AT350983B - Biologische kleinklaeranlage mit beluefteten belegungsbecken - Google Patents
Biologische kleinklaeranlage mit beluefteten belegungsbeckenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Bei biologischen Kleinkläranlagen mit belüftetem Belebungsbecken können Schwimmstoffe aller Art zu Schwierigkeiten führen, wenn dem Belebungsbecken keine Vorklärung vorgeschaltet ist. Die in solchen Kleinkläranlagen auftretenden Betriebsstörungen sind meist auf jene Grobstoffe zurückzuführen, die schwimmfähig sind, wie Obstschalen, Fett oder sonstige Küchenabfälle, aber auch Zigarettenstummel, Zündhölzer, Wegwerfwindeln, Watte, Zellstoff usw. Diese Grobstoffe sammeln sich nicht an der Oberfläche des Belebungsbeckens an, sondern werden durch die herrschende starke Turbulenz im Belebungsbecken immer wieder abwärts gerissen und können somit in die Nachklärung gelangen oder sich um die bei manchen Kläranlagen an der Sohle liegenden Belüftungsrohre wickeln oder sonst zu Verstopfungen führen. Die in das Nachecken gelangenden Schwimmstoffe fliessen entweder mit dem Ablauf ab-was auf jeden Fall unerwünscht ist-oder sammeln sich schliesslich vor der Tauchwand oder dem Sieb, das den Abfluss schützt, an. Wenn sie von dort nicht regelmässig entfernt werden, bilden sie im Laufe der Zeit eine geschlossene Schwimmdecke, die-da im Nachklärbecken keine Luft eingeblasen wird-allmählich in Fäulnis übergeht und die Qualität des Kläranlagenablaufes verschlechtert. Die technisch einfachste Lösung wäre das regelmässige Abschöpfen der an der Oberfläche der Nachklärung angesammelten Schwimmstoffe. Abgesehen davon, dass es sich dabei um eine unangenehme Arbeit handelt, ergibt sich häufig das Problem, wo die abgeschöpften Schwimmstoffe untergebracht werden sollen. Bei einigen Kleinkläranlagen gibt es Vorrichtungen, durch die die Schwimmstoffe laufend von der Oberfläche der Nachklärung in das Belebungsbecken zurückbefördert werden. Zum Beispiel kann durch entsprechende Anordnung der Belüftungseinrichtung eine Sogwirkung erzeugt werden und durch ein Verbindungsrohr zwischen der Oberfläche der Nachklärung und dem Belebungsbecken ein laufender Rücktransport der Schwimmstoffe aus der Nachklärung in das Belebungsbecken erzielt werden. Diese Lösung ist jedoch speziell bei Kleinkläranlagen nicht ohne technische Probleme. Wird nämlich das Verbindungsrohr und damit der für den Rücktransport benutzte Wasserstrom zu klein gewählt, so besteht die Gefahr von Verstopfungen und Ablagerungen im Verbindungsrohr. Ist der durch die Sogwirkung erzeugte Wasserstrom dagegen zu stark, so kommt es zu einer übermässigen hydraulischen Belastung der Nachklärung - zusätzlich zum normalen Durchfluss-und damit zu einer Verschlechterung der Klärwirkung. Die Erfindung befasst sich mit diesem Problem und schafft eine Lösung, bei der der Grossteil der Schwimmstoffe im Belebungsbecken zurückgehalten und dort teils aerob, teils anaerob abgebaut wird. Die Erfindung bezieht sich demnach auf eine biologische Kleinkläranlage mit belüftetem Belebungsbecken und ist dadurch charakterisiert, dass im Belebungsbecken, d. h. im Becken oder im Anlageteil, in welchem durch die Belüftung turbulent bewegtes Belebtschlamm-Abwasser-Gasgemisch vorliegt und in welchem die aerobe Hauptbehandlung des Abwassers zur Gänze oder zum wesentlichen Teil erfolgt, durch Tauchwände, die bis über den höchsten Flüssigkeitsspiegel reichen, auf der Oberfläche des abgetrennten Gemischbereiches Ruhezonen gebildet sind, die die Ansammlung von Schwimmschlamm und schwimmenden Grobstoffen in diesen Zonen, vorzugsweise unter deren Zersetzung, bewirken. Diese Tauchwände können Rohre kreisrunden oder rechteckigen Querschnittes bilden, wobei Teile dieser Rohre Teile der Behälterwand sein können. Es ist vorteilhaft, oberhalb der Ruhezonen verschliessbare Öffnungen vorzusehen. Es ist durch die AT-PS Nr. 300685 eine Anlage bekanntgeworden, bei der dem Belebungsbecken eine weitere Behandlungsstufe vor-oder nachgeschaltet ist, die vom Wasser auf dem Reinigungsweg einmal-bei Kreislaufführung auch mehrmals-durchflossen wird, doch handelt es sich bei dem Schwimmschlammsammelraum dieser Anlage ebenfalls um eine dem Belebungsbecken nachgeschaltete Sehwimmstoff-Abscheidestufe, in der sich nur solche Schwimmstoffe abscheiden können, die das Belebungsbecken auf dem normalen Strömungsweg bereits verlassen haben. Im Gegensatz hiezu werden erfindungsgemäss die Totzonen vom Wasser an und für sich nicht durchflossen. Aufschwimmen können nur solche Schwimmstoffe, die durch die von der Belüftung herrührenden Strömungsturbulenzen in die Totzonen verlagert werden und die das Belebungsbecken noch nicht verlassen haben. In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform in den Fig. 1 und 2 im Schnitt und in Draufsicht dargestellt. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2
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| ATA425876A ATA425876A (de) | 1977-09-15 |
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1976
- 1976-06-11 AT AT425876A patent/AT350983B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA425876A (de) | 1977-09-15 |
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