AT3300U1 - Kleinmöbel, insbesondere beistellmöbel - Google Patents

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    • A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
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    • A47B81/00—Cabinets or racks specially adapted for other particular purposes, e.g. for storing guns or skis

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Beistellmöbel, mit einer Anzahl von Aufnahme- und Abstellmöglichkeiten für kleinere Gegenstände, wobei einem aufragenden Regalteil (1) ein nach vorne ausladendes Sockelteil (2) vorgeschaltet ist, wobei die Tiefe des Regalteiles (1) einen Bruchteil der Tiefe des Sockelteiles (2) beträgt.

Description


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  Die Erfindung bezieht sich auf ein   Kleinmobei,   insbesondere ein Beistellmobel. mit einer Anzahl von Aufnahme- und Abstellmöglichkeiten für kleinere Gegenstände Im modernen Wohnungsbau werden, vor allem mit Rücksicht auf eine auch für weniger gut verdienende und   emzelstehende   Personen noch erschwingliche Miete zunehmend kleinere Wohneinheiten erstellt, welche dann zwar zu einem tragbaren Mietpreis angeboten werden, den Mieter bei der Gestaltung der Einrichtung aber vor zumindest manchmal nicht leicht zu lösende Platzprobleme stellen, jedenfalls dann wenn er innerhalb seines Apartments auch noch wenigstens einen gewissen Bewegungsraum haben mochte.

   Zur Lösung dieses Problemes sind zwar bereits eine Anzahl von Gestaltungsformen von   Kleinmobein   bekannt geworden, insbe- sondere in Form von Baukastenmobeln, die es dem Erwerber erlauben durch kombinieren neben und übereinander anordnbarer Schrank-oder Regalelemente nahezu jede beliebige   Wandflache   optimal auszunutzen, wobei es der Geschick- lichkeit des Erwerbers überlassen bleibt durch geeignete Anordnung auch noch eine   dekorative   Wirkung zu erzielen, möglicherweise auch durch zusätzlichen Ein- satz von Ziergegenstanden Das   Proolem   einer optimalen Nutzung eines begrenzten Raumes eines Zimmers bzw eines Appartement lässt sich aber nicht alleine durch den Einsatz hierfür ge- eigneter Baukastenmobel lösen,

   da insbesondere die unerlässlichen Sitzgelegen- heiten wie Stühle oder Sessel und insbesondere in Appartement das Bett bzw die Schlafstelle einen betrachtlichen Raum beanspruchen Dabei kann zwar die An- zahl der Sitzgelegenheiten auf eine Mindestanzahl beschränkt werden, jedoch lauft der Wohnungsinhaber dann Gefahr, dass für einen zusatzlichen Besucher keine Sitzgelegenheit mehr vorhanden ist, was besonders dann   peinlich   ist, wenn es sich bei dem   zusätzlichen   Besucher um eine Begleitperson des an sich erwarte- ten Besuchers handelt 

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 Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein   Kleinmobel,   vorzugsweise in Form eines Beistellmöbels zu schaffen,

   welches bei geringem Platzbedarf einer- seits als Ersatz für ein im Rahmen der Wohnungseinnchtung ohnehin erforderli- ches Gebrauchsmöbel und andererseits aber auch als Sitzgelegenheit nutzbar ist. 



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemâss durch ein als Beistellmöbel ausgebildetes Kleinmobel gelöst, dass welches sich dadurch auszeichnet, dass einen aufragenden Regalteil ein nach vorne ausladendes Sockelteil vorgeschaltet ist, wobei die Tiefe des Regalteiles einen Bruchteil der Tiefe des sockelteiles betragt. Die Tiefe des das Regalteil nach vorne überragenden Bereiches des   Sockeiteties   sollte dabei wenigstens in etwa der Tiefe der Sitzfläche eines üblichen Stuhles entsprechen. 



  Eine günstige Gestaltung kann dabei darin bestehen, dass die Tiefe des Regaltei- les etwa annahernd einem Drittel der Tiefe des gesamten   Kleinmöbels   entspricht. 



  Ferner kann die Breite eines solchen Kleinmöbels zweckmassigerweise der Breite eines Stuhles entsprechen, wobei sich allerdings ein geringfügig grössere Breite auf die Brauchbarkeit des Kleinmöbels günstig auswirken kann. Insbesondere eignet sich ein dieserart gestaltetes Kleinmöbel als Beistellmöbel anstelle eines neben einer   Schlafstelle   üblicherweise vorhandenen Nachkästchens, so dass der von der Einrichtung des Zimmers insgesamt beanspruchte Raum nicht grösser wird, dafür aber eine zusätzliche Sitzgelegenheit vorhanden ist. Selbstverständlich ist die Verwendungsmöglichkeit des neuerungsgemässen   Kleinmobeis   nicht auf diese Doppelfunktion beschränkt.

   Vielmehr kann das neuerungsgemässe   Kleinmöbel   auch als Beistellmöbel zu anderen Teilen der Einrichtung verwendet oder aufge- stellt werden In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Regalteil in seinem das Sockelteil überragenden Bereich zumindest ein Fach aufweist und im Übrigen Bereich seiner Höhe nach vorne offen sowie in seiner ubngen Hohe durch wemg- stens ein Abstell- bzw. Ablagebrett unterteilt ist. Im interesse einer bestmöglichen Nutzbarkeit. insbesondere auch als   Beistellmöbel   zu einer Schlafstelle ist die Tiefe 

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 ces Regalteiles zur aufrecht stehenden Aufnahme von Bücher ublicher Grösse, also nicht nur Taschenbuchformat hinreichend. 



  Sofern das Regalteil mit lediglich einem Fach ausgestattet ist. ist dieses zweck- massigerweise im oberen Bereich des Regalteiles und dort vorzugsweise unmittel- bar unterhalb der Deckplatte des Regalteiles angeordnet. Das Fach kann dabei vorderseitig mittels einer Klappe oder verschliessbar oder aber auch als Schub- fach ausgebildet sein. 



  Der zur Aufnahme von Büchern bestimmte und geeignete Bereich des Regalteiles ist zweckmassigerweise dessen unterer Bereich, dessen Boden durch eine zugleich die Oberflache des Sockelteiles bildende Platte gebildet wird. 



  Um das kleimmoble einer Nutzung als Sitzgelegenheit weitgehendst anzupassen kann nach einem weiteren Merkmal der   Erfindung   weiterhin vorgesehen sein, dass die Vorderkanten der Ablagebretter und die Vorderseite des Regalteiles zumindest in dessen mittleren Bereich gegen dessen Rückwand hin durchgewölbt sind. 



  In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemassen Kleinmöbels ist ferner vorgesehen, dass das dem Regalteil gegenüber vorspringende Sockelteil mit wenigstens einem als Schublade ausgebildeten und vorzugsweise grossvolumigen Aufnahmefach ausgestattet ist. 



  Ein die Nutzbarkeit des   Kleinmöbels   erheblich erweiternde Massnahme wird wei- terhin dann gesehen, dass unterhalb der dessen Oberfläche bildenden Platte des   Sockelteiies   ein   zusatzliches   und ausziehbares Plattenteil angeordnet ist, welches eine erhebliche Vergrösserung der Nutzfläche der die Oberfläche des Sockelteiles bildenden Plattenfläche ermöglicht In einer vorteilhaften Einzelausgestaltung ist dabei dann weiter vorgesehen, das ausziehbare Plattenteil mit einem umlaufenden Randsteg ausgestattet und insge- samt aus dem Sockelteil herausnehmbar ist und dann beispielsweise als Tablett oder in ähnlicher Weise benutzt werden kann. 



  Zwar wird im Interesse der Ausbildung des Kleinmöbels als Beistellmöbel in der Regel vorgesehen sein, dass die Breite des Regalteiles der Breite des Sockelteiles 

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 entspricht und die Seitenteile von Regalteil und Sockelteil als einheitliche Matenal- zuschnitte ausgebildet sind, jedoch können im Rahmen der Erfindung auch Ab- wandlungen vorgesehen sein, beispielsweise dahingehend, dass das Regalteil das Sockelteil wenigstens einseitig seitlich überragt und in diesem Bereich beispiels- weise als Regal zur Aufnahme von Tonträgern oder Ähnlichem ausgebildet ist. 



  Der Oberfläche des das Regalteil nach vorne überragenden Bereiches des Sockel- teiles kann der gelegentlicher Nutzung des Kleinmöbels als Sitzgelegenheit ent- sprechend ein entsprechend gestaltetes und abnehmbares Sitzkissen zugeordnet sein. Im Übrigen ist das Kleinmöbel insgesamt vorzugsweise aus Holz gefertigt , wobei es sich empfehlen kann, dass die Blende des Schubfaches im Regalteil und die Blende der Schublade im Sockelteil sowie der umlaufende Randsteg des Plat- tenteiles anstelle von Griffbügel oder Griffknöpfen jeweils einen eine Handhabe bildenden Muldenausschnitt aufweisen. 



  Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführugsbeispieles im Einzelnen beschrieben. 



  In der Zeichnung zeigt die Figur 1 eine schaubildliche Darstellung eines als Beistellmöbel ausgestalteten   Kleinmobeis,   Figur 2 eine gleichfalls schaubildliche Darstellung des   Kleinmobels   nach Figur 1, jedoch bei in seiner ausgezogenen Stellung befindlichem Plattenteil; Figur 3 eine ebenfalls schaubildliche Darstellung des   Klemmobels   nach Figur 1, jedoch bei herausgenommene Plattenteil. 



  Bei der in der Zeichnung zum Ausführungsbeispiel dargestellten Gestaltungsform umfasst ein als Beistellmöbel ausgebildetes Kleinmöbel ein aufragendes   Regaltell   1 und ein diesem vorgeschaltetes Sockelteil 2, wobei das aufragende   Regalteil   1 

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 unterhalb einer oberen durch eine Deckplatte gebildeten Abstellfläche 3 ein als Schubfach 4 ausgebildetes Fach und weiter ein unterhalb dieses Schubfaches 4 angeordnetes Ablagebrett 5 aufweist. Der untere Boden des Regalteiles 1 wird durch die dessen Oberfläche bildende Auflageplatte 6 des Sockelteiles 2 gebildet. 



  Das Regalteil 1 weist in der gezeigten Ausführungsform eines Kleinmöbels auch im Bereich seiner geringsten Tiefe eine zur Aufnahme von hochkantstehend ein- gestellten, üblichen Büchern hinreichende Tiefe auf, wobei selbstverständlich auch die Hohe des der Auflageplatte 6 benachbarten Bereiches 7 gleichermassen hinrei- chend bemessen ist. Die die obere Abstellfläche 3 bildende Deckplatte ist an ihren Schmalseiten von den dem Regalteil 1 zugeordneten Bereichen 8 der insgesamt durch einteilige Matenalzuschnitte gebildeten Seitenwandteile 9 bzw. 10 des Bei- stellmöbels um einen zur Bildung eines seitlichen Randsteges 11 geeigneten Be- trag uberragt. Gleichfalls um einen zur Bildung eines seitlichen Randsteges 12 geeigneten Betrag ist die Auflageplatte 6 von den diesem zugeordneten Bereich 13 der Seitenwandteile 9 10 des Sockelteiles 2.

   Im Sockelteil 2 sind übereinan- derliegend ein ausziehbares Plattenteil 14 und eine Schublade 15 angeordnet, wobei das ausziehbare Plattenteil 14 unmittelbar unterhalb der Auflageplatte 6 an- geordnet ist. derart, dass es geeignet ist, im ausgezogenen Zustand im wesentli- chen die Nutzfläche der Auflageplatte 6 zu vergrössern, jedenfalls im Sinne einer Erweiterung deren Abstellmöglichkeiten Wie dies insbesondere in der Figur 3 ge- zeigt ist, kann das Plattenteil 14 auch ganz aus dem Sockelteil 2 herausgenom- men und dann als eigenständiges Teil der Wohnungseinrichtung, hauptsächlich als Tablett verwendet werden. Um diese Aufgabe optimal erfüllen zu können ist das Plattenteil 14 umlaufend mit einem Randsteg 16 ausgestattet.

   An der Front- seite des Kleinmöbels weisen die Blende des Schubfaches 4 im   Regalteil   1 und die Blende der Schublade 15 im Sockelteil 2 sowie der umlaufende Randsteg 16 aes Plattenteiles 14 jeweils einen eine Handhabe bildenden   Muldenausschnitt   17 auf Wie im Übrigen aus allen Darstellungen des Ausführungsbeispieles ersichtlich sind einerseits zur Verbesserung der Nutzbarkeit des   Kleinmobeis   als Sitzgelegenheit und andererseits aus Gründen der Erzielung eines besonders ansprechenden 

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 Aussehens die Vorderkanten der Ablagebretter 3 und 5 und die Vorderseite bzw Blende des im Regalteil 1 angeordneten Faches 4 zumindest in dessen mittleren Bereich gegen dessen Rückwand bzw. Rückseite hin   durchgewölbt..  

Claims (1)

  1. Ansprüche: 1) Kleinmobel, insbesondere Beistellmöbel, mit einer Anzahl von Aufnahme- und Abstellmoglichkeiten für kleinere Gegenstände dadurch gekennzeichnet, dass einen aufragenden Regalteil (1) ein nach vorne ausladendes Sockelteil (2) vorgeschaltet ist, wobei die Tiefe des Regalteiles (1) einen Bruchteil der Tiefe des Sockelteiles (2) betragt 2) klelimmoble nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Regalteil (1) in seinem das Sockelteil (2) überragenden Bereich zumindest ein Fach (4) auf- weist und im übngen Bereich seiner Höhe nach vorne offen sowie durch we- nigstens ein Abstell- bzw Ablagebrett (5) unterteilt ist .
    3 Kleinmobei nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe des Regalteiles (1) zur Aufnahme hochkantstehend eingestellter, üblicher Bücher hinreichend ist 4) Kleinmobel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das wenig- stens eine im Regalteil (1) vorgesehene Fach (4) im oberen Bereich des Re- galteiles (1) insbesondere unmittelbar unterhalb dessen Deckplatte (3) ange- ordnet ist. <Desc/Clms Page number 8>
    5) klemmoble nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das im oberen Bereich des Regalteiles (1) vorgesehene Fach (4) als Schubfach ausgebildet ist 6) Kleinmöbel nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die Ober- flache des Sockelteiles (2) bildende Platte (6) zugleich den Boden des Regaltei- les (1) bildet.
    7) Kleinmobel nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Sockelteil (2) mit wenigstens einem als Schublade (15) ausgebildeten Aufnahmefach aus- gebiidet ist 8) Kleinmobel nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der die Oberfläche des Sockelteiles (2) bildenden Platte (6) ein ausziehbares Plat- tenteil (14) angeordnet ist.
    9) Kleinmobel nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das auszieh- bare Plattenteil (14) mit einem umlaufenden Randsteg (16) ausgestattet und insgesamt aus dem Sockelteil (2) herausnehmbar ist.
    10) Kleinmobel nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Regalteiles (1) der Breite des Sockelteiles (2) entspricht und die Seitentei- le (13) von Regalteil (1) und Sockelteil (2) als einheitliche und einteilige Mate- nalzuschnitte ausgebildet sind.
    11) Kleinmobel nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die die Oberfläche des Sockelteiles (2) bildende Platte in ihrem das Regalteil (1) nach vorne uberragenden Bereich als Sitzfläche ausgebildet ist.
    12) Kleinmobel nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorder- kanten der Ablagebretter (3 und 5) und die Vorderseite bzw Blende des im <Desc/Clms Page number 9> Regalteil (1) angeordneten Faches (4) zumindest in dessen mittleren Bereich gegen dessen Rückwand hin durchgewolbt sind.
    13) Kleinmobel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Regalteil das Sockelteil wenigstens einseitig seitlich überragt.
    14) Kleinmobel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge- kennzeichnet, dass es insgesamt aus Holz gefertigt ist.
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