AT327691B - Halter fur eine distanzflagge od.dgl., insbesondere fur fahrrader - Google Patents

Halter fur eine distanzflagge od.dgl., insbesondere fur fahrrader

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Heidelid Gunhild Alfhild Maria
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    • G09F17/00Flags; Banners; Mountings therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Halter für eine Distanzflagge od. dgl., insbesondere für Fahrräder, bestehend aus einem fest mit dem Fahrrad verbindbaren Halterteil und einem schwenkbar an diesem angeordneten, mit einer Flaggenstange verbundenen Halterteil, wobei Anschläge den Schwenkwinkel des schwenkbaren Halterteiles bezüglich des festen Halterteiles und somit bezüglich des Fahrrades begrenzen. 



   Zweck solcher Distanzflaggen ist es, überholende Fahrzeuge auf Radfahrer besser aufmerksam zu machen, so dass die Überholer einen gewissen Abstand zu den überholten einhalten. 



   Auf einem naheliegenden technischen Gebiet, welches sich auf Rückspiegel an Fahrzeugen bezieht, sind bereits verschiedene Schwenkmöglichkeiten entwickelt worden, um die Sperrigkeit eines Rückspiegels wenigstens temporär aufzuheben,   z. B.   bei Unterstellung, Verladung u. dgl. Derartige Schwenkvorrichtungen sind jedoch zu unpraktisch, unwirtschaftlich und allgemein ungeeignet, um auf diesem Gebiet Anwendung zu finden, was vornehmlich darauf beruht, dass die genannten vorbekannten Lösungen eine relativ grosse Anzahl Einzelteile umfassen, die auf komplizierte Weise zusammenwirken und das Produkt recht empfindlich für Störungen in seiner Funktion machen. Herstellung und Montage der Einzelteile sind kostbar und zeitraubend. Ausserdem erfordern derartige Produkte eine regelmässige Pflege und haben eine relativ begrenzte Lebensdauer. 



   Es ist ferner ein Winker für Fahrräder bekannt, welcher an der Lenkstange angebracht wird und als auf beide Seiten ausschwenkbarer Arm ausgestaltet ist. Bei dieser Anordnung ist eine bei der Ausschwenklage eingeschaltete Lampe vorgesehen, wobei das Kabel für die Lampe gleichzeitig ein federbelastetes Schwenkseil für das Ausschwenken des Winkers bildet. Eine solche Ausgestaltung ist also im wesentlichen zu dem Zweck angeordnet, eine Richtungsänderung für einen Radfahrer anzuzeigen. Bei einer solchen Anordnung kommt es also im wesentlichen auf die Funktion des elektrischen Teiles an, wobei die mechanischen Merkmale nur untergeordnete Bedeutung haben.

   Es ist bei dieser Ausführung eine Schraube vorgesehen, welche mit ihrem Kopf in eine kreisförmig verlaufende Nut zur Begrenzung des Verschwenkwinkels des Armes eingreift, doch ist diese
Konstruktion sehr aufwendig und daher teuer. Eine Begrenzung des Schwenkwinkels ist bei einer derartigen
Ausführung nur in der einen Stellung, nämlich in der Ausschwenkstellung sinnvoll, da in der eingezogenen
Stellung durch eine Blattfeder eine Verrastung erfolgt. Es sind hier also zwei verschiedene Möglichkeiten vorgesehen, was daraus resultiert, dass eine entsprechende Feder für das Ausschwenken erforderlich ist. 



   Ausserdem ist diese Ausführung sehr kompliziert und wäre daher insbesondere als Halter für eine Distanzflagge zu aufwendig und zu teuer. 



   Es ist ferner ein Flaggenhalter zur Anbringung an einem LKW bekannt, wobei ebenfalls zwei Halterteile vorgesehen sind. Der eine Halterteil ist als annähernd einen Winkel von 45  zur vertikalen einschliessendes Rohr ausgebildet, welches fest mit dem Fahrzeug verbindbar ist. In dieses Rohr ist ein zweiter Halterteil eingeschoben, welcher aus einem geknickten Stab besteht, wobei die beiden Abschnitte einen Winkel von 135  miteinander einschliessen. Beim Verschwenken dieses zweiten Halterteiles um   180    wird also bewirkt, dass in der einen
Stellung der die Flagge tragende Abschnitt annähernd horizontal und auskragend angeordnet ist und in der andern Stellung annähernd vertikal und zudem nahe dem Fahrzeug angeordnet ist. In den beiden Endstellungen können die Halterteile gegenseitig arretiert werden, wozu entsprechende Einkerbungen und Bolzen vorhanden sind.

   Der eine Halterteil muss dabei gegen die Kraft einer Feder teilweise aus dem andern Teil herausgezogen werden, damit ein Verschwenken möglich ist. Bei gewaltsame Verschwenken dieser Anordnung wird diese daher stets beschädigt, da in der eingestellten Lage ein Ausschwenken nach beiden Seiten hin unmöglich ist, zumal ja eine Einrastung erfolgt. Ferner muss eine derartige Ausgestaltung auch im eingeschwenkten Zustand entsprechend über die äusserste Kante des Fahrzeuges vorstehen, so dass also ein Einschwenken auf den Bereich innerhalb der Fahrzeugbreite nie möglich ist. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, einen Halter zu schaffen, bei dem die oben aufgeführten Mängel vermieden werden und welcher gegenüber diesen bekannten Haltern wesentlich verbessert ist. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der die Flaggenstange tragende, schwenkbare Halterteil eine Bohrung zur Aufnahme eines am festen Halterteil angeordneten Zapfens aufweist, und dass einer der beiden Halterteile mit einer in dessen Umfangsrichtung verlaufenden Nut ausgestattet ist, in welche ein am andern Halterteil vorgesehenes Für- un Arretierorgan eingreift. 



   Ein solcher Halter besitzt ein Minimum an Einzelteilen, die auf unkomplizierte und in höchstem Masse betriebssichere Art zusammenwirken. Ein einziger dieser Teile ist als Für- un Arretierorgan für den festen und den schwenkbaren Halterteil ausgebildet bzw. angeordnet. Dadurch ergibt sich ein Halter mit sehr grosser Lebensdauer sowie ohne Funktionsstörungen, die eine grosse Gefahr für Verkehrsunfälle mit sich bringen können. Es ist auf einfachste Weise eine Verschwenkmöglichkeit, eine Arretiermöglichkeit und eine Möglichkeit zur Begrenzung des Verschwenkwinkels gewährleistet. 



   Weitere   erfindungsgemässe   Merkmale und besondere Vorteile gehen aus der folgenden Beschreibung unter Hinweis auf die Zeichnungen hervor. Auf diesen zeigen : Fig. l einen erfindungsgemässen Halter mit einer Flaggenstange und Flagge in einer Seitenansicht ; Fig. 2 einen Teil eines abgeänderten erfindungsgemässen Halters in Draufsicht und Fig. 3 denselben Halter mit allen zugehörigen Einzelteilen in einer Seitenansicht. 



   In Fig. 1 ist   mit--l--eine   horizontale Flaggenstange mit einem kugelförmigen freien   Ende--3--   bezeichnet, in dessen Nähe die Stange eine   Warnflagge--2--trägt.   Mit ihrem andern Ende geht die Stange in 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 einen als zylinderförmiger   Körper-4-ausgestalteten   Halterteil über, der seinerseits an einen im wesentlichen sphärischen Teil--5--mit einer vertikalen   Zentrumbohrung--6--zur   Aufnahme des als Zapfen--7-ausgebildeten, festen Halterteiles angeschlossen ist.

   Dessen oberes Ende bildet einen Abschnitt des sphärischen 
 EMI2.1 
 Schelle--8--angeordnet, wobei eine Ringscheibe--9--od. dgl. zwischen der Schelle und dem sphärischen   Teil--5--vorgesehen   ist, welcher unten abgeplattet ist, um mit dieser Fläche auf der   Scheibe--9--zu   ruhen. 



   Auf der der Stange--l--entgegengesetzten Seite ist der sphärische Teil--5--auf halber Höhe mit einer in dessen Umfangsrichtung verlaufenden Nut--10--versehen, die innenseitig in die axiale Bohrung 
 EMI2.2 
 welches die Stange streift, so folgt diese in Fahrtrichtung mit, ohne dass dem Fahrrad ein gefährlicher Stoss versetzt wird. Bei abgestelltem Rad lässt sich die Stange nach rechts abschwenken. Der Fahrtwind sorgt immer dafür, dass die Stange geradlinig zur Strassenmitte hin ausgeschwenkt bleibt. 



   Zu den Vorteilen des erfindungsgemässen Halters gehört auch, dass dieser ohne Änderungen sowohl für Länder mit Rechts- als auch für Länder mit Linksverkehr anwendbar ist. Man hat ihn lediglich auf der "richtigen" Seite anzubringen, d. h. für den Rechtsverkehr auf der linken und für den Linksverkehr auf der rechten Seite. 



   Bei der in Fig. 2 und 3 gezeigten Ausführungsform ragt von einer nicht gezeigten Schelle ein Zapfen   --12--   nach oben, auf dem mittels einer Mutter od. dgl.--13--ein winkelförmiger   Anschlag--14--   gegen einen   Flansch--15--festgesetzt   ist, welcher direkt an dem   Zapfen --12-- angeordnet   sein kann. Der emporragende Teil des Anschlages umgibt den sphärischen Teil--5--mit einem schalenähnlichen Teil, dessen 
 EMI2.3 
   Axialbohrung--19--im Körper--4--,   worin die Stange--l--eingeschoben ist, mit einer umlaufenden, im Querschnitt   z. B.   halbkreisförmigen Nut--16--versehen, in welche eine Kugel--17--eingreift, welche 
 EMI2.4 
 durchgehenden Stiftes. 



   In geringfügiger Abänderung dieser letztgenannten Ausführung lässt sich die   Kugel--17--durch   ein Sperrglied ersetzen, welches mit einer halbkreisförmigen Ausnehmung gegen den Nutenboden des Zapfens anliegt. Die Nut kann hiebei im Querschnitt U-förmig ausgebildet sein. Mit einem kurzen Zapfenabsatz kann dieses Sperrglied in die Druckfeder eingreifen, während das eigentliche Sperrglied geringfügig in die Bohrung --19-- eingreift, um die beiden Halterteile sicher zusammenzuhalten. 



   In weiterer Abänderung der beschriebenen und gezeigten Ausführungsformen kann die   Stange--l--die   Kugel bzw. das Sperrglied ersetzen, wobei eventuell Federmittel das Eingreifen der Stange in die   Nut--16--   sicherstellen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Halter für eine Distanzflagge od. dgl., insbesondere für Fahrräder, bestehend aus einem fest mit dem Fahrrad verbindbaren Halterteil und einem schwenkbar an diesem angeordneten, mit einer Flaggenstange verbundenen Halterteil, wobei Anschläge den Schwenkwinkel des schwenkbaren Halterteiles bezüglich des festen 
 EMI2.5 
 Halterteil (7,8) angeordneten Zapfens (7,12) aufweist, und dass einer der beiden Halterteile (5 bzw. 7) mit einer in dessen Umfangsrichtung verlaufenden Nut (10,16) ausgestattet ist, in welche ein am andern Halterteil (7 bzw. 



  5) vorgesehenes Für- un Arretierorgan (11,17) eingreift. 
 EMI2.6 


Claims (1)

  1. Halterteil vorgesehenen Nut (10) als Anschläge für die Bewegung des schwenkbaren Halterteiles (4,5) vorgesehen sind. EMI2.7 <Desc/Clms Page number 3> einen zylindrischen Körper (4) mit einer an dessen einem Ende ausmündenden axialen Bohrung zur Aufnahme des Endes der Flaggenstange besitzt, und dass das andere Ende des zylindrischen Körpers an einen hauptsächlich sphärischen Teil (5) angeschlossen ist, welcher die vertikale Bohrung (6) für den Zapfen (7) aufweist, wobei die annähernd rechtwinklig zueinander angeordneten Bohrungen miteinander verbunden sind. EMI3.1
AT933773A 1973-11-06 1973-11-06 Halter fur eine distanzflagge od.dgl., insbesondere fur fahrrader AT327691B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2635057A1 (fr) * 1988-08-02 1990-02-09 Buisard Cie Ets Mat escamotable, de preference telescopique, monte sur une structure mobile et ensemble d'un phare de signalisation en faisant application
FR2641239A1 (fr) * 1989-01-03 1990-07-06 Yves Jovignot Modin Mecanisme d'escamotage et de redressement d'une piece en saillie telle que particulierement une perche, articulee par un axe a un support mecanique

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2635057A1 (fr) * 1988-08-02 1990-02-09 Buisard Cie Ets Mat escamotable, de preference telescopique, monte sur une structure mobile et ensemble d'un phare de signalisation en faisant application
FR2641239A1 (fr) * 1989-01-03 1990-07-06 Yves Jovignot Modin Mecanisme d'escamotage et de redressement d'une piece en saillie telle que particulierement une perche, articulee par un axe a un support mecanique

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