AT34709B - Vorrichtung zum Sengen von Fäden mittels elektrischen Stromes. - Google Patents

Vorrichtung zum Sengen von Fäden mittels elektrischen Stromes.

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 EMI2.1 
 



   Um zu   verhindern,   dass das Erhitzungsrohr durch die eingeblasene Luft allzu stark abgekühlt wird, verengt man den Querschnitt dieses Rohres an der Stelle, die den Luftstrahl   empfängt.   Hieraus ergibt sich an dieser Stelle eine Überhitzung durch Jouleschen   Wärmeeffekt,   welche die durch die Lüftung bewirkte Abkühlung ausgleicht. 



   Es ist nicht erforderlich, dass die zum Glühen gebrachte Fläche aus einem Stück besteht,   sondern   man kann den Faden zwischen zwei getrennten Flächen durchführen, wie z. B. die unter e   und I in   Fig. 2 dargestellten sind. Bei dieser Anordnung bleibt der Luft freier Zutritt gestattet und die   FIaumfäserchen   können verbrennen. Man kann auch den Faden in mehrere aufeinanderfolgende Rohre einbringen, die hintereinander angeordnet sind, wie Fig. 3 zeigt, oder parallel mit   Umkehrung   des Fadens, wie Fig. 4 zeigt, oder aber in einem einzigen, mehrmals umgebogenen Stück, wie Fig. 5 andeutet. 



   Bei diesen Anordnungen wird der Faden abwechselnd erhitzt und dann der oxydierenden   Einwirkung   der Luft ausgesetzt, wodurch er besser von anhängenden Fäserchen befreit wird, die   man vollständig wegschaffen kann,   indem man zwischen dem vorletzten und dem letzten Rohr irgend eine   Vorrichtung   einschaltet, welche gestattet, den Faden zu schaben. 



   Es sind   Vorrichtungen   vorgeschlagen worden, bei welchen die   Glühfläche   an einer feuerfesten Masse angebracht wird, deren   Ausdehnungs- und Elastizitätskoeffizient   von jenem des Metalls verschieden ist. Hieraus folgt, dass letzteres während der starken Erhitzung, der es unterworfen wird, sich wirft und Falten bekommt. Das Heizelement muss daher frei sein und es dürfen nur seine Enden mit festen Stoffen in Berührung stehen. 



   Um die Anwendung der Mittel, welche die Wirkung der Ausdehnung der Röhren aufheben, zu verdeutlichen, ist in Fig. 6 und 7 eine Gruppe von zwei Heizelementen dargestellt. Die Platinröhren y sind durch die Lappen h mit der Stange   i   verbunden, welche an den Tragplatten   k   befestigt ist ; der Heizkörper liegt daher frei in der Rinne m. Da die Stange n an den Stützplatten nicht befestigt ist, so kann sie auf ihnen gleiten. Dieses Gleiten, welches bewirkt, dass die Heiz- 
 EMI2.2 
 der Draufsicht weggelassen worden. 



   Es ist noch zu zeigen, wie man aus einer grossen Anzahl von Heizelementen eine   Gesamt-     Vorrichtung zusammenstellen kann.   



   Sind alle Heizelemente in Serie geschaltet, so haben die Verbindungsstangen den kleinsten Querschnitt, aber die Auswechslung eines Elementes zieht den völligen Stillstand nach sich. 



   Wenn alle Heizelemente parallel geschaltet sind, so zieht der Ersatz eines Elementes keinen Stillstand nach sich, aber die Masse der Leiter wird beträchtlich. 



     Die vorteilhafteste Lösung   ist die, mehrere Elemente parallel zu schalten und dann eine gewisse Anzahl   Gruppen f/hintereinander   zu schalten, wie Fig. 8 andeutet. 



   Der Strom wird den äussersten Stangen durch einen besonderen Transformator zugeführt, der bei ;'schematisch angedeutet ist. Er   nimmt   den   Primärstrom   mit einer betriebsmässigen Spannung auf und liefert einen Sekundärstrom von einer Spannung und Dichte, welche der Anzahl und   dem Querschnitt   der Heizelemente sowie der Temperatur, die man zu erhalten wünscht. entsprechen. Die Temperatur hängt von der Dicke und der Geschwindigkeit des Fadens ab. Um sie zu regeln, ändert man mittels eines Rheostat-oder Hebelschalters s die Anzahl der   Windungen   
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 der Längsrichtung des Rohres ein Zug ausgeübt wird, der genüge, um dasselbe gerade zu halten, was entweder durch Einlegen einer regelbaren Feder zwischen die Verbindungsstücke geschieht, von welch letzteren das eine fest und das anderer verschiebbar ist, oder durch ein Gewicht, das auf las verschiebbare Verbindungsstück wirkt. EMI3.2
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