AT339986B - Abdeckung aus federnd elastischem kunststoff fur in der erde verlegte elektrische leitungen, rohre od.dgl. - Google Patents

Abdeckung aus federnd elastischem kunststoff fur in der erde verlegte elektrische leitungen, rohre od.dgl.

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G9/00Installations of electric cables or lines in or on the ground or water
    • H02G9/02Installations of electric cables or lines in or on the ground or water laid directly in or on the ground, river-bed or sea-bottom; Coverings therefor, e.g. tile

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Abdeckung aus federnd elastischem Kunststoff für in der Erde verlegte elektrische Leitungen, Rohre od. dgl., welche Abdeckung aus zumindest in Längsrichtung einander überlappenden, länglichen Platten besteht, die durch Kupplungselemente lösbar verbunden sind. Diese Kupplungselemente bestehen aus je einer im Bereich der Mitte der Platte angeordneten Lasche und einer am andern Ende der Platte ebenfalls im Bereich der Mitte angeordneten Ausnehmung, wobei die Lasche bei der Verbindung benachbarter
Abdeckplatten in axialer Richtung durch die Ausnehmung der Nachbarplatte greift. 



   Gemäss einem noch nicht veröffentlichten Vorschlag besteht die Lasche aus zwei zueinander symmetrisch angeordneten, durch einen Schlitz oder Spalt voneinander getrennten, sich vorzugsweise nach vorne konisch verjüngenden Zungen, welche an ihren äusseren Seiten mit je einer Nase versehen sind. Die Ausnehmung stellt ein
Viereck, vorzugsweise ein Trapez dar, wobei die Längsseite des Viereckes bzw. die kürzere der beiden parallelen
Seiten des Trapezes kürzer als die Breite der Lasche, gemessen über deren beiden Nasen, ist, und wobei ferner die Nasen die Ausnehmung durchgreifen und unterhalb der benachbarten Platte zu liegen kommen und so eine kraftschlüssige Verbindung bilden. 



   Diese Ausgestaltung einer Abdeckung für in der Erde verlegte elektrische Leitungen hat gegenüber andern schon früher bekanntgewordenen Abdeckungen eine Reihe von Vorteilen, doch erweist es sich in manchen Fällen als zweckmässig, einige Abänderungen vorzunehmen, die insbesondere für eine rasche und problemlose Verlegung von Bedeutung sind. Beim Kuppeln zweier Platten muss sich nämlich die Lasche elastisch deformieren, um die
Ausnehmung durchsetzen zu können, was die Auswahl eines besonderen Kunststoffmaterials und eine bestimmte
Materialstärke bedingt. 



   Es wurde ferner bereits eine nur mittels Spritzgussverfahren, also nicht durch Extrudieren herstellbare
Abdeckplatte vorgeschlagen, bei der Rasthaken vorgesehen sind, die in eine Ausnehmung der benachbarten
Abdeckplatte gesteckt und hinter einer Versteifungsleiste festgehakt werden. Dies bedingt, dass die beiden zu kuppelnden Platten in etwa gleicher Ebene vom Arbeiter in der Enge eines Kabelschachtes ineinandergeschoben werden müssen, weil sonst das Verhaken-also die kraftschlüssige Verbindung-nicht gewährleistet ist. 



   Im Gegensatz hiezu soll die erfindungsgemässe Abdeckplatte mit ihrer Kupplungslasche von oben in die bereits flachliegende, vorher verlegte Platte etwas schräg eingesteckt und einfach fallengelassen werden, wobei sie sich von selbst unter leichtem Verdrehen in die richtige Lage legt, ein Vorgang, der in der Enge eines
Kabelkanals äusserst arbeitsintensiv ist und kaum Mühe verursacht. 



   Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die Lasche an ihrem vorderen Ende mit einer
Verbreiterung, vorzugsweise an ihren äusseren Seiten mit je einer Nase, versehen ist, und dass die in sich geschlossene,   z. B.   mehreckige oder kreisförmige bzw. oval   u. dgl.   ausgebildete Ausnehmung an mindestens einer
Stelle ihres Randes eine solche lichte Weite besitzt, die grösser als die Breite der Lasche in ihrem breitesten Bereich ist, so dass die Lasche der einen Platte an dieser Stelle durch die Ausnehmung der benachbarten Platten hindurchsteckbar und nach Verschwenken derart, dass die Achsen der Platten annähernd fluchten, mit ihrer Verbreiterung bzw. den beiden Nasen die Nachbarplatte untergreift. 



   Die einander überlappenden länglichen Platten einer derartigen Abdeckung werden so ineinandergesteckt, dass sie während des Einführens der Lasche in die Ausnehmung zueinander schräg liegen, wobei die Verbreiterung bzw. die Nasen der Lasche die Ausnehmung im Bereich der sacklochartigen Erweiterung ohne Schwierigkeiten durchsetzen. Werden die beiden auf diese Weise miteinander gekuppelten Platten anschliessend so gedreht, dass ihre Längsachsen miteinander fluchten, untergreift die Verbreiterung bzw. untergreifen die seitlichen Nasen der Lasche der einen Platte die benachbarte Platte und bewirken so eine ausreichende feste Kupplung, die wieder nur unter Verdrehung der beiden benachbarten Platten lösbar ist.

   Beim Zusammenstecken findet also keine elastische Deformation an der Lasche statt, sondern es erfolgt ein leichtes und rasches Ineinanderstecken zweier gegeneinander verdrehter Platten, wobei nach dem Ausrichten der Platten der erwünschte Kupplungsschluss bereits vorliegt. 



   Es versteht sich, dass die Ausnehmung mit ihrer sacklochartigen Erweiterung in vielfacher Weise abgewandelt werden kann. Es kommt wie erwähnt nur darauf an, dass in einer ganz bestimmten Winkellage zweier zu kuppelnder Platten ein Ineinanderstecken der Platten leicht möglich ist und dass nach Ausrichten eine haltbare Kupplung erreicht ist. Besonders vorteilhaft erweist sich eine an sich rechteckige Ausnehmung, bei der in zwei Ecken eine sacklochartige Erweiterung vorgesehen ist. Hier hat man die Möglichkeit des Verdrehens nach zwei Richtungen. 



   Nachstehend sollen mehrere Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Abdeckung an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden, in denen Fig. 1 eine Ausnehmung zeigt, die im wesentlichen rechteckig ist, wobei zwei sacklochartige Erweiterungen vorgesehen sind. Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der die sacklochartigen Erweiterungen auf der gegenüberliegenden Seite der rechteckigen Ausnehmung vorgesehen sind. 



  Die Fig. 3 bis 5 zeigen Abdeckungen, bei denen die Ausnehmung lediglich eine einzige sacklochartige Erweiterung aufweist, in den Fig. 3 und 5 ist die Ausnehmung kreisförmig, in Fig. 4 rechteckig. Die Fig. 6 und 7 zeigen Platten mit rechteckiger bzw. ovaler Ausnehmung. 



    In Fig. 1 ist eine nur teilweise dargestellte Abdeckplatte-l-an ihrem einen Ende mit der Lasche --2-- versehen, die sich nach vorne konisch verjüngt. An ihren äusseren Seiten ist jede Lasche mit je einer   

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 Nase--3--versehen, so dass die Lasche eine Art Widerhaken bildet, oder, anders ausgedrückt, pfeilförmig ist. 



   Am andern Ende der Abdeckplatte--l-ist unter Einhaltung eines Abstandes a vom Rand der Platte eine im Grunde rechteckige   Ausnehmung --4-- vorgesehen.   An den dem Rand der Platte näherliegenden Ecken der Ausnehmung--4--ist je eine sacklochartige   Erweiterung --5-- ausgebildet.   Die lichte Weite b der Ausnehmung, an dieser Stelle über die Diagonale der rechteckigen Ausnehmung gemessen, ist etwas grösser als die Breite c der pfeilförmigen   Lasche--2--,   gemessen über deren beide   Nasen--3--.   Demgemäss kann die etwas verdrehte eine   Platte--l--mit   ihrer pfeilförmigen Lasche durch die Ausnehmung-4-hindurchgesteckt werden, wobei eine der   Nasen--3--durch   die sacklochartige Erweiterung--5--gleitet. 



  Nach Zurückdrehen der Platten derart, dass ihre   Längsachsen--6--miteinander   fluchten, untergreifen die beiden Nasen--3--die benachbarte Platte, wobei sich die Lasche--2--etwas verbiegt. Ein gegenüber den sacklochartigen Erweiterungen vorgesehener   Vorsprung --7-- kommt   oberhalb der pfeilförmigen Lasche zu liegen und hält diese nieder. 



   Die Ausführungsform gemäss Fig. 2 zeigt eine   Ausnehmung-4'--,   bei der die sacklochartigen   Erweiterungen --5-- an   der vom Rand der Platte entfernteren Seite der viereckigen Ausnehmung vorgesehen 
 EMI2.1 
 exakte Kupplung zu ermöglichen. 



   Die Beispiele nach den Fig. 3 bis 5 zeigen, dass es im Grunde nicht auf die Form der Ausnehmung ankommt, sondern ausschliesslich darauf, dass in einer ganz bestimmten Winkellage ein Durchsetzen der Ausnehmung durch die sacklochartige Erweiterung hindurch möglich ist, so dass bei anschliessendem Verdrehen der beiden Platten die gewünschte Kupplung eintritt. Im Prinzip kann die   Lasche--2--auch   aus zwei zueinander symmetrisch angeordneten, sich nach vorne konisch verjüngenden Zungen bestehen, welche durch einen Schlitz oder Spalt voneinander getrennt sind. 



   In den Fig. 6 und 7 sind Abdeckplatten gezeigt, die an ihrem einen Ende eine sich nach vorne konisch verjüngende Lasche aufweisen, die an ihren äusseren Seiten mit je einer Nase versehen ist. Die zugehörige, am andern Ende der Platte angeordnete Ausnehmung ist gemäss Fig. 6 viereckig, gemäss Fig. 7 oval ausgebildet. Hiebei liegt der grössere Durchmesser des Ovals bzw. des Rechteckes auf der Hauptachse der Platte. Das Kuppeln zweier benachbarter Platten erfolgt auch in diesem Fall so, dass die eine Platte gegenüber der andern verdreht wird, u. zw. so weit, dass die pfeilförmige Lasche über die Diagonale der rechteckigen Ausnehmung bzw. über den grösseren Durchmesser des Ovals hindurchsteckbar ist. Anschliessend erfolgt ein Verschwenken derart, dass die Achsen der Platten annähernd fluchten, wobei die Nasen der pfeilförmigen Lasche die Nachbarplatte untergreifen. 



   Demgemäss ist auch hier der Erfindungsgedanke gewahrt, der Ausnehmung an mindestens einer Stelle ihres Randes eine solche lichte Weite zu geben, die grösser als die Breite der Lasche im Bereich der seitlichen Nasen ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Abdeckung aus federnd elastischem Kunststoff für in der Erde verlegte elektrische Leitungen, Rohre od. dgl., welche Abdeckung aus zumindest in Längsrichtung einander überlappenden, länglichen Platten besteht, die durch Kupplungselemente lösbar verbunden sind, welche aus je einer im Bereich der Mitte der Platte angeordneten Lasche und einer am andern Ende der Platte ebenfalls im Bereich der Mitte angeordneten Ausnehmung bestehen, wobei die Lasche bei der Verbindung benachbarter Abdeckplatten in axialer Richtung 
 EMI2.2 
 ihrem vorderen Ende mit einer Verbreiterung, vorzugsweise an ihren äusseren Seiten mit je einer Nase, versehen ist, und dass die in sich geschlossene,   z.

   B.   mehreckige oder kreisförmige bzw. oval   u. dgl.   ausgebildete Ausnehmung (4,4') an mindestens einer Stelle ihres Randes eine solche lichte Weite (b) besitzt, die grösser als die Breite (c) der Lasche in ihrem breitesten Bereich ist, so dass die Lasche der einen Platte an dieser Stelle durch die Ausnehmung der benachbarten Platten hindurchsteckbar und nach Verschwenken derart, dass die Achsen der Platten annähernd fluchten, mit ihrer Verbreiterung bzw. den beiden Nasen die Nachbarplatte untergreift. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. näheren Seite einer viereckigen Ausnehmung mindestens eine sacklochartige Vertiefung (5) in einer Ecke und an der dem Plattenrand entfernteren Seite der Ausnehmung ein Vorsprung (7) vorgesehen sind (Fig. l, 4). EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> entfernteren Seite der Ausnehmung (4') in deren Ecken je eine sacklochartige Vertiefung (5) und zwischen diesen ein Vorsprung (7) vorgesehen sind (Fig. 2).
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