AT34670B - Elastischer Lagerbock für Tiefbohrschwengel. - Google Patents

Elastischer Lagerbock für Tiefbohrschwengel.

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AT34670B
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bearing block
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Frederick James Mac Garvey
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Frederick James Mac Garvey
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elastischer Lagerbock für Tiefbohrschwengel. 



    Bei Tiefbohrungen nach kanadischem oder ähnlichem System werden die bei jedem Hub auftretenden Erschütterungen seit jeher stark als Nachteil empfunden, da dieselben sehr ungünstig auf den ganzen Bohrmechanismus wirken. Man hat sich daher bemüht, durch unterschiedliche Anordnung von Federn den starren Mechanismus elastisch zu machen, um das Beharrungsvermögen der in Bewegung zu versetzenden Bohrzeugmassen mit allmählich gesteigerter Kraft stossfrei zu überwinden. 



  Die verschiedenen bekannten Konstruktionen entsprechen dem gedachten Zwecke mehr oder minder, haben jedoch mit der ihnen eigenen ausschliesslichen Verwendung von Federn verschiedene Nachteile, indem dieselben teils sehr kompliziert und kostspielig sind und teils gar nicht oder nur mit zeitraubenden Manipulationen den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden können. 



  Im Sinne der vorliegenden Erfindung kommt als Hauptfaktor bei der elastischen Lagerung des Bohrsehwengels der in der Zeichnung in Fig. I und 2 dargestellte Balken a der Holzkonstruktion des Bohrkranes in Betracht, welcher entweder massiv ist oder aus mehreren übereinander gelegten. am besten gehobelten Brettern besteht. Dieser Balken liegt mit entsprechender   
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 und ebensolcher Dimensionen eine elastische Unterlage für den Schwengel s. 



   Um die volle Länge des Balkens a für eine geringe Einsenkung desselben   auszunützen     und um bei stärkerer Einsenkung dessen Spannweite zur Erhöhung der Tragkraft zu verkürzen. sind die Auflagerflächen an den Balken b und c im Sinne einer Zylindermantelfläche gegen den  
Balken a abgerundet. Dieselben sind ferner an drei Seiten von einem überragenden Eisenbleche e umgeben, um seitliches Abgleiten des Balkens a zu verhindern. 



   Es ist vorteilhaft, den Balken b und c in der Längsrichtung des Balkens a Bewegungsfreiheit zu   ermöglichen,   damit dieselben den Verkürzungen des letzteren bei dessen Einsenkung zu folgen imstande sind. 



   Die Dimensionen des Balkens a müssen so gewählt werden, dass dessen Elastizität bereits   bei Stössen von geringer Kraft,   also auch bei geringem Gewichte des Bohrzeuges, zur   bettung     kommt. Unter   dieser Voraussetzung würde allerdings bei hohem Bohrzeuggewicht eine permanente
Durchbiegung des Balkens eintreten und die zur elastischen Lagerung   des Schwengels notwendigen     I   Schwingungen könnten nicht mehr stattfinden. Diesem Umstande ist jedoch durch eine einfache 
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Querschnitt, welches am   Fundamente/befestigt   ist. An demselben verschraubt befinden sich zwei eiserne Schienen   g   und h von entsprechendem Profil, als welche in der vorliegenden Aus-   I führungsform   (Fig. 5).

   Schnitt.   -B,     1-Träger   gewählt sind. Diese Schienen sind durch   Laschen I   fest verbunden und durch Streben   i   und j gegen das Fundament f abgestützt, ferner je nach der Konstruktion des Bohrkranes mittels sonstiger Verbindungen   starr befestigt. Hiedurcb   bilden diese Schienen eine sichere Führung für ein elastisches Element. welches zwischen denselben höher oder tiefer gestellt werden kann. 

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     ! Dasselbe besteht   in vorliegender   Ausführungsform aus einem zwischen die Schienen und A   passenden Holzstücke m, welches an seinem Kopfende mit einer eisernen Kappe k versehen ist, welche vorerst dazu dient, eine oder mehrere Federn von beliebiger Form oder auch einen Gummipuffer aufzunehmen, gen welche der Balken a bei stärkerer Einsenkung drückt und dadurch in der angestrebten Wirkung unterstützt wird. Die Kappe   1. : ist   ferner an zwei Seiten'mit zur Längsrichtung des Balkens a   parallelen, gabeligon   Ansätzen o versehen, in deren Schlitzen die an dem Balken a in später beschriebener Weise befestigten Zapfen z eine   vertikale Führung   erhalten.

   Dadurch, dass die Ansätze o der Kappe k horizontale Bewegungen des Balkens a verhindern und durch die beschriebene Führung der Zapfen z sind andere als rein vertikale Schwingungen des erwähnten Balkens unmöglich gemacht. 



   Durch das in den beiden Schienen   9   und   h   vertikal verstellbare, elastische Element ist die Regulierbarkeit der Schwingungen des Balkens a in folgender einfacher Weise gegeben : Indem unter das Holzstück m bei x Keile oder dgl. getrieben werden, wird dasselbe bzw. die auf demselben vorgesehenen elastischen Mittel, wie Federn oder Gummipuffer, gegen den Balken a   gedrückt   und kann hiedurch dessen Elastizität in jedem   gewünschten   Grade unterstützt werden. 



   Die Wirkung des zwischen den Schienen g und h verstellbaren elastischen Elementes würde selbstverständlich auch bei anderer Anordnung desselben gleichbleiben, wenn beispielsweise die Feder n oder ein Gummipuffer an Stelle der Keile bei x angeordnet wäre, wie dasselbe   über-     haupt auch   aus mehreren neben-oder übereinander angeordneten elastischen Mitteln gebildet werden kann. 



   Die an den Balken bund c vorgesehenen Eisenblechränder, ferner die durch die   Kabeln o   erfolgende Führung des Balkens a dienen gleichsam auch als Schutzvorrichtung   für die Be-   dienung, da der Balken und hiemit auch der Schwengel selbst bei eintretenden Bruche   des ersterem   welcher unter normalen   Umständen   allerdings nicht stattfinden kann, in seiner Lage verbleiben muss. 



   Die derzeit gebräuchlichste Lagerung des Bohrschwengels in zwei, unabhängig voneinander an dem Querbalken, in diesem Falle a, angebrachten Wellagern kann für die Konstruktion nach vorliegender Erfindung nicht in Betracht kommen, da bereits eine geringe Biegung dieses Balkens die Gleichachsigkeit der Lager aufheben würde. Die Wellager w des Bohrschwengels s werden daher im Sinne dieser Erfindung auf dem in Fig. 3 in grösserem Massstabe dargestellten, entsprechend ausgebildeten Sattel t befestigt. Aus der erwähnten Figur geht hervor, dass die dem
Balken a zugekehrte Seite des Sattels eine zweifach gebrochene Fläche darstellt, von welcher nur der mittlere Teil auf dem Balken aufliegt. Dieser Teil ist in der Längsrichtung des Balkens so gross bemessen, dass selbst bei starker Einsenkung des letzteren eine merkliche Biegung hierin nicht auftritt.

   An dem beschriebenen Sattel sind die Wellager   w des Schwengels verschraubt,   zu welchem Zwecke an demselben entsprechende Pratzen vorgesehen sind. 



   An der unteren Seite deg Balkens a befindet sich der in Fig. 4   dargestellte Gegensattel t',   welcher analog dem oberen Sattel geformt ist, nur befinden sich an demselben ausser den   zur   
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Durch die Anwendung der beiden beschriebenen Sättel wird die volle   Schwingungsfreihot   des Balkens a gesichert und eine   schädliche   Querschnittsverminderung desselben durch Einziehen von Schrauben u. dgl. vermieden. 



   Alle Teile der den Erfindungsgegenstand bildenden Vorrichtung können statt der hier in Holz bzw. Eisen gedachten Ausführung auch aus einem anderen entsprechenden Material angefertigt werden. 



   Die besonderen Effekte, die sich bei Anwendung der beschriebenen Vorrichtung im Bohr-   bctriehe ergeben,   sind ausser der grösseren Haltbarkeit eines entsprechend gewählten Balkens   gegenüber   Federn, die leichte   Regulierfähigkeit   der ganzen Vorrichtung, welche ohne jedwede komplizierte Manipulation und ohne im Betriebe innezuhalten, erfolgen kann und schliesslich der   t'mstand,   dass die Teile, welche einer   Abnützung   unterliegen, wie die als elastische Mittel verwendeten Federn oder Gummipuffer jederzeit ohne Betriebsstörung ausgewechselt werden können. 



  Die Haltbarkeit des Balkens a kann noch bedeutend erhöht werden, wenn derselbe in längeren 
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 also beide mit den Zapfen z versehen, zur Verwendung   kommen.   



    PATENT. ANSPRÜCHE :  
1. Elastischer Lagerbock für Tiefbohrschwengel, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwengel auf einem infolge entsprechend grosser Spannweite federnden Balken gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Elastischer Lagerbock für Tiefbohrschwengel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Balken mit seinen Enden auf im Sinne eines Zylindermantels abgerundeten Flächen aufliegt. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Elastischer Lagerbock für Tiefbohrschwengel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass unter der meist beanspruchten Stelle des zur Lagerung des Schwengels dienenden Balkens ein in einer Schieraiiifhrung vertikal verstellbares elastisches Element vorgesehen ist, welches durch Unterlegen von Keilen oder auf sonstige Art gehoben und je nach Bedarf gegen den erwähnten Balken gedrückt werden kann, um dessen Elastizität bei steigender Beanspruchung zu unterstützen.
    4. Elastischer Lagerbock für Tiefbohrschwengel nach Anspruch I, gekennzeichnet dadurch, dass an der Kappe k des in der Schienenführung vertikal verstellbaren Bestandteiles m des elastischen Elementes nach Anspruch 3 gabelige Ansätze o vorgesehen sind, welche dem Balken a eine Führung erteilen, die andere als vertikale Schwingungen desselben ausschliesst.
    5. Elastischer Lagerbock für Tiefbohrschwengel, gekennzeichnet dadurch, dass die Anbringung der Wellager w des Schwengels s an dem Balken a vermittelst zweier Sättel t und v erfolgt, deren den Balken berührende Flächen in dessen Längsrichtung so kurz bemessen sind, dass durch diese Sättel eine Beeinträchtigung der Schwingungen des Balkens nicht stattfinden kann und die Stellung der beiden an dem oberen Sattel befestigten Wellager zueinander von dn EMI3.1
AT34670D 1907-10-07 1907-10-07 Elastischer Lagerbock für Tiefbohrschwengel. AT34670B (de)

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