AT344396B - Konisches blechrohr, insbesondere fuer maste - Google Patents
Konisches blechrohr, insbesondere fuer masteInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/02—Structures made of specified materials
- E04H12/08—Structures made of specified materials of metal
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft ein konisches Blechrohr insbesondere für Maste, welches in seinem Inneren zur Versteifung dienende ringförmige Schotten aufweist. Da konische Rohre auf Strangpressen und Walzwerken nicht leicht hergestellt werden können, werden sie in der Regel aus eingerollten oder in Halbschale gepressten Blechen durch Schweissen, Bördeln u. dgl. gefertigt. Solche aus dünnem Blech gefertigten Rohre sind als Maste geeignet, haben jedoch den Nachteil, dass sie leicht einknicken. Es wurde versucht, sie durch Beton- oder Hartschaumfüllungen tragfähiger zu machen, doch hat dies den Nachteil eines hohen Gewichtes bzw. hoher Kosten. Es sind auch Konstruktionen bekannt, welche äussere und innere dickwandige Stützringe vorsehen, jedoch ist die Befestigung wegen der Toleranzen problematisch und das äussere Aussehen gestört. Eine weitere bekannte Konstruktion verwendet nur innere Absteifungen in Form von eingeschweissten Knotenblechen. Diese können jedoch nur vor dem Zusammenschweissen der drei Rohrteilstücke eingesetzt werden und bilden keine Ringschotten, so dass Biegungen und Verzüge im Bereich der Schweissnähte möglich sind, was besonders für dünnwandige Konstruktionen ungünstig ist. Eine weitere bekannte Konstruktion besteht aus hochbelastbaren tragenden skelettartigen Elementen in gegossener oder gepresster topfartiger Ausführung, welche baukastenförmig aneinandergereiht sind. Sie sind relativ dickwandig und herstellungsmässig von begrenzter Länge, so dass keine durchlaufende Schale entsteht, sondern zum Zusammenhalt noch Zuganker verwendet werden müssen. Diese bringen wieder durch ihre Vorspannung zusätzliche Druckkräfte in die Wandungen. Auch die Versteifungsringe sind in einem Stück mitgegossen oder als Zwischenringe eingesetzt, liegen also nicht zur Gänze im Inneren der Schale. Gemäss der Erfindung werden alle diese Nachteile dadurch vermieden, dass bei einem konischen Blechrohr der eingangs umschriebenen Art die gesamte Versteifung nur aus den ringförmigen Schotten besteht, wobei diese aus Blech gepresst sind und mit aufgebogenen Rändern an der Rohrwand unter Vorspannung anliegen und durch Nieten oder Kleben gesichert sind. Dadurch wird bei geringstem Gewicht eine Steifigkeit erzielt, die auch nicht durch Schweissverzug od. dgl. beeinträchtigt wird, da die Schotten unter Vorspannung innen anliegen und durch Nieten oder Kleben gesichert sind. Sie haben die Aufgabe, das Rohr formsteif zu halten und ein Einknicken zu verhindern. Der Gegenstand der Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt. Darin zeigt Fig. 1 das Einbringen der Schotten in ein konisches Blechrohr, während die Fig. 2 und 3 in einander zugeordneten Rissen eine einzelne Schotte darstellt. In Fig. 4 ist ein aus zwei Schüssen zusammengesetztes konisches Blechrohr veranschaulicht. Fig. 5 zeigt die Anordnung der Schotten an einem Einbringstab. Wie man aus den Zeichnungen erkennen kann, ist ein aus einem gerollten oder gepressten Blech durch Schweissen oder Bördeln od. dgl. gefertigtes konisches Rohr --1-- mit in Abständen innenliegenden Schotten --2-- zu versehen. Dazu werden diese je nach dem Durchmesser des Rohres an der Einbringungsstelle vorgefertigten tellerartigen Schotten auf einen Stab --5-- übereinander aufgereiht, der dann mittels eines Seiles --3-- oder einer Stange durch das Rohr --1-- gezogen oder geschoben wird. Dabei werden die einzelnen Schotten --2-- von dem Stab --5-- abgestreift, sobal sie an der Rohrwand klemmen. Dies wird durch an der Innenseite der Schotten --2-- angeordnete Lappen --4-- bewirkt, die beim Abstreifen durch eine Nase --6-- am Stab --5-- umgebogen werden, wenn die Schotte --2-- klemmt und der Stab - weitergezogen wird. Die Schotten --2-- besitzen aufgebogene Ränder und werden nach dem Festklemmen durch Blindnieten, Kleben od. dgl. gesichert. Ist es nicht möglich, einen Rohrmast in seiner ganzen Länge einteilig herzustellen, so kann er auch aus zwei oder mehreren konischen Schüssen--1, 11--, die übereinandergeschoben werden, zusammengesetzt werden, wie Fig. 4 zeigt. Die Schotten --2-- werden hiebei an den besonders beulgefährdeten Stellen, u. zw. im Bereich der Enden der Überlappungen und an den Enden eingesetzt. Beim Stoss der beiden konischen Schüsse --1, 11-- wird an den beiden Schotten --8-- ein Verbindungsstück --7-- an- geschweisst, das beide Schotten im Bereich des Stosses verbindet. Durch Andrücken des Schusses-11- an den Schuss --1-- entsteht im Bereich des Stosses eine formschlüssige Verbindung, die durch Nieten - zusätzlich kraftschlüssig verbunden wird. Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Das konische Rohr kann im Querschnitt auch als Vieleck ausgebildet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Konisches Blechrohr, insbesondere für Maste, welches in seinem Inneren zur Versteifung dienende ringförmige Schotten aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die gesamte Versteifung nur aus den ringförmigen Schotten (2) besteht, wobei diese aus Blech gepresst sind und mit aufgebogenen Rändern an der Rohrwand unter Vorspannung anliegen und durch Nieten oder Kleben gesichert sind.2. Verfahren zur Herstellung eines konischen Rohres für Maste nach Anspruch 1, das aus durch Pressen oder Walzen verformten Blech durch Schweissen oder Bördeln hergestellt wird, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die ringförmigen Schotten auf einen vorzugsweise konischen Stab gefädelt werden, worauf der Stab durch das konische Rohr gezogen oder gedrückt wird, wobei die ringförmigen Schotten, sobald sie an der Rohrwand klemmen, abgestreift werden und dort hierauf durch Kleben oder Nieten gesichert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT810474A AT344396B (de) | 1974-10-09 | 1974-10-09 | Konisches blechrohr, insbesondere fuer maste |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT810474A AT344396B (de) | 1974-10-09 | 1974-10-09 | Konisches blechrohr, insbesondere fuer maste |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA810474A ATA810474A (de) | 1977-11-15 |
| AT344396B true AT344396B (de) | 1978-07-25 |
Family
ID=3602564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT810474A AT344396B (de) | 1974-10-09 | 1974-10-09 | Konisches blechrohr, insbesondere fuer maste |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT344396B (de) |
-
1974
- 1974-10-09 AT AT810474A patent/AT344396B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA810474A (de) | 1977-11-15 |
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