelen Teilprofile sind mit--1 und 2--bezeichnet. Sie sind mittels der im Abstand voneinander angeordneten Klemmelemente --3-- miteinander verspannt   (Fig. 5).   
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   Dazu sind die geneigten   Flächen --5-- der Teilstücke --4-- und   die diesen Flächen zugewendeten   Keilflächen --7-- mit   ineinandergreifenden, sägezahnartigen Querrippen --8-- versehen. 

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   Zur Verstärkung des Klemmelementes --3-- ist in jedem   Teilstück --4-- eine   metallische Verstärkungsklammer --25-- eingesetzt. 
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 --6-- ist--1, 2-- gegeneinanderziehen, bis deren Rippen --10-- auf an den   Teilstücken --4-- vorgesehenen     Abstandsbegrenzungsflächen --12-- aufliegen,   wodurch der korrekte Abstand der Teilprofile --1, 2-- in engen Toleranzen eingehalten ist. 



   Die Breite des den   Vorsprung --9-- tragenden Halses --14-- des Teilstückes --4-- ist   kleiner als die Breite der in den Hals --14-- eintretenden Rippe --10--. Beim Zusammenbau des Verbundprofils wird dabei der   Hals --14-- durch   die Rippe --10-- elastisch gedehnt, so dass die Teilprofile --1, 2-- in ihrer montierten Lage federnd mit dem Klemmelement verspannt sind. Dies bedingt, dass für das Klemmelement ein wärmeisolierendes Material gewählt wird, welches zumindest etwas elastisch deformierbar ist. 



   Für den Keilwinkel der Keiflflächen --5, 7-- hat sich ein Wert von etwa   2    bewährt. Die Anzugsflächen der   Längsrippen --10-- und   der Vorsprünge --9-- weisen zweckmässigerweise einen Winkel von etwa 30  gegen die Vertikale auf. 



   Durch die im wahlweisen Abstand voneinander eingesetzten Klemmelemente --3-- werden im Verbundprofil Luftkammern --11-- begrenzt, die nach aussen durch je ein elastisches Abdeckprofil --13-abgeschlossen werden. Die ruhende Luft in diesen Kammern trägt zu einer vorzüglichen Isolation bei. 



   Vor dem Einschieben des Klemmelementes --3-- in die   Teilprofile--1, 2--werden   die Einzelteile --4, 6, 25-- des Klemmelementes so zusammengebaut, dass an einem Ende des letzteren der vordere Teil --18-- des Keils --6-- zwischen die   Teilstücke --4-- eingesetzt   und mittels in Ausnehmungen --16-eindringender Scherstifte --19-- mit diesen fest verbunden wird. Die Scherstifte --19-- sind zweckmässigerweise einstückig mit dem Keil --6-- bzw. mit den   Keilstücken --4-- ausgebildet.   



   Der Keil --6-- weist einen im Querschnitt dickeren, schienenförmigen Mittelteil --21-- auf, dessen   Keilflächen   mit den Querrippen --8-- versehen sind und der in den   Längsnuten --22-- der   Teilstücke 
 EMI2.2 
 angeordnet, deren ungerippte Keilflächen mit den entsprechenden Schrägflächen der TEilstücke --4-zusammenwirken. 



   Im vormontierten Zustand des Klemmelementes --3-- vor dem vollständigen Einpressen des   Keils --6--   berühren sich die   Teilstücke --4-- an   einem Ende --17--. 



   Dadurch wird gewährleistet, dass die den   Rippen --10-- zugeordneten Aussenflächen --24-- der   Vorsprünge --9-- parallel sind, und dass sich das Element --3-- beim Einschieben in die Teilprofile 
 EMI2.3 
 
Anschliessend wird der Keil --6-- mit einem nicht näher dargestellten Werkzeug zwischen die   Teilstücke --4-- eingepresst,   wobei die Scherstifte --19-- abgeschert werden. Dabei werden auch Toleranzabweichungen der Einzelprofile und der Klemmelemente berücksichtigt, indem das Klemmelement anpassbar ist und der Keil den jeweiligen Abmessungsunterschieden entsprechend an dem einen oder andern Ende des Klemmelementes etwas vorstehen kann. 



   Die metallische   Verstärkungsklammer --25-- weist   zwei Schenkel --26-- auf, deren Innenflächen an den Enden gerippt sind, wie bei --27-- gezeigt ist. Sie wird bei der Montage des Klemmelementes --3-- in 
 EMI2.4 
 des Teilstückes --4-- eingedrückt,- der Klammer auf einer entsprechenden   Fläche --30-- des Teilstückes --4-- zu liegen   kommt. 



   Die den   Schenkelenden --27-- gegenüberliegenden Teile --31-- der Klammer --25-- sind   gerundet und zum Zusammenwirken mit den   Keilflächen   --7-- des Keils --6-- bestimmt. Beim Einpressen des Keils - werden die beiden Klammern --25-- ebenfalls nach aussen gedrückt, wobei sich die gerippten Enden --27-- der Schenkel --26-- in den   Längsrippen --10-- der Teilprofile --1, 2-- verkrallen.   Dadurch wird die Schubfestigkeit und die Stabilität des Verbundprofiles erhöht. Die   Längsrippen --10-- und   die 

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   Vorsprünge --9-- können nicht   gegeneinander verschoben werden, auch wenn schlagartige Stösse auf das Verbundprofil einwirken oder das Profil gebogen oder etwas verdreht wird. 



   Bei einer weiteren Klammer --32-- sind die dem   Keil --6-- zugekehrten AUflageflächen --33-- flach,   wodurch beim Eindrücken des Keils --6-- die Flächenlast besser verteilt ist. Zwischen den   Flächen --31   bzw. 33-- ist eine Aussparung --34-- vorgesehen, durch die der   Mittelteil --21-- des   Keiles geführt ist. 



   In der Fig. 8 ist gezeigt, wie die   Isolierverglasung --35-- im Fensterflügelverbundprofil   montiert ist, wobei die Verspannung durch eine an sich bekannte, selbsttätig nachstellbare   Andrückvorrichtung --36--   erzeugt wird. 



   In der DE-OS 2634597 ist auch eine Ausführungsvariante eines Klemmelementes mit zwei Keilen beschrieben. Selbstverständlich könnte auch dieses Element durch Klammern verstärkt werden. 



   Schliesslich sei noch auf einen weiteren Vorteil des erfindungsgemässen Verbundprofils hingewiesen. 



  Bei Brandausbruch besteht die Gefahr, dass die Kunststoffklemmelemente schmelzen und verbrennen. Der Verbund bekannter Profile würde dann auseinanderfallen, was beim vorliegenden Verbundprofil aber nicht zutrifft. Durch die metallische Verstärkungsklammer ist eine grössere Sicherheit gegeben, da selbst beim Verschmelzen und Verbrennen der Kunststoffteile die Metallklammer erhalten bleibt und die beiden metallischen Teilprofile zusammenhält. Ein Auseinanderfallen tritt erst bei höheren Temperaturen ein, wenn das Leichtmetall schmilzt. Das erfindungsgemässe Verbundprofil erfüllt in der Schweiz auch feuerpolizeiliche Vorschriften. Es würde auch genügen, die Klemmelemente mit Verstärkungsklammern nur in den Eckbereichen und in der Mitte der Fensterkonstruktion zu verwenden. Die übrigen Klemmelemente könnten ohne Verstärkungsklammer ausgeführt sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verbundprofil mit zwei parallelen Metallprofilen und mindestens einem dieselben unlösbar miteinander verbindenden, wärmeisolierenden Klemmelement mit Vorsprüngen zum Hintergreifen von Längsrippen der Metallprofile, wobei das Klemmelement zwei die Metallprofile elastisch gegeneinanderspannende Teilstücke aufweist, zwischen denen mindestens ein sie auseinanderdrückender Keil angeordnet ist, und wobei die Teilstücke und der Keil vor dem Verspannen eine vormontierte, als Ganzes zwischen die Metallprofile einsetzbare Einheit bilden, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Teilstück (4) eine Queraussparung (28) aufweist, in die eine metallische Verstärkungsklammer (25,32) eingesetzt ist, die durch den Keil (6) nach aussen drückbar ist und deren Schenkelenden (26) die Längsrippen (10) hintergreifen,

   wobei im verspannten Zustand des Verbundprofils die Schenkelenden (26) in den Längsrippen (10) verkrallt sind.

Claims (1)

  1. 2. Verbundprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Längsrippen (10) eingreifenden Schenkelenden (26) der Klammern (25,32) gerillt oder mit Zähnen versehen sind.
    3. Verbundprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Keil (6) zugekehrten Flächen (31) der Klammern (25) gewölbt sind.
    4. Verbundprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Keil (6) zugekehrten Flächen (33) der Klammern (32) flach sind und auf den Keilflächen aufliegen.
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