AT333995B - Vorrichtung zum mischen und fordern von selbsthartendem, katalytisch abbindendem formsand - Google Patents

Vorrichtung zum mischen und fordern von selbsthartendem, katalytisch abbindendem formsand

Info

Publication number
AT333995B
AT333995B AT398474A AT398474A AT333995B AT 333995 B AT333995 B AT 333995B AT 398474 A AT398474 A AT 398474A AT 398474 A AT398474 A AT 398474A AT 333995 B AT333995 B AT 333995B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
mixing
sand
mixer
molding sand
hardening
Prior art date
Application number
AT398474A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA398474A (de
Original Assignee
Strong Mfg Co Scott
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Strong Mfg Co Scott filed Critical Strong Mfg Co Scott
Priority to AT398474A priority Critical patent/AT333995B/de
Publication of ATA398474A publication Critical patent/ATA398474A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT333995B publication Critical patent/AT333995B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C5/00Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
    • B22C5/04Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose by grinding, blending, mixing, kneading, or stirring
    • B22C5/0409Blending, mixing, kneading or stirring; Methods therefor
    • B22C5/0413Horizontal mixing and conveying units, e.g. the unit being rotatable about a vertical axis, or having a supplementary mixing house with a vertical axis at its end

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen und Fördern von selbsthärtendem, katalytisch abbindendem Formsand, mit einem horizontalen, im wesentlichen zylindrischen Mischbehälter mit darin umlaufendem, axial fördernde Mischwerkzeug, welchem Mischbehälter am Einlassende, an dem er um eine vertikale Achse schwenkbar ist, über Dosiereinrichtungen der Formsand und gegebenenfalls pulverförmige
Zusatzstoffe, sowie das Bindemittel und der Katalysator zugegeben werden und am Auslassende das fertige
Formsandgemisch entnommen wird. 



   Mit Bekanntwerden hochreaktiver Binderkomponenten, die nach Kontaktierung der Reaktionskomponente in weniger als 45 sec irreversibel aushärten, konzentrierten sich die Probleme bei der Herstellung von bei
Raumtemperatur selbsthärtenden Formsanden auf das schnelle Vermischen der Formsandkomponenten zu einer homogenen Formsandmischung und die sofortige Verarbeitung in einer Giesserei-Formmaschine. 



   Allgemein werden in der Giesserei-Industrie zum Mischen von Formsandkomponenten Chargen- und kontinuierliche Mischer unterschieden. Letzte werden auch als Durchlaufmischer bezeichnet. Hierauf bezieht sich die Erfindung. 



   Ein Hauptproblem bei   Formsandmischvorrichtungen   ist die äusserst schnelle und homogene Vermischung der Formsandkomponenten sowie deren vollständiger Austrag aus dem Mischergehäuse. Bei einem bekannten Mischer sind auf der Mischerwelle radial abstehende Mischwerkzeuge in Form von bis nahe an die Innenwand reichenden schräggestellten Scharen vorgesehen, die an einem radialen, an die Mischerwelle angeschweissten
Scharhalter befestigt sind. Der Nachteil der bekannten Mischerwerkzeuge ist der, dass der für die Erzielung einer einwandfreien Mischung erforderliche Energieaufwand verhältnismässig hoch ist und dass nur eine begrenzte Mischungsgüte erzielt werden kann.

   Ausserdem wird wegen der angewendeten hohen Drehzahlen der Mischbehälterinhalt leicht erwärmt, was zu exothermen Vorverfestigungen des Formsands führen kann, wenn auch bei den gewählten Umfangsgeschwindigkeiten nicht führen muss. Schwankungen in der Mischungsgüte bei sehr kurzen   Mischungszeiten-die Durchlaufzeit beträgt   nur bis zu etwa 5   sec-rühren   daher, dass das Bindemittel und der Härter mit dem Formsand in das Mischergehäuse gemeinsam eingegeben werden. Erst bei höheren Durchlaufzeiten können die dadurch bedingten Unregelmässigkeiten vermieden werden. Der Anwendung höherer Durchlaufzeiten steht aber die hohe Reaktivität des Binde- und Härtemittels entgegen.

   Anderseits kann die Mischungsgüte nicht dadurch verbessert werden, dass die Drehzahl der Mischerwelle weiter erhöht wird, weil, wie dem Mischfachmann bekannt ist, bei sehr kurzen Durchlaufzeiten dann sogar-mit noch schlechteren Mischergebnissen zu rechnen ist. Die auftretende Zentrifugalwirkung lässt nämlich eine axiale und radiale Vermischung der einzelnen Komponenten gar nicht mehr zu. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den bekannten Formsandmischer dahingehend zu verbessern, dass bei kurzer Mischzeit mit besserer Homogenität der Mischung aus Formsand und   Härte- und   Bindemittel gerechnet werden kann, ohne dass es dazu einer höheren Antriebsleistung bedarf. 



   Diese Aufgabe ist gemäss der Erfindung bei der Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass am Einlassende des Mischbehälters eine Düse zum Einspritzen des flüssigen Bindemittels und des Katalysators befestigt ist und dass als Mischwerkzeug, wie an sich bekannt, eine Welle mit radialen bis nahe zur Innenwand reichenden Mischpaddeln vorgesehen ist. In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Mischbehälter an seinem Umfange von einem   heiz-und/oder kühlbaren   Mantel umschlossen ist. 



   Die Verwendung von Mischpaddeln führt zu einer hohen Homogenität trotz erniedrigtem Energieaufwand. 



  Die Verweilzeit im Mischbehälter beträgt nur etwa 1 bis 4 sec. 



   Durch Veränderungen der aufgegebenen Mengen und der Verweilzeit lässt sich auch das Formsand-Bindemittel-Verhältnis verändern, so dass der Bedienungsmann in der Lage ist, zum Aufbau einer glatten Formoberfläche einen höheren Bindemittelanteil zu verwenden und dann wieder auf einen normalen Bindemittelanteil zurückzugehen, der für das übrige Gemisch gilt, welches zum Abdecken der Formoberfläche und zum Auffüllen des Formkastens verwendet wird. Es ist ausserdem möglich, das Verhältnis zwischen Katalysator und Bindemittel zu verändern, so dass die Abbindegeschwindigkeit des Formsandes beeinflusst werden kann. Es liesse sich schliesslich erreichen, dass dem zum Aufbau der modellnahen Formschichten verwendeten Formsand Zusatzstoffe, wie   z. B. Eisenoxyd,   zugesetzt werden können. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand der schematischen Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen erläutert. In den Zeichnungen zeigt : Fig. 1 eine Seitenansicht in im wesentlichen vereinfachter Darstellung einer Mischvorrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht, einer speziellen Ausbildungsform des Mischers, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in   Fig. 2,   Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 2 und Fig. 5 eine stirnseitige Ansicht des Mischers. 
 EMI1.1 
 



  Der Motor--13--ist vorzugsweise ein Hydraulikmotor, der über ein Untersetzungsgetriebe an die Schneckenwelle des   Schneckenförderers-12-angeschlossen   ist. Der   Schneckenförderer-12-ist   in einer   Halterung --14-- abgestützt,   die zusammen mit dem Motor--13--an einer   Plattform--15--montiert   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ist. Diese ruht am oberen Ende einer   Säule-16-,   welche zweckmässigerweise in einem Schwenklager --17-- gelagert ist, das sich seinerseits an einem Bodenständer --18-- abstützt. Die   Säule--16--ist   mit Vorteil höhenverstellbar, beispielsweise mit Hilfe einer hydraulischen Hubvorrichtung. 



   Der   Auslass--19--des Schneckenförderers--12--ist   oberhalb eines Mischer-Einfülltrichters --20-angeordnet. Mit Vorteil ist über dem auslassseitigen Ende des Schneckenförderers --12-- ein zusätzlicher 
 EMI2.1 
 --21-- angeordnet,Harz-Sand-mischer --26-- trägt, welcher seinerseits in einem weiteren   Schwenklager --27-- am   Ende des Armes aufgenommen ist. Der zusätzlichen Abstützung des Schneckenförderers --12-- dienen Verstrebungen   - 28   und 29--. Der   Mischer --26-- ist mit   einem   Motorantrieb --30-- versehen.   Der Mischer-26ist ein mit waagrechter Achse angeordneter Paddel-Rotationsmischer, der an einem Ende Sand aus dem 
 EMI2.2 
 Katalysator-Harz-Verhältnis verändern und Zusatzstoffe aufgeben lassen, usw. 



   Von dem am Mischer --26-- angebrachten Schaltkasten --34-- aus lässt sich eine Steuereinheit   --35-- betätigen.   Zu dieser können beispielsweise gehören : ein Hydraulik-Vorratsbehälter --36-- und ein Aggregat --37-- aus Elektromotor und Hydraulikpumpe zum Betätigen von Hydraulikmotoren, wie   z. B.   des   Antriebsmotors --13-- für   den   Schneckenförderer-12--,   und ein   Motor-38-für   den Antrieb von   Pumpen-39   und 40--, die über eine   Leitung --43-- Harz-Bindemittel   aus einem Vorratstank-41bzw. über eine   Leitung --44-- Katalysator   aus einem   Vorratstank--42-zum   Mischen und zur Aufgabe in den mischer --26-- in eine Leitung --45-- pumpen.

   Die Steuereinheit weist verschiedene elektrische Bauteile, Hydraulikventile u. dgl. auf, die für das Variieren und den Durchfluss der Stoffe und für das Verändern ihrer gegenseitigen Anteilverhältnisse erforderlich sind. 



   Die Arbeitsweise der Anlage entsprechend der bisherigen allgemeinen Beschreibung ist wie folgt : In den 
 EMI2.3 
 dem Formkasten ein und schaltet den kontinuierlich arbeitenden Mischer ein. Sodann betätigt sie Bedienungsorgane, um Sand durch den Schneckenförderer --12-- zum Einfülltrichter --20-- zu fördern und gleichzeitig einen Strom von Harz und Katalysator im den Erfordernissen entsprechenden gewünschten Verhältnis auszulösen. Zur Verbesserung der Formoberfläche betätigt die Bedienungsperson mit Vorteil ebenfalls jene Bedienungsorgane, mit denen sich Zusatzstoffe, wie z. B. Eisenoxyd, aus dem Einfülltrichter --21-- dem Teil des Sand-Bindemittel-Gemisches zusetzen lassen, der unmittelbar an den Modelloberflächen aufgetragen wird.

   Der Sand und das Harz, und zutreffendenfalls die Zusatzstoffe, werden kräftig und gründlich gemischt und rasch durch die Mischkammer nach vorn transportiert. Während der Abgabe des Gemischs am Auslassstutzen 
 EMI2.4 
 entleert. 



   In den Fig. 2 bis 4 ist in Einzelheiten eine etwas verschiedene alternative Mischanlage dargestellt, die einen Mischer in einer bevorzugten Ausbildungsform verwendet. Zum Mischer gehört ein   Mischergehäuse-50--,   das eine im wesentlichen zylindrische, an den Enden offene rohrförmige Auskleidung --51-- aufweist, die zwischen einer in Arbeitsrichtung hinteren   Stirnplatte --52-- und   einer in Arbeitsrichtung vorderen Stirnplatte - eingeschlossen ist. Die Stirnplatten-52 und 53-sind an   Hülsen--54   bzw.   55-befestigt,   welche die entgegengesetzten Enden der   Auskleidung --51-- aufnehmen,   um eine   Mischkammer --56-- zu   bilden. 



   Durch die Stirnplatten --52,53-- und die   Mischkammer --56-- hindurch   erstreckt sich eine Welle 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 von dieser abgestützt ist. Das   Mischergehäuse--50--wird zusammen   mit dem   Motor--30A--von   einem   Schwenklager--27A--aufgenommen,   das seinerseits an einem freitragenden Schwenkarm --25A-- oder an einer ortsfesten oder beweglichen Stütze aufruht, je nach den besonderen Bedingungen des Einsatzortes. 



   Das in Arbeitsrichtung hintere Ende des Mischers weist einen   Materialeinlass-64-auf,   der durch die   Stirnwand --52-- hindurch   mit der   Mischkammer --56-- in   Verbindung steht. Oberhalb des Materialeinlasses --64-- sind ein Sandeinfülltrichter --20A-- und ein rotierendes Absperrorgan, beispielsweise eine Zellenradschleuse--66--angeordnet. Ein   Motor--67--mit   regelbarer Drehzahl ruht an einer weiteren Konsole-68--, die sich an dem Absperrorgan --66-- abstützt. Dieses ist über einen   Riementrieb-69-od. dgl.   und eine elektrisch betätigbare   Schaltkupplung --70-- mit   dem Motor-67verbunden.

   Sobald die Bedienungsperson die Schaltkupplung --70-- einschaltet, wird durch den Materialeinlass   --64-- Sand   der   Mischkammer-56-zuführt.   Zur Steuerung der Sandzufuhr kann in einer abgewandelten Ausbildungsform auch ein Absperrschieber verwendet werden. 



   Der   Regelmotor-67-ist   weiterhin über einen Riementrieb-71 und 72 und 73-- od.dgl. betriebsmässig mit, je nach Bedarf, einer oder mehreren   Verdrängerpumpen-74-mit   veränderlichem 
 EMI3.1 
 überfeine Ansaugleitung--77--undzugeführten Sand einzusprühen. 



   Die Anzahl der Pumpen und Tanks ist von dem verwendeten speziellen Bindeharz-System abhängig. Beim gewöhnlichen Zweikomponenten-System mit einem Harz und einem Katalysator zu dessen Aushärtung werden zwei Pumpen und zwei Tanks verwendet. Harz und Katalysator können getrennt eingespritzt oder vor dem Einspritzen in die Mischkammer miteinander zusammengebracht werden. Zu den zum Herstellen von selbstverfestigenden Giessformen am   häufigsten   verwendeten Bindemitteln gehören Phenolurethan-Dreikomponenten-Systeme, Öl-Urethan-Zwei- oder -Dreikomponenten-Systeme, Furan- und Harnstoff-Furan-Systeme, die alle handelsüblich sind. 
 EMI3.2 
 geradlinig sind oder wendelförmig um die Welle herum verlaufen.

   Die   Paddel--83--in   jeder der aufeinanderfolgenden Reihen sind in Arbeitsrichtung gegenüber den Paddeln der vorhergehenden Reihe um einen geringen Betrag versetzt. Die Flächen der Paddel sind relativ zur Wellenachse unter einem Winkel angestellt, wobei der genaue Winkelbetrag von Veränderlichen, wie   z. B.   der Anzahl der Paddel, der Länge des Gehäuses, der angestrebten Verweilzeit des Gemisches u. dgl. abhängig ist. Die Paddel werden von in radialer Richtung angeordneten Gewindebolzen getragen, so dass sie in radialer Richtung verstellbar und schwenkbar sind. 



   Die   Paddel-83-rühren   und mischen die Sand- und Bindemittelkomponenten nicht nur gründlich und gleichmässig, sondern sie transportieren auch das Material durch das Gehäuse hindurch. Die Paddelspitzen drehen sich in geringem Abstand an der Auskleidungsfläche vorbei, um die Gefahr einer Ansammlung von Sand-Harz-Gemisch an den Wänden der Mischkammer auf ein Geringstmass herabzusetzen. Beispielsweise beträgt bei einem Gehäusedurchmesser von etwa 150 mm der Abstand zwischen der Paddelspitze und der Gehäuseinnenwand maximal etwa 12, 7 mm oder darunter, bei einem Gehäusedurchmesser von etwa 355 mm etwa 25, 4 mm oder darunter, bei einem Gehäusedurchmesser von etwa 508 mm etwa 38 mm oder darunter.

   Mit Vorteil ist am auslassseitigen Ende der Mischkammer eine Schleudervorrichtung vorgesehen, die eine Mehrzahl von ebenen, rechteckigen Flügeln --84-- aufweist, die von der Welle--57--in radialer Richtung wegragen und das Harz-Sand-Gemisch zwangsläufig und kräftig über den   Materialauslass-31A-aus   der Mischkammer fördern. 



   An der Aussenseite der   Stirnwand--53--des   Mischergehäuses ist ein Paar Handgriffe--86-angebracht, mit denen die Bedienungsperson den Mischer in seinem   Schwenklager--27A--bewegen   kann, um zur Erzielung einer gleichmässigeren Verteilung des Formsand-Harz-Gemischs über dem Modell den Materialauslass 
 EMI3.3 
 dann Sand abgibt, wenn die Bedienungsperson die   Handgriffe --86-- mit   den Händen erfasst hat. 



   Mit Vorteil ist an der Stirnplatte oberhalb der   Handgriffe-86-eine Bedienungstafel-88-   angebracht, welche beispielsweise einen   EIN-AUS-Schalter --89-- zum   Steuern der elektrischen Stromzuleitung zu den Motoren--30A und   67-und Meldelampen-90,   91 und 92-aufweisen kann, an denen die Bedienungsperson den Betriebszustand der verschiedenen Stromkreise ablesen kann. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



  Zweckmässigerweise ist in die Bedienungstafel ein Wählknopf mit Stellskala--93--eingebaut, mit denen sich über einen siliciumgesteuerten Gleichrichterantrieb die Betriebsgeschwindigkeit des   Regelmotors--67--,   der die Transportgeschwindigkeit für Sand und Bindemittel bestimmt, regulieren lässt. Das Anteilverhältnis zwischen Bindemittel und Sand lässt sich mit dem   Pumpen-Einstellrad--75--verändern.   



   In einer abgewandelten Ausbildungsform kann die Mischkammer von einem Temperaturregelmantel --95-- umschlossen sein, mit dem sich, je nach Bedarf, eine Beheizung oder Abkühlung erzielen lässt. Auf Grund der Schleifwirkung des im Mischer aufbereiteten Sandes ist die   Auskleidung--51--aus   einem zähen, abriebfesten Stahl hergestellt und leicht austauschbar ausgebildet. 



   Die normale Arbeitsweise der in Zusammenhang mit Fig. 2 bis 5 beschriebenen Mischanlage nach der Erfindung ist wie folgt : Die   Motoren-30A   und 67-arbeiten kontinuierlich, um die Mischpaddeln-83- 
 EMI4.1 
 somit bereit, auf Abruf eine konstante Menge gemischten Sandes abzugeben. Nachdem die Bedienungsperson zuerst die gewünschte Durchflussmenge gewählt hat, erfasst sie die   Handgriffe --86-- und   betätigt die Bedienungsorgane-87--. Die   Schaltkupplung --70-- wird   eingeschaltet und treibt das Absperrorgan   --66--   an, während gleichzeitig das magnetbetätigte   Ventil--80--geschlossen   wird, so dass Harz-Bindemittel in den Sand eingespritzt wird.

   Der Sand und das Harz-Bindemittel werden sofort von den rotierenden   Paddeln --83-- erfasst,   kräftig gerührt, miteinander vermischt und rasch durch die Mischkammer hindurchtransportiert, um schliesslich von den   Schleuderflügeln --84-- durch   den Auslassstutzen --31A-hindurch abgegeben zu werden. Die Verweilzeit des Sandes in der Mischkammer beträgt in den meisten Fällen zwischen etwa 1 und 4 sec. Während der Abgabe des Sandes verstellt die Bedienungsperson das Ende des Mischers und den   Sandauslassstutzen--31A--relativ   zum Modell der herzustellenden Form. Bei Loslassen der 
 EMI4.2 
 vom   Sandgemisch   zu entleeren. Reinigungsprobleme sind auf ein Geringstmass reduziert. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Mischen und Fördern von selbsthärtendem, katalytisch abbindendem Formsand, mit einem horizontalen, im wesentlichen zylindrischen Mischbehälter mit darin umlaufendem, axial förderndem Mischwerkzeug, welchem Mischbehälter am Einlassende, an dem er um eine vertikale Achse schwenkbar ist, über Dosiereinrichtungen der Formsand und gegebenenfalls pulverförmige Zusatzstoffe, sowie das Bindemittel und der Katalysator zugegeben werden und am Auslassende das fertige Formsandgemisch entnommen wird, dadurch   gekennzeichnlet,   dass am Einlassende (64) des Mischbehälters (26, 50) eine Düse (82) zum Einspritzen des flüssigen Bindemittels und des Katalysators befestigt ist und dass als Mischwerkzeug, wie an sich bekannt, eine Welle (57) mit radialen, bis nahe zur Innenwand reichenden Mischpaddeln (83) vorgesehen ist. 
 EMI4.3 


AT398474A 1974-05-14 1974-05-14 Vorrichtung zum mischen und fordern von selbsthartendem, katalytisch abbindendem formsand AT333995B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT398474A AT333995B (de) 1974-05-14 1974-05-14 Vorrichtung zum mischen und fordern von selbsthartendem, katalytisch abbindendem formsand

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT398474A AT333995B (de) 1974-05-14 1974-05-14 Vorrichtung zum mischen und fordern von selbsthartendem, katalytisch abbindendem formsand

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA398474A ATA398474A (de) 1976-04-15
AT333995B true AT333995B (de) 1976-12-27

Family

ID=3558073

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT398474A AT333995B (de) 1974-05-14 1974-05-14 Vorrichtung zum mischen und fordern von selbsthartendem, katalytisch abbindendem formsand

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT333995B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA398474A (de) 1976-04-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2337129A1 (de) Vorrichtung zum bereiten und abgeben von faser-beton-gemischen
DE3537729C2 (de) Vorrichtung zum Mischen und Pumpen einer spritzfähigen, feuerfesten Aufschlämmung
DE8104051U1 (de) Mischer zum kontinuierlichen mischen von koernigen bis pulverfoermigen materialien
DE1508672B1 (de) Mischer zum herstellen von selbsthaertendem formsand
EP2118400A2 (de) Misch- und fördervorrichtung für mörtel
DE1244723B (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Mischen von trockenem Gut mit einer Fluessigkeit
DE7636489U1 (de) Vorrichtung zur verhinderung des ansetzens einer kalt aushaertenden sandmischung an den mit dieser in kontakt tretenden teilen eines mischgeraetes
DE1915808A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Sandkernen und Sandformen fuer Giessereizwecke
DE1679800A1 (de) Misch- und Austrageeinrichtung fuer Fuellstoffe und Bindemittel
EP2343170B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Mischen von lehmhaltigen Stoffen und Materialien mit lehmähnlichem Mischverhalten
DE1679889C2 (de) Aufbereitungsanlage für flüssige, später erstarrende Mischungen, insbesondere zur Herstellung von Gießkernen und -formen
EP0246394B1 (de) Vorrichtung zum Mischen von Sand für Giessereiformen oder Kerne
AT333995B (de) Vorrichtung zum mischen und fordern von selbsthartendem, katalytisch abbindendem formsand
EP0874769B1 (de) Container für fliess- oder rieselfähige materialien, insbesondere für putze, mörtel oder dergleichen
DE2457078C3 (de) Vorrichtung zum Dosieren pulverförmiger Additive für Extruder oder ähnliche plastische Massen verarbeitende Maschinen
CH429666A (de) Kontinuierliches Mischverfahren, insbesondere zur Herstellung von Mischungen aus pulvrigen bis körnigen Feststoffen mit flüssigen oder thermoplastischen Bindemitteln
CH588314A5 (en) Resin and foundry sand mixing apparatus - sand and binder independently regulated and introduced into mixing chamber allowing variation of mixture
DE2423024B2 (de) Vorrichtung zum durchlaufmischen von selbsthaertendem, katalytisch abbindendem formsand
DE2534388B1 (de) Mischer zum herstellen von schlaemmen
DE2523374A1 (de) Vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung von angemachtem moertel
DE1508672C (de) Mischer zum Herstellen von selbstharten dem Formsand
DE1758873B1 (de) Formsandmischer und zugeordnete steuervorrichtung
DE3340603A1 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen herstellen, foerdern und pumpen von putz- oder mauermoertel
DE2213861C3 (de) Mischwerk zum Erzeugen einer Brikettiermischung aus Kohle und heißem Koks
DE202010008727U1 (de) Misch- und Auftragsvorrichtung für Feuerfestmassen

Legal Events

Date Code Title Description
EIH Change in the person of patent owner
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee