AT356675B - Verfahren und vorrichtung zur ermittlung der umschaltpunkte fuer mischfluessigkeiten bei filtrationsprozessen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur ermittlung der umschaltpunkte fuer mischfluessigkeiten bei filtrationsprozessen

Info

Publication number
AT356675B
AT356675B AT786175A AT786175A AT356675B AT 356675 B AT356675 B AT 356675B AT 786175 A AT786175 A AT 786175A AT 786175 A AT786175 A AT 786175A AT 356675 B AT356675 B AT 356675B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
value
conductivity
determined
values
reference value
Prior art date
Application number
AT786175A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA786175A (de
Original Assignee
Seitz Werke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT356675A external-priority patent/AT355191B/de
Application filed by Seitz Werke Gmbh filed Critical Seitz Werke Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT356675B publication Critical patent/AT356675B/de
Publication of ATA786175A publication Critical patent/ATA786175A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D37/00Processes of filtration
    • B01D37/04Controlling the filtration

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ermittlung der Umschaltpunkte für Mischflüssigkeiten bei der Filtration mit Anschwemm-, Schichten- oder Massefiltern durch Bestimmung von Flüssigkeitsleitfähigkeitswerten mittels einer Messelektrode im Filterauslauf sowie einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. 



   Bei der Getränkefiltration mittels Anschwemm-, Schichten- oder Massefiltern ist es üblich, die jeweils im Filter verbliebene Flüssigkeit durch eine andere zu verdrängen. So wird beispielsweise zu Beginn der Bierfiltration beim sogenannten Vorlauf das im Filter befindliche Wasser durch das herangeführte Bier herausgedrückt und am Ende der Filtration, in einer als Nachlauf bezeichneten Phase, umgekehrt das noch im Filter stehende Bier durch zugeführtes Wasser entfernt.

   Zur Vermeidung von Getränkeverlusten und Verringerung des Wasserverbrauches wird die in beiden Fällen durch die Flüssügkeitsverdrängung entstehende Mischflüssigkeit bei einer bestimmten Bierkonzentration noch dem Biervorratsbehälter, das folgende stärker verdünnte Gemisch einem dafür vorgesehenen Tank und der relativ hohen Wassergehalt aufweisende Gemischrest entweder einem weiteren Behälter oder dem Abfluss zugeführt. In entsprechender Weise wird die Flüssigkeitsverdrängung bei der Filtration unterschiedlicher Biersorten   durchgeführt,   die gesondert gelagert werden. 



   Wesentliche Aufgabe bei der erwähnten Flüssigkeitsverdrängung ist die Bestimmung des jeweiligen Zeitpunktes, in dem die Mischflüssigkeit entsprechend ihrer Zusammensetzung in den einen oder andern Tank oder in den Abfluss geleitet wird. Zur Ermittlung dieser Umschaltpunkte sind auf verschiedenen Messmethoden beruhende Verfahren geläufig. So ist es durch den Aufsatz von Paukner und Chaniotis   :"Die   Bestimmung des Extragehaltes von Bier bei der Filtration durch Leitfähigkeitsmessung", Brauwelt, Jg. 96 (1956)   Nr. 89, S. 1587-1590,   bekannt, die Umschaltpunkte für Vor- und Nachlauf sowie für die Zuführung unterschiedlicher Biersorten in separate Tanks durch elektrische Leitfähigkeitsmessungen der Mischflüssigkeit zu ermitteln.

   Hiezu ist sowol am Filtereinlauf wie am Filterauslauf je eine Messelektrode angeordnet, deren Messwerte in einem Schaltgerät mit einem jeweils einstellbaren Sollwert kontinuierlich und automatisch verglichen werden. Entsprechen die gemessenen Werte dem Sollwert, dann löst das Schaltgerät für den Bedienungsmann optische und akustische Signale aus oder steuert gegebenenfalls selbständig ein vorhandenes Magnetventil zur Änderung der Transportrichtung der Flüssigkeit. 



   Durch die bei der bekannten Methode massgebende Orientierung der Messwerte an einem jeweils gewählten Sollwert, ist die Bestimmung der richtigen Umschaltpunkte nicht immer gewährleistet. So sind bereits Fehlschaltungen zu erwarten, falls das Wasser beim Vorlauf einen höheren als den eingestellten   Leitfähigkeitswert   besitzt. Auch bleiben Änderungen der Leitfähigkeit auf Grund der Herkunft-un Aufbereitungsart des Wassers unberücksichtigt. Umschaltungenauigkeiten ergeben sich schliesslich auch bei den am Bier vorgenommenen Messungen, wobei die Messwerte für das trübe Bier am Filtereinlauf und für das filtrierte Bier am Filterauslauf schon deshalb unterschiedlich sind, weil das Filterhilfsmittel die Leitfähigkeit mitbestimmende Bestandteile des Filterguts zurückbehält. 



   Die Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, zur Ermittlung der Umschaltpunkte für Mischflüssigkeiten bei der Filtration mit Anschwemm-, Schichten- oder Massefiltern eine Verfahrensweise vorzuschlagen, die bewusst auf vorgegebene Sollwerte verzichtet und den Vergleich der gemessenen Leitfähigkeitswerte mit den Sollwerten vermeidet.

   Ausgehend von der der bekannten Messmethode zugrundeliegenden Anweisung, die Umschaltpunkte durch Bestimmung von Flüssigkeitsleitfähigkeitswerten mittels einer im Filterauslauf angeordneten Messelektrode zu ermitteln, wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass man in definierter Zeitfolge fortlaufend Leitfähigkeitsmessungen vornimmt und die ermittelten Werte miteinander auf Gleichwertigkeit vergleicht und bei voneinander abweichender Wertigkeit jeweils einen ersten Umschaltpunkt und bei gegebener Gleichwertigkeit einen nachfolgenden Umschaltpunkt festlegt.

   Das vorgeschlagene Verfahren trägt somit jeglicher Änderung der elektrischen Leitfähigkeit der Mischflüssigkeit Rechnung und gibt bei Änderungen zwischen gleichen oder gleichartigen   Leitfähigkeitswerten   jeweils einen ersten Umschaltpunkt, bei gleichbleibenden Werten jeweils den nachfolgenden Umschaltpunkt an, Dadurch werden sowohl Vorlauf als auch Nachlauf oder bei Biersortenwechsel Zwischenlauf erkennbar und die jeweiligen Umschaltpunkte für den Bedienungsmann bestimmbar.

   Für diese Bestimmung der Umschaltpunkte durch ständige Ermittlung und Vergleich von Leitfähigkeitswerten auf Gleichwertigkeit ist nach weitergehender Erfindung vorgesehen, dass man zur Festlegung des ersten Umschaltpunktes einen ermittelten Leitfähigkeitswert als Bezugswert speichert und ihn mit einem nachfolgend ermittelten Leitfähigkeitswert auf abweichende Wertigkeit vergleicht und sodann zur Festlegung des nachfolgenden 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Umschaltpunktes den bei Festlegung des ersten Umschaltpunktes nach Speicherung des Bezugswertes ermittelten Leitfähigkeitswert seinerseits als Bezugswert speichert und ihn mit einem oder mehreren nachfolgend ermittelten Leitfähigkeitswerten vergleicht und bei Wertabweichung den jeweils nachfolgend ermittelten Leitfähigkeitswert seinerseits als Bezugswert speichert und diesen wieder mit nachfolgend ermittelten 

  Leitfähigkeitswerten vergleicht und von diesen jeweils bei Wertabweichung einen als Bezugswert speichert,   u. zw.   so lange, bis Gleichwertigkeit zwischen einem gespeicherten und einem ermittelten Wert besteht. Hiebei kann die von der Erfindung geforderte Gleichwertigkeit zwischen einen gespeicherten und einem ermittelten Leitfähigkeitswert innerhalb einer frei wählbaren Toleranz gegeben sein. Gemäss weitergehender Erfindung wird zweckmässigerweise bei steigenden Leitfähigkeitswerten die positive Abweichung vom Bezugswert, bei fallenden Leitfähigkeitswerten die negative Abweichung vom Bezugswert angezeigt und die definierte Zeitfolge dem Filtervolumen und der Strömungsgeschwindigkeit der Mischflüssigkeit im Filterinnern angepasst. 



   Zur Durchführung des Verfahrens wird in weiterer Ausbildung der Erfindung als Vorrichtung eine als selbständige Baueinheit ausgebildete Rohrausbildung vorgeschlagen, die im wesentlichen aus einer mit lösbaren Verbindungen am Filterauslauf und an der Tankeingangsleitung anschliessbaren Rohrleitung mit zwischengeschaltetem fernbedienbarem 3-Wege-Ventil und diesem in Richtung zum Filterauslauf vorgeordneten Messwert-Aufnehmer sowie einer vom 3-Wege-Ventil abzweigenden und an die Tankeingangsleitung mittels lösbarer Verbindung anschliessbaren Rohrleitung mit einem weiteren zwischengeschalteten fernbedienbaren 3-Wege-Ventil und einer davon abführenden Abflussleitung besteht.

   Gemäss der Erfindung ist bei dieser demonstrierbaren und beweglichen Anordnung der Messwert-Aufnehmer dem 3-Wege-Ventil unmittelbar vorgeordnet und der Messwert-Aufnehmer sowie die beiden 3-Wege-Ventile stehen über Steuerleitungen mit Steuereinrichtungen in Verbindung, die in einem gemeinsamen, auf Stützen aufgestützten Steuergerät untergebracht sind, wobei die Rohranordnung an den Stützen lösbar befestigt sein kann. 



   Weitere Merkmale der Erfindung sind der Beschreibung und den Ansprüchen eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels zu entnehmen, das nachfolgend in Aufbau und Wirkungsweise erläutert ist. Es   zeigen : Fig. l   in schematischer Darstellung die einem Abschwemmfilter zur Ermittlung der Umschaltpunkte zugeordnete Vorrichtung, Fig. 2 eine Einzelheit der Vorrichtung. 



   Wie aus   Fig. 1   ersichtlich, ist der Anschwemmfilter, bei dem es sich selbstverständlich auch um einen Schichten- oder Massefilter nach Art einer Filterpresse oder eines Kesselfilters handeln kann, mit --10-bezeichnet. Er trägt an einer Frontseite --11-- je einen Einlauf- und Auslaufstutzen --12 und 13--, wobei am   Einlaufstutzen --12-- eine   nicht näher dargestellte Leitung für die dem   Filter --10-- zuzuführende   Flüssigkeit und am Auslaufstutzen --13-- mittels einer Verschraubung --14-- eine die Flüssigkeit vom 
 EMI2.1 
 
Leitung-15-angeschlossen- verbunden ist. In die Leitung --15-- zwischengeschaltet ist ein zweckmässigerweise pneumatisch betätigbares 3-Wege-Ventil --19--.

   Es ist mit einer Umschalteinrichtung --20-- versehen, deren Steuerlei-   tung --1-- zu   einem   Steuergerät --21-- führt,   das zweckmässigerweise auf   Stützen --22-- aufsitzt   und wobei die Leitung --15-- an dem benachbarten Stützenpaar durch   Rohrklemmen --23-- lösbar   angebracht ist. In die Leitung --15-- zwischen Ventil --19-- und dem   Filterauslaufstutzen --13--,   zweckmässigerweise in unmittelbarer Nähe des Ventils --19--, ist ferner ein   Messwert-Aufnehmer-24-- eingesetzt.   



   Von der Leitung --15-- zweigt eine an einem Ausgangsstutzen --25-- des Ventils --19-- angeschlossene   Leitung-26-- ab.   Sie führt zu einem weiteren Drucktank --27-- und ist mit dessen Eingangsleitung --28-- ebenfalls durch eine Schraubverbindung --29-- verbunden und durch eine weitere Rohrklemme --30-- an einer   Stütze --22-- fixiert.   In die Leitung --26-- zwischengeschaltet ist ein weiteres 3-Wege-Ventil --31-- mit einer Umschalteinrichtung --32-- und einer davon ebenfalls zum Steuer-   gerät-21-führenden Steuerleitung-II-.   Am 3-Wege-Ventil --31-- ist ein sich zu einem Abflusskanal -   erstreckendes Rohrstück-34-- angeschlossen.   



   Die Ausbildung der Leitungen --15 und 26-- mit den jeweils darin eingesetzten fernbedienbaren Ventilen --19 und 31-- und dem   Messwert-Aufnehmer --24-- ist   als selbständige Baueinheit ausgeführt, die nach Lösen der Schraubverbindungen --14, 18 und 29-- sowie der Rohrklemmen --23 und 30-- jederzeit   demontier-und entfernbar   ist und gegebenenfalls durch eine gleichartige neue Einheit ausgetauscht werden kann. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Wie aus Fig. 2 weiter ersichtlich, besitzt der   Messwert-Aufnehmer --24-- ein   aus einer Aussenelektrode - und einer Innenelektrode --36-- bestehendes Elektrodenpaar, das in die Leitung --15-- ragt und darin den Leitfähigkeitswert der vom   Filter --10-- abströmenden   Flüssigkeit misst. Aussen-und Innenelektrode --35, 36-- sind durch eine Isolierstrecke --37-- voneinander getrennt und stehen jeweils über die Leitungen --a, b--, welche nach Zusammenführung die   Messleitung --c-- bilden,   mit einem   Messwertanpasser-38-in   Verbindung, an dem wieder ein   Messwert-Ausgeber --39-- angeschlossen ist.   



  Anpasser --38-- und Ausgeber --39--, die innerhalb des   Steuergerätes --21-- angeordnet   sind, bilden zusammen mit dem Aufnehmer --24-- eine Messkette, die von einem ebenfalls innerhalb des Steuergerätes -   angeordneten Netzgerät-40-- mit   Hilfsenergie versorgt wird. Das   Netzgerät --40-- ist   mit einem am   Gerät --21-- angebrachten Schalter --41--,   der zugleich den Ein- und Ausschalter für die Messkette   - -24,   38, 39-- bildet, an das betriebliche Versorgungsnetz --42-- an- bzw. abschaltbar. 



   Der Anpasser --38-- besitzt einen   Ausgang --43-- für   ein   Gerät --44--,   das die vom Aufnehmer --24-- in der Flüssigkeit gemessenen Leitfähigkeitswerte in Form von fortlaufend aufeinanderfolgenden Ziffern anzeigt. Demgegenüber weist der   Ausgeber --39-- einen Ausgang --45-- für   ein   Gerät --46-- auf,   das bei steigenden Leitfähigkeitswerten die positive Abweichung vom gespeicherten Bezugswert, bei fallenden Werten die negative Abweichung vom gespeicherten Bezugswert anzeigt.

   Der Ausgeber --39-besitzt ausserdem einen   Eingang --47-- für   eine Schalteinrichtung --48-- zum Wirksamschalten der Umschaltpunkte für den Vor- oder Nachlauf sowie Ausgänge --49,50--für je einen elektropneumatischen Wandler --51, 52-- zum Betätigen der den 3-Wege-Ventilen --19, 31-- jeweils zuordneten Umschalteinrichtungen --20 und 32--. Angeschlossen sind die Wandler --51 und   52-- an ein mit-53-- bezeichnetes   Druckluftnetz des Betriebes mit der   Leitung   Auch von den zum   Steuergerät --21-- führenden   Leitungen-I und II-- ist die Leitung -1- am Wandler -51-. die Leitung --II-- am Wandler --52-angeschlossen.

   An Stelle der von Hand betätigbaren Schalteinrichtung --48-- ist der Ausgeber --39-- über den Eingang --47-- auch mit einer Fernbedienungseinrichtung beeinflussbar, die beispielsweise aus einem Programmschaltwerk oder einer Leitfähigkeitsmesseinrichtung bestehen kann, wobei deren Messwertgeber in der   Zuleitung   --12-- des Filters --10-- angeordnet ist und welche die Zuführung von Bier oder Wasser dem Ausgeber --39-- signalisiert. Hieraus ergibt sich folgende Verfahrensweise für eine Bierfiltration mit   Filtervor-und-nachlauf,   wobei Tank --16-- als Biertank und Tank --27-- als Gemischttank dienen soll.

   Nachdem die Messeinrichtung mit dem Schalter --41-- eingeschaltet und auf Vorlauf "V" mittels der Schalteinrichtung --48-- eingestellt ist, steht jeweils an den   Ausgängen --49, 50--   des   Messwert-Ausgebers-39-ein   Signal an, das zur Umschaltung der   Wandler --51, 52-- führt.   Dadurch werden die beiden Umschalteinrichtungen --20, 32-- der 3-Wege-Ventile --19, 31-- mit Druckluft beaufschlagt und die Ventile --19, 31-- jeweils auf rechtwinkeligen Durchgang verstellt. In dieser 
 EMI3.1 
    Ventil-19--, Leitung-26--, Ventil--31--, Rohrstück-34--27-- gesperrt.

   Strömt   daraufhin dem Filter --10-- über den Einlaufstutzen --12-- Filtergut zu, dann verdrängt dieses aus dem Filter das noch vom Spülvorgang beispielsweise vorhandene Wasser, das über die bestehende Leitungsverbindung in den   Kanal --33-- abfliesst,   Sobald der hinter dem Filterausgang -13- in der Leitung -15- vom Messwert-Aufnehmer -24- zuerst gemessene Leitfähigkeitswert der abfliessenden Flüssigkeit vom Anpasser --38-- als Bezugswert gespeichert ist, wird in einer definierten Zeit zum gespeicherten Wert ein weiterer vom Aufnehmer --24-- ermittelter Leitfähigkeitswert im Anpasser - mit dem Bezugswert verglichen.

   Weicht bei dem Vergleich, der nach jeweiliger Leitfähigkeitsmessung vorgenommen wird und wobei das   Gerät --44-- gleichzeitig   den jeweils gespeicherten Bezugswert und die ermittelten Leitfähigkeitswerte in Form von aufeinanderfolgenden Ziffern anzeigt und ausserdem das   Gerät --46-- die   positive Abweichung erkennen lässt, der ermittelte Leitfähigkeitswert vom Bezugswert ab, so ergibt sich der erste Umschaltpunkt, und der Anpasser --38-- löscht das am Ausgang --50-- des Ausgebers --39-- anstehende Signal.

   Es wird dadurch der Wandler --52-- stromlos und nimmt eine Schaltlage ein, bei der die Umschalteinrichtung --32-- über die   Steuerleitung --II-- entlüftet   wird und das 3-Wege-Ventil --31-- die Verbindung zum Kanal --33-- unterbricht und mit einem geraden Flüssigkeitsdurchgang über die Leitung --26-- und die Eingangsleitung --28-- die Verbindung und den Flüssigkeitstransport zum Tank --27-- herstellt.

   Die Verbindung zum Tank --27-- bleibt so lange bestehen, bis der Anpasser --38--, der den bei Festlegung des ersten Umschaltpunktes massgebenden Bezugswert noch gespeichert hat und diesen Wert mit den weiterhin in definierter Zeitfolge fortlaufend vom Aufnehmer 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 - ermittelten Leitfähigkeitswerten vergleicht und bei voneinander abweichender Wertigkeit jeweils den nachfolgend ermittelten Leitfähigkeitswert seinerseits als Bezugswert speichert und auch diesen Wert sodann mit den weiter ermittelten Leitfähigkeitswerten vergleicht und bei erneuter Wertabweichung jeweils einen Leitfähigkeitswert wieder als Bezugswert speichert, die Gleichwertigkeit zwischen einem zuvor als Bezugswert gespeicherten und einem nachfolgend gemessenen Leitfähigkeitswert festgestellt hat.

   Auch hiebei werden im Gerät -44 und   46-- in   Form der aufeinanderfolgenden Ziffern die Bezugswerte und Leitfähigkeitswerte sowie die positive Abweichung angegeben. Bei Gleichwertigkeit, die im   Gerät-44-   durch Stillstand der Ziffernfolge und Angabe des als Bezugswert gespeicherten letzten Leitfähigkeitswertes ersichtlich wird und den nachfolgenden Umschaltpunkt ergibt, löst der Anpasser --38-- das am Ausgang-49-des Ausgebers anstehende Signal aus. Der   Wandler-51-- nimmt   dadurch eine Schaltlage ein, bei der über die Steuerleitung -1- die Umschalteinrichrung -20- entlüftet wird und und das 3-Wege-Ventil --19-- die Verbindung zu den Leitungen --26, 28-- und dem   Tank-27-abschaltet   und im 
 EMI4.1 
 --15-- denfiltrierte Bier aufnimmt. 



   Für die Nachlaufphase mit der dafür vorgesehenen Verdrängungsflüssigkeit, z. B. Wasser, wird die Schalteinrichtung --48-- auf Nachlauf "N" umgestellt. Registriert danach der Anpasser-38-- einen vom   Aufnehmer --24-- gemessenen   Leitfähigkeitswert, der gegenüber dem im   Anpasser --24n noch   vom Filtrationsvorgang stammenden zuletzt gespeicherten Bezugswert abweicht, dann ergibt sich der erste Umschaltpunkt und der   Ausgeber --39-- erhält   vom   Anpasser --38n ein   Signal, das daraufhin am   Ausgang-49-ansteht   und den Wandler --51-- zum Umschalten des 3-Wege-Ventils -19- beeinflusst. 



  Dieses unterbricht den zum   Tank --16n führenden   Flüssigkeitsweg und gibt ihn für das vom Filter --12-abfliessende   Filtergut-Verdrängungsflüssigkeltsgemisch, z. B.   Bier-Wasser-Gemisch, über die Leitungen --15, 26,   28n zum Tank --27n frei.   Die Stellung des   Ventils --19n bleibt   so lange beibehalten, bis der   Anpasser-38-,

     der den bei Festlegung des ersten Umschaltpunktes massgebenden Bezugswert noch gespeichert hat und diesen Wert mit den weiterhin in definierter Zeitfolge fortlaufend vom   Aufnehmer-24-   ermittelten Leitfähigkeitswerten vergleicht und bei voneinander abweichender Wertigkeit jeweils den nachfolgend ermittelten Leitfähigkeitswert seinerseits als Bezugswert speichert und auch diesen Wert sodann mit den weiter ermittelten fortlaufend vergleicht und bei erneuter Wertabweichung jeweils einen Leitfähigkeitswert wieder als Bezugswert speichert, bis er Gleichwertigkeit zwischen einem zuvor als Bezugswert gespeicherten und dem nachfolgend gemessenen Leitfähigkeitswert feststellt.

   Auch hiebei wird im   Gerät --44-- in   Form der aufeinanderfolgenden Ziffern die bereits mit Einsetzen der Vorlaufphase begonnene Anzeige für die Bezugswerte und die Leitfähigkeitsmesswerte vorgenommen und im   Gerät-46-   die negative Abweichung angegeben.

   Bei Gleichwertigkeit, die auch beim Nachlauf im   Gerät n44-- durch   Stillstand der Ziffernfolge und Angabe des als Bezugswert gespeicherten letzten Leitfähigkeitswertes ersichtlich wird, erscheint am Ausgang -5- des Ausgebers -39- wieder ein Signal, das die Umschaltung des Wandlers --52-- bewirkt, der seinerseits die Umschalteinrichtung --32-- zum Verstellen des 3-Wege-Ventils -31- betätigt, das den zum   Tank --27n führenden   Flüssigkeitsweg abschaltet und für die Verdrängungsflüssigkeit über den Rohrstutzen-34-den Weg zum   Kanal --33n freigibt.   



   Findet während der Filtration ein Wechsel der Biersorte statt, wobei die Sorten unterschiedliche Leitfähigkeitswerte besitzen und für jede Sorte ein separater Tank vorgesehen ist, dann wird bei der Schaltstellung Vorlauf"V"der ermittelte Leitfähigkeitswert des aus dem Filter austretenden Bieres mit dem gespeicherten Bezugswert des zuvor filtrierten Bieres verglichen und bei abweichender Wertigkeit ein erster Umschaltpunkt festgelegt.

   Der nachfolgende Umschaltpunkt ergibt sich dann, sobald der letzte eingespeicherte Bezugswert beim Vergleich mit einem nachfolgend ermittelten Leitfähigkeitswert gleichwertig ist. Ändert sich erneut die Biersorte, dann wird ein jeweils erster und weiterer Umschaltpunkt in der vorbeschriebenen Weise festgelegt, wobei die im Gerät -44- angezeigte Ziffernfolge eine den jeweiligen Leitfähigkeitswerten entsprechende steigende oder fallende Tendenz aufweisen kann. Für die Transportrichtungssteuerung der unterschiedlichen Biersorten kann oftmals auf den ersten Umschaltpunkt verzichtet und mittels des nachfolgenden Umschaltpunktes das Bier unmittelbar in den vorgesehenen Tank geleitet werden. Das vorangehende Biergemisch gelangt dadurch noch in den Tank der zuvor filtrierten Biersorte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Ermittlung der Umschaltpunkte für Mischflüssigkeiten bei der Filtration mit Anschwemm-, Schichten- oder Massefiltern durch Bestimmung von Flüssigkeitsleitfähigkeitswerten mittels EMI5.1 Zeitfolge fortlaufend Leitfähigkeitsmessungen vornimmt und die ermittelten Werte miteinander auf Gleichwertigkeit vergleicht und bei voneinander abweichender Wertigkeit jeweils einen ersten Umschaltpunkt und bei gegebener Gleichwertigkeit einen nachfolgenden Umschaltpunkt festlegt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Festlegung des ersten Umschaltpunktes einen ermittelten Leitfähigkeitswert als Bezugswert speichert und ihn mit einem nachfolgend ermittelten Leitfähigkeitswert auf abweichende Wertigkeit vergleicht und sodann zur Festlegung des nachfolgenden Umschaltpunktes den bei Festlegung des ersten Umschaltpunktes nach Speicherung des Bezugswertes ermittelten Leitfähigkeitswert seinerseits als Bezugswert speichert und ihn mit einem oder mehreren nachfolgend ermittelten Leitfähigkeitswerten vergleicht und bei Wertabweichung den jeweils nachfolgend ermittelten Leitfähigkeitswert seinerseits als Bezugswert speichert und diesen wieder mit nachfolgend ermittelten Leitfähigkeitswerten vergleicht und von diesen jeweils bei Wertabweichung einen als Bezugswert speichert, u. zw.
    so lange, bis Gleichwertigkeit zwischen einem gespeicherten und einem ermittelten Wert besteht.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man beim Vergleich auf Gleichwertigkeit einen frei wählbaren Toleranzbetrag berücksichtigt. EMI5.2 dass die ermittelten Leitfähigkeitswerte sowie die Bezugswerte in Form von aufeinanderfolgenden Ziffern angezeigt werden. EMI5.3 dass bei steigenden Leitfähigkeitswerten die positive Abweichung vom gespeicherten Bezugswert, bei fallenden Leitfähigkeitswerten die negative Abweichung vom gespeicherten Bezugswert angezeigt wird. EMI5.4 dass die definierte Zeitfolge dem Filtervolumen und der Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit innerhalb des Filters angepasst wird.
    7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, g e k e n n z e i c h - net durch eine als selbständige Baueinheit ausgebildete Rohranordnung, bestehend aus einer mit lösbaren Verbindungen (14,18) am Filterauslauf (13) und der Tankeingangsleitung (17) anschliessbaren EMI5.5 an die Tankeingangsleitung (28) mittels lösbarer Verbindung (29) anschliessbaren Rohrleitung (26) mit einem weiteren zwischengeschalteten fernbedienbaren 3-Wege-Ventil (31) und einer davon abführenden Abflussleitung (34). EMI5.6
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Messwert-Aufnehmer (24) und die 3-Wege-Ventile (19,31) über Steuerleitungen mit Steuereinrichtungen in Verbindung stehen, die in einem gemeinsamen, auf Stützen (22) aufgestützten Steuergerät (21) EMI5.7 Schalteinrichtung (48) zum Bereitschalten des Ausgebers für Vor- oder Nachlauf versehen ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät (21) einen Messwert-Ausgeber (39) aufweist, der durch eine Leitfähigkeitsmesseinrichtung beeinflussbar ist, deren Messwertgeber in der Filterzuleitung (12) angeordnet ist.
AT786175A 1975-05-09 1975-10-15 Verfahren und vorrichtung zur ermittlung der umschaltpunkte fuer mischfluessigkeiten bei filtrationsprozessen AT356675B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT356675A AT355191B (de) 1975-05-14 1975-05-09 Apparat zur direkten bluttransfusion

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT356675B true AT356675B (de) 1979-07-15
ATA786175A ATA786175A (de) 1979-10-15

Family

ID=3552292

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT786175A AT356675B (de) 1975-05-09 1975-10-15 Verfahren und vorrichtung zur ermittlung der umschaltpunkte fuer mischfluessigkeiten bei filtrationsprozessen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT356675B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA786175A (de) 1979-10-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0041144B1 (de) Verfahren und Anordnungen zum Beschicken von Rohrreaktoren mit körnigen Feststoffen
DE3309316A1 (de) Reinigungsgeraet fuer eine kraftstoffeinspritzanlage
EP0059216B1 (de) Vorrichtung zur Reinigung von Gegenständen mittels einer Sprühpistole
DE2501733C3 (de) Verfahren zur Ermittlung der Umschaltpunkte für Mischflüssigkeiten bei FUtrationsprozessen
DE2548842C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb einer Filterpresse mit nachgeschaltetem Windkessel
AT356675B (de) Verfahren und vorrichtung zur ermittlung der umschaltpunkte fuer mischfluessigkeiten bei filtrationsprozessen
DE2245487C3 (de) Verfahren und Anordnung zur Probeentnahme von Milch
DE2452379C3 (de) Verfahren zur Ermittlung der Umschaltpunkte für Mischflüssigkeiten bei Filtrationsprozessen
DE2332202A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung des vor- und nachlaufs bei kieselguranschwemmfiltern
DE3824744A1 (de) Landwirtschaftliche feldspritze
DE2535976A1 (de) Einheit fuer die aufbereitung und die abgabe von trinkwasser
DE4138477A1 (de) Dosierpumpen-einstellung
DE3126801A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum beschicken von druckfiltrationsanlagen mit schlaemmen
DE3700804A1 (de) Verfahren zur konzentration von geloesten substanzen sowie anlage fuer die konzentration
DE496272C (de) Selbsttaetig wirkende Abmessvorrichtung fuer Fluessigkeiten
DE3340762C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aushärten von aus Sand unter Verwendung eines Bindemittels hergestellten Kernen und/oder Formen, die zum Gießen von Formkörpern aus metallischen oder nicht metallischen schmelzflüssigen Ausgangsmaterialien Verwendung finden
DE2416834A1 (de) Fluessigkeits-ueberlaufschutzvorrichtung
DE869190C (de) Filtriervorrichtung mit Druckluftzufuehrung, insbesondere fuer Wasser
DE19717971C1 (de) Verfahren zur Herstellung eines hydraulisch förderbaren Feststoff-Flüssigkeits-Gemisches
DE3044996C2 (de)
DE570929C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Gegenstaenden aller Art
DE685883C (de) Vorrichtung zum Zufuehren einer mit Schleifmitteln beladenen Fluessigkeit in regelmaessigen Zeitabschnitten und in bestimmten Mengen zu mehreren Punkten einer Vorrichtung zum Schleifen von Glasflaechen
DE19512098C1 (de) Steuervorrichtung für einen Mehrphasenstrom sowie Verfahren zum Herstellen eines Naßmörtels
AT265710B (de) Einrichtung zur Entnahme von Milchproben an Milchsammelanlagen
AT106223B (de) Verfahren zum Fördern und Mischen von Mörtelmassen mittels Druckmittel.