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Kontrollvorrichtung für Maschinen zur Herstellung von aus Papier oder dgl. bestehenden Warenbeuteln oder Tüten.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen zur Herstellung von Tüten oder Beuteln aus Papier oder dgl. und betriRt insbesondere eine Einrichtung solcher Maschinen zu dem Zwecke, während des Betriebes der Maschine die Herstellung fehlerhafter Tüten dadurch zu überwachen, dass beim Auftreten von Fehlern solche Tüten selbsttätig aus der Maschine ohne Betriebsstörung ausgestossen werden oder aber, wenn der Perzentsatz fehlerhafter Tüten einen bestimmten Betrag übersteigt, die Maschine zum Stillstand gebracht wird.
Diese Einrichtung besteht in der Anordnung von Mechanismen, durch welche bei Herstellung fehlerhafter Tüten eine Schaltvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, um die fehlerhafte Tüte selbsttätig aus der Maschine zu entfernen, wobei ein Kontrollarm in eine bestimmte Stellung gebracht wird, derart, dass er bei der Bildung einer bestimmten Anzahl fehlerloser Tüten in seine Anfangsstellung zurückkehrt oder aber in eine dritte Stellung gelangt, in welcher er eine Kupplung ausschaltet, um die Maschine abzustellen für den Fall, dass unter dieser gegebenen Anzahl von
Tüten noch eine fehlerhafte Tüte auftreten sollte.
Diese Einrichtung ermöglicht demnach die selbsttätige Entfernung einer fehlerhaften Tüte, ohne Be riebst irung oder aber durch Abstellen der Maschine, wenn der Betrag fehlerhafter Tüten einen zulässigen Betrag überschreitet, um übermässige Mengen von Ausschussware zu vermeiden.
Die Erfindung liegt ferner in der Anordnung einer Vorrichtung zum Ablenken bzw. Ent- fernen jener Tüten, deren Körper die Verdickung. sstelle enthält, die durch Verbindung des er- schöpften Papiervorratbandes mit dem frischen Papierstrcifell entsteht, und durch die Mittel, durch welche die Kupplung betätigt wird, um die Maschine zum Stillstand zu bringen, sobald ein Fehler in dem Papier auf seinem Wege zu den Röhrenbildern oder aber ein Fehler in der Art und Weise der Papierzuführung selbst auftritt oder aber bei etwaigem Brechen oder Verschieben jener Federn, welche die Tätigkeit der Kontrollvorrichtungen beeinflussen.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Maschine mit den Vorrichtungen nach vorliegender Erfindung. Fig. 2 ist eine Draufsicht eines Teiles der
Mechanismen zur Herstellung der Tütenbödcn. Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Mechanismen aus Fig. 2.
Fig. 4 ist ein Schaubild der Kontaktvorrichtung für die in Fig. 2 und 3 dargestellten Mechanismen. Fig. 5 zeigt. die Ansicht eines Teiles von Fig. 3 in vergrössertem Massstabe. Fig. 6 ist eine Draufsicht auf Fig. 5 unter Darstellung eines Teiles der Arbeitsunterlage und der fertig gdalteten Tüte. Fig. 7 ist ein Schnitt nach Linie 7--7 durch Fig. 5, Fig. 8 ist eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der Kontrollvorrichtung, Fig. 9 ist eine Seitenansicht und Fig. 10 eine
Endansicht derselben. Fig. 11 zeigt in Seitenansicht die Vorrichtung zur Schaltung einer Kupplung,
Fig. 12 ist eine Seitenansicht derselben.
Fig. 13 ist eine teilweise schematische Draufsicht auf die Kuppelvcrbindungen. Fig. 14 ist eine Draufsicht auf die Zeitkontrollvorrichtung, welche die Tätigkeit der das Auswerfen von durch die Papierverbindung fehlerhaft gewordenen Tüten besorgenden Vorrichtung steuert. Fig. 15 ist eine Seitenansicht der in Fig. 14 dargestellten
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grössertem Massstabe. Fig. 23 ist ein Aufriss der in Fig. 22 dargestellten Teile und Fig. 24 zeigt einen Schnitt durch die Mittel zum Ausfindigmachen von Fehlern in den zur Herstellung der Tüten dienenden Papierröhren.
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montiert. Der Antrieb erfolgt von einer Welle D, die von einer Triebwelle D'aus durch ein entsprechendes Vorgelege angetrieben wird.
Die allgemeine Arbeitswelle der Mechanismen ist folgende :
Der zur Bildung der röhrenförmigen Tüten dienende Papierstreifen E wird durch die Papierzuführung von dem Vorrat A2 oder A3 über die Trommel Al und dann über eine Walze A4 gezogen. Für gewöhnlich wird das Papier von der Vorratsspule A2 entnommen. Wenn aber dieser Vorrat nahezu erschöpft ist, wird die Vorratsspule A3 in Umdrehung versetzt und das Papierband derselben wird mit dem im Gebrauch stehenden Papierband E der früheren Vorratsspule entsprechend verbunden und letzteres in bekannter Weise von der ausser Verwendung zu tretenden Vorratsspule abgetrennt.
Die Vorrichtung zum Verbinden dieser Papierbänder besteht aus einem beweglichen Stab A6 (Fig. 20,21), welcher sich mit seinen Nachbarorganen entlang eines Teiles der Trommel Al bewegt und hierauf durch die Führungsarme , A7 derart beeinflusst wird, dass er mit dem Papier ausser Eingriff gelangt.
Die verbrauchte Spule 42 wird dann aus ihren Lagern A8 ausgehoben, und die neue Vorratsspule A3 wird an ihre Stelle gesetzt, so dass der neue Papiervorrat ohne Betriebsstörung kontinuierlich über die Trommel Al weiter gezogen wird. Da diese Vorrichtung zur Schaltung des Papiervorrates bereits den Gegenstand des Patentes Nr. 28245 bildet, ist eine eingehendere Beschreibung überflüssig.
Von der Walze A4 läuft das Papierband über Führungsrollen All und BI zu den das Papierband in Röhrenform bringenden Mechanismen, wobei der Walze B2 benachbart, vorher das Bedrucken und Auftragen von Klebstoff stattfindet. In der RöhrenbilJevorrichtung Ba erhält der Papierstreifen Röhrenform und wird mit balgartigen Seiten versehen. Bei j' kann die so gebildete Papierröhre mit einer gewissen Anzahl von den Tütenlängen entsprechenden Längsschnitten versehen werden, deren Trennung bei B5 erfolgt.
Die abgetrennten Tütenkörper werden durch die Walzenpaare B6, B7, B8 den Walzen Cl zugeführt, durch welche sie der die Böden der Tüten herzustellenden Vorrichtung übermittelt werden.
Auf der Trommel 02 erhält jeder Tütenkörper die gewünschte Form durch Mechanismen, deren Beschreibung für das Wesen der vorliegenden Erfindung unwesentlich ist.
Gemäss der vorliegenden Erfindung nun ist der schon erwähnte Arm der Papierzuführung mit zwei Kontaktfingern F, Fl, versehen (Fig. 20). Der Kontakt Fi steht fest und ist leitend mit dem Maschinengestelle verbunden. Der Kontaktfinger F ist von dem Maschinengestell isoliert und besitzt einen federnden Fortsatz F2, welcher für gewöhnlich von dem Kontakt F1 absteht, mit demselben aber durch einen Zapfen A9 des Stabes A5 in Berührung gebracht wird, wenn der Stab zwischen die Führungsstücke AG und A7 gelangt. Auf diese Weise treten die Kontakte F, F1 immer nur dann miteinander in Berührung, wenn das in Verwendung stehende Papierband mit einem frischen Papierband in der beschriebenen Weise verbunden wird.
Der Zweck dieser Verbindung der Kontakte-F und ist, wie später eingehender beschrieben werden wird, die Entfernung jenes Papierteiles aus der Maschine, welcher durch den beschriebenen Anschluss der beiden Bänder an der Anschlussstelle eine Verdickung aufweist.
Wie aus Fig. 19 ersichtlich ist, besitzt die Walze A4 eine Anzahl von Rillen AIO ; seitlich zu dieser Walze angeordnet sind eine Anzahl von auf einem gemeinsamen Zapfen G1 lagernden Fingern G, deren je einer in der Ebene je einer entsprechenden Rille AIO liegt. Jeder Finger G ist mit einem Gewicht G2 versehen, welches das Bestreben äussert, den Finger in die betreffende Rille zu pressen. Für gewöhnlich sind diese Finger mit den Rillen ausser Eingriff, dadurch, dass das Papierband E zwischen denselben liegt. Wie ersichtlich, sind die Arme G3, in welchen der Zapfen Gui gelagert ist, von dem Maschinengestelle isoliert.
Wenn das Papierband lochig ist, oder stellenweise ungenügende Breite besitzt oder auf der Walze eine seitliche Verschiebung erleidet. gelangen die bzw. einzelne der Finger G in direkte Berührung mit der Walzenfläche , so dass sie dadurch den Zapfen Gl mit dem Rahmengestelle leitend verbinden. Gelangt ein etwa im Papier auftretendes Loch unter einen der Finger G, so wird letzterer durch das Papier in die betreffende Rille AIO eintreten und die leitende Verbindung herstellen.
Während der Bildung der Papierr5hra gleitet ein Teil des Papierstreifens unterhalb einer Metallschiene JJ9, welche an dem Organ B3 befestigt ist oder eine Verlängerung desselben bildet.
Gegen diese Schiene pressen federnde Finger H, welche von dem Maschinenrahmen isoliert sind und unter normalen Verhältnissen mit der Schiene ausser Eingriff gehalten werden. Sollte der Papierkörper an seiner Unterseite Risse oder Löcher aufweisen, deren Vorhandensein durch die
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Zu jeder Seite der unteren Walze ist auf je einem Arm ein Schalter I befestigt. Einer der Arme 11 ist, an den einen Arm eines Winkelhebels P angeschlossen, dessen anderer Arm mit einer Zugstange 13 verbunden ist. Wenn diese Stange Ill nach abwärts gezogen wird, gelangt der Schalter 1 von der in Fig. 1 dargestellten Stellung, in welcher er die Tüten zu der Bodenbilde-
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Dieser Schalter steht unter dem Einfluss einer Kontrollvorrichtung J (Fig. 1, 14,15 und 16), die aus einer drehbaren Scheibe J1 besteht, welche von der Welle D die erforderliche Geschwindigkeit erhält. Diese Scheibe J besitzt, ihrem Umfange benachbart, eine Anzahl von sich achsial erstreckenden Öffnungen, in welchen Gleitstifte J2 angeordnet sind, die für gewöhnlich, wie aus Fig. 14 und 16 ersichtlich, über die Enden der Scheibe vorragen. Zu einer Seite der Scheibe J2 ist ein Elektromagnet J3 angeordnet, dessen beweglicher Anker J4 mit einem Arm J5 ausgestattet ist, der dazu dient, einen Arm J6 zu betätigen, zu dem Zwecke, den Finger J7 desselben mit einem der Stifte J2, der ihm gerade gegenüber liegt, bei Erregung des Magneten in Eingriff zu bringen.
Der bei Erregung des Magneten J3 auf diese Weise mit dem Finger J7 in Eingriff tretende Stift wird dadurch in seinem Lager seitlich verschoben. Wie ersichtlich, ist der Figer j an dem Arm J6 derart verbolzt (Fig. 15), dass er beim Ineingrifftreten mit einem Stift oder den Stiften J2, die sich oberhalb des zurückgeschobenen Stiftes befinden, nachgeben kann.
Das untere Ende der Zugstange I3 ist an den Arm J"* eines Winkelhebels angeschlossen, welcher bei J11 (Fig. 15) im Maschinengestelle verbolzt ist. Der andere Arm J12 dieses Winkelhebels steht unter dem Einflusse einer Feder J'3, dite das Bestreben hat, die Zugstange 13 in jene Richtung zu ziehen, durch welche der Schal'er I in seine die Tüten ablenkende Stellung gebracht wird. Dieser Bewegung widerstrebt für gem ö. inlich ein an dem Hebel J10 angeordneter Lappen J14, der an der Aussenseite gegen die Stifte J2 anliegt.
Wenn nun der durch den Finger J7 seitlich verschobene
Stift J2 unter den Lappen J14 gelangt, fällt der Arm JIO herab (Fig. 15) derart, dass der Schalter I in seine Ablenkungsstellung gezogen wird. Ein Daumen bringt jeden in der beschriebenen Weise verschobenen Stift J ? in seine Normalstellung zurück, sobald sich derselbe von dem Lappen J14 weg bewegt. Die Erregung des Magneten J3 erfolgt von den Kontakten Fund FI aus, und die
Zeitfolge ist derart gewählt, dass der durch die Verbindungsstelle der Papier-streifen fehlerhaft
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Die Mittel zum Prüfen der Tüten auf ihre Richtigkeit nach erfolgter Gestaltgebung bestehen aus Stiften K1, K2 und federnden Fingern K3, die an jener Vorrichtung angeordnet sind, welche die Böden der Tüten mit Klebstoff versorgt.
Die Stifte Kl und K2 sind radial gerichtet und in dieser Richtung beweglich angeordnet, wobei sie für gewöhnlich durch Federn K4 derart gehalten werden, dass ihre inneren Enden mit den federnden Kontaktstücken K5, die an dem Lappen K6 eines Armes K7 befestigt sind, ausser Eingriff stehen (Fig. 2-7). Der Arm K7 ist an dem Rahmen von K, aber isoliert von demselben, befestigt. Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Organ K mit zwei Gruppen von Klebvorrichtungen, die abwechselnd arbeiten, ausgestattet.
Die äusseren Enden der Stifte und treten für gewöhnlich in Vertiefungen K8 und K9 (Fig. 2) des Arbeitszylinders C2 ein, die den Rändern RI (Fig. 6) des zusammengelegten Tütenkörpers R benachbart sind ; irgendein bei der Bildung der Rautenform der Tütenböden auftretender Fehler, welcher sich durch das Vortreten des Papierkörpers über eine oder mehrere der Vertiefungen K8 und K9 fühlbar macht, veranlasst die bezüglichen Stifte K1 oder K2 seitlich nach einwärts bzw. mit dem zugehörigen Kontaktstück K5 in Berührung zu treten.
Die federnden Finger K3 sind so angeordnet, dass sie für gewöhnlich das äusserste vordere Ende des gefalteten Tütenkörpers gefasst halten und wenn daher dieses Ende von seiner richtigen Stellung etwas zurücksteht, treten die Finger mit der Arbeitstrommel in Berührung und stellen die elektrische Leitung her. Die Stifte KI und K2 sind leitend mit dem Maschinengestelle, und zwar unter Vermittlung der sie führenden Arme K verbunden. Die federnden Finger K3 sind von dem Rahmenwerk K isoliert. Die Finger K3 und die Arme 10 sind durch von dem Maschinengestelle isolierte Leiter K"an Ringe Gaz angeschlossen, die auf der die Klebvorrichtung tragenden
Welle isoliert befestigt sind.
Beim Normalbetrieb werden die auf der Trommel ('2 hergestellten Tüten den Walzen C3 und C'* übergeben. Der unteren Walze benachbart, ist eine Schaltvorrichtung L angeordnet, (Fig. l), welche dem Schalter I ähnlich ausgebildet ist und unter Vermittlung des Hebel- werkes L2, L3 in ähnlicher Weise betätigt wird. Das Zugstück L3 ist wieder mit einer Kontroll- vorrichtung M verbunden, die dieselbe Ausbildung hat, wie die Vorrichtung J für den Schalter I.
Wie aus Fig. 8,9 und 10 ersichtlich, besteht diese Vorrichtung aus den Teilen M1-M15 welche den entsprechenden Teilen J1--J15 der früher beschriebenen Vorrichtung J entsprechen, wenngleich der Magnet und die mit ihm verbundenen Teile etwas verschieden angeordnet sind.
Die Wirkungsweise ist jedoch genau dieselbe, indem der Ablenker L bei jedesmaliger Erregung des Magneten L3 und bei Verschiebung eines der Stifte mu derart betätigt wird, dass er einen
Tütenkörper zur richtigen Zeit von seinem üblichen Wege ablenkt.
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eine Scheibe N6 und hält denselben nach Art einer Reibungsklammer, gegen die Armnabe Ne drückend, in jeder Stellung fest. Der Arm N2 trägt ferner ein Stift Ni*, welcher mit einem
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Arm N'besitzt eine lappenartige Verlängerung NI4, mit welcher ein etwa verschobener Stift M2 in Eingriff tritt. Die Arme N2 und N9 ain zu einer Seite der Stifte M2 derart angeordnet, dass sie mit jenen Stiften in Eingriff treten, welche durch den Finger M7 verschoben worden sind.
Die normale Stellung dieser Teile ist aus den Zeichnungen ersichtlich. Ein durch den Finger M7 seitlich verschobener Stift M2 tritt in Eingriff mit dem Zahn N3 und dreht den Arm N2 in die in Fig. 23 punktiert angedeutete Lage, die mit N16 bezeichnet ist, bei welcher der Stift sich unterhalb des Zahnes von letzterem heraus bewegt. In dieser Stellung des Armes N2 ist der Zahn NI abermals zum Eingriff bereit, für den Fall, dass ein zweiter Stift verschoben würde, bevor der Arm N2 in seine Normalstellung zurückbewegt worden ist.
Wenn ein solcher zweiter Stift mit dem Zahn N4 in Eingriff tritt, bringt er den Arm in die mit N16 bezeichnete punktiert angedeutete zweite Stellung, in welcher er mit einem von der Platte N isolierten Kontaktfinger N17 in Eingriff tritt und einen Stromkreis schliesst, welcher die Maschine ausser Betrieb setzt, wie dies nachfolgend erläutert werden soll. Für den Fall aber, dass die Verschiebung eines zweiten Stiftes bis zum Auftreffen des ersten gegen den Arm N2 in die Stellung N16 bringenden Stiftes gegen die Nase N'4 des Armes N9 nicht eintreten sollte, verursacht dieser Eingriff des ersten Stiftes mit dem Arm N9 eine Verdrehung des letzteren in die Anfangsstellung von jener Stellung, in welche er durch die Mitnahme des Stiftes N7 des Armes N2 gebracht worden ist.
Diese Rückbewegung des Armes ND bringt natürlich auch den Arm N2 in seine Anfangsstellung zurück. Es ist ersichtlich, dass eine etwa fehlerhafte Tüte durch die beschriebene Einrichtung aus der Maschine entfernt wird, ohne dass eine Betriebsstörung eintritt. Wenn aber in der gegebenen Tütenzahl eine zweite fehlerhafte Tüte in die Mechanismen gelangt, während der durch den ersten Tütenkörper verschobene Stift sich von dem Eingriffspunkte N3 nach N15 bewegt, bringt ein ihr entsprechend verschobener zweiter Stift M2 durch den zwischen Arm N2 und Kontaktstück NI7 hergestellten Kontakt die Maschine zum Stillstand.
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Pol des Magneten M3 ist durch die Leitung 8 an die federnden Finger K3 angeschlossen.
Der zweite Pol des Magneten J3 ist durch Draht 9 mit dem Kontakt F der Papierzuführung verbunden
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einesteils an die Leitung 10, anderenteils durch einen Draht 13 an den Haken J17 der Kontrollvorrichtung J angelegt. Der Draht 13 ist auch mit dem isolierten Haken M18 der Kontrollvorrichtung M verbunden, obzwar diese Verbindung in der Zeichnung als überflüssig weggelassen wurde. Von dem Draht 12 zweigt eine Leitung 14 zu den Kontaktfingern G ab, während ein Draht 15 die Leitung 10 mit einem Druckknopf R* verbindet, dessen Betätigung die Erregung des Magneten os verursacht und die Maschine zum Stillstand bringt.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Mechanismen ist aus dem Vorhergehenden leicht verständlieh, doch sei nochmals hervorgehoben, dass das Auffinden eines etwa fehlerhaften Papierbeutels in den Tütenbildern einzig und allein nur eine Verstellung des Ablenkers L verursacht, durch welchen der fehlerhafte Papierkörper ohne Betriebsstörung selbsttätig entfernt wird. Das Auftreten einer zweiten fehlerhaften Tüte aber, die der ersten in einer bestimmten Anzahl von Tüten folgt, verursacht die Erregung des Magneten 08 und setzt die Maschine ausser Betrieb.
Die Registriervorrichtung Q zeigt an, dass das Ausserbetriebtreten der Maschine durch gestörte Tätigkeit
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Papierkörpers in dieser Vorrichtung, wenn die Entdeckung dieses Mangels durch die Finger H erfolgte oder im Papierband oder in dessen Einstellung auf der Walze A4 eintretende unter Vermittlung der Finger G angezeigte Fehler, bringen die Maschine ebenfalls zum Stillstand und dies wird durch die Registriervorrichtung Q2 angezeigt. Es wäre natürlich leicht, eine besondere Registriervorrichtung für die Finger G und die Finger H anzuordnen, doch hat sich dies in der
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stellen der Maschine und dieser Umstand wird durch die Registriervorrichtung Q3 aufgezeichnet.
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