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Wirkungsgrad des Apparates ausserordentlich herab. Auch wenn für die Gase sowohl oben als auch unten ein Auslass aus der Reaktionskammer vorgesehen ist, steigt doch die Hauptmenge der erhitzten Gase nach oben und wirkt der Verbreiterung des Lichtbogens nach unten entgegen.
Um den Unterschied der beiden Flammen auszugleichen, hat man neuerdings die nach der Dosenform gebauten magnetischen Gebläse horizontal ausgebildet ; diese Dosenmagneten haben aber den Nachteil einer sehr grossen Streuung, während bei dem Apparat gemäss vorliegender Erfindung stets Gasströmung und Magnetismus in derselben Richtung ablenkend auf den Lichtbogen einwirken und die Streuung bei der Glockenform des Magneten so sehr verringert wird, dass sein Effekt bedeutend günstiger als der eines Dosenmagneten ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt u. zw. zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch ein in Glockenform gebautes magnetisches Gebläse,
Fig. 2 einen wagerechten Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1.
Gemäss der Darstellung ist von dem äussersten glockenförmigen Pol 1 des Magneten der innere Pol 2 gleichachsig eingeschlossen. Werden Elektromagneten verwendet, so sind die Magneti- sierungsspulen 3 (Fig. 2) durch das Mauerwerk 4 oder dgl. gegen die strahlende Wärme der ent- stehenden Flammenbögen zu schützen. An der Stirnseite sowohl wie auch oben ist die Einrichtung durch feuerfestes Mauerwerk 5 oder in sonst geeigneter Weise abgeschlossen. Die zu behandelnden Gase treten durch das Zuführungsrohr 6, welches in die beiden seitlichen Düsen 7 ausläuft, in die Reaktionskammer ein und verlassen dieselbe nach ihrer Behandlung durch das Ausströmungs- rohr 8.
Das von der Gaszuleitung ausgehende, am tiefsten Punkt des Ofens einmündende Rohr 9 dient dazu, Luft zwecks Kühlung einzublasen ; ebenso können die Magnetpole mit entsprechenden Bohrungen versehen sein, welche zwecks Kühlung des Magneten mit einer Lüftungsvorrichtung in Verbindung stehen.
Zweckmässig werden die Magnetpole gegen die strahlende Hitze der Flammen durch entsprechende Wärmeisolationen geschützt. Wenn nun beispielsweise die Hochspannungsflamme mit Wechselstrom gespeist wird, so wird der Magnet mit Gleichstrom erregt oder es kann ein permanenter Magnet angewendet werden. nie Elektroden 10 und 11 besitzen von der Seite gesehen die Form von Hörnerblitzableitern
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hier der Zündungslichtbogen entsteht.
Die divergierenden Schenkel der Elektroden sind bogenförmig ausgeführt u. zw. vorteilhaft mit einer Krümmung, welche derjenigen der beiden Magnetpole entspricht, derart, dass diese Bogen im Längsschnitt nach Fig. 1 gesehen, konzentrisch zu dem Pol in den freien Raum des Glockenmagnetenhineinragen.
Je nachdem der eine erzeugende Stromimpuls positiv oder negativ ist, wird der am Scheitelpunkt 12 entstehende Zündungslichtbogen nach links oder rechts abgelenkt und sowohl durch die ausbreitende Wirkung des Magneten, als auch durch den ebenso stark ausbreitend wirkenden Strom des zu behandelnden Gasgemisches an den Elektroden schnell verlängert und zum Verlöschen gebracht, so dass beim Scheitelpunkt 12 ein neuer Lichtbogen entsteht, welcher das ent- egenesetzt gerichtete Vorzeichen hat und nach der anderen Seite getrieben wird.
Es ist, also auf diese Weise im Gegensatz zu allen bisher bekannten Anordnungen möglich, Gasreaktionen, welche der hohen Temperatur der Hochspannungsflammen bedürfen, in der zweck- missigsten Weise auszuführen, weil die Richtung der Luft mit der Ablenkungsrichtung des Magneten zusammenfällt und beide sich hiedurch ausserordentlich unterstützen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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Magnetpolen zwei bogenartig gekrümmte Elektroden, deren kleinster Abstand im Scheitel der Glocke liegt, von letzterem aus divergierend längs den beiden Seiten des inneren Magnetpoles verlaufen.
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