AT344973B - Arbeitsbuehne - Google Patents

Arbeitsbuehne

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AT344973B
AT344973B AT198176A AT198176A AT344973B AT 344973 B AT344973 B AT 344973B AT 198176 A AT198176 A AT 198176A AT 198176 A AT198176 A AT 198176A AT 344973 B AT344973 B AT 344973B
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platform
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holes
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Bodner Hermann Dipl Ing
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G3/00Scaffolds essentially supported by building constructions, e.g. adjustable in height
    • E04G3/20Scaffolds essentially supported by building constructions, e.g. adjustable in height supported by walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Arbeitsbühne, insbesondere zur Errichtung und Verschalung von scharenweise aufgestockten Bauwerken aus Fertigteilen, beispielsweise von Zellensilos, in Form einer begehbaren Plattform, die mindestens drei Riegel aufweist, die in korrespondierende, beispielsweise als Löcher ausgeführte Halterungen in den Fertigteilplatten eingreifen. 



   Das Anwendungsgebiet der Erfindung liegt bei der Errichtung von Bauwerken aus Fertigteilen, insbesondere Silos. Es ist bekanntgeworden, dass die Errichtung von Silos aus Fertigteilplatten gegenüber der herkömmlichen Methode, nämlich der Schalbauweise arbeitstechnisch wesentliche Vorteile mit sich bringt. Insbesondere kann durch diese Bauweise die eigentliche Bauzeit wesentlich verkürzt werden. 



   Bekanntgeworden ist eine mit einer Schalung kombinierte Vorrichtung, die das Höherziehen einer Arbeitsbühne im Rahmen des Baufortschrittes ermöglicht, wobei diese Bühne auf jeweils vorausbestimmten Höhen verankert werden kann. Da es sich bei dieser Lösung im wesentlichen um eine Betonschalung handelt, muss diese einem Kraftangriff, der durch den frisch eingebrachten Beton   ausgeübt   wird, in vertikaler und in horizontaler Richtung standhalten. Die Abstützung in vertikaler Richtung erfolgt dabei durch Riegel, die in vorgesehene Ausnehmungen in der bereits verfestigten Wand eingreifen. Wird die Schaleinheit angehoben, so muss zunächst die Verspreizung in horizontaler Richtung gelockert,   d. h.   die Schalwände etwas vom ausgehärteten Beton abgehoben werden.

   Durch dieses Lockern werden auch die eingreifenden Riegel so weit entspannt, dass sie beim Hochziehen des   Schalungskäfigs   an der Wand schleifend bis zu den nächsten dafür vorgesehenen Ausnehmungen gleiten können, wo sie erneut einrasten. 



   Aufgabe der Erfindung ist eine höhenverstellbare und selbsttätig fixierende Arbeitsbühne für die Errichtung von Fertigteilbauwerken. Die zu schaffende Arbeitsbühne braucht lediglich vertikal angreifende Kräfte aufzunehmen, doch muss ihre Höhenverstellung ohne jegliche Lockerung oder Änderung an ihren Klemmeinrichtungen erfolgen können. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass vorzugsweise als zweiarmige Hebel ausgeführte Riegel auf der Plattform in einer normal zu dieser verlaufenden Ebene auf einer an der Plattform starr montierten Lagerachse schwenkbar gelagert und beim Anheben der Plattform aus den beispielsweise als Löcher ausgeführten Halterungen in den Fertigteilplatten ausklinkbar sind, wobei für jeden Riegel beispielsweise ein Anschlag vorgesehen ist, der an der vom Plattformrand abgewendeten Seite der Lagerachse des Riegels angeordnet ist und zwischen dem Hebelarm des Riegels und der Plattform liegt. 



   Die erfindungsgemässe Plattform kann beispielsweise mittels eines Krans gehoben werden, wobei die Riegel automatisch aus den Löchern in den Betonfertigteilplatten ausklinken und entlang der Wand,   d. h.   entlang der Oberfläche der Betonfertigteilplatten nachschleifen. Auf der Höhe der nächsten bzw. der gewünschten Plattenlöcher klinken die erfindungsgemässen Riegel automatisch in diese ein, wenn die Plattform auf entsprechender Höhe gehalten wird. Gibt nun der Kran nach, liegen die Riegel am Lochmantel auf, stützen sich am Anschlag ab und die Plattform ist gesichert. Ein herausgleiten der Riegel aus den Halterungslöchern ist ohne Anheben der Plattform nicht möglich. 



   Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen eingehend beschrieben. Die Fig. 1 zeigt schematisch eine Draufsicht auf eine   erfindungsgemässe   Plattform in ihrer Arbeitslage in einem   Zellensilo.   Die Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die erfindungsgemässe Riegeleinrichtung. Die Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemässen   Riegeleinrichtung.   



   Der Zellensilo, bei dem die erfindungsgemässe Plattform Anwendung findet, besteht aus Fertigteilplatten --1--, die vorteilhaft aus Beton gegossen sind und die an ihren Eckpunkten --2-- mit Ortbeton vergossen sind. 



   Um die Fertigteilplatten --1-- aufeinander setzen zu können bzw. um die von den Fertigteilplatten - gebildeten Kreuzungspunkte mit Ortbeton vergiessen zu können, ist die Plattform --3-- notwendig. 



   Die Plattform --3-- ist im Ausführungsbeispiel an vier Punkten entlang ihrer   Ränder --3'-- mit   Riegeleinrichtungen --4-- versehen. 



   Jede Riegeleinrichtung --4-- besteht im wesentlichen aus einem als zweiarmigen Hebel ausgebildeten Riegel --5--, der über eine Lagerachse --6-- auf der Plattform --3-- gelagert ist. An der dem Plattformrand --3'-- abgewendeten Seite der   Lagerachse --6-- ist   ein   Anschlag --7-- vorgesehen.   



   Der   Riegel --5-- ist   auf der Lagerachse --6-- in einer Ebene, die normal zur Plattform --3-ausgerichtet ist, schwenkbar gelagert. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, ist jede   Fertigteilplatte --1-- mit Löchern --8--   versehen. 



   Wird nun, wie insbesondere aus der Fig. ! ersichtlich, die   Plattform --3-- auf   die Höhe der Löcher --8-- gebracht, rastet der   Riegel --5-- im Loch --8-- ein   und stützt sich am   Anschlag --7-- ab.   Die Plattform --3-- ist somit festgehalten. Es ist nun möglich, auf die   Fertigteilplatten-l-die   nächste Reihe yon Fertigteilplatten aufzusetzen und an den Kreuzungspunkten --2-- mit Ortbeton zu vergiessen. 



   Sind die neu aufgestellten Fertigteilplatten festgehalten, beispielsweise durch den Ortbeton, wird die   Plattform --3-- von   einem Baukran angehoben, dessen Gehänge beispielsweise in Haltelaschen--9-eingreift und die   Plattform --3-- auf   die Höhe der Löcher der oberen Fertigteilplatten gebracht. Durch leichtes Nachgeben des Krans ist die Plattform --3-- wieder in der neuen Position gehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Arbeitsbühne, insbesondere zur Errichtung und Verschalung von scharenweise aufgestockten Bauwerken aus Fertigteilen, beispielsweise von Zellensilos, in Form einer begehbaren Plattform, die mindestens drei Riegel aufweist, die in korrespondierende, beispielsweise als Löcher ausgeführte Halterungen in den Fertigteilplatten eingreifen, dadurch gekennzeichnet,dass die vorzugsweise als zweiarmige Hebel ausgeführten Riegel (5) auf der Plattform (3) in einer normal zu dieser verlaufenden Ebene auf einer an der Plattform (3) starr montierten Lagerachse (6) schwenkbar gelagert und beim Anheben der Plattform (3) aus den beispielsweise als Löcher (8) ausgeführten Halterungen in den Fertigteilplatten (1) ausklinkbar sind, wobei für jeden Riegel (5) beispielsweise ein Anschlag (7) vorgesehen ist, der an der vom Plattformrand (3')
    abgewendeten Seite der Lagerachse (6) des Riegels (5) angeordnet ist und zwischen dem Hebelarm des Riegels (5) und der Plattform (3) liegt (Fig. 2, 3).
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