AT32563B - Vorrichtung zur Beschleunigung von Wägungen. - Google Patents

Vorrichtung zur Beschleunigung von Wägungen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Beschleunigung von   Wägunaen.   



   Die vorliegende Erfindung hat zum Zwecke, den für die Abwägung eines Körpers notwendigen Zeitaufwand und auch jenen Zeitaufwand, den die der Abwägung vorangehende Aus-   tarierung   der Wage erfordert, unbeschadet der gewünschten Genauigkeit der Wägung, abzukürzen. 



   Hiezu wird bemerkt, dass bei Wägungen das Auflegen der kleinen Gewichte bzw. bei feinen Wagen das Verschieben des Reitergewichtes usw. den   grössten Teil   des   Gesamtzeitaufwandes   einer   Wägung   beansprucht. 



   Dies trifft um so mehr zu, als während der genannten Operationen feine Wagen jedesmal arretiert und wieder freigelassen werden müssen und weil in allen Fällen die erzielte Wirkung bei fast   ungedämpften Schwingungen   der Wage beobachtet werden muss. 



   Der eben beschriebene Übelstand soll dadurch beseitigt und der eingangs erwähnte Zweck lm Ausmasse des Notwendigen dadurch erreicht werden, dass an Teilen des beweglichen Wagesvstems durch Federkraft erzeugte Hilfsdrehmomente angreifen, die entweder lediglich zur Herstellung des Gleichgewichtes der unbelasteten Wage dienen oder zur Herstellung des Gleichgewichtes bei der Wägung selbst verwendet werden und deren Wert im letzteren Falle-in äquivalentes Zulagegewicht umgerechnet-direkt an einer Hilfsskala abgelesen werden   kann@   dass ferner ein Teil des beweglichen Wagesystems in ein magnetisches Feld gebracht wird. wo- 
 EMI1.1 
 gedämpft werden. 



   Die erstere Massnahme wurde bereits früher bei einzelnen Laboratoriumswagen getroffen, hat jedoch infolge der Anwendung von Torsionsdrähten als federnder Organe keine zufriedenstellenden Resultate ergeben. Demgegenüber ist in der Verwendung von Spiralfedern bei der erwähnten   Wagenart für   diesen Zweck ein Fortschritt insoferne zu erblicken, als dadurch jegliche Kraftwirkung ausser dem Drehmomente auf den Wagebalken   entfällt, wodurch   die Genauigkeit der Wägungen bedeutend erhöht wird. 



   Beispielsweise veranschaulichen Fig. 1 und 3 die Ausführung bei einer einfachen Balkenwage, etwa einer Laboratoriumswage, während Fig. 2 die Anwendung von Federn bei einer grösseren, etws einer Brückenwage darstellt. 



   Mit dem   Wagebalken 1F   (Fig. 1) ist in der Nähe der Mittelschneide durch einen Fortsatz f 
 EMI1.2 
 worden. 



   In   Fig. 2   ist die Durchführung dieses Prinzipes bei einer Brückenwage mit Laufgewichtseinrichtung veranschaulicht. 



   Auf dem   Laufgewichtshebel ff   der   Brückenwage   läuft in   üblicher   Weise das   Gewicht G.   
 EMI1.3 
 durch ein steiles   Gelenk/verbunden   sein. 



   Soll gewogen werden, so wird bei unbelasteter Wage das Laufgewicht G auf Null gestellt und durch Drehung des Armes Z2 die Feder F2 so gespannt, dass die Wage austariert ist. Hierauf 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Da bei grossen Brückenwagen erhebliche Federspannungen ins Spiel kommen, so können die Arme Zl und Z2 nicht einfach durch Reibung der Achsen   Al'A2   im Lager in ihrer Lage erhalten werden. Es sind hiezu Feststellvorrichtungen erforderlich, wie dies in Fig. 2 durch Abbildung einer der verbreitetsten Einrichtungen dieser Art veranschaulicht wird. 



   Die Federn erhalten in diesem Falle selbstredend jeweilig nach den besonderen Umständen verschiedene Form (zylindrische oder flache Spirale, Blattfeder, Winkelfeder   usw.)   und müssen auch nicht, wie oben der Einfachheit halber beschrieben wurde, mit ihren Enden direkt mit dem   Zeiger (Spannarm, der Spannschraube u. dgl. ) und dem beanspruchten Wageteile verbunden sein.   



   Als Erzeuger des magnetischen   Bremsfeldes   passt für Wagen mittlerer Grösse am besten ein System permanenter Magnete. 



   In Fig. 1 ist eine Ausführung veranschaulicht, bei der der aus gut leitendem Materialshergestellte, ziemlich massive Wagebalken selbst zwischen den Polen eines einzigen Magneten M schwingt. Die Wirbelströme werden in dem Wagebalken selbst erzeugt. Um einerseits die Streuung des Magnetes, daher seinen   Einfluss   auf die eventuell magnetischen Bestandteile der Wage und des Wägegutes tunlichst herabzumindern, andererseits eine intensive Bremswirkung zu erzielen, muss der Magnet passend geformt und es müssen insbesondere die flachen Pole sehr enge gestellt werden, auch muss für eine zweckdienliche Anbringung des Magneten Sorge getragen werden. 



   Bei den besseren Ausführungen werden mehrere, in bezug auf die Drehachse der Wage symmetrisch verteilte Magnete in Anwendung gebracht. 



   Für sehr grosse Wagen eignen sich, mit   Rücksicht   auf die Grösse des zu erzielenden Bremseffektes, besser Elektromagnete. 



   Dies ist aus einem anderen Grunde auch bei ganz feinen Präzisionswagen der Fall. Man kann nämlich bei Verwendung von Elektromagneten die   Bremswirkung,   dem Einzelfalle angemessen, durch Änderung der Stromstärke   innerhalb   weiter Grenzen verändern und im letzten
Stadium der Wägung das magnetische Feld fast ganz zum Verschwinden bringen, wodurch allfällig durch dasselbe erzeugte Nebenwirkungen unschädlich gemacht und andererseits kleine
Oszillationen der Wage, aus denen die Ruhelage berechnet wird, absichtlich belassen werden können.

   Es ist ja bekannt, dass die letztere Methode genauere Resultate liefert als das Beobachten 
 EMI2.1 
 
Haben die Wageteile bezüglich Material und Form keine zur Bremsung geeignete Beschaffenheit, so werden an beweglichen Teilen des Systems entsprechende Fortsätze aus gut leitendem Material angebracht und der Wirkung des   Bremsfeldes   ausgesetzt. 



   Eine solche Konstruktion ist in Fig. 3 dargestellt. Auf dem rechten Gehänge   y   der Wage ist ein kupfernes   Ansatzstück   A angebracht, dessen oberes   verbreitertes   Ende zum grössten Teile   von den Polen eines Etektromagnetcs Af umfasst wird.   Sobald die Wage schwingt, bewegt sich dieses   Stück k in   dem   magnetischen   Felde und es entstehen in ihm Wirbelströme, auf die das   magnetische   Feld im Sinne einer Brernsung (Dämpfung) der Bewegung wirkt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.2 
   l) ei der   in der Nähe des Drehpunktes des Wägehebels ein federndes Organ angreift, dessen anderes Ende mit einem Zeiger verbunden ist, mittels dessen die Spannung an einer Skala abgelesen werden kann, dadurch   gekennzeichnet.   dass als federndes Organ eine Spiralfeder verwendet wird. 



     2. Vorrichtung zur Beschleunigung der Tarierung   und der Wägungen auf Gewichtswagen, 
 EMI2.3 
 federnder Arm   (FI F2) dprart   auf den Wagebalken einwirkt, dass einer Verdrehung des Winkelhehels in dem einen Sinne eine Vermehrung und einer Drehung im entgegengesetzten Sinne eine Verminderung der Belastung des   Wa. gebalkens entspricht.   



   3. Vorrichtung zur Beschleunigung der Wägungen an Gewichtswagen, gekennzeichnet 
 EMI2.4 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT32563D 1905-07-06 1905-07-06 Vorrichtung zur Beschleunigung von Wägungen. AT32563B (de)

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