AT326849B - Stranggussanlage mit einem drehbar gelagerten giessrad - Google Patents

Stranggussanlage mit einem drehbar gelagerten giessrad

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AT326849B
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casting wheel
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AT525572A
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Inventor
Pavel Ilich Sofinsky
Arnold Jurievich Shevchenko
Igor Mikhailovich Ershov
Original Assignee
Vnii Pk I Metall Maschino
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/06Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars
    • B22D11/0637Accessories therefor
    • B22D11/0677Accessories therefor for guiding, supporting or tensioning the casting belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Stranggussanlage mit einem drehbar gelagerten Giessrad, dessen in seiner Felge ausgebildeter Kokillenkanal über einen Teil seines Umfanges mit einem endlosen Metallband abgedeckt ist, und mit einer nach der Abhebestelle des Bandes von dem Giessrad angeordneten Sekundärkühlanlage für den Strang. Bei sämtlichen Anlagen dieser Art wird der Strang, der eine verfestigte Kruste aufweist, aus dem Kokillenkanal herausgehoben und aufgebogen. Zur Herstellung dieser Kruste wird das in den Kokillenkanal eingegossene schmelzflüssige Metall gekühlt, u. zw. in einer Primärkühlzone mit Hilfe der gekühlten Kokille und auf das Band aufgesprühten Wassers. In der nach der Abhebestelle des Bandes gelegenen Sekundärkühlzone wurde bisher Wasser direkt auf den Strang geleitet.

   Der Strang kam dabei auf das Band zu liegen und wurde aufgebogen, wobei in den kokillenseitig gelegenen Strangflächen sich häufig Risse einstellten, weil dort die Kruste unzureichend verfestigt und den beim Aufbiegen auftretenden Zugspannungen nicht gewachsen war. Die Massnahme, den Winkel zwischen der Eingiessstelle des Metalles und der Abhebestelle des Bandes bis auf    1800   zu vergrössern, erwies sich als unbefriedigend, weil sich der Strang infolge seiner Schrumpfung von den Wänden des Kokillenkanals löst und der Wärmeübergang wegen der auftretenden Luftspalte stark abnimmt. überdies erwies sich das unmittelbare Besprühen des Stranges mit Wasser als unvorteilhaft, denn die an der Strangoberfläche entstehende Dampfhaut ist dem Wärmeentzug hinderlich.

   Als wesentlicher Nachteil ergab sich ferner eine merkliche Abnahme der Standzeit des mit aus der Zufuhr von Kühlwasser resultierenden, zusätzlichen Spannungen belasteten Bandes. 



   Ziel der Erfindung ist eine mit Giessrad ausgestattete Stranggussanlage, die von diesen Mängeln frei ist, die eine höhere Lebensdauer aufweist als die bekannten und mit der Stränge einwandfreier Beschaffenheit gegossen werden können. Dieses Ziel ist mit einer Stranggussanlage des eingangs umrissenen Aufbaues erreichbar, bei welcher erfindungsgemäss die Sekundärkühlanlage eine Anzahl von Walzen aufweist, die längs eines Sektors des Giessrades verteilt und in einem gemeinsamen Gestell gelagert sind, das mittels eines Antriebes zum Andrücken der Walzen gegen die Aussenfläche des Stranges und desselben längs eines Sektors gegen die Wandung des Kokillenkanals gegenüber dem Giessrad verstellbar ist. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die einzelnen Walzen der Sekundärkühlanlage in gegenüber dem Giessrad radial bewegbaren und gegen das Gestell mit insbesondere einstellbaren Federn abgestützten Tragstühlen gelagert. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform näher erläutert, die in den Zeichnungen veranschaulicht ist. In den Zeichnungen zeigen   Fig. 1   die Gesamtansicht einer erfindungsgemässen Anlage, Fig. 2 einen Mittelschnitt durch das Giessrad und die Sekundärkühlanlage, Fig. 3 einen Schnitt durch den Keil zum Trennen des Stranges von dem endlosen Band, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 2 und Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V in Fig. 2. 



   Die dargestellte Stranggussanlage weist ein   Giessrad--l--auf,   in dessen Felge ein Kokillenkanal--2-ausgebildet ist. Der   Kokillenkanal--2--ist   über einen Teil des Radumfanges mit einem endlosen Metallband --3-- abgedeckt, welches über eine   Spannwalze--4--und   über eine Umlenkwalze --5-- läuft, Vor der Auflaufstelle des Metallbandes --3-- auf das   Giessrad--l--ist   ein   Giessgefäss--6-angeordnet,   von dem eine in den   Kokillenkanal--2--mündende Dosiervorrichtung--7-ausgeht.   Das endlose Band--3--ist mittels eines mit Walzen bestückten   Hebelwerkes-8--an   das   Giessrad--l--angedrückt   und umschliesst das Rad über einen Winkel von etwa 1200.

   Am Ende der Umschlingungszone ist ein mit einer Feder--12--in Richtung gegen das Giessrd --1-- belasteter Keil --1-- angebracht, der das Band--3--von dem Rad 
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    --3-- undGestell--14--und   mit ihm sämtliche   Walzen --13-- sind   mittels eines Antriebes --10-- gegen den im Kokillenkanal--2--befindlichen Strang anstellbar. Der   Antrieb --10-- kann   in einfacher Weise aus einer mit dem Gestell verbundenen Mutter und aus einer in dieser eingeschraubten Gewindespindel, die drehbar, jedoch in Axialrichtung unverschiebbar gelagert ist, bestehen. 



   Die   Walzen--13--der   Sekundärkühlanlage sind gegenüber dem   Giessrad--l-radial   bewegbar. Die beiden   Lager--15--jeder   Walze sind in einem   Trägerstuhl--16--montiert (Fig. 5),   der in dem Gestell --14-- verschiebbar gelagert ist. Auf jeder Seite der Walze ist der Tragstuhl mit je einer   Feder--19--   abgestützt, deren anderes Ende an einen mit Hilfe einer Schraube--17--verstellbaren Spurlager--18-anliegt. Die mittels der   Walzen--13--auf   den Strang ausgeübten Kräfte sind demnach einstellbar. Die 
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 ist. Am Unterteil des   Gestelles--14-ist   auch der abgefederte Keil befestigt. Das   Giessrad--l--   ist von einem nicht gezeigten Antriebsmotor im Uhrzeigersinn antreibbar.

   Das Band--3--ist gegen das   Giessrad--l--mit   einer Walze --2-- angedrückt, die in Nähe der Abhebestelle bzw. des   Keiles--11--   vorgesehen ist. Die Walze--22--ist an einem Ende eines zweiarmigen Schwinghebels gelagert, auf dessen anderes Ende ein vorzugsweise verschiebbares   Gewicht--23--aufgesetzt   ist. Der von der   Walze--22--   ausgeübte Anpressdruck ist vorgegeben, die Walze aber nicht starr befestigt, so dass sie nachgeben kann, wenn 

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   z. B.   zufällig Metall zwischen die Kanalseitenwände und das Band gelangt, und Beschädigungen des letzteren vermieden werden. 



   Die Spannwalze--4--, die Umlenkwalze --5-- und das   Giessrad--l--können,   wie gezeigt, an den Ecken eines annähernd gleichseitigen Dreieckes liegen und im wesentlichen gleiche Durchmesser aufweisen. Die zwischen den   Walzen--8   und 22--liegende Zone des Giessrades, die über etwa 1200 reicht, dient zur   Primär kühlung   des Stranges. 
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 kühlbare Giessrad durchströmt, im Bereich der Primärkühlzone auf die Aussenseite des   Bandes--3--auftritt   und auch durch die Düsen --20-- der Sekundärkühlanlage austritt. Hierauf wird das Gefäss--6--mit flüssigem Metall gefüllt, das über den Dosierapparat-7-in den   Kokillenkanal --2-- gelangt,   der mit dem endlosen   Band-3-längs   eines Bogens mit 1200 Zentriwinkel abgedeckt ist.

   Das flüssige Metall, welches gemeinsam mit dem   Giessrad--l--gedreht   wird, gibt seine Wärme an die Kokille ab und erstarrt, beginnend am Querschnittsmittelpunkt. Der Strang weist nach dem Passieren des von dem Band umschlungenen Bogens, eine verfestigte Kruste auf, die wohl den aus dem ferrostatischen Druck des flüssigen Strangkernes entspringenden Kräften, nicht aber den zusätzlichen Kräften widerstehen kann, die beim Aufbiegen des Stranges entstehen. Am Ende dieses Bogens ist auch der Strang bereits soweit geschwunden, dass der auf den entstandenen Luftspalt entfallende Anteil 80 bis 90% des gesamten Wärmedurchgangswiderstandes zwischen dem Strang und dem das Giessrad durchströmenden Wassers ausmachen kann. Die oben erwähnte Verlängerung des Bogens auf    z. B. 1800 kann   demnach die Wärmeabfuhr nicht wesentlich verbessern.

   Hier setzt die Massnahme der Erfindung ein, derzufolge der Strang in der Sekundärkühlanlage mit deren Walzen gegen die Wandung des Kokillenkanals gedrückt und das Entstehen von Luftspalten praktisch verhindert wird. Nach dem Verlassen der Sekundärkühlanlage ist der Strang weitgehend verfestigt bzw. auf eine unterhalb der Kristallisationstemperatur liegende Temperatur abgekühlt und von ausreichender Festigkeit und Plastizität. Nach Zurücklegen eines Winkels von z. B. 2100 wird der Strang von dem   Giessrad--l--abgebogen,   ohne dass das Entstehen von Rissen als Folge des Aufbiegens zu befürchten ist. 



   Während des Stranggiessens kann die Kraft, mit welcher der Strang im Bereich der Sekundärkühlanlage gegen die Wandung des Kokillenkanals gepresst wird, geregelt werden, u. zw. mittels des   z. B.   aus Gewindespindel und Mutter bestehenden Antriebes--10--, der auf das   Gestell--14--und   damit auf sämtliche Walzen   - -13-- einwirkt.    
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 Kokillenkanals --2-- zu verlängern. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1. Stranggussanlage mit einem drehbar gelagerten Giessrad, dessen in seiner Felge ausgebildeter Kokillenkanal über einen Teil seines Umfanges mit einem endlosen Metallband abgedeckt ist, und mit einer nach der Abhebestelle des Bandes von dem Giessrad angeordneten Sekundärkühlanlage für den Strang, 
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