AT32744B - Pneumatisches Pianoorchester. - Google Patents

Pneumatisches Pianoorchester.

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AT32744B
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   Quecksilbernäpfe 23 tauchen   lässt. Das andere Ende des Hebels ragt über die Kante des beweglichen Teiles des Balges 19 hinweg, so dass beim Aufblasen des Balges der Hebel aufgekippt und die Ansätze 22 in die Quecksilbernäpfe eingetaucht werden. 



   Das Ventil 17 ist zweckmässig ein federbelastetes Klappenventil. Die Klappe trägt einen beweglichen Stift 26 oder dgl. Der Stift 26 ist unter dem Steuerungsorgan 16 angeordnet. Dieses Organ besteht aus einer auf dem Balge 16 befestigten Leiste 27, die auf den Stift 26 drückt. Der Stift ist mit einem nasenartigen Vorsprung 28 versehen, über welchen ein hakenartiger Ansatz 29 eines mit einer Feder 30 verbundenen Balges 31 greifen kann, der mittels einer Leitung 32 mit einer anderen Kanzelle der Windlade 8 in Verbindung steht, die ähnlich wie die dargestellte Kanzelle eingerichtet und mit einer zur Note 5 führenden Leitung 33 verbunden ist. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist im wesentlichen folgende :
Wird die Leitung 7 geöffnet, so wird die Membran 10 infolge des Überdruckes in der Leitung 7 angehoben. Das Ventil 11 schliesst die öffnungen 13 des Raumes 12 und öffnet gleichzeitig die Öffnungen   14,   so dass eine Verbindung zwischen dem Saugraume 9 und der   Leitung 15   hergestellt wird. Der atmosphärische Überdruck an dem Balg 16 bewirkt eine Zusammendrückung dieses Balges, wobei die Leiste 27 auf den Stift 26 drückt, der nach untengehend das Ventil 17   Öffnet,   so dass der Druckluftraum 2 des Gebläses Gl durch die Leitung 18 mit dem Balg 19 in Verbindung gebracht ist. Der Haken 29 greift beim Niedergehen des Stiftes 26 über den Ansatz 28 und verriegelt den Stift in der geöffneten Lage des Ventils 17.

   Durch das Aufblasen des Blasebalges 19 wird der Schalter umgelegt und der Stromkreis des Antriebsmotors 6 geschlossen, somit das Gebläse   G2   in Gang gesetzt. Dieses Gebläse arbeitet mit dem Hauptgebläse solange zusammen, bis die Note die Leitung 7 wieder   schliesst.   Gleichzeitig wird auch die   Leitung 33   von der Note geöffnet und die Verriegelung des Ventils 17 gelöst, das Ventil   17   schliesst sich, der   Druekluftstrom zum   Balg 19 hört auf, worauf der Umschalter 20   ? den Stromkreis   des Motors 6 öffnet, also das Gebläse G2 stillsetzt. 



   An Stelle des elektrischen Antriebes für das Gebläse   G2   kann auch unter Umständen ein anderer mechanischer Antrieb, z. B. ein Riemenantrieb mit einem pneumatisch betätigten 
 EMI2.1 
 erreicht wird. 



   In den Hauptstromkreis   des Elektromotors.   3 des Hauptgebläses   G   ist ein Schalter 34 eingeschaltet, welcher von Hand oder mechanisch selbsttätig geschlossen und geöffnet werden kann.   Zum   Beispiel kann die Einschaltung des Arbeitsstromes. wie bei einem Selbstverkäufer. mittels des Einwurfes eines   Geldstückes     herbeigeführt werden. Zwischen   dem Schalter 34 und der positiven Polklemme des Motors 3 zweigt sich eine Stromleitung 35 ab, die zu einem der   Quecksilbernäpfe     24   führt. 



   PATENTANSPRÜCHE :   !.     Pneumatisches     Pianoorchester   mit   I'feifenwerk   und   Zungenstimn1Pl1,   dadurch gekenn-   zeichnet. dass   ausser dem Hauptgebläse, mittels dessen Saug- und Druckwind erzeugt wird und dessen Pfeilfen und Zungen ein bis zwei weitere Druckluftgebläse vorhanden sind, welche einen   hoheren Luftdruck erzeugen,   als das Hauptdruckluftgebläse und mit entsprechenden Windladen, 
 EMI2.2 
 Töne hervorrufen, als das Pfeilfenwerk des Hauptgebläses.

Claims (1)

  1. . Eine Ausführungsform des pianoorchesters nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dal3 das Triebwerk der weiteren Druckgebläse in der Forte- und Pianostellung pneumatisch eingeschaltet bzw. ausgeschaltet wird. so dass nur der Antrieb des Hauptgebläses bei den Piano- EMI2.3
AT32744D 1906-09-17 1906-09-17 Pneumatisches Pianoorchester. AT32744B (de)

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