AT2978U1 - Verwandlungsbett - Google Patents

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AT2978U1
AT2978U1 AT0058398U AT58398U AT2978U1 AT 2978 U1 AT2978 U1 AT 2978U1 AT 0058398 U AT0058398 U AT 0058398U AT 58398 U AT58398 U AT 58398U AT 2978 U1 AT2978 U1 AT 2978U1
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Austria
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AT0058398U
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Ehrenfried Martin Wipplinger
Original Assignee
Ehrenfried Martin Wipplinger
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verwandlungsbett mit einem Bettkasten und einem Bettrahmen, in welchem eine Matratze aufgenommen ist. Die Erfindung zeichnet sich nun dadurch aus, dass der Bettrahmen im Bettkasten um eine Drehachse kippbar angeordnet ist und dadurch am/im Bettkasten und/oder am/im Bettrahmen angeordneten Stauräume und/oder Ein- und Anbauten zugänglich werden. Wesentlicher Vorteil der Erfindung ist, dass das Bett im nichtbenutzten Zustand andere Funktionen übernehmen kann.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft ein Verwandlungsbett mit einem Bettkasten und einem Bettrahmen in welchem eine Matratze aufgenommen ist. 



  Derartige Verwandlungsbetten sind In Form von sogenannten Klappbetten bzw Schrankbetten bekannt, wobei hierbei ein Bettkasten In Form einer Schrankkommode vorgesehen ist, in welchem das Bettgestell mit Matratze aufgenommen ist Durch seitliches Herunterklappen des Bettgestell und der Matratze lässt sich das Bett in Gebrauchsstellung bringen. Ausser zur Aufnahme des Bettgestell und ggfs zum Abstellen von kleineren Gegenständen hat die besagte Schrankkommode keinerlei Nutzen. 



  Die Aufgabe der Erfindung Ist es nun, ein Verwandlungsbett der eingangs genannten Art weiterzubilden, wobei das Bett und die dazu gehörenden Einrichtungen nicht nur als Bett sondern in anderer Hinsicht auch vielfältig nutzbar sein sollen. 



   \ Die gestellte Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. 



  Die Erfindung beruht also darauf, dass durch den besondern Kipp- Drehpunkt, also die Drehachse, welche eine Konstruktionsverbindung zwischen Bettrahmen 

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 und Bettkasten herstellt, eine Mehrfachfunktion des Bettes erreicht wird, und zwar ohne den Bettmatratzenbereich zu unterbrechen. 



  Durch einfaches Hochkippen des Bettrahmens ergibt sich weiterhin der Vorteil des Raumgewinns und des Einsatzes des Bettes als dekorative Wand oder   z. B.     als Wohn-Sitzgruppe.   Ferner ermöglicht die Konstruktionsidee eine metallfreie Ausführung (Gesundheitsbett) sowie eine durchgehende MatzratzenLiegefunktion. Weitere Vorteile sind die durch die Konstruktion frei werdenden StaurÅaume und die Unterbringung oder die   Einbaumöglichkeit   von   Sttzbänken,   Sesseln, Hockern, Tischen, Massageliegen, Schubladen, Truhen etc Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform verläuft die Drehachse quer zur Längsrichtung des Bettes und liegt etwa im oberen Drittel des Bettrahmens. 



  In einer ersten Kippstellung, die der Schlafstellung des Bette entspricht, liegt der Fussbereich des Bettrahmens auf einer Bettauflage auf.   Erfindungsgemäss   kann die Bettauflage als gewöhnlicher Standfuss, Würfel, Sessel, Sitzbank, Tisch Kommode, Truhe oder als anderes funktionales Möbelstück ausgebildet sein. Ist die Bettauflage als Standfuss ausgebildet, so ist dieser vorzugsweise schwenkbar am Bettrahmen angeordnet. 



  In einer zweiten Kippstellung kommt der Bettrahmen etwa senkrecht zu liegen und schlägt mit seinem Kopfteil an einer am Bettkasten angeordneten Auflage- oder Anschlagleiste an. 



  Die Ein- oder Anbauten, die vorzugsweise am oder im Bettkasten angeordnet sind, können als Sessel, Sitzbank, Tisch, Kommode, Schubladen, Regal oder andere funktionale Möbelstücke ausgebildet sein und sind vorzugsweise nur in der zweiten Kippstellung des Bettrahmens zugänglich. 



  Natürlich ist vorgesehen, dass der Bettrahmen zumindest in seinen beiden KippEntstellungen fest arretierbar ist, um eine unerwünschte Kippbewegung zu vermeiden. 



  In einer ersten Ausführungsform weist der Bettkasten eine Rückwand auf, welche den Bettkasten nach hinten abschliesst. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



  In einer anderen Ausführungsform ist an Stelle der Rückwand eine untergebaute Zwischenwand vorgesehen, welche mit den Bettkastenseitenteilen verbunden ist. 



  Vorzugsweise ist der Bettrahmen zweigeteilt ausgebildet und umfasst ein Hauptteil (Fuss- und Körperbereich) und einen Kopfteil, die beide separat um die Drehachse kippbar sind. Dabei ist vorgesehen, dass das Kopfteil separat vom Hauptteil in mehreren   Kippstellungen arretierbar   ist. Dazu Ist eine entsprechende Verstellelnnchtung vorgesehen. 



  Nachfolgend wird die Erfindung anhand mehrerer Zeichnungsfiguren näher erlautert Dabei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung hervor Es zeigen. 



  Figur 1. Einen   Längsschnitt   durch eine erste Ausführungsform des Verwandlungs-
Bettes ; Figur 2. Einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform des Ver-   wandlungsbettes ;    Figur 3 Einen Längsschnitt in   Quemchtung   durch die Ausführungsform des Ver- wandlungsbettes gemäss Figur   2 ;   Figur 4'Einen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform des Verwandlungs- bettes ; Figur 5 Einen Schnitt In Querrichtung durch die Ausführungsform gemäss Figur 4 Figur 6 Eine schematische perspektivische Ansicht des Verwandlungsbettes gemäss der ersten Ausführungsform in heruntergeklapptem Zustand ; Figur 7 Eine schematische, perspektivische Ansicht des Verwandlungsbettes gemäss der ersten Ausführungsform in hochgeklapptem Zustand. 



  Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform des Verwandlungsbettes im Längsschnitt. Man erkennt zunächst den Bettkasten 1, der jedoch nicht die Ausmasse des Gesamtbettes besitzt, sondern lediglich etwa halb so gross ausgebildet ist. Der Bettkasten 1 ist an der Kopfseite durch eine Rückwand 2 abgedeckt. Innerhalb des Bettkastens kommt der Bettrahmen 4 zu liegen, wobei Im Bereich des Kopftells des Bettrahmens 4 dieser über eine Drehachse 9 mit dem Bettkasten 1 verbunden ist. Im Bettrahmen 4 ist ein Bettboden 5 angeordnet, 

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 auf dem eine Matzratze 6 zu liegen kommt. Gegebenenfalls kann die Matratze 6 an Ihren Ecken über Matratzenhalter 16 gegen Herausfallen gesichert werden. 



  Das Fussende des Bettrahmens 4 kommt auf einer Bettauflage 7 zu liegen, wobei in diesem Beispiel die Bettauflage 7 aus einer Art Standfuss besteht Der Bettrahmen 4 wird also einerseits durch die Aufhängung Im Bettkasten 1 und andererseits durch die Auflage auf der Bettauflage 7 getragen Im Bereich des Bettkastens 1, unterhalb des Bettrahmens 4 sind verschiedene Betteinbauten oder - Anbauten 8 vorgesehen, welche Im Beispiel aus einer Art Sitzbank bestehen. In der ersten, heruntergeklappten Kippstellung sind also die Betteinbauten 8 durch den Bettrahmen mit darauf liegender Matratze 8 vollständig abgedeckt. 



    Erfindungsgemäss   ist es nun möglich, den gesamten Bettrahmen 4   onschhesshch   Matratze 6 entlang der Drehachse 9 in Pfeilrichtung 20 nach oben zu verschwenken, w ie es in Figur 1 schematisch dargestellt ist Das Kopfende des Bettrahmens 4 schlägt dabei in einer zweiten Endstellung an einer Anschlagleiste 3 an, die im unteren Bereich des Bettkastens 1 angeordnet Ist Diese Anschlagleiste 3 verhindert, dass der Bettrahmen 4 über seine zweite Endstellung hinaus schwenkt. Gemäss dieser Ausführungsform schwenkt also das Kopfende des Bettrahmens 4 in Pfeilrichtung 21 in den Bettkasten 1 hinein und schlägt an der Anschlagleiste 3 an. 



  Dadurch wird der Raum zwischen dem Bettkasten 1 und der Bettauflage 7 frei zugänglich, also auch die in diesem Bereich angeordneten Betteinbauten bzw. 



  Anbauten 8, in diesem Falle die Sitzbank. 



  Um ein unbeabsichtigtes Zurückkippen des Bettrahmens 4 zu verhindern, kann dieser Im einem Arretierungspunkt 11 in seiner hochgeklappten Endlage arretiert werden. Genauso kann der Bettrahmen in seinem heruntergeklappten Zustand in einem Arretierungspunkt 10 arretiert werden, um bei Belastung auf dem Kopfteil nicht selbstständig nach oben zu verschwenken. 



  Figur 2 zeigt nun eine zweite, gegenüber Figur 1 abgewandelte Ausführungsform des Verwandlungsbettes. Ein erster Unterschied gegenüber Figur 1 ist, dass nun die Bettauflage 7 nicht als gewöhnlicher Standfuss, sondern   z. B. als   Sitzbank 

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 ausgebildet ist, auf die der Bettrahmen 4 in heruntergeklapptem Zustand zu liegen kommt. 



  Ferner Ist nun der Bettrahmen 4 nicht einteilig und starr ausgebildet, sondern besteht aus einem Haupteil 12, und einem separaten Kopfteil 13, welche beide unabhängig voneinander um die Drehachse 9 verschwenkbar sind. Dies hat den besonderen Vorteil, dass beim Hochschwenken des Bettrahmens 4 das Kopfteil 13 nicht nach unten In den Bettkasten 1 hineinverschwenkt, sondern in einer waagerechten Lage verbleiben kann Somit Ist nahezu der gesamte untere Raum des Bettkastens 1 für verschiedene Betteinbauten oder-Anbauten 8 nutzbar. Soll dieser Raum nicht genutzt werden, so ist es   natürlich   ebenfalls möglich, das Kopfteil 13 nach unten In den Bettkasten hinein zu verschwenken.

   Am vorderen Ende des Kopftells 13 ist eine Verstelleinrichtung 14 angeordnet, die es in heruntergeklappter Stellung des Bettrahmens 4 erlaubt, das Kopfteil in Pfeilrichtung 22 zu verstellen, um so   z. B   die Lage des Kopfes etwas zu erhöhen Figur 3 zeigt einen Schnitt in Querrichtung durch das vordere Ende des Bettkastens bzw. des Bettrahmens 4. 



  Die Figuren 4 und 5 zeigen eine weitere Ausführungsform des Verwandlungsbettes, wobei diese im wesentlichen der Ausführungsform gemäss Figuren 2 und 3 entspncht. Es wurde hier lediglich auf die Rückwand 2 des Bettkastens 1 verzichtet, und statt dessen eine Zwischenwand 15 vorgesehen, welche den vorderen Bereich des Bettkastens 1 nach hinten abschliesst. 



  Vorzugsweise ist die Zwischenwand 15 mit den Bettkastenseitenteilen verbunden. 



    Schliesslich   zeigen die Figuren 6 und 7 das erfindungsgemässe Verwandlungsbett in einer perspektivischen Ansicht. Figur 6 zeigt das Bett in Schlafstellung, also in horizontal heruntergeklappter Stellung. Dabei erkennt man, dass die Matratze 6 durch die Matratzenhalter 16 an ihren Ecken gegen herausfallen gesichert ist. Das vordere Ende des Bettrahmens 4 ruht innerhalb des Bettkastens 1, wobei die Drehachse 9 durch Schrauben oder Bolzen gebildet Ist Die Bettauflage 7 ist hier als einfache Würfel oder Truhen ausgeführt, die   z.

   B.   auch Schubladen beinhalten können 

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 Figur 7 zeigt die gesamte Anordnung in hochgeklapptem Zustand, wobei nun das hintere Hauptteil 12 des Bettrahmens 4 nach oben verschwenkt wurde, wogegen das   Kopftell   13 in seiner horizontalen Stellung innerhalb des Bettkastens 1 verbleibt. Im hochgeklappten Zustand kommen nun die verschiedenen Betteinbauten oder Bettanbauten zum Vorschein, die hier   z. B.   aus Schubladen 17 bestehen, die in den Bettkasten 1 integriert sind, sowie aus einem Sitz 18, der an dem Bettkasten 1 angeordnet ist. Die zugehörige Sitzlehne 19 ist an dem Bettboden 5 angeordnet, so dass sich bei hochgeklappten Bettrahmen 4 ein kompletter Sitz mit Sitzlehne 19 ergibt. 



  Die In Figur 6 dargestellten Bettauflagen können in dieser Kippstellung entweder an Ihrem zugeordneten Platz stehenbleiben oder aber weggeräumt werden. 



  Insgesamt gibt sich durch das erfindungsgemässe Verwandlungsbett eine einfache, mehrfunktionelle Konstruktion, die insbesondere bei beengten Platzverhältnissen wesentliche Vorteile bringt. 

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    Zeichnunqsleciende   1 Bettkasten 2. Rückwand 3.   Auflage- u. Anschlagleiste   4. Bettrahmen 5. Bettboden 6 Matratze 7. Bettauflage 8 Bettein- oder -anbauten 9. Drehachse 10 Arretierungspunkt 11 Arretierungspunkt 12 Haupteil 13 Kopfteil 14. Verstelleinrichtung 15. Zwischenwand 16 Matratzenhalter 17 Schublade 18 Sitz 19. Sitzlehne 20. Pfeilrichtung 21. Pfeilrichtung 22. Pfeilrichtung

Claims (1)

  1. EMI8.1 EMI8.2 EMI8.3 EMI8.4 EMI8.5 EMI8.6 EMI8.7 EMI8.8 EMI8.9 EMI8.10 EMI8.11 EMI8.12 EMI8.13 EMI8.14 EMI8.15 <Desc/Clms Page number 9> EMI9.1 EMI9.2 EMI9.3 EMI9.4 EMI9.5 EMI9.6 EMI9.7 EMI9.8 EMI9.9 EMI9.10
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